Nerdfunk 398: Hilfsmittel für Hirnarbeiter

Computeralgorithmen verändern die Welt. Die Maschinen massen sich inzwischen auch an, echte kreative Leistungen zu vollbringen. Sie schreiben Musik so präzise wie ein Filmkomponist und vergreifen sich auch an den Beatles. Sie gestalten Firmenlogos und werden demnächst auch die Stimmung eines Bildes erfassen und Fotos vollautomatisch perfektionieren können – so verspricht es jedenfalls Softwaregigant Adobe.

Für die heutige Sendung gehen wir allerdings von der Annahme aus, dass nach wie vor der Mensch die kreative Leistung erbringt und ihn die Software bei seinen Geniestreichen allenfalls unterstützt. Und das tut sie in der Tat, wenn wir denn das richtige Programm und die optimale App griffbereit haben. Dann erhalten wir Werkzeuge an die Hand, die unsere Schwächen wettmachen. Mit der «Undo»-Funktion können wir so lange pröbeln, bis nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum etwas Brauchbares entsteht. Und mittels Vorlagen und vorgefertigten Bausteinen von Profis, ist es ein leichtes, auf den Schultern von Riesen zu stehen.

Wir besprechen die Apps, die uns bei unserer täglichen, mehr oder weniger kreativen Arbeit unterstützen: Erst lassen wir uns beim Sammeln von Ideen helfen – dann gehen wir daran, aus diesen Ideen ein konkretes Projekt, einen ausgefeilten Text oder vielleicht auch einen epischen Roman zu fertigen. Und schliesslich sollen die Gedankenstützen auch jederzeit abrufbar sein, sodass wir nie mit einem Blackout vor einem erwartungsvoll dreinschauenden Publikum stehen oder unsere Radiosendung mit einer einzigen Leere im Kopf in Angriff nehmen müssen…

Die Links zur Episode

Die alles entscheidende Frage: Ist Software wirklich kreativ?

Apps fürs Ideen-Sammeln

Ideen sortieren und ausarbeiten

Und ferner erwähnenswert:

Bild: Was tun, damit die Lampe angeht? (Von Suvan Chowdhury, Pexels.com, CC0)


Autor: Matthias

Nerd since 1971.

1 Kommentar

  1. Hallo Michael und Kevin

    Ihr wolltet gerne wissen wie sich eure Hörer organisieren. Ich z.B. benutze schon lange Google keep für Notizen die ich immer mal wieder nachschauen will. Was für mich gefehlt hat in der Sendung ist Goofgle Aufgaben zusammen mit der GTask-App. Alles was ich tun muss steht bei mir da drin und da ich den Google Kalender ja eh den ganzen Tag offen habe sind da alle meine To-do. Wenn mir unterwegs was einfällt schreibe ich es schnell in GTask auf.
    Als ich noch ab und zu Artikel geschrieben habe, habe ich meine Literatur in Citavi organisiert.
    Ansonsten – die OneNote / Evernote Diskussion wolltet ihr ja nicht eröffnen – habe ich alle Bookmarks, etc. in Evernote.
    OneNote is strictly business.

    Zur Sendung Nr. 400 Glückwünsche! Ich höre euch schon lange und immernoch gerne. Wenn es zu applelastig, zu gamelastig oder zu fotolastig wird überspringe ich einfach mal 🙂

    Grüsse
    Susanne

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