Zoff um die schreibende KI

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Die Jöl mit Daisy ist das. Sie schrummelt hier entspannt vor sich in dieser
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Hitze, während wir im Studio schmachten. Nein, stimmt gar nicht.
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Im Studio ist es eigentlich angenehm, kühl. Darf ich euch verraten.
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Wir haben hier die Klimaanlage auf vollen Touren.
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Miau!
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Miau. Ja, Büseli, sag, was ist denn los?
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Miau, Stadtfilter, Miau.
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Stadtfilter. Sogar Katz ist entspannt. Das ist ein blöder Jingle,
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ich spiele noch einen anderen. Ich will lieber den hier.
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Niemand, absolut niemand wird mich zum Sprechen bringen. Dann redest du eben
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nicht, aber du wirst mir zuhören. Radio Stadtfilter.
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Und das ist doch die richtige Motivation für unser Publikum.
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Oder Digi-Chris, was meinst du?
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Ja, also ihr könnt gerne die Sendung anrufen, aber ja, sonst wird der Dialog
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ein bisschen schwierig.
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Das stimmt, wir haben damit gesagt, ihr könnt die Sendung anrufen,
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soll ich das wieder sagen.
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Ich käme jetzt allerdings extrem ins Schwimmen, wenn jemand anrufen würde,
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um herauszufinden, wenn ich das Telefonat auf den Sender bringen würde. Aber Nummern...
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Lassen wir es besser bleiben.
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Nummern wären also 0250203 31.00, wenn ihr reden wollt, also wir sind offen,
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wir wollen euch da nicht censurieren, das macht nur das Facebook.
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Wann hat es dich das letzte Mal censuriert, Digi Chris?
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Du wirst sicher ab und zu rausgerührt von Mark Zuckerberg, weil du etwas postet hast.
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Schon länger nicht mehr. Also das Zeug mal wegen Nicky ist glaube ich das letzte
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gewesen. Also eben, wo ich den Herrn Rimoldi, wenn Nicky das sagt und wir Wir
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wissen ja alle als Schweizer, dass Niki halt ein Schweizer Name für Nikolas oder Nikoli ist.
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Aha, und dann hat man gemeint, dass es irgendein...
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Dan-Word.
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Aha, auf die Idee wäre jetzt Niko, aber...
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Nein, ich kann es mir nur so denken, der Rage zu lernen, weil also...
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Ich weiss nicht, ich hatte eine Mitstudentin, glaube ich, bei der Kalle...
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Nikola, die hat darauf bestanden, dass sie die Lehrer in der Kante haben wir
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ja gesagt, sie Matthias, sie Christian und sie hat darauf bestanden, dass sie Niki.
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Ja, du musst noch ein wenig näher an deinen WLAN-Router rücken,
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du brösmelst im Moment, das haben wir manchmal, aber...
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Also ich bin praktisch wirklich in...
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Sichtweit. Nein, ich bin sogar am Lahn.
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Am Lahn? Dann knaggelt deine Katze, deine Büsse von vorher, knaggelt dein Lahn
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Kabel um. Das ist es wahrscheinlich.
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Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Was machst du jetzt zum Beispiel,
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wenn du, sagen wir, einen guten schweizerischen Nachnamen hast,
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Heiniger so zum Beispiel und dann in die USA gehst und so.
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Also das ist ein bisschen problematisch natürlich. Dann musst du irgendwie den
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Leuten das allen erklären.
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Oder etwa Kunz. Ich weiss auch noch mal, in meinem alten SAP-Projekt haben wir
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eine der ersten Benutzerinnen, also es war eine Schweizer Firma,
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hat halt irgendwo Kunz geheissen
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und dann jemand, hey, zum Glück geht die nie in die USA und alle fangen da lachen
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und irgendeine hat es nicht geschnallt, weil sie halt nicht so gut Englisch hätte können.
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Ich könnte googlen, was Kunz auf Englisch spricht.
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Es ist ein wenig unanständig. Ich glaube, auf Amerikanisch ist es noch schlimmer,
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weder im britischen Englisch.
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Im amerikanischen hat es noch eine sexistische Note, und beim britischen Englisch
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ist es einfach eine Beleidigung.
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Ja, genau. Aber ich meine, das Wankdorf-Stadion, wenn wir schon beim Thema sind,
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das hat ja, glaube ich, die amerikanischen... Es gibt es leider nicht mehr.
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Es heisst jetzt irgendwie, wer heisst es? State de Suisse. State de Suisse,
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genau. Jetzt ist es nicht mehr anzüglich.
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Aber das Wankdorf, das habe ich eigentlich immer noch lustig gefunden.
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Aber ja, das ist halt so. Aber wenn du so einen Namen hast, ich stelle mir das
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schon noch unangenehm vor.
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Wenn du dann da, dass du Leute erklären musst. Also wenn ihr wisst,
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ob mein Name in irgendeiner Sprache, zum Beispiel koreanisch oder kambodschanisch
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oder so etwas Unanständiges heisst, sagt mir das, dann würde ich das gerne mal ausprobieren.
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Und ich meine, ich kann sagen eben,
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Mein Arbeitgeber auf Finnisch, übersetzt heisst Schwein und die haben dann eine
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Tugend draus gemacht und ich bin im Head geworden, ist einfach so ein Pappmaché-Schwein
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im Eingang. Die haben sich ja, da kannst du dich ja nicht in Finnland umbenennen.
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Deutschland ist im Moment eine heftige Debatte im Gang, die etwas mit KI zu tun hat.
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Es sind Leute verwischt worden, Politiker, die ihre ganzen Reden mit KI schrieben haben.
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Es gibt Journalisten, die finden, heute ist warm, wieso soll ich mir da Mühe
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machen, ins Büro zu sitzen? Ich lasse meinen Artikel von KI verfassen und drücke den 1 zu 1 ab.
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Jetzt fragt man sich, geht das eigentlich? Also es geht offensichtlich,
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aber sollte man es machen, droht ein Verlust von Haltung, von Seele vielleicht
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sogar, wenn uns Menschen die Maschine anfangen, Worte ins Mund zu legen.
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Und wir wollen damit umgehen. Ich gehöre ja auch zu dieser Zunft,
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die schreibenderweise unterwegs ist.
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Ich könnte mir das im Grunde genommen auch das Leben einfach machen und sagen,
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ich lasse jetzt alle meine Artikel nur noch von der K.I. schreiben.
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Aber es wäre schon verständlich, dass dann irgendwann mal einer kommt und sagt,
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hey, für das soll ich noch Sabot zahlen, dass der einfach K.I. laufen lässt.
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Was ist da so deine ganz grundsätzliche Haltung?
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Ein Ministerpräsident, zum Beispiel aus einem schönen Bundesland von.
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Thüringen, das ist der Mario Feucht, der das gemacht hat, der hat gefunden,
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ich lasse mir das einfach per K.I.
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Schreiben. Da kannst du sagen, der ist zwar nicht Journalist,
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Aber man findet, der Ministerpräsident müsste eigentlich doch genug zu sagen
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haben, dass er eigentlich keine KI benutzen würde.
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Ich habe noch ganz schnell einen Nachtrag von der letzten Sendung wegen dem
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Sprachlabor, weil wir es einfach schnell noch reinbringen können.
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Ich habe meinem Ex-Lehrer am Walti geschrieben und mit dem Sprachlabor ist es
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tatsächlich so gegangen, du hast eine Art Read-On-Kassette gehabt.
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Also ich erinnere mich, du hättest irgendwo einen riesen Schrank gehabt,
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wo du halt und es sind glaube 24 Leute gewesen, also 24 Mal hättest du halt ohne was, eins.
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Dann hat der das irgendwie reingetan und eben das ist natürlich Read-Only gewesen.
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Dann hättest du irgendwie eben Kassettchen gehabt, wo du hättest bereden können.
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Du hast dann natürlich beide vor- und zurückspulen können und der Dozent,
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der Lehrer, das war so eine Konsole,
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der hättest du einen Space Shuttle steuern können, das war riesig.
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Ja, ich kann das auch so erinnern.
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Und eben, da hast du halt deine Übungen gemacht, hast du zurückgefahren und
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dann ist halt irgendwann mal der Lehrer gekommen, eben, du hast,
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das gehört heute wahrscheinlich auch nicht mehr, du hast nicht gemerkt, wenn du zuhörst.
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Ja, genau, das ist es gewesen, ja.
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Und dann ist er halt irgendwie auch so, ja, und dort ist dir die Mündlichnote
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entstanden und hat er gestoppt.
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Im Englischen, ja, Chris, where we are going for vacation und so.
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Wir hatten es nur im Französisch, nicht im Englischen.
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Wir hatten es im Französisch und im Englischen. Was ich da so zusammengeschrieben
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habe, meinte Walti, da stimme ich soweit.
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Und er ist mir noch eine Antwort schuldig, er wüsste ich nicht mehr,
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wenn es aufgehoben wurde. Ich nehme an, heutzutage, und das habe ich auch von jemandem gehört.
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Du hast auch eine Tochter, du wirst dich einfach mit dem Tablet dir... Ja, ja, natürlich.
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Also es war wahrscheinlich wirklich noch spannend, aber es waren so wirklich lustige Caboyschen.
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Ja, und eben, ich vergiss nie mehr einfach das Riesenpult und am Ende der Lektion hat halt eben der
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Englisch- und Französisch-Lehrer den Knopf gedruckt, dann hat er irgendwie
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das normale Kassettchen zurückspult und halt,
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ich glaube normalerweise wäre, also dieses Kassettchen wäre gelöscht worden,
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hätte aber nicht immer funktioniert und dann hast du irgendwie noch deinem Vorgänger
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gehört, das würde heute wahrscheinlich auch nicht mehr in Sachen Datenschutz gehen.
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Naja, ich finde es auch nicht so tragisch.
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Ja, aber ja, du weisst schon, wie wir heute denken, aber ja,
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einfach, dass jetzt das die Leute noch wissen, weil, als das Kevin erzählt hat,
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hat es mir auch wieder, hey, ja gut, das ist über 20 Jahre her, 25 Jahre.
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Ich weiss nicht, wir haben nicht herausgefunden, wenn sie abbaut wurden,
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sind die Sprachlabor. Aber du Digi Chris, ich höre ein bisschen heraus,
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dass dir das Thema eigentlich von letzter Woche lieber war.
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Nein, nein, es hat mich einfach so interessiert und ich habe es auch wieder
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zur Gelegenheit genommen.
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Wie gesagt und wir haben dazu gehört, der Wald ist wirklich einer der genialsten
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Lehrer in der Rekan, weil es gibt einfach Lehrer, die den Job gerne machen.
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Ja, genau.
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Und wo zum Beispiel auch wenn jemand, ich sage zur Lehrstelle suche ich,
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also ist es nicht bei mir passiert, mal einfach umgekehrt.
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Wo der dann gleich aufpäppelt, hey, jetzt probieren wir es nochmal.
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Jemand, der zum Beispiel, er hat einen Singen gegeben, ja, dass er das Klavier
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nicht zusammengetatscht hat, ist ein Wunder gewesen, der ist mit so,
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wenn du ihr mit Lady Peaks hungen hast, hat er halt den Klavier begleitet.
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Also wirklich mit ihm gebrannt und er ist riesig gross gewesen.
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Wie gesagt, es ist doch schön, wenn du jemanden hast, der einfach merkt,
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er macht den Job gerne und das war das ganze Leben an der Grieger Schule.
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Und wenn das passt, und ich glaube, alle Schüler, die ich hier spreche,
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haben den Walty in wunderbarer Erinnerung. Also einfach schnell,
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ja, gut, jetzt zum KI-Thema-Truck.
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Jetzt hast du mir meine, wie soll ich sagen, meine Anmoderation.
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Sunkli, sorry, ich kann es noch mal schreiben.
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Das ist ein Konzept dieser Sendung. Ich bin hier der strenge Meister und ihr
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beide versucht, mich manchmal ein wenig von diesem Konzept herauszubringen.
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Aber wir können das auch mal zur Kunstform erheben von mir aus gerne.
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Also Mario Vogt, Thüringische Ministerpräsident, der seine Rede mit KI schreibt.
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Der Tagesspiegel, da gab es einen Herausgeber,
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der Meinungstext veröffentlicht hat, die mit KI geschrieben.
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Dann wurde er beurlaubt, weil man ihn doch irgendwie gefunden hat.
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Vor allem war es, glaube ich, auch nicht deklariert.
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Dann gab es noch einmal den Karsten Wildberger, das ist noch einmal einer.
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Der hat im Handelsblatt etwas Ähnliches gemacht. Das ist auch ein renommiertes
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Medienerzeugnis, das er auch fand, das macht,
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Die KI ja wunderbar. Und dann kam der Springer-Chef Matthias Töpfner und sagte, was soll das überhaupt?
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Ich stehe dazu, ich habe mir die Replik vom Gemini geschrieben.
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Ich hatte 30 Sekunden. Er war eigentlich sogar noch stolz. Und er.
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Fand, ihr seid alles zu tun, wenn ihr nicht findet, wenn ihr das Theater draus macht.
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Aber auf eine Art, ich habe es schon angedeutet, Würdest du jetzt,
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du sagst immer ab und zu, dass du ein Abo hast, aber würdest du dann das zahlen,
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wenn du das Gefühl hättest, da wird
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jetzt eigentlich alles dann mit KI hergestellt, was man dir da verkauft?
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Also du meinst das Abo von einer Zeitung?
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Ja, genau, das meine ich.
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Dann müsste ich mir schon überlegen, ja, mache ich das noch?
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Ich habe ja auch gesagt, ich habe eine lokale Zeitung, wo ich tatsächlich mal
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wissen will, wenn die Gemeinderate verabschiedet wird.
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Und wenn man dann irgendwie weiss, du könntest ja heute so eine Zeitung locker
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mit KI generieren lassen, dann müsste ich wirklich überlegen,
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ob ich jetzt die 300 plus Franken nicht irgendwie
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in KI und sage, machen wir irgendwie ein Newsletter über das Klimatal.
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Ja, genau. Wir steigen vielleicht noch etwas tiefer in diese Argumentation ein,
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wo die Leute vor allem auch die.
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Die Befürworter der KI brauchen. Der Töpfner hat dann eben gefunden,
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dass die Postkutschen-Lobby am Werk sind, die quasi einfach alles verteidigen.
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Und die Fortschrittsverweigerer könnte man vielleicht auch sagen.
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Und in der jüdischen Allgemeinen habe ich auch ein Manifest gelesen für quasi,
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die Herangehensweise, die sagt, es ist doch eigentlich...
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Also erstens einmal haben Politikerinnen und Politiker, also das Ghostwriting
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hat es schon früher gegeben, man hat sich ganze Bücher,
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Autobiografien haben sich Leute von Ghostwriters schreiben lassen.
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Das ist einfach die kaisische, moderne Form von Ghostwriting und eigentlich
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kommt es ja auf den Inhalt drauf an, auf Botschaft und wie das genau entstanden ist.
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Ich kann uns ja egal sein, aber ich finde immer, Der Vergleich,
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und ich verwässere jetzt meine neutrale Haltung an dieser Stelle.
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Und wenn du, Chris, die Position der Vertreter der KI-Texte einnehmen möchtest,
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dann bist du herzlich eingeladen.
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Aber ich würde dann sagen, bei einer Wurst oder bei einem Servila ist es schon
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nicht nur egal, was am Schluss rauskommt, sondern der Herstellungsprozess würde
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mich auch noch ein bisschen interessieren.
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Wenn Servila verglich erlaubt ist.
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Durchaus. Also ich würde jetzt auch sagen, wenn du in ein Restaurant gehst,
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also ich sage jetzt irgendwo, wo es
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Menü 1 mit Salat 17.50 Franken kostet, wenn dann vielleicht die Soße irgendwie
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am Kalbsbäckchen nicht hausgemacht ist, das kann ich noch durchgehen lassen.
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Aber wenn ich dann irgendwo in einem Edellokal bin, wäre es schon ein bisschen
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hässig, wenn es Convenience-Food ist. Wenn wir zuerst zur Politik gehen,
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du hast wahrscheinlich schon damals
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Politiker, haben Leute gehabt, die haben gesagt, hey, ich bin in dieser Gemeinde,
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eben zumindest am Assistent recherchieren wir doch einmal.
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Und wir haben das, glaube ich, auch bei uns gehabt, in meiner Gemeinde.
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Da hat ja der Ferdi Kübler gewohnt, der hat auch gesagt, ja,
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sein Assistent hat mir das rausgesucht.
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Also, wenn du ein bisschen Hilfe hast, ist das okay. Und ja,
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wenn man jetzt aber denkt, Stichwort Al-Bisküttli, glaube ich,
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dass jetzt Herr Blocher und Herr Köppel, man kann denken, was man will.
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Ich glaube, die haben halt wirklich die Reden von A bis Z selber geschrieben.
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Es wird dann wahrscheinlich schon noch irgendjemanden Komma-Fälle rausgenommen.
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Aber eben so Leute, also wirklich, Vollblutpolitiker trauen jetzt echt zu,
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dass die keine KI nutzen.
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Ja, und ich meine auch sogar der Vergleich mit dem Ghostwriter,
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finde ich, der hinkt dann eben ein bisschen, wenn du anfängst,
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wenn du anfängst, ein bisschen ins Detail gehen oder ein bisschen genauer hinschauen.
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Ich glaube, es war von der BBC oder so, einen Podcast gehört vom Redeschreiber Ronald Reagan.
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Der hat dann selber Auskunft gegeben, der hat hier noch gelebt oder lebt immer
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noch, das weiss ich nicht.
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Und der hat dann halt erzählt, wie das entstanden ist. Und das ist schon nicht
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einfach so, dass du dann einen Prompt bei Gemini eingeben würdest und dann das
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vorliessst, was rauskommt. Das ist ja auch eine Beziehung, die du zu jemandem hast.
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Wenn ich Bundesrat wäre, hätte ich vielleicht tatsächlich auch nicht immer Zeit,
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meine Reden selber zu schreiben, aber ich würde jemanden nehmen,
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der ich finde, der ist jetzt Handverlassen. Das ist etwas anderes,
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wenn du einfach die erste, beste KI und so.
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Und darum finde ich das schon eigentlich, sagen wir, in diesem Bereich ein bisschen fragwürdig.
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Dann ist mir aufgefallen, ist es allerdings so gegangen, Vielen Dank.
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Dass diese Diskussion sich dann in die sozialen Medien verlagert hat.
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Und auf LinkedIn habe ich mehrere heissblütige Verfechter gelesen,
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von denen, die sagen, hey Kai, was soll's?
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Es ist wieder das Argument gekommen, es ist doch am Schluss das Zelt,
0:17:22–0:17:25
das dabei rauskommt, und wer es gemacht hat, ist egal.
0:17:25–0:17:29
Wie würdest du dort mit diesem Argument umgehen?
0:17:30–0:17:35
Ich habe hier einen Kollegen auf LinkedIn, die ein echt guter SOP-Security-Berater
0:17:35–0:17:41
ist und der haut an mich, es gibt ja, ich sage jetzt halt mal ein paar Leute
0:17:41–0:17:43
aus, ja, Entschuldigung.
0:17:43–0:17:47
Sag mal, was ist los? Musst ihr ein Zeltchen, ich muss gerade schauen, ob ihr das Zeltchen ist.
0:17:47–0:17:53
Ich sage mal halt, Indien, die teilweise einfach keine Zeug schreiben und natürlich
0:17:54–0:17:57
posten das Public und der haut die immer so in die Pfanne.
0:17:58–0:18:05
Also ich lese eigentlich nur seine Antwort. Also, ist fast lustig. Aber ja, ich finde...
0:18:07–0:18:12
Also, was wir auch kennen von wissenschaftlichen Arbeiten, wenn du jetzt irgendwie
0:18:12–0:18:18
eine Professur schreibst, ist ja klar, dass du deine Studenten zur Hilfe beiziehen
0:18:18–0:18:21
darfst, du darfst natürlich Quellen angeben.
0:18:21–0:18:25
Und wir haben das bei uns auch gesagt, dass ein Dozent, der die Professur gemacht
0:18:25–0:18:29
hat, gesagt hat, ich brauche drei, vier Leute, die mir bei dieser Arbeit helfen.
0:18:29–0:18:30
Das ist ja absolut legitim.
0:18:31–0:18:32
Aber dann gibst du es an.
0:18:33–0:18:39
Ja, genau. Da sind wir natürlich in diesem Bereich, wenn man damit umgeht.
0:18:39–0:18:42
Ich würde jetzt auch sagen, kann ich einfach gar nicht sagen,
0:18:42–0:18:45
wir klingen das so, wie wenn wir ein Jahr 20,
0:18:47–0:18:52
22 im Sommer hätten und nicht dann im Herbst, wo die Kai so langsam aufgetaucht.
0:18:53–0:18:57
Das wäre auch falsch. Ich glaube, man kann die Kai super brauchen,
0:18:57–0:18:58
gerade auch im Journalismus.
0:18:59–0:19:03
Ich würde sagen, Aber es ist einfach die dümmste mögliche Variante,
0:19:03–0:19:06
wenn du sagst, du lässt dir einfach alles schreiben, sondern du kannst dir zum
0:19:06–0:19:09
Beispiel die Informationen zusammentragen lassen.
0:19:09–0:19:14
Was ich sehr gut finde, ist, wir haben jetzt, wir sammeln, bei der Tamedia kann
0:19:14–0:19:21
ich sagen, wenn wir es da machen, dort ist es, dort hat es auch mal so ein kleines, leicht Shitstorm,
0:19:23–0:19:24
wo es darum gegangen ist,
0:19:26–0:19:32
wo dann, glaube ich, der WOTS hat so impliziert, als ob wir auch bei den Tamedia
0:19:33–0:19:38
anstreben würden, dass man 90% oder 95% von einem Artikel mit KI schreibt.
0:19:38–0:19:42
Und das ist absolut nicht der Fall. Also ich glaube, es gibt auch sehr unterschiedliche
0:19:42–0:19:46
Meinungen und Ansätze, wie die Leute die KI brauchen.
0:19:46–0:19:49
Dort geht es einfach darum, dass man findet, wenn...
0:19:50–0:19:55
Wenn die KI gebraucht worden ist, aber am Schluss der Mensch findet,
0:19:55–0:20:03
ich habe jetzt das Produkt fertiggestellt und dann muss man es nicht dokumentieren.
0:20:03–0:20:08
Also muss man nicht sagen, dass es KI ist, aber wenn es von der KI generiert
0:20:08–0:20:11
ist und niemand drauf fliegt, dann muss man es dokumentieren.
0:20:11–0:20:15
Und da kann man natürlich auch sagen, da können die Meinungen auseinandergehen,
0:20:15–0:20:17
wenn man das dokumentieren sollte.
0:20:17–0:20:21
Ich finde es auch, wenn du sagst, man müsse jeden KI-Einsatz dokumentieren,
0:20:21–0:20:23
dann wird es wahnsinnig schwierig.
0:20:23–0:20:28
Weil du musst dann, wenn du einmal etwas mit dem KI-Modus von Google gesucht
0:20:28–0:20:33
hast, oder wenn du etwas übersetzen lassen hast, einen Text in einer Sprache,
0:20:33–0:20:36
den du nicht verstehst, hast du dir übersetzen lassen mit einem Tipel oder so,
0:20:37–0:20:39
musst du dann das deklarieren.
0:20:39–0:20:42
Da würde ich auch sagen, das geht wahrscheinlich ein bisschen zu weit.
0:20:42–0:20:47
Und am Schluss, wenn du für das Endprodukt als Mensch hinstimmst und die Verantwortung
0:20:47–0:20:52
übernimmst, dann eben, ich meine, das hast du früher auch nicht so gemacht, eben im Restaurant.
0:20:53–0:20:58
Du hast den Vergleich vorher gebracht. Ich habe letztens im Facebook so eine Werbung gesehen.
0:20:59–0:21:02
Warum auch immer, dass ich die gesehen habe, vielleicht meint sich ein Restaurant, dort ist,
0:21:03–0:21:09
mir mitteilt worden, dass es so ein Vorstufenprodukt gibt, wenn du in deinem
0:21:09–0:21:13
Restaurant «Du willst hausgemachten Eistee ausschenken?» Dann habe ich gefunden,
0:21:13–0:21:14
«Hä, hausgemachten Eistee?
0:21:15–0:21:16
Den machst du im Haus, oder?» Aber
0:21:16–0:21:21
nein, offensichtlich gibt es da die Möglichkeit, dass du ein Vorprodukt,
0:21:22–0:21:26
verwenden kannst und dass dich dann trotzdem mit Lage versetzt,
0:21:26–0:21:30
hausgemachten Eistee zu versetzen. Und das ist tatsächlich so.
0:21:30–0:21:34
Da hat es auf dem ZDF auch mal eine sehr schöne Dokumentation gegeben.
0:21:34–0:21:41
Zumindest in gewissen Restaurants Da werden einfach noch ein paar Produkte zusammengerührt
0:21:41–0:21:45
und dann wird das als eigene Küche ausgegeben.
0:21:47–0:21:50
Auf eine Art kann man sagen, haben wir uns da wahrscheinlich gewöhnt,
0:21:50–0:21:52
könnte man vielleicht ein bisschen offener sein, die Deklaration,
0:21:53–0:21:58
aber offensichtlich gibt es keinen allgemeinen Aufschreiten dagegen.
0:21:59–0:22:02
Ja, und die Frage ist eben, wie deklarierst du das? Ich meine,
0:22:02–0:22:06
wir haben auch einmal an einer Uni FH Abschlussarbeiten
0:22:07–0:22:11
gemacht und das ist auch klar gewesen, da hat es Mami, Tanti,
0:22:11–0:22:16
wer auch nicht immer, hat die Arbeit durchgelesen, korrigiert und am Schluss schreibst du einfach,
0:22:17–0:22:19
ich danke allen, wie sagt man,
0:22:22–0:22:26
du bist Journalist, die Leute, die Texte korrigieren, was ist das Fachwort?
0:22:26–0:22:30
Der Lektor, meinst du? Es gibt beides, es gibt das Lektorat und es gibt das
0:22:30–0:22:32
Korrektorat. Beide sind wichtig.
0:22:32–0:22:37
Also dort ist bei mir halt wirklich primär darum gegangen, Kommafehler und so viel.
0:22:38–0:22:42
Ja, meine Eltern wissen jetzt nicht unbedingt, was ein Java-Stack auf SAP ist.
0:22:42–0:22:47
Aber dass sie halt vielleicht mal sagen, ja, jetzt kannst du mal Java-Stack
0:22:47–0:22:49
geschrieben und dann wieder Java-Abstands-Stack.
0:22:50–0:22:52
Bitte einheitlich zu angestrichen.
0:22:53–0:22:57
Das haben bei uns sogar Dozenten gesagt. Lassen Sie es von Mami,
0:22:57–0:23:01
von Grossmami, von der Freundin, lassen Sie es um Gottes Willen durchlesen.
0:23:01–0:23:04
Lassen Sie sich nicht Punkte verschenken wegen Schleiffehlern.
0:23:05–0:23:06
So etwas ist absolut intim.
0:23:08–0:23:11
Genau, das finde ich auch. Und tatsächlich, das ist ein guter Hinweis.
0:23:11–0:23:17
Dank KI sind auch die Texte in meinem Blog zum Beispiel viel besser geworden.
0:23:17–0:23:20
Ich habe auch schon über das Language Tool gesprochen, glaube ich,
0:23:20–0:23:24
in dieser Sendung. Das ist so ein Browser-Plugin, das ich brauche.
0:23:24–0:23:26
Das natürlich auch mittels KI,
0:23:26–0:23:30
am Anfang ohne KI hat es einfach so falsch geschriebene Wörter erkannt.
0:23:31–0:23:35
Und jetzt erkennt es auch Kommafehler zum Beispiel, es erkennt,
0:23:35–0:23:39
wenn Wörter zu viel oder zu wenig sind, Fallfehler erkennt es.
0:23:40–0:23:43
Es sagt mir zum Beispiel genauso Sachen, wie du gesagt hast,
0:23:43–0:23:47
wenn ich das eine Wort mal mit Bindestrich und mal aneinander schreibe,
0:23:47–0:23:50
dann sagt es, hey, das ist nicht konsistent, macht das immer gleich.
0:23:50–0:23:54
Es sagt mir, wenn ich immer die gleichen Wörter inflationär brauche,
0:23:54–0:23:58
das ist wirklich super und dann so etwas, denke ich, wäre jetzt ein bisschen,
0:23:59–0:24:05
übertrieben, dass zu sagen, der Text wurde mit KI verbessert, rein sprachlich.
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Ich finde es war,
0:24:11–0:24:13
schon immer so, dass man mit diesen Tools hat müssen,
0:24:14–0:24:21
ein bisschen so arbeiten, wie es einem passt. Und man hat schon früher nicht
0:24:21–0:24:24
immer alle seine Geheimnisse preisgegeben, sage ich jetzt mal.
0:24:24–0:24:29
Aber ich glaube, es ist viel entscheidender, dass man als Journalist und als
0:24:29–0:24:35
Verlagshaus und als Medienhaus nicht den Eindruck erweckt, man sei schindludrig
0:24:35–0:24:39
unterwegs, sondern dass man hinstellt und sagt,
0:24:39–0:24:44
Am Schluss wollen wir einfach hinter dem stehen, das wir veröffentlichen können.
0:24:44–0:24:48
Und es geht jetzt trotzdem wieder in diese Richtung.
0:24:50–0:24:54
Man weiss nicht genau, was in der Wurst drin ist. Aber wir garantieren euch,
0:24:54–0:24:57
dass ihr keinen Bauchweh bekommen.
0:24:58–0:25:07
Und dass in der Wurst mit Schwein und Rind auch noch die überkarrte Katze vom Nachbarn drin ist.
0:25:09–0:25:14
Ihr versteht, was ich meine, oder? Am Schluss, glaube ich, ist ja, wenn man anfangen muss,
0:25:17–0:25:22
alles dokumentieren muss, dann ist es vielleicht auch ein Ausdruck einer Vertrauenskrise,
0:25:22–0:25:25
die wir da jetzt natürlich sowieso haben, oder?
0:25:25–0:25:28
Das kommt auch zum Ausdruck da.
0:25:28–0:25:33
Ja, und ich kann auch sagen, wenn wir ein Patch Tuesday machen für den GKIA,
0:25:34–0:25:36
geben wir mal Themen. Sicher?
0:25:38–0:25:39
Ich mache das auch.
0:25:39–0:25:42
Also ja, unsere Sache ist ja klar, aber eben am Schluss,
0:25:44–0:25:47
oder wenn du mich jetzt mal zum Essen einlatscht und ich sage jetzt halt irgendwie
0:25:47–0:25:52
dann, ja, ich sage jetzt mal, du machst irgendwie Schnippen und die Mayonnaise
0:25:52–0:25:54
ist halt aus der Taube, ja, das
0:25:54–0:25:58
geht ja, aber wenn du jetzt wirklich alles würdest irgendwie im Beutel,
0:25:59–0:26:01
dann würde ich auch sagen, ja,
0:26:02–0:26:06
ich kann dir jetzt auch eine Prozentezahl sein.
0:26:06–0:26:08
Also wenn du jetzt einen Artikel mit 1000
0:26:09–0:26:13
Zeichen? Ich kann gar nicht so hinzeigen, aber sagen Sie, wenn von diesen 1000
0:26:13–0:26:19
Zeichen 950 von dir sind und 50 von der KI, würde ich sagen,
0:26:19–0:26:20
du musst nicht deklarieren.
0:26:20–0:26:24
Was ich zum Beispiel auch noch würde sagen, wenn du jetzt Fazit schreibst,
0:26:24–0:26:27
dann würde ich schon erwarten, dass du irgendein Fazit, wenn es jetzt irgendein darum geht,
0:26:28–0:26:35
Apple sagt, Intel Max Up, dann würde ich schon erwarten, dass Fazit von dir
0:26:35–0:26:36
kommt und nicht von der KI.
0:26:37–0:26:41
Ja, absolut genau, das würde ich auch sagen. Aber es zeigt wirklich,
0:26:41–0:26:42
wie schwierig die Gratwanderung ist.
0:26:42–0:26:47
Wir haben zum Beispiel auch intern so einen Prompt, der heisst extrem,
0:26:47–0:26:50
ich müsste nachschauen, wie er genau heisst, aber er heisst,
0:26:50–0:26:52
glaube ich, «Knallharter Gegenleser».
0:26:53–0:26:57
Und der ist wirklich so ein aufgesetzter Prompt, dass du ihm einen fertigen
0:26:57–0:27:01
Text gibst und er verreist ihn einfach nach Strich und Faden.
0:27:01–0:27:08
Verreisst er. Er sagt, ich habe das gemacht und das schon ein paar Mal mit meinen
0:27:08–0:27:12
Texten und meistens hinten kommen dir so ein bisschen Tränen,
0:27:12–0:27:14
weil du das Gefühl hast, das war jetzt ein wunderbarer Text.
0:27:15–0:27:20
Und wenn du die Kai, wenn du wirklich den Prompt so machst, richtig und sagst,
0:27:20–0:27:26
Schritt für Schritt, du fasst, dass er alles schauen muss, dann ist er wirklich so gemein.
0:27:26–0:27:30
Dann sagt er zum Beispiel, hey, da hast du eigentlich, hast du ja am Anfang
0:27:30–0:27:37
so einen Servicetext schreiben, aber dann gleitet es in eine Analyse oder in ein Essay ab.
0:27:37–0:27:41
«Bitte entscheide dich für eine Textform!», dann sagt er, dass du hier drei
0:27:41–0:27:46
verschiedene Beispiele hast. Das erste wäre eigentlich schon genug gewesen.
0:27:46–0:27:48
Da hast du dann angefangen zu strecken.
0:27:48–0:27:52
Da machst du wieder dein ganzes Zeich mit deinen passiven Konstruktionen.
0:27:52–0:27:54
Schreib doch mal ein wenig aktiv.
0:27:54–0:27:57
Brauch Werbe statt Substantivierungen.
0:27:58–0:28:02
Und dann am Schluss Es ist wirklich lahm, also bitteschön, damit du mit dem
0:28:02–0:28:04
lockst du niemanden hinter dem Ofen führen.
0:28:04–0:28:08
Und das ist, ich finde, das ist.
0:28:09–0:28:14
Eben, das eigentlich macht heute, und das vergisst man vielleicht in dieser
0:28:14–0:28:20
Debatte, Text tatsächlich besser, weil ich schon an dem Punkt war,
0:28:20–0:28:23
wo ich meine Texte ziemlich umschreibe.
0:28:23–0:28:29
Es ist dann einfach so, man kann es dem knallharten Gegenleser nie recht machen.
0:28:29–0:28:32
Er mozzt immer daran herum, aber am Schluss musst du halt finden, okay,
0:28:34–0:28:37
Ich finde es jetzt trotzdem gut so, wenn ich es gemacht habe und jetzt hält
0:28:37–0:28:41
den Latz-Kai. Das kann ich noch nicht mehr sagen. Aber.
0:28:44–0:28:46
Ich glaube, man muss einfach mit seiner Haltung stehen.
0:28:46–0:28:51
Und dann vielleicht müsste man auch ein bisschen mehr wirklich trotzdem nicht
0:28:51–0:28:57
in jedem Artikel ein Labeling machen, aber so als Medienhaus ein bisschen Transparenz
0:28:57–0:28:59
schaffen, wie man das arbeitet.
0:28:59–0:29:03
Und dann vielleicht auch etwas an die Öffentlichkeit zu tragen,
0:29:03–0:29:06
wie mit diesen Prompts, mit diesen Gegenlesern,
0:29:07–0:29:10
die im Endeffekt, wenn man die gut einsetzt,
0:29:11–0:29:17
verbessern die Qualität und führen dazu, dass Texte schöner zum Lesen sind,
0:29:18–0:29:25
dass sie besser geschärft sind, als wenn man einfach so ein bisschen lari-fari geschaut hat.
0:29:26–0:29:29
Ich muss meistens 4'000 Zeichen schreiben.
0:29:33–0:29:40
Wenn man zum Beispiel sagt, man merkt, dass nach 3'200 Zeichen die Ideen ausgegangen
0:29:40–0:29:44
sind, dann merkt man dem Text leider an, aber vielleicht, wie wäre es,
0:29:45–0:29:48
könnte man in die Richtung gehen und wenn dann der Vorschlag gut ist von der
0:29:48–0:29:52
KI und sagt, der passt wirklich, das musst du natürlich selber entscheiden,
0:29:52–0:29:57
aber dann finde ich tatsächlich, dann verbessert sich am Schluss die Texte.
0:29:57–0:30:03
Und darum, auf eine Art, ich verstehe diese Debatte, aber ich finde sie greift
0:30:03–0:30:05
wirklich wahnsinnig viel zu kurz.
0:30:05–0:30:09
Und einfach nur seine Texte schreiben zu lassen, um nicht selber nachdenken
0:30:10–0:30:13
zu müssen, das ist einfach dumm. Und das ist etwa die dümmste Anwendung.
0:30:13–0:30:16
Und darum, ihr merkt es vielleicht, diese Debatte betrifft mich ein bisschen,
0:30:17–0:30:20
persönlich, wie ich am Anfang sprachlaborende, Chris.
0:30:21–0:30:24
Aber ich finde, ja, natürlich hat es Probleme.
0:30:25–0:30:30
Aber dass Journalisten, die gerne schreiben sollten, dass sie das einfach so
0:30:30–0:30:33
machen, das finde ich... Es tut mir leid, mir fällt wirklich nur das Wort «dumme».
0:30:36–0:30:40
Im Gegensatz, wenn ich noch mal meine Masterthesis zurückdenke,
0:30:41–0:30:44
da habe ich glaube auch irgendwie in einem Kapitel, du weisst das ja auch,
0:30:45–0:30:47
du liest es durch, du siehst gar nicht mehr, und dann irgendwie,
0:30:47–0:30:50
glaube ich, auch mal mein Vater, hey, du heisst, ich weiss nicht mehr welches
0:30:50–0:30:53
Wort, innerhalb von drei Seiten,
0:30:53–0:30:55
Siebenmal Punkt. Ja, ja, genau, die gibt es ja auch.
0:30:55–0:31:01
Also das ist auch, ob du jetzt humanisch oder ein KI, also eben,
0:31:01–0:31:04
ich habe dich selber geschrieben, dann suchst du andere Wörter.
0:31:04–0:31:06
Damals hättest du vielleicht noch den Thesaurus benutzt.
0:31:06–0:31:12
Ja, den benutze ich immer noch. Übrigens Tipp, wenn wir schon daran sind,
0:31:12–0:31:17
KI super, nicht unbedingt nur für Thesaurus, weil da suchst du einfach ein Synonym.
0:31:18–0:31:22
Aber zum Beispiel habe ich letztes Mal, wenn du einen Oberbegriff suchst,
0:31:22–0:31:24
wenn du findest, ich habe jetzt die drei Wörter und ich habe keine Ahnung,
0:31:24–0:31:26
ob es für dich einen Oberbegriff gibt,
0:31:27–0:31:32
dann kannst du das wunderbar von KI machen lassen und die verbessert dir deine
0:31:32–0:31:34
Sprache, weil vorher hättest du vielleicht
0:31:34–0:31:38
die drei Wörter aufgezählt und so hast du vielleicht einen schönen Oberbegriff
0:31:39–0:31:43
dir einfallen lassen oder du hast irgendein Wort, das du nicht weisst, wie es heisst.
0:31:43–0:31:48
Ich hatte letztens zum Beispiel einen Gürtel, einen Jogginggürtel und dann wusste
0:31:48–0:31:50
ich nicht, wie das Ding heisst.
0:31:50–0:31:55
Das hat so zwei Plastikteile, die du in einander in die machen kannst.
0:31:55–0:32:00
Und früher hättest du dich einfach irgendwie drüber herumgeschissen Wie hättest
0:32:00–0:32:05
du das Wort herausfinden? Wenn du es googelt hättest, hättest du es wahrscheinlich nie gefunden.
0:32:05–0:32:09
Aber Kai sagt dir schön, das ist ein Steckschnaller und dann kannst du wunderbar das Wort brauchen.
0:32:13–0:32:17
Ehrlich gesagt, regt mich diese Debatte ein wenig auf und liebe deutsche Freunde,
0:32:17–0:32:22
in der Medienszene, ihr habt da auch einfach wirklich ganz tief runtergegangen.
0:32:22–0:32:27
Reden wir doch lieber, wenn wir unsere Texte verbessern können.
0:32:28–0:32:33
Ist es okay, wenn ich heute das «famous last word» sage?
0:32:35–0:32:39
Aufrufe! Können wir darüber reden, wenn wir die KI brauchen?
0:32:41–0:32:45
Sinnvoll, wenn wir sie einsetzen, dass unser Produkt am Schluss besser wird,
0:32:45–0:32:49
dass wir schönere Texte machen. Ich glaube, da kann uns KI wirklich helfen.
0:32:50–0:32:55
Um nochmals bei diesem Gegenlesenbeispiel zu bleiben, wenn ein Kollege das gegenliest,
0:32:55–0:32:59
Meistens haben sie keine Zeit, meistens machen sie es etwas oberflächlich und so.
0:33:00–0:33:04
Und meistens willst du vielleicht auch nicht unbedingt von deinen Kollegen wirklich
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derartig zerfleischt werden. Also ich mache es nicht, wenn ich einen Text von
0:33:08–0:33:12
meinen Kollegen gegenliese, weil es könnte ja sein, dass es dann in der nächsten
0:33:12–0:33:14
Gelegenheit zurückkommt.
0:33:14–0:33:20
Aber wenn du so eine KI hast, die dich völlig knallhart beurteilt,
0:33:20–0:33:21
dann ist das eigentlich in Ordnung.
0:33:21–0:33:27
Und darum, glaube ich, sollten wir darüber reden, wie sie uns hilft und wie
0:33:27–0:33:31
wir unsere Ansprüche ausschrauben können.
0:33:31–0:33:34
Und dann müssten wir das vielleicht dem Publikum auch erzählen,
0:33:34–0:33:38
dass das Publikum nicht den Eindruck hat, wir trügen einfach nur von der KI,
0:33:38–0:33:42
unser Leben zu erleichtern. Das ist auch ein bisschen dumm, oder?
0:33:42–0:33:47
Aber wenn wir erklären würden, dass wir die KI eigentlich die allermeisten von
0:33:47–0:33:50
uns einsetzen, um besser zu werden und schöner Texte zu machen,
0:33:50–0:33:55
sprachlich besser, inhaltlich vielfältiger und so, dann.
0:33:55–0:33:59
Müssten wir vielleicht auch nicht mit diesen Labels und Deklarationen gehen,
0:33:59–0:34:02
sondern dann könnten wir den Leuten wirklich auch das Vertrauen geben,
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dass wir unseren Job ernsthaft machen.

Die deutsche Medienbranche streitet derzeit heftig über den KI-Einsatz: Schuld sind Ministerpräsidenten (wie Mario Voigt), die ganze Gastbeiträge mittels KI verfassen lassen, inklusive erfundener Zitate. Auch Journalisten selbst (wie Stephan-Andreas Casdorff vom Berliner «Tagesspiegel») schätzen die Hilfe der KI – zumindest, bis die Sache auffliegt und eine Beurlaubung die Folge ist.

Jetzt stehen auf der einen Seite Leute wie Springer-Chef Mathias Döpfner. Er lässt sich von Gemini eine KI-Verteidigungsrede verfassen, in der er meint, wir hätten es hier mit Ghostwriting mit anderen Mitteln zu tun – und man solle sich gefälligst nicht so haben.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die den «Verlust von Seele und Haltung» beklagen und einen Angriff auf die Meinungsbildung vermuten. Diese Debatte ist längst auch in die sozialen Medien geschwappt, wo die kühlen Pragmatiker und KI-Befürworterinnen die Oberhand zu haben scheinen – so zumindest der Eindruck, den die auf Effizienz bedachten Business-Menschen auf Linkedin erwecken.

In der Schweiz ist die Medienbranche für einmal weiter: Der Schweizer Presserat hat bereits einen Leitfaden erlassen und die Verleger haben sich zusammen mit der SRG und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf einen Kodex geeinigt.

Ein guter Moment, die aktuelle Debatte zusammenzufassen und selbst Position zu beziehen: Wann finden wir KI-Texte okay – und wo ziehen wir eine rote Linie? „Zoff um die schreibende KI“ weiterlesen

Bildung und IT: Denken lernen trotz KI?

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Speedos, das bin nicht ich, ich bin eher langsam hier eingetrudelt,
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aber das war auf jeden Fall amix.
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Das war mal eine Drohung, Kevin. Hallo, was machen wir, wenn er kommt?
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Der kommt.
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Er ist ja schon in der Schweiz. Ja, eben darum.
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Er ist in der Nähe.
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Das ist nicht gut. Nein, das ist wirklich nicht gut.
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Oh oh.
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Das ist das Kampfhuhn.
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Ein Huhn mit Problemen. Er hat irgendetwas gesehen.
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Ja, Donald Trump natürlich. Kommt er bei dir über den Hügel?
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Wahrscheinlich hat er jetzt geschumpfen. Er marschiert ein.
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Machst einfach einen Film, wie das vonstatten geht.
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Wie er von den Hühnern angegriffen wird.
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Ja, genau. Das würde viral gehen, Kevin, ich sage das.
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Das glaubt ja dann eh niemand, das ist KI.
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Ja, das stimmt, das würden die Leute glauben, aber wenn nachher Donald Trump
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nicht mehr rum wäre, dann würden sie vielleicht doch finden,
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hey, vielleicht ist das mit dem Huhn doch echt gewesen, das könnte ja sein.
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Vielleicht ist das eine gute Idee.
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Wie geht es sonst? Abgesehen davon, dass wir Mordfantasie haben, geht es uns gut?
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Wir haben ja Mordfantasie. Die Hühner haben ja Mordfantasie. Mir geht es gut.
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Wir fangen gut mit dem Thema an. Ich habe das Gefühl, ich habe wieder so depressive
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Episoden hinter mir. Ich merke seit drei Tagen, es geht mir wieder besser. Das ist super.
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Aber sonst hast du das doch meistens wegen dem Wetter und weil so halt Nebel
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ist und so, und das haben wir im Moment nicht?
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Das haben wir gar nicht. Ich habe das nicht im Griff, warum das kommt.
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Wirklich nicht. Ich weiss, dass ich so eine Winterdepression habe,
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aber ich habe eben auch die normale und wahrscheinlich habe ich jetzt wieder
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so eine Phase gehabt und ich merke es dir nicht und mein Umfeld merkt es nicht.
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Lustigerweise schiebe ich es immer auf die Arbeit.
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Ja. Ja. Das ist auch häufig ein Grund für Stress und einfach Unwohlsein.
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Ja, das ist ja so. Und ich habe dann immer das Gefühl, ja, jetzt sind es viel
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Arbeit und darum mag ich nicht.
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Und dann, ich merke dann auch manchmal, dass es halt nicht ganz stimmt,
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wenn ich immer noch gleich viel Arbeit habe und mir geht es von heute auf morgen einfach besser.
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Ja. Dann ist es vielleicht nicht weg der Arbeit.
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Ja, also die Psyche ist auch ein schwieriger Fall. Das ist schon ein bisschen so.
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Sind wir nicht im Griff? Nein, habe ich das mal erzählt. Ich bin ja vor,
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es ist wahrscheinlich zwei oder drei Wochen her, bin ich eingeladen worden von
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Autismus Schweiz. Die hatten so eine Fachtagung.
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Und ich war dann da, um einfach so ein allgemeines Einführungsreferät zu halten,
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über was KI ist, wenn wir dort überhaupt hergekommen sind, wenn man sie braucht und so.
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Und dann habe ich gemerkt, dass ich mich unter diesen Leuten irgendwie recht
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wohlgefühlt habe. Also, ich weiss es auch nicht. Ich hätte ja nicht irgendwie Diagnosen oder so.
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Ich weiss auch nicht, ob ich irgendwie neurodivergent wäre. Und es ist natürlich
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schon nochmal etwas anderes, wenn du einfach findest, du tickst jetzt ein bisschen
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anders erst wieder die normalen, extrovertierten Leute um dich herum.
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Aber trotzdem fand ich, das passt noch.
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Ich glaube aber auch.
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Dass Nerddom und Autismus wahrscheinlich relativ, also nicht flächenmässig,
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sondern mangenmässig von der Person eine relativ grosse Überschneidung hat.
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Also ich glaube, viele Nerds haben autistische Zeuge auf spezifische Sachen.
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Jetzt nicht in eine extreme Tiefe, aber teilweise schon, dass sich in etwas
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reinnerden und so wirklich in die Tiefe gehen und voll in dieser Welt verlieren
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und sich voll mit dem identifizieren.
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Das ist ja auch eine Form von Autismus. Und ich glaube, darum ist es schon nahe miteinander.
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Ja, das ist auch mein Eindruck. Also ich glaube, es ist schon nicht das Gleiche.
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Man darf da nicht, wie soll ich sagen, das zu sehr vermengen.
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Aber ich glaube, es gibt Überschneidungen und es gibt gewisse Sachen.
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Was ich dann gelernt habe, ist, dass die Autisten zum Teil und Autistinnen dann,
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halt Mühe haben, so die Einflüsse von aussen, also all die Impulse und die Reize,
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die da auf sie einströmen, gut zu filtern und die,
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Und das habe ich zum Beispiel überhaupt nicht. Ich kann wunderbar meine Ohren
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auf Durchzug stellen und dann das ausblenden, was um mich herum passiert.
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Aber so der Moment von, ja eben genau so das Dreinörden, und es hat auch,
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einige, die ihr Geld mit Computersachen verdient, sage ich jetzt mal,
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also die sind dort auch vor Ort gewesen.
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Und das passt schon. Ich glaube, ich finde einfach, ja, zu viele Menschen.
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Und ich habe dann gemerkt, es hat
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dann so Leute gehabt, die dann so einen Vertrauenshund mit dabei hatten.
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Und das hat mir auf eine Art schon auch noch gefallen, einfach so einen Begleiter
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zu haben. Von mir aus könnte es auch ein Roboter sein, aber er müsste schon sehr intelligent sein.
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Ich habe mal jemanden gekämpft, das geht als einen Hund. Ich finde es mega leise.
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Ja, das ist leise.
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Sie hatte das Problem mit Nahedistanz. Sie hatte mega Mühe mit anderen Leuten. Und
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der Hund hätte sie wieso vor dem schützen müssen.
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Und der Hund war aber so mega offen, den Leuten gegenüber. Der hat so,
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der hat mega Freude gehabt, der Leute so bäm, bäm.
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Und sie hat immer gesagt, das ist der falsche Hund für mich.
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Und ich habe immer gesagt, das ist der richtige Hund für dich.
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Der macht genau das Richtige. Weil er hat auch gespürt, wenn sie gekippt ist
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und ihr nicht wohl war, dann hat der Hund wie geswitcht und hat gewusst,
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jetzt muss ich ihr schauen.
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Aber die ganze andere Zeit war er extrem offen, den Leuten gegenüber.
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Das war mega lässig, um ihn beobachten.
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Ja, der eine Hund, den ich gesehen habe, war auch wirklich cool.
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Nach fünf Minuten hat er sich herumgeschaut, hat gefunden, was geht da ab.
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Dann hat er sich langweilig hingelassen und hat sich hingeschlafen und hat in
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einer Lautstärkung geschnarcht. Das fand ich auch eine super Untermalung für meinen Vortrag.
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Das war gerade so eine Motivation.
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Nein, schnarchen, ruhig. Es ist egal. KI ist auch nicht so wichtig.
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Ein gesunder Schlaf, ein Snickerli zwischendurch, ist viel entscheidender.
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Das geht ins Unterbewusstsein.
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Ja, genau. Absolut. Und heute haben wir wieder so ein KI-Thema,
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Kevin, oder kommt es mir nur so vor?
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Wir haben ein KI-Thema, aber einen etwas anderen Weg als sonst.
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Okay, dann muss ich nicht unseren Koi-Jingle-Führer suchen, ich weiss nämlich
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eigentlich nicht gerade, wundere wer. Also dann machen wir...
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Kannst du irgendeinen bringen? Kannst du den Trump nochmal bringen?
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Den Trump? Wolltest du den Trump nochmal hören? Also gut.
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Und da ist der Kevin mit einem Thema, das ein bisschen mit KI zu tun hat,
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aber eben nur ein bisschen.
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Es ist ein Thema, das mich einfach gerade sehr beschäftigt. Und es hat mit Bildung
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und IT und wahrscheinlich eben jetzt auch mit KI zu tun.
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Und der Grund von dem Ganzen ist eigentlich, dass ich ja am KV Schule gebe
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und jetzt hat es eine neue Reform gegeben und bei dieser Reform passt mir die
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ganzen Lehrpläne an und jetzt ist alles anders.
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Und darum habe ich mir jetzt überlegt, ich würde eigentlich gerne eine Sendung
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machen über Bildung und IT und wie sich das entwickelt hat und wie fest haben
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wir Angst gehabt vor diesen Schritten.
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Weil ich mich erinnere, wo die Welt noch... Sie war eben nicht schwarz-weiss
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in meiner Jugend, sie war Sepia.
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Ja, Sepia.
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Ja, Sepia ist okay.
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Und 4 zu 3, he? 4 zu 3 ist die Seite.
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Und definitiv 4 zu 3. Und noch sehr
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analog. In meiner Schulzeit kam der Taschenrechner gerade so rein. Ja.
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Also ich weiss, dass wir in der Unterstufe definitiv keinen Taschenrechner nutzen
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durften. und in der Oberstufe für gewisse Prüfungen haben wir dann dürfen,
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aber auch nicht für alles.
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Also ich bin Jahrgang 82, das heisst das ist ja dann in den 90er gewesen.
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Und eben dort ist er so langsam, es ist noch schon etwas cooles gewesen,
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wenn du einen Taschenrechner gehabt hast.
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Weil es ist auch noch eine Pflicht gewesen von der Schule am Anfang.
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Und man hat ihn wie noch, man hat ihn können nutzen, man hat aber in der Schule
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aber einfach eine hatte.
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Also so reingeschlichen.
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Also meine Schulzeit ist, also Grundschule oder also einfach die normalen neun
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Jahre sind für mich wirklich völlig analog gewesen.
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Das Einzige, was es so technisch gegeben hat, also eben auch Hellrundprojekte
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und alles, da hat es wirklich noch null digital gegeben. Was es gegeben hat,
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ist so ein Sprachlabor hat es gegeben. Oder hat es das auch erst?
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Stimmt, Sprachlabor, oh mein Gott. Mit Tombändern.
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Genau, mit diesen Tombändern. Natürlich auch absolut analog.
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Aber der Clou war, dass du dich selbst aufnehmen und anhören konntest,
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wenn du Französisch sprachst.
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Es muss wahrscheinlich in der Sektion sein.
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Es war in der Sektion, wenn ich mich nicht täusche. Das war ein bisschen futuristisch.
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Aber natürlich auch, ich glaube, man hat für wahnsinnig viel Geld das Sprachlabor
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ingestellt und dann hat man es einmal im halben Jahr gebraucht.
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Ich weiss gar nicht, wie das funktioniert hat. Hat man etwas gehört und dann
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musste man reden und dann hat man sich selber wieder gehört.
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Also wenn jemand das noch etwas genauer erklärt könnte, ich wäre da wahnsinnig
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interessiert und würde das auch in der nächsten Sendung ausführlich darlegen.
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Aber meine Erinnerung war, dass es wahrscheinlich zwei Tapes gab.
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Ein Tape wurde abgespielt mit dem Programm drauf, mit dem Französisch.
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Und das andere war einfach dazu da, dich aufzunehmen. und dann haben die sich
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gegenseitig steuern können.
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Das eine hat dann abgespielt und dann hat es angehalten. Dann musst du reden,
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hast dich aufgenommen und hast dann abspielen können.
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Und dann hast du gesehen, wie schlecht, dass du Französisch kannst.
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Ich mag mich nicht. Ich weiss, dass wir eins hatten. Ich weiss,
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dass ich die Dinge geschlossen bin. Aber ich weiss nicht mehr,
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wie das funktioniert hat.
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Egal, vielleicht weiss das jemand und kann uns erklären. Und hat noch so ein Eis im Kall.
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Das wäre natürlich super.
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Also man Bestand von einer Schule hätte ich noch so nehmen können.
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Dann würden wir die Sendung mal im Sprachlabor aufnehmen.
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Im Sprachlabor machen, genau. Und ich weiss, dass bei mir eigentlich erst in
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der Oberstufe ein EDV-Zimmer gegeben hat.
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In der Unterstufe war das überhaupt kein Thema, die Computer.
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Ich hatte einen zu Hause, aber in der Schule war das überhaupt kein Thema.
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Und das EDV-Zimmer, hätte ich jetzt gesagt, ist dann irgendwann in der 90er
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Jahre gewesen. Dort gab es dann einfach einen Raum mit 20 Macs,
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gefühlt Schwarz-Weiss-Bildschirm, gefühlt einen Drucker und man konnte eigentlich
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nichts ausdrücken. Es war mega teuer.
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Das ist so meine Erinnerung an die nächste Generation.
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Und dort war es dann aber bei mir schon so, dass man eigentlich ist...
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Die EDV bzw. die Bedienung der PC war wie ein eigenes Fach.
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Man hat nicht einen Aufsatz geschrieben mit denen oder irgendetwas gemacht,
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sondern man hatte dann wie eine PC-Lektion.
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Ja, das ist noch spannend. In meiner Erinnerung ist eigentlich mein Computerunterricht.
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Ich war ja dann der Kante hier am Bühlrein, hier in Winterthur,
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Wirtschaftsgymnasium.
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Und dort war man eigentlich recht innovativ.
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Es gab auch einen Computerraum.
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Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, was das für Computersystem waren. Es gab noch so.
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Quasi Zeilen, also textorientiertes Systeme, wo dann auch wenn Text eingetippt
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war, noch die Steuerzeichen mussten können.
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Aber es sind dann relativ schnell, sobald Macs kamen, sind dann die kleinen
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Macs aufgetaucht, also der Ur-Mac.
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Es hatte auch kein Festplatte, es hatte zwei Diskettenlaufwerke.
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Auf dem einen war das Betriebssystem und auf dem anderen Disketten hast du deine
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Arbeiten abgespeichert.
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Das war schon sehr revolutionär. Aber wir hatten schon vorher,
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bevor es die Computer gab, einen basic programmierbaren Rechner.
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Du hast auch so einen gehabt, das war ein Sharp. Ich habe ihn angeschaut,
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PC1403 hat er geheissen. Er konnte mit Basicshop programmieren.
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Es gab einen Informatikunterricht.
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Ich ging und habe Pascal programmieren gelernt. Das finde ich heute noch geil.
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Auch wenn Pascal nicht mehr ganz so.
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Wir haben über Python gesprochen. Das ist nicht mehr die Sprache der ersten Wahl.
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Aber trotzdem fand ich das sehr spannend. Und eben auf dem Rechner.
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Wenn ich mich nicht arg täusche, Das war ein Teil des normalen Matheunterrichts,
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dass du dort gewisse Aufgaben mit einem kurzen Programm lösen musst.
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Das mit den Anwendungen konnte man eigentlich gar nicht so machen,
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denn diese Anwendungen gab es am Anfang noch nicht. Es gab schon Programme,
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aber die waren noch nicht so. Du hast halt ein paar Steuerzeichen gelernt.
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Und beim Mac hast du dann schon ein bisschen ...
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Natürlich ein wenig mit diesen Programmen gelernt, aber vieles von dem habe
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ich mir dann auch selber beigebracht. Es gab schon einen Page-Maker,
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ich hatte dann erste Berührungen mit Desktop-Publishing und das habe ich natürlich grossartig gefunden.
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Aber es ist auch in der Erinnerung wahnsinnig, es ist dann einfach mal da gewesen,
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das finde ich schon überraschend.
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Das ist bei mir jetzt eben auch so gegangen, wenn ich so zurückschaue,
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denke ich, okay, wann ist das gekommen?
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Ich habe dann auch gedacht, in der Lehre habe ich ja, dort war PC normal,
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Internet noch nicht so fest, aber ich habe das in der Lehre wie noch nicht genutzt.
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Es ist wirklich, dort ist noch
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alles auf Papier gewesen und von Hand geschrieben und Prüfungen sowieso.
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Laptop an der Schule, zu meiner Zeit kein Thema, also es ist Anfang 2000er gewesen,
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dort hat es das alles schon gegeben, aber irgendwie hat man es noch nicht gemacht.
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Und jetzt kommt eben so bei mir das ist das problem jetzt kommt ja ich weiß
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jetzt nur noch von externer sicht was passiert ist weil ich einfach weiß vom
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geschäft her das ist dann irgendwann in der
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2010er sind dann so die ersten eltern und gesagt hey ich brauche ein laptop
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oder nein, ich brauche einen Laptop für mein Kind, für die Schule wo dann ganz
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klar definiert war, es muss ein Surface sein, es muss das und das können ein
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Steichelblatt und all das also ist eigentlich
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Irgendwann in der 2010er kam es, dass es in der Schule einfach die Informatikzimmer
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nicht mehr gab und die Schüler mussten eigene Geräte bringen.
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Genau, und ich tue jetzt vielleicht den Schulen auch Unrecht,
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aber mein Eindruck war dann immer, dass man einfach Microsoft Office bedienen lernt.
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Und das hat mich schon immer ein bisschen blöd gedunkt, weil ich fand,
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das müsste man programmieren. Wir haben auch schon darüber geredet,
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ob das Programmieren jetzt eigentlich noch Sinn ergibt im Zeitalter der KI.
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Aber trotzdem, ich fand, man müsste eigentlich lernen,
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gut virtuell oder virtuos, muss man sagen, mit dem Computer umzugehen,
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nicht einfach zu wissen, wo im Wort man klicken muss, wenn man einen Serienbrief
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machen will oder so. Aber ja, ich glaube.
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Die Diskussion… Das ist ein ueren Serienbrief.
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Ja, gibt es den noch? Macht man den heute?
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Den macht man immer noch, auf dem Serienbrief. Auf dem hockt es.
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Am KV ist das natürlich wahrscheinlich sicher ein Teil von der Aufnahme oder
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von der Abschlussprüfung, dass du einen Serienbrief machen kannst,
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mit persönlicher Anrede.
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Bis letztes Jahr ist das so, wenn ich jetzt in der neuen Reform verzichte etwas
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ist, ist das nicht mehr so.
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Aber bis letztes Jahr musste man einen Serienbrief machen, mit Regeln.
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Oh, mit den Regeln? Dort sind meistens noch Regeln gekommen.
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Da haben sie noch so Regeln eingebrannt.
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So, wann Herr dann so und wann Frau dann so und... Genau.
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Das könnte ich jetzt auch nicht mehr aus dem Ärmel schütteln, ehrlich gesagt.
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Ich glaube, du müsstest vor das Wort runter und du würdest in...
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Elf Sekunden finden, wo das ist.
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Ja, vielleicht. Es ist nicht so viel.
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Sondern es ist wie logisch.
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Aber mir geht es auch so, wie dir, ich habe dann auch diese Lücke.
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Und heute sehe ich bei meiner Tochter, dass die jetzt ein iPad haben und so
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und mit Apps arbeiten. Und es ist schon wieder alles anders.
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Es ist vor allem anders, weil es hat sich spannenderweise,
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ich weiss jetzt nicht, ob das einen Zusammenhang hat, Aber durch die ganze Nutzung
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von Geräten und wie man die anders nutzt und selber muss bringen,
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hat sich halt auch das ganze Lehrmethode-System geändert.
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Und jetzt, ich kann nicht genau sagen, hat sich die Lehrmethode geändert wegen
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der technischen Entwicklung oder hat die technische Entwicklung die Lehrmethode verändert?
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Das weiss ich wie nicht. Ich finde es noch schwierig zu sagen,
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weil ich bin Frontalunterricht. ja das ist die lehre und dina zeltigen laboratul
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ist so habe ich nur dreiviertel stunden ist lektion
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kann man diskutieren gut ist und das hat sich dann halt wie verändern ich glaube
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du bist auch noch generation ja absolut
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und weiss nicht ob es so gut ist und und bilden halt wie eigene Geräte gekommen
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sind, hat man das viel individueller machen können.
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Also jeder hat für sich können arbeiten, man hat nicht mehr müssen
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man musste nicht einmal linear arbeiten. Man konnte einfach die Aufgabenstellung sehen.
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Sie sagten, das müsst ihr durchschaffen, macht das so, wie ihr wollt,
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in der Reihe, wie ihr wollt, wie ihr Lust habt und am Schluss gebt ihr das irgendwie ab.
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Es ist noch lustig, dass du das erzählst, weil ich bin ja eigentlich in einer
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ganz ähnlichen Situation wie du, dass ich auch inzwischen ein Teil von meinem
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Job ist Lehrer sein, aber nicht am KV, sondern mehr innerhalb meines Unternehmens,
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wo es natürlich vor allem um den technischen Fortschritt geht.
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Und dann kommt die KI auch schon wieder ins Spiel, dass wir versuchen,
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unseren Kolleginnen und Kollegen das möglichst beizubringen.
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Und dann merke ich natürlich, genau wie du gesagt hast, dass ich eben auch geprägt
0:20:20–0:20:22
bin von diesem Frontalunterricht.
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Und dann auch, wenn ich dann Lehrer bin, zu neigen, zu monologisieren und ein
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bisschen muss schauen, dass das im Zoom gehalten wird und so.
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Aber zwischendurch gibt es dann so die Kollegen und Kolleginnen,
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die das machen und die haben dann alles so didaktische Schnickschnack drauf
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und so Tricks, um das Publikum wieder zu aktivieren und zu sagen,
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hey, du musst schon bei der Sitzordnung anfangen.
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Stuhlreihen ist nichts, sondern du könntest zum Beispiel so schöne U-förmige
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Anordnungen machen. Das leuchtet mir alles ein, aber an einem gewissen Punkt finde ich dann, hey,
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es ist ja doch kein Unterhaltungsprogramm. Es ist auch ein bisschen Drill und Disziplin.
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Es ist auch nicht so verkehrt. Wie bist du als Lehrer? Bist du zwischendurch
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auch ganz streng? Wie dort in Wilhelm Busch oder so?
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Ich bin viel zu lieb. Das ist mein Problem.
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Ich bin viel zu easy mit meinen Schülern. Ich glaube, man müsste die wirklich prügeln.
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Ich suche immer noch den Schlüssel von...
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Von Eigenmotivation, dass sie Freude haben an etwas im Job, dass sie gern etwas
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machen und wir nicht einen KI-Rotz anrühren, wo es sich keine Mühe geben hat.
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Ich versuche dort den Weg zu finden, nutzt KI
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mit allen Möglichkeiten, die es gibt, aber überlegt euch vorher,
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wie ihr sie nutzt, was ihr möchtet machen, welches Resultat möchtet ihr haben,
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was ist das Ziel Und dann gibt es von
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super Ergebnissen zu halt nachher vor, ja man hat sich halt keine Mühe gegeben,
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mit dem muss man wahrscheinlich leben.
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Gut, ich meine, das ist noch ein bisschen ein Unterschied, ob du da eben das
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mit gestandenen Berufsleute zu tun hast, die vielleicht finden,
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das ist sinnvoll, dass ich das lehre, oder vielleicht,
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sehen sie zwar die Notwendigkeit ein, Aber ich finde, es wäre lieber in HW früher,
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wo man das noch nicht gebraucht hat und alles noch,
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einfacher war, als wenn es mit Halbwüchsungen zu tun hat, die nicht immer nur,
0:22:30–0:22:33
das, was sie gerade machen müssen, die oberste Priorität haben.
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Ja, es kommt natürlich in dem Fach, jetzt gerade beim KFA kommt noch ein Faktor
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dazu, das eine ist, es ist nicht relevant für die Abschlussprüfung,
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das heisst die Noten, die sie während zwei Jahren bekommen,
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spielt an der Abschlussprüfung überhaupt keine Rolle, plus das Fach wird an
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sich nicht geprüft an der Abschlussprüfung.
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Es wird zwar eine Prüfung gemacht, die es am PC machen müssen,
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die es mit Word, mit Excel, mit
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KI machen müssen, aber es gibt nicht so Lernziele im Sinn, wo du musst dann
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einen Serienbrief machen können oder Formatvorlagen machen können,
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das gibt es eben nicht mehr.
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Und ich glaube, jetzt muss ich wie schnell den Schwenk machen und sagen,
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neue Reform, die es jetzt gegeben hat. Ich bin am KV gelandet,
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bei der alten Reform noch.
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Ich habe die alte Reform jetzt gerade noch so knapp erlebt und die war so,
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klassische Abschlussprüfung.
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Du hast Aufgaben nicht bekommen, mach einen Serienbrief, in dem Serienbrief
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müssen wir die Adresse haben, bei der ARD brauchen wir das und du musst sie
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formatieren anhand des Bildes, das du siehst und bla bla bla.
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Und dann musst du das irgendwie machen und dann musst du am Schluss dein Dokument
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abgeben. Und das war die Pref, also du bist eigentlich sehr genau durchgeführt
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worden, was wird von dir erwartet.
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Und dann hat man die mit der neuen Reform, hat man das so ein bisschen aufgepasst.
0:24:00–0:24:04
Man hat die Unterteilung anders gemacht. Es gibt jetzt nicht mehr Fächer wie
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Deutsch und Französisch und Wirtschaft und Recht, sondern man hat die so ein
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bisschen probiert zusammenzuhängen in Handlungskompetenzbereichen.
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Und die Idee ist, dass die Fächer auch übergreifend sind. Also dass irgendwie
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sie in der Wirtschaft etwas machen müssen über eine Bilanz und dann müssen sie das nachher vortragen.
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Dann kommt das zu mir in die Informatik, dann macht sie mir eine PowerPoint-Präsentation
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und den Vortrag haben sie dann irgendwie im Deutsch. Es müsste eigentlich alles
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so ein bisschen übergreifend laufen.
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Funktioniert? Mittel bis nicht? Ja. Ja, weil die Lehrpläne verschoben sind,
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es stimmt irgendwie nichts überein, die Bereitschaft der Lehrer ist manchmal
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da, manchmal nicht, macht es ein bisschen schwierig.
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Und im Zug dieser Reform hat man auch gesagt, die Abschlussprüfung wird komplett anders sein.
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Es gibt einen schriftlichen Teil, den Sie am eigenen Gerät lösen müssen, komplett Open Book.
0:25:03–0:25:07
Sie können Ihres Gerät mitnehmen, Zugriff aufs Internet, Sie können alles machen,
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ausser Handy und Kamera. Sie können die Sachen nicht fotografieren,
0:25:10–0:25:13
dass zumindest eine Hürde da ist und Sie müssen es alleine machen,
0:25:13–0:25:15
Sie dürfen nicht in Gruppen und Teams und so.
0:25:18–0:25:22
Und die Prüfung geht 2 Stunden, dann gibt es 30 Minuten Pause und dann gibt
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es nochmal 2 Stunden lang insgesamt 7 Sachen, die es mit machen.
0:25:27–0:25:34
Sie kommen in den Fall über ein Szenario und dann gibt es aus dem Szenario heraus dann Sachen, wie
0:25:36–0:25:39
du musst eine Messe organisieren, jetzt ist dir die Halle abgesagt worden,
0:25:39–0:25:44
du brauchst eine neue Halle, such drei Hallen, die dem entsprechen, was wir brauchen.
0:25:44–0:25:49
Formuliere ein Mail dazu, um die Halle zu reservieren, mache einen Aufbauplan
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oder einen Plan, was in diesen Tagen passiert. Es sind dann so ganz viele verschiedene Aufgaben.
0:25:54–0:25:57
Aber Open Book, KI.
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Und ich habe dann gedacht, bei dieser Prüfung, die ist geschenkt.
0:26:02–0:26:07
Also wenn ich KI nutzen kann, laufe ich da durch. Easy peasy.
0:26:08–0:26:09
Und wir haben uns gefunden, gar nicht.
0:26:09–0:26:10
Nicht?
0:26:10–0:26:11
Nein.
0:26:12–0:26:12
Warum nicht?
0:26:14–0:26:20
Das ist für mich ein Rätsel. Ich weiss es nicht. Der einzige Faktor ist sicher die Zeit.
0:26:20–0:26:25
Es ist eine Prüfung, die man mit KI lösen muss, sonst schaffst du es zeitlich nicht.
0:26:28–0:26:33
Dann musst du verstehen, was du machen musst.
0:26:33–0:26:33
Ja, absolut.
0:26:33–0:26:38
Das ist vielleicht ein Knackpunkt. Also du kommst relativ viel Text über Text,
0:26:38–0:26:43
das haben sie nicht gern. Sie lesen nicht gern und sie haben manchmal Mühe,
0:26:43–0:26:44
um den Text zu verstehen.
0:26:44–0:26:48
Was ist jetzt der Inhalt und was muss ich jetzt genau? Und wenn fünf Absätze
0:26:48–0:26:50
jetzt stehen, dann fallen die in ein Loch, weil sie sich denken,
0:26:50–0:26:53
oh, das ist so anstrengend, um das zu lesen.
0:26:54–0:26:57
Ich glaube, das ist schon so ein Punkt, wo wir auch gemerkt haben,
0:26:57–0:27:02
Teilweise sind die Aufgabenstellung völlig falsch verstanden worden. Völlig?
0:27:02–0:27:02
Ja.
0:27:03–0:27:06
Dann sind sie ins Schilf rausgewandert und du hast nicht gewusst,
0:27:06–0:27:07
Woher das kam.
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Und das andere ist, man hat Dokumente ungesehen hochgeladen.
0:27:14–0:27:19
Sie haben mit Kajus etwas generiert und haben das ungesehen hochgeladen.
0:27:19–0:27:25
Weiss ich, weil im Dokument teilweise Sachen stehen wie Federmeldung.
0:27:26–0:27:28
So und so von JGPT, Lersdokument.
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Genau, das sage ich meinen Studenten auch. Leset es bitte durch,
0:27:33–0:27:34
bevor sie die Zeitung einschreiben.
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Und das ist passiert und das ist halt... Das Resultat ist...
0:27:42–0:27:47
Ernüchternd für eine Open-Book-Prüfung. Vielleicht muss das auch so sein,
0:27:47–0:27:48
vielleicht ist das der Plan.
0:27:49–0:27:54
Und jetzt bin ich halt am Punkt, wo ich denke, ja gut, wie müssen wir denn den Unterricht anpassen?
0:27:55–0:28:00
Also wir sind, irgendwie haben wir einen Lehrplan, einen offiziellen Lehrplan
0:28:00–0:28:06
mit Lernziel, was irgendwie heisst, Sie müssen Daten analysieren und Daten interpretieren
0:28:06–0:28:08
und so weiter, was heisst Excel.
0:28:09–0:28:11
Aber an einer QV kommt das nicht mehr vor.
0:28:13–0:28:16
Und das finde ich noch eine schwierige Situation.
0:28:17–0:28:20
Das ist aber mehr, die Herausforderung ist eigentlich weniger.
0:28:20–0:28:24
Natürlich kann ich auch, die macht es noch schwieriger. Aber ich,
0:28:26–0:28:30
spüre da den Versuch, das möglichst praxisnah zu machen.
0:28:31–0:28:36
Aber das Problem ist, wie bewertest du das am Schluss? Wie ist es gut?
0:28:36–0:28:39
Ich meine, die Fallhöhe, dass bei so einem Projekt, einfach wenn du in so einer
0:28:39–0:28:45
kurzen Zeit etwas machen musst, Mal falsch abgebügst, das kann einfach passieren.
0:28:46–0:28:51
Und wie bewertest du das, wenn du am Anfang einen falschen Entscheid getroffen
0:28:51–0:28:56
hast und dadurch das ganze Projekt in schief laggeraten ist und dann kommst
0:28:56–0:29:00
du einfach eine brutal schlechte Note rüber oder was wird dann bewertet?
0:29:01–0:29:06
Du kannst weniger, wenn du das, was du gelernt hast, reproduzieren musst,
0:29:07–0:29:10
dann kann man relativ gut das beurteilen.
0:29:10–0:29:17
Aber wenn du ein relativ breites Feld hast, wo du bewirtschaften kannst und dann vielleicht,
0:29:18–0:29:22
in eine falsche Richtung gehst, aber die Idee wäre trotzdem gut gewesen,
0:29:22–0:29:26
dann wird das wahnsinnig schwierig, dass du fair bleibst.
0:29:26–0:29:30
Das wäre eigentlich der spannende Ansatz, weil ich glaube,
0:29:31–0:29:35
Das haben wir auf dieser Welt auch verlernt. Also, dass ich kann sagen,
0:29:36–0:29:39
ich bin falsch abgebogen, ich habe das und das gemacht, ich habe mega viel Aufwand
0:29:39–0:29:41
betrieben, aber ich habe nichts.
0:29:41–0:29:42
Ja.
0:29:42–0:29:45
Ich habe nichts. Aber ich kann das zeigen. Das ist ein Problem.
0:29:46–0:29:50
Und das hat jetzt gar nichts mit dem zu tun. Aber das ist ein grosses Problem
0:29:50–0:29:53
in der Forschung, wo jemand passiert.
0:29:53–0:29:57
Also Leute haben Hypothesen und sagen, wenn das und das, dann vermuten wir das
0:29:57–0:30:02
und das. und dann forschen die drei Jahre lang und denken dann am Schluss, oh nein, ist es nicht.
0:30:02–0:30:05
Genau, dann merken sie, dass ihre Grundannahme falsch war.
0:30:05–0:30:10
Genau, und sie müssen ja dann gleich irgendetwas hinbeflümmeln,
0:30:10–0:30:12
dass du dann gleich irgendeine Erkenntnis hast.
0:30:13–0:30:16
Und man kann ja nicht einfach sagen, hey, falsch war, wir haben herausgefunden,
0:30:16–0:30:18
dass es nicht so ist. Das sind Taten.
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Das ist so ein bisschen die Schwierigkeit. Und ich glaube, das wünsche ich mir
0:30:22–0:30:26
manchmal, auch im KV, dass man sagen kann, hey, wir machen doch Projekte.
0:30:26–0:30:32
Und dann machen doch die fehler dann dann verhauen und dann funktioniert es nicht und dann
0:30:32–0:30:38
muss man das halt gleich gut bewertet ja ich habe jetzt einen fall kam und ich
0:30:38–0:30:42
eine klasse zeit an ich habe das projekt machen ich habe frei wählen was er
0:30:42–0:30:47
wann machen aber kein koi also nicht nicht kein koi sondern
0:30:48–0:30:52
ganz oi mühe machen also nutzt kann ja benutzt sie sinnvoll
0:30:53–0:30:58
Sie mussten vorher ein Konzept machen, was sie machen und dann erst ausführen.
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Das heisst, dort konnte ich schon mal so ein bisschen weichen stellen.
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Und eine Gruppe gesehen hat, wir machen ein Erklärvideo mit KI.
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Wir schauen an, wie man investieren kann in Finanzen und so.
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Wirklich echt noch ein cooles Thema.
0:31:11–0:31:13
Und dann wollten sie ein Erklärvideo machen.
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Und dann haben sie auf den Zielgeraden gemerkt, wo sie das Video gemacht haben.
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Es ist ein amerikanischer Dienst und der kann kein Umlaut.
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Und die zeit der coinen ja
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ja ja und du erfen sie und das ist
0:31:31–0:31:38
doch aber learning wenn die hand jetzt bis checkt die hand die an die ganze
0:31:38–0:31:43
präsentation aufbaut und am schluss stimmen überkleid und dankmerkt es
0:31:44–0:31:47
geht nicht finde ich mega gut.
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Und ja, ich glaube, das müssen wir so ein bisschen herausfinden.
0:31:53–0:31:55
Und ich bin jetzt so ein bisschen am Punkt, wo ich mir auch überlege,
0:31:56–0:32:00
was ist denn die Schule überhaupt noch? Ja, das ist wahnsinnig schwierig.
0:32:01–0:32:06
Genau. Was ist meine Aufgabe? Ich bin ja auch wie du.
0:32:06–0:32:10
Ich finde Frontalunterricht eben eigentlich schon cool. So. Manchmal ist das
0:32:10–0:32:14
auch noch lässig. Ich merke auch, meine Schüler finden das manchmal noch lässig.
0:32:15–0:32:17
Und ich merke aber schluss ist nicht der richtige Weg.
0:32:18–0:32:21
Aber Selbststudium können sie auch nicht.
0:32:21–0:32:22
Ja.
0:32:23–0:32:26
Und wenn ich einfach dort sitzen und nichts machen muss, würde ich eben auch
0:32:26–0:32:28
nervös. Das habe ich auch nicht gern.
0:32:28–0:32:29
Das verstehe ich gut, ja.
0:32:31–0:32:31
Alles schwierig.
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Das ist wirklich sehr schwierig. Und ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr.
0:32:35–0:32:38
Ich glaube, das ist so eine Sendung. Oder vielleicht auch generell einfach,
0:32:39–0:32:43
dass wir da wirklich in einer solchen Umbruchphase sind, dass wir nicht wissen,
0:32:43–0:32:49
wie man mit dem umgeht. Weil gerade auch die KI, die bringt ja so einen riesigen...
0:32:49–0:32:52
Also wenn du sagst, sie gehört dazu, kannst du sie nicht ignorieren.
0:32:52–0:32:56
Aber sie gibt so einen riesigen Unsicherheitsfaktor drin in,
0:32:56–0:33:01
dass du eigentlich fairerweise nicht kannst sagen, wenn die Leute die KI an
0:33:01–0:33:05
ihrer Prüfung brauchen könnten, dann hat die KI halt einen Rotz rausgelassen.
0:33:05–0:33:09
Ja, wem seine Schuld ist denn das am Schluss? Gehst du dann durch?
0:33:09–0:33:13
Hast du halt Pech gehabt? Oder wie gehst du mit dem um?
0:33:13–0:33:19
Und ich würde trotzdem irgendwie versuchen, das wahrscheinlich auf einer Metaebene
0:33:19–0:33:21
zu halten und mir zu überlegen,
0:33:22–0:33:25
dass die Leute, zumindest an der Prüfung, wenn es am Schluss eine Note gibt,
0:33:25–0:33:27
auch wenn es bei dir vielleicht eine Kenne gibt, die dann zählt,
0:33:28–0:33:33
aber trotzdem, dass man am Schluss die Beurteilung eigentlich so auf einer Metaebene
0:33:33–0:33:34
stattfindet, dass du fragst,
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wie würdest du in dieser Situation umgehen?
0:33:37–0:33:43
Und dann halt mehr nicht die Konkrete, was konkret gemacht wird,
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abfragt, sondern dass du wissen willst, wie jemand in einer bestimmten.
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Situation reagiert, wo es eben mit KI zu tun hat und dann KI macht entweder
0:33:53–0:33:55
das Richtige oder das Falsche oder so.
0:33:55–0:34:01
Und dann spürst du heraus, ob die Leute ein Gefühl haben, wie sie mit dieser
0:34:01–0:34:06
neuen, komplexen Welt umgehen können. Ist das nachvollziehbar?
0:34:06–0:34:10
Ja, ich glaube, das ist auch so ein bisschen mein Weg, dass ich bei vielem irgendwo
0:34:10–0:34:16
möchte, eben zu begründen, zu probieren, zu verstehen, was passiert.
0:34:16–0:34:21
Und überlegt euch schon vorher, wie soll das Resultat aussehen,
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weil das Resultat macht Sinn.
0:34:24–0:34:28
Und da muss man jetzt einfach den Lehrplan entsprechend...
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Anpassen. Und gleichzeitig bin ich halt dort, wo ich denke, ich habe vor ein
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paar Wochen einen kleinen Vortrag machen im Bereich CNC-Dreher.
0:34:41–0:34:42
Ja.
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Das ist mega spannender Beruf. Kommt wieder langsam. Die Leute wollen wieder CNC-Dreher und so.
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Und dort habe ich auch gesagt, ich habe Kunden, die aus dem Bereich kommen.
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Darum bin ich zitiergerutscht und habe das können machen.
0:34:54–0:34:57
Und ich kann so eine CNC-Maschine, kann ich technisch.
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Ich kann die programmieren. Ich weiss, wie das funktioniert.
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Ich kann es aber nicht, weil mir Grundlagen fehlen vom Teil in Drehen.
0:35:07–0:35:10
Was ist die Reihenfolge? Und jetzt bin ich halt am gleichen Punkt,
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am KV, wo ich mir überlege, brauchen wir dann die Grundlagen auch?
0:35:14–0:35:19
Musst du wissen, wie Formatvorlagen und Inhaltsverzeichnisse und Serienbriefe
0:35:19–0:35:22
und bedingte Formatierungen funktionieren?
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Vielleicht wäre es doch nicht schlecht.
0:35:23–0:35:27
Dass nachher, eben, dort bin ich jetzt eben genau an der Bruchung.
0:35:27–0:35:31
Ich denke, vielleicht müssen wir nicht die Grundlage eben gleich reinprügeln
0:35:31–0:35:35
und sagen, das musst du ja können, weil hinten durch hilft es dir dann wieder.
0:35:35–0:35:40
Ich glaube, wenn du um die Grundlage kommst, je mehr KI sind die Grundlagen
0:35:40–0:35:45
umso wichtiger, weil dann weisst du, ob sie dir ein Zeichen angibt oder nicht.
0:35:45–0:35:51
Und du kannst, du brauchst einen soliden Boden, das glaube ich eben auch.
0:35:51–0:35:56
Aber über das, Wir sind fast am Ende unserer Sendung. Hast du noch so ein Schlusswort
0:35:56–0:36:03
oder so eine Erkenntnis, wo uns das hinführt? Oder sind wir am Anfang des Prozesses?
0:36:03–0:36:07
Ich glaube, wir sind sehr am Anfang des Prozesses, aber ich habe keine Angst
0:36:07–0:36:11
vor dem. Weil ich jetzt auch rückblickend merke, man hat Angst vor dem Taschenrechner,
0:36:11–0:36:16
man hat Angst vor dem PC, man hat Angst vor dem Internet, jetzt hat man Angst vor der KI.
0:36:18–0:36:18
Oi.
0:36:18–0:36:22
Jetzt ist der Gückel noch an. Am Schluss sind all die Ängste eigentlich unberechtigt
0:36:22–0:36:24
gewesen. Es ist irgendwie weitergegangen.
0:36:25–0:36:27
Das ist der Nerdfunk.
0:36:27–0:36:29
Sie sind auf Wiederhöhe,
0:36:29–0:36:34
Sagt der Nerdfunk. Ihre Nerds am Mikrofon.
0:36:35–0:36:38
Kevin Recksteiner und Matthias Schiessler.

In den 1980er-Jahren war der Taschenrechner das leistungsfähigste technische Hilfsmittel, das an den Schulen zum Zug kam. Anfang der 1990er-Jahre hielten die Informatikräume Einzug, und seit ein paar Jahren bringen Schülerinnen und Studenten ihre eigenen Computer mit.

Und jetzt müssen die Lehrenden und Lernenden einen Umgang mit der künstlichen Intelligenz finden. Was diese rasante Entwicklung fürs Lernen und die Lehrpläne bedeutet, besprechen wir heute. Und was ist Bildung überhaupt noch wert, wenn die KI schneller, ausführlicher und rund um die Uhr ihr Wissen darbietet? „Bildung und IT: Denken lernen trotz KI?“ weiterlesen

Siri wird schlau (aber hierzulande bleibt sie dumm)

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:09–0:00:14
Nein! Ja, sage ich. Ja, da ist Radio Stadtviel.
0:00:14–0:00:17
Willst du ein Radio schnurren, Mann?
0:00:18–0:00:22
Und das hätte die Frau Yuni Nami auch sollen sagen. Willst du ein Radio schnurren,
0:00:22–0:00:26
wenn da jemand sie in den Backen nie klüben will? Verstehe ich.
0:00:26–0:00:28
Digi Press, ähm Digi Press.
0:00:28–0:00:34
Digi Chris, was sagst du, wenn dich jemand in den Backen nie klüben will?
0:00:34–0:00:36
Hui, gute Frage.
0:00:37–0:00:40
Ist das schon mal passiert? Nein. Dein besoffener Chef oder so.
0:00:40–0:00:45
Nein, niemand war auf dem Kräuse vor dem Schiff, der auch so offen war, nein.
0:00:46–0:00:53
Das ist schon mal gut. Ich glaube, das passiert uns tatsächlich als Männer weniger als dieser Frauen.
0:00:54–0:00:59
Im Schnitt. Es hat mich mal jemand einfach in einer Bar und keine Ahnung,
0:00:59–0:01:02
und ich habe mit ihm nicht einmal geredet, als ich aufgestanden bin,
0:01:02–0:01:05
hat er mich umarmt. You're a nice guy.
0:01:05–0:01:05
Ja.
0:01:06–0:01:10
Keine Ahnung, also der ist auch schon ein bisschen hat das Getränkepaket glaube
0:01:10–0:01:14
ich sehr ausgenutzt, also du weisst nicht schlimm und ja klar,
0:01:14–0:01:18
da soll schon niemand da lang, aber ich habe es lustig gefunden. You're a nice guy, Sir.
0:01:19–0:01:22
Ja, das ist eigentlich, das kommt immer ein bisschen darauf anweistbar.
0:01:22–0:01:27
Wenn man schon mit dem Schwenk anfängt, könnte ich den Schwenk erzählen.
0:01:27–0:01:32
Ich war ja mal San Francisco gewesen, im, wann war das? 92 wahrscheinlich,
0:01:32–0:01:33
Also schon ein bisschen länger her.
0:01:34–0:01:39
Am Flughafen habe ich einen Australier getroffen. John hat er geheissen.
0:01:39–0:01:42
Wir sind dann noch Zufallsbekanntschaft.
0:01:42–0:01:46
Wir sind beide herumgereist. Und dann haben wir gefunden, reisen wir doch ein
0:01:46–0:01:51
bisschen zusammen. Und dann sind wir von dem San Jose, wo sie uns irgendwie
0:01:51–0:01:53
das Flug hingelegt haben,
0:01:53–0:01:58
Wir mussten zurück auf San Francisco und als wir dann in San Francisco gekommen
0:01:58–0:02:02
sind, hat er gefunden, er wolle jetzt in einem schwulen Paar.
0:02:02–0:02:08
Weil, du erinnerst dich vielleicht, da zumal in den 90er Jahren ist ja das irgendwie noch etwas.
0:02:09–0:02:15
Ist irgendwie noch die Weltbilder, die die meisten von uns im Kopf hatten,
0:02:15–0:02:17
sind noch ein bisschen einfacher gestrickt gewesen.
0:02:17–0:02:22
Und er hat irgendwie gehört, dass es dort in San Francisco viel Schwule gibt.
0:02:23–0:02:25
Ich dachte mir, ich habe nichts dagegen.
0:02:26–0:02:30
Dann sind wir in die Bar gegangen. Die allererste Bar, die wir in die Bar gegangen
0:02:30–0:02:36
sind, war eine schwule Bar. Es war noch lustig. Wir haben dort hingehockt.
0:02:37–0:02:42
30 Sekunden später ist einer neben mir geshockt und hat mich auf eine Art und Weise angepackt.
0:02:43–0:02:46
Vorher, also ich war dort noch relativ jung, und eben vom Land,
0:02:46–0:02:52
und habe theoretisch gewusst, dass es schwule Bars gibt. aber praktisch war
0:02:52–0:02:55
mir das nicht so im Bewusstsein, was das konkret heisst.
0:02:57–0:03:02
Und auch seitdem bin ich nie mehr so angepackt worden. Aber es war lustig.
0:03:02–0:03:06
Er hat dann aber, er hat irgendwie nach, glaube ich, wahrscheinlich nach 30
0:03:06–0:03:10
Sekunden gemerkt, dass wir eben die Touristen waren, die im Reiseführer,
0:03:10–0:03:15
gelesen haben, dass wir die schwulen Bars gehen müssten, um das San Francisco
0:03:15–0:03:17
kennengelernt zu haben. hinten drin.
0:03:18–0:03:20
Und dann hat er gefunden, ja, okay.
0:03:20–0:03:25
Und dann hat er uns erzählt und uns Tipps gegeben. Und wir hatten einen super Abend miteinander.
0:03:25–0:03:30
Und das ist, wie soll ich sagen, ein recht gutes Erlebnis gewesen.
0:03:31–0:03:35
Wobei ich nachher schon gefunden habe, hey, aber irgendwie es hätte schon auch
0:03:35–0:03:39
Vorteil, schwul zu sein. Unter uns gesagt, Diggy Chris.
0:03:40–0:03:44
Die Geschichte. Also, das ist jetzt eine Geschichte aus meiner Vergangenheit
0:03:44–0:03:48
gewesen. Ich verspreche, ich werde nie mehr so Sachen erzählen.
0:03:50–0:03:53
Aber Kevin hat sicher auch schon so Sachen erlebt.
0:03:53–0:03:59
Ja, du hast alle so Sachen mit... Entschuldigung, Lokal, wo du reingehst,
0:03:59–0:04:05
ich war einmal vor Jahren, als ich auch noch klein war, mit dem Vater noch etwas gegangen habe.
0:04:05–0:04:06
Entschuldigung. Geht's?
0:04:08–0:04:13
Auch eine Bar hatte. Und das war tatsächlich mal ein Internet-Café,
0:04:13–0:04:14
nach einem Meeting-Point.
0:04:15–0:04:18
Das war aber also, das war vor langem, bevor wir Handy und Smartphone hatten,
0:04:18–0:04:22
haben, die ist dann Konkurs gegangen und der Meeting Point ist dann ein bisschen
0:04:22–0:04:25
ein anderer Meeting Point geworden.
0:04:25–0:04:30
Und ich glaube, als die Damen so geschaut haben, haben sie wahrscheinlich gedacht,
0:04:30–0:04:34
will der Vater jetzt am Sohn die Sache beibringen?
0:04:35–0:04:40
Ja, das gibt es ja in den Filmen aus den 80er Jahren war das so.
0:04:40–0:04:43
Und natürlich, ich habe es zuerst nicht geschnellt, beim Vater schaute ich mich
0:04:43–0:04:49
so an und Christian, da gibt es kein Internet, aber Dann nehmen wir halt einen
0:04:49–0:04:51
Drink und dann gehen wir weiter.
0:04:51–0:04:57
Okay, aber dann habt ihr einen guten Vater-Sohn-Moment gehabt trotzdem.
0:04:57–0:05:01
Es ist lustig, sie haben auch gelacht. Er hat es natürlich sofort geschnallt.
0:05:01–0:05:03
Ich meine, was bin ich da gewesen? 13, 14?
0:05:03–0:05:04
Ja, gut.
0:05:04–0:05:08
Ja, ich habe dort vielleicht... Ja, jeder, der mich kennt, weiss,
0:05:08–0:05:10
ich bin nicht der Frühzünder gewesen.
0:05:11–0:05:13
Genau, das bin ich auch nicht gewesen.
0:05:13–0:05:16
Und so, hä, was wollen die? Wieso hat es da stehen?
0:05:17–0:05:22
Ja, das stimmt. Also, ja, genau. Das sind so die Jugenderinnerungen.
0:05:22–0:05:27
Also, ich glaube, bevor ihr verschreckt, nein, es ist erst die Pre-Show,
0:05:27–0:05:33
die ihr eingeschält habt. In einer guten Minute geht es los mit der Hauptsendung und dann wird es...
0:05:34–0:05:38
Wahrscheinlich kommen dann wieder die, die sagen, hey, aber ehrlich gesagt,
0:05:38–0:05:43
eure Pre-Shows sind meistens das Beste an der Sendung. Aber ich glaube trotzdem,
0:05:43–0:05:45
es wird kein Laber-Podcast, oder?
0:05:47–0:05:52
Ich habe Leute, die sagen, wir wünschen, ihr würdet zwei Stunden weitermachen.
0:05:53–0:05:56
Ich habe das Feedback schon übergekommen, auch von Arbeitskollegen.
0:05:56–0:05:59
Aber ich glaube, so wie wir es haben, lassen wir es. Vielleicht machen wir mal
0:05:59–0:06:03
eine Spezialausgabe für unsere...
0:06:04–0:06:08
Aber wenn man das heute so macht, wo man dann aufs Daddy irgendetwas zahlen
0:06:08–0:06:11
muss, dann kommt man die unsensoren...
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Nordfunk Plus. Wer macht sonst
0:06:16–0:06:19
Schon ein Plus? Nein, ich verspreche euch, wir hauen immer wirklich alles schon
0:06:19–0:06:24
in der Gratissendung raus und plus, wir würden nichts mehr zusätzlich einfallen
0:06:24–0:06:26
und darum ist es ganz gut, so wie es ist.
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Also, Apple liefert uns wieder mal eine Gelegenheit für einen Patch Tuesday.
0:06:46–0:06:51
Wir reden über die Neuigkeiten, was so passiert ist in der digitalen Welt.
0:06:51–0:06:55
Apple ist uns ein Auftakt, aber ich verspreche schon jetzt, wir bringen dann
0:06:55–0:06:57
auch noch die interessanten Themen.
0:06:57–0:07:00
Nein, Digi-Grüß, im Ernst, wie hast du es gestern gefunden? Hast du es geschaut?
0:07:00–0:07:03
Ich habe mich darum fottiert, ehrlich gesagt.
0:07:03–0:07:10
Ich habe es geschaut und es lustig war. Ich habe noch ein Apple-TV, also das TV-Böxchen.
0:07:10–0:07:15
Und das heisst, du gehst in die Apple-TV-App und suchst nach WWDC und ich habe
0:07:15–0:07:20
nur die WWDC 25 dort gesehen und ich glaube, ja, ganz blöd bin ich ja nicht.
0:07:21–0:07:26
Ich bin dann halt auf dem iPad auf Apple.com habe halt dort den Stream geschaut
0:07:26–0:07:30
und dann via Airplay auf den Apple-TV-Gnast.
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Ich habe schon geschaut im Hintergrund, ich habe jetzt auch nicht immer alles
0:07:33–0:07:38
geschaut, aber ja, ich bin zumindest so ein bisschen passiv dabei gewesen.
0:07:38–0:07:40
Ist dann der neue Chef schon aufgekreuzt?
0:07:41–0:07:45
Ich habe ihn jetzt nicht gesehen, aber auch ich habe nicht immer geschaut.
0:07:45–0:07:47
Tim Cook hat am Schluss auch noch Tschüss gesagt.
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Ist das jetzt sein letzter Auftritt? Ich sehe ihn dann nie mehr.
0:07:51–0:07:56
Also ich kann mir schon vorstellen, dass Dena, weil er noch im Verwaltungsrat,
0:07:57–0:08:00
ich kann mir schon vorstellen, dass Dena irgendwie ein Cameo,
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wie Dami so schön sagt, wird haben.
0:08:03–0:08:09
Aber wenn wir schnell über die WWDC, also eben das ist eine Entwicklerkonferenz,
0:08:09–0:08:14
wo tatsächlich Leute hinzugehen können, die Apps für ein iPhone schreiben.
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Ich glaube, das ist das primäre Zeug.
0:08:18–0:08:25
Früher ist Steve Jobs live auf die Bühne gegangen und es haben halt alle geschraubt wie blöd.
0:08:25–0:08:30
Weil klar, er war ein charismatischer Mann. Er war sicher nicht einfach,
0:08:30–0:08:34
um zusammen zu arbeiten. aber Steve Jobs war stehen, hat das gezeigt,
0:08:34–0:08:39
hat sein iPhone gezeigt und jetzt ist es einfach eigentlich
0:08:40–0:08:46
ein Filmfoto siehst. Da muss ich schon sagen, würdest du jetzt als Journalist,
0:08:46–0:08:52
wenn du eingeladen wärst, weil ich glaube, der Flug wird Apple ins Hotel auch nicht zahlen.
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Ich weiss jetzt nicht, ob ich das Thema vertiefen darf. Nein,
0:08:58–0:09:04
es gibt Leute, die von Apple eingeladen werden und die ist natürlich auch eine,
0:09:05–0:09:08
Verpflichtung in gewissem Sinn.
0:09:08–0:09:11
Aber ja, Ja, früher haben wir das in der Zeitung geschrieben,
0:09:11–0:09:16
dass da Apple 30 zahlt hat und so, aber ich glaube heute macht man das nicht mehr.
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Ist eigentlich ein bisschen schade, aber ja, ich glaube ich würde nicht gehen.
0:09:22–0:09:27
Ich habe inzwischen so ein leicht grünes Gewissen und ich finde es eigentlich
0:09:27–0:09:30
ein bisschen sinnlos, dort auf das Kalifornien über zu fliegen,
0:09:30–0:09:34
um den gleichen Film zu schauen, wo du auf deinem Apple-TV-Digiggrüsse auch
0:09:34–0:09:36
gesehen hast. Also was soll das?
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Da schreiben wir uns meine Kreuzfahrt.
0:09:39–0:09:42
Ja, allerdings, absolut. Nein, ich finde es...
0:09:42–0:09:47
Aber reden wir doch über das, was gezeigt haben. Irgendwie hat es mich gedacht,
0:09:47–0:09:52
früher ist auch beim Steve Jobs, er war nicht nur charismatischer und hat nicht einfach nur einen,
0:09:53–0:09:57
perfekt produzierten Film gezeigt, sondern hat sich auch auf die Bühne gestellt
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und mit dem Risiko, dass dann nicht immer alles funktioniert hat.
0:10:02–0:10:06
Einmal ist das WLAN nicht gegangen, zum Beispiel, mag ich mich erinnern. So Sachen, oder?
0:10:06–0:10:12
Aber es ist auch irgendwie, er hat dann immer noch mal etwas am Schluss gehabt,
0:10:12–0:10:15
wo die Leute überrascht haben. Und das ist das mal, glaube ich,
0:10:15–0:10:16
nicht so gewesen, oder schon?
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Nein, es hat kein One More Thing gegeben. Entschuldigung, also das bist du der One More Thing?
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Jobs, das MacBook Air...
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Präsentiert hat, als er die, wie sagen wir, den Envelope gezeigt hat.
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Du gehst, Digi Chris. Ja, es geht. Du musst dir ein Glas Wasser holen.
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Ich kann gerade, nein, einfach gewundert, als das Macbook Air gezeigt hat,
0:10:42–0:10:44
und ich gerade gewusst, ja,
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dort habe ich keinen Mac mehr gehabt und gerade, jetzt gehe ich zum Mac zurück,
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dort bin ich so, boom, da bin ich so geflasht gewesen, wie es Steve Jobs gezeigt hat.
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Wow, und jetzt ist es halt so perfekt. Ja. Ich komme später noch zu Siri.
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Wie viele Takes hast du gebraucht, um die ganzen Sachen zu machen?
0:11:07–0:11:13
Ja, also ich schaue dich nicht mehr, ehrlich gesagt. Mir ist die Show irgendwie,
0:11:14–0:11:17
es ist eine Verkaufsshow. Und wir reden jetzt darüber und mir ist das ein bisschen
0:11:17–0:11:19
unangenehm. Du merkst es.
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Also, reden wir darum wirklich über das, was für uns Nutzerinnen und Nutzer
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dabei herausgekommen ist.
0:11:25–0:11:29
Mein Eindruck war, eigentlich alles Sachen, die, wenn sie es vor zwei Jahren
0:11:29–0:11:32
gebracht hätten, wäre es okay gewesen. Aber jetzt, 20, 16, 20,
0:11:32–0:11:38
sind es so ein bisschen wie einfach die Alpfasnacht mir vorkommen.
0:11:38–0:11:41
Das ist so, sie haben halt einfach gesagt, wir machen Stabilität.
0:11:41–0:11:44
Und eben, das ist auch immer so lustig, sie haben dann gesagt, ja,
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wenn du jetzt ein 4K-Video schickst, ist es bis zu 80% schneller,
0:11:53–0:11:56
als wenn ich dir das jetzt schicken würde. aber bis zu.
0:11:57–0:12:01
Das ist immer so ein lustiger wie sagen wir, ein Term.
0:12:01–0:12:01
Ja.
0:12:02–0:12:09
Aber ich glaube schon, sie haben vermutlich jetzt tatsächlich in allen OS haben
0:12:09–0:12:13
sie mal so ein bisschen unter den Haube Stabilität gemacht.
0:12:13–0:12:20
Ich meine, wir reden seit Jahren davon, wird das iPad mal Mac OS booten können?
0:12:20–0:12:23
Ja, es würde in der Theorie gehen, aber sie wollen es halt nicht.
0:12:23–0:12:27
Aber jetzt haben sie wenigstens mal ein paar alte Baustellen gefixt.
0:12:28–0:12:33
Immerhin etwas. Also mal so. Und klar, dass sie immer sagen,
0:12:33–0:12:39
dass der Mac und das iPhone, iPad ein bisschen näher zusammenkommen,
0:12:39–0:12:42
das haben sie auch gemacht. Das geht, aber...
0:12:43–0:12:49
Aber ich sehe nichts, ich sehe nichts, wo irgendwie zukunftsweisend wäre.
0:12:49–0:12:53
Also eben, gehen wir es mal durch kurz. Also Stabilität, okay,
0:12:53–0:12:57
das müsste Microsoft mit Windows auch machen.
0:12:57–0:13:00
Ich glaube, die sind jetzt auch auf den Trichter gekommen, nachdem die Leute,
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ihre KI, die überall ins hinterste und letzte Programm, also sogar der Editor,
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hatte einen Co-Pilot-Knopf drin.
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Das ist, glaube ich, den Leuten langsam verleidet. Und dort haben jetzt irgendwie,
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Microsoft fand, wir stehen eher auf die Bremse.
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Google baut überall, wo es nur geht, ihren Gemini ein.
0:13:27–0:13:31
Und jetzt haben wir die Siri AI, aber wir haben sie gar nicht,
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weil in die Schweiz kommt sie ja überhaupt nicht.
0:13:33–0:13:37
In die Schweiz kommt sie vielleicht, aber mutmasslich nicht,
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weil sie nicht in die EU kommt.
0:13:39–0:13:42
Ja, und wenn das deshalb bewusst ist, dass wir in der EU sind,
0:13:42–0:13:44
hui, was das für Ärger gibt.
0:13:45–0:13:49
Nein, also klar, und ich glaube, es ist auch eine Trotzreaktion von Apple,
0:13:49–0:13:54
dass sie sagt, ja, ihr sagt uns mit dem Digital Market, sagt, ihr sagt uns
0:13:55–0:14:03
Abschotten und klar, sie wollen jetzt natürlich Druck machen, weil wenn du jetzt,
0:14:04–0:14:08
egal ob du politisch stehst, du hast ein iPhone und du siehst,
0:14:08–0:14:15
du kannst halt nicht sagen, hey Siri, what is this dish und so,
0:14:15–0:14:18
das scheisse dich an und dann sagst du ja, die blöde EU.
0:14:19–0:14:22
Aber wir müssen unter uns sagen, der Digital Markets,
0:14:22–0:14:29
Act, der ist wirklich wichtig, der trägt einem Umstand Rechnung, dass Apple,
0:14:30–0:14:35
inzwischen eine wahnsinnig wichtige Plattform ist und dass die nicht einfach
0:14:35–0:14:39
eine gewisse Regulierung brauchen und ihre Markte machen.
0:14:40–0:14:46
Neben Google und Apple gibt es niemanden, der mobile App-Stores in dieser Form
0:14:46–0:14:50
betreiben könnte. Das ist ein Oligopol und das muss reguliert werden,
0:14:50–0:14:53
sonst werden wir abgezockt von hinten bis vorne.
0:14:53–0:14:57
Man kann darüber streiten, wie gut die EU das bis jetzt gemacht hat.
0:14:57–0:15:00
Ich glaube, der «Digital Markets Act», da gibt es viele Dinge,
0:15:00–0:15:04
die man daran kritisieren kann. Aber dass jetzt so schmollt und so,
0:15:04–0:15:08
das finde ich… Also, das tut mir leid, aber… Nein, nein.
0:15:09–0:15:13
Da bin ich ganz bei dir, aber eben, sie wollen jetzt natürlich auf Emotionen
0:15:13–0:15:18
setzen, eben Leute sehen, wir haben ja die grossen Newsportale, die die Fotos
0:15:18–0:15:22
oder die Videos zeigen und dann kommt halt jemand, der ein iPhone hat und sagt,
0:15:22–0:15:26
ja, aber wieso, kann ich das nicht? Ah, die blöde EU,
0:15:26–0:15:27
Dann ist es, also.
0:15:28–0:15:29
Ich bin bei dir, also das Apple und eben.
0:15:30–0:15:34
Das Monopol hat. Und Google hat das Monopol, also eben Oligopol.
0:15:35–0:15:41
Und ja, jetzt, gut, die werden Anwälte haben, die werden Marketingleiter haben.
0:15:41–0:15:45
Wir werden wahrscheinlich, wenn wir jetzt bei Apple angestellt werden,
0:15:45–0:15:47
hätten wir auch das Mi-Mi-Mi-Mi gemacht.
0:15:47–0:15:47
Ja, also,
0:15:50–0:15:54
ich bin, also ich finde ein bisschen, vielleicht ist das auch ein bisschen der Einfluss von Mr.
0:15:54–0:15:59
Trump da inzwischen, dass sie sich ein bisschen anstecken lassen.
0:15:59–0:16:03
Oh nein, sie haben es eigentlich schon vorher von der EU gegängelt gefühlt,
0:16:03–0:16:09
obwohl ich finde, die EU in diesem Bereich, wie sie es macht,
0:16:10–0:16:15
kann man darüber diskutieren, aber dass sie es macht, finde ich sehr wichtig,
0:16:15–0:16:20
mit diesen Versuchen, die Plattformen einzugrenzen. Und vielleicht noch das dazu.
0:16:20–0:16:27
Es kann schon sein, dass wir trotzdem die Siri AI bekommen, weil bei anderen
0:16:27–0:16:29
Sachen, also gewisse Sachen,
0:16:29–0:16:34
Facebook und so und Microsoft und alle, zählen die Schweiz eigentlich immer,
0:16:34–0:16:36
zu der EU und trotzdem behandeln.
0:16:36–0:16:39
Aber Apple hat da explizit einen Unterschied gemacht.
0:16:39–0:16:44
Wir haben deshalb auch die alternativen App-Stores, die es seit zwei Jahren,
0:16:45–0:16:50
gibt, die absolut keine Rolle spielen, weil Apple sich mit allen Tricks dagegen
0:16:50–0:16:55
wehrt, dass da ja keine Vielfalt und keine Wahlfreiheit entsteht.
0:16:58–0:17:00
Darum spielen die eigentlich keine Rolle und bei uns eben auch nicht,
0:17:00–0:17:06
weil wir die nicht brauchen können, weil uns Apple nicht zur EU zuschlägt.
0:17:06–0:17:09
Aber jetzt sagen wir mal, wir kommen ja auch irgendwie dann,
0:17:11–0:17:15
also auch die KI, die es jetzt noch ein bisschen weiterentwickelt haben,
0:17:15–0:17:19
die laufen ja dann auch nur auf den ganz neuesten Geräten und wenn du nur schon
0:17:19–0:17:23
ein bisschen ein iPhone 16 hast, kannst du sie schon nicht brauchen.
0:17:23–0:17:24
Was findest du denn da davon?
0:17:25–0:17:28
Ja, ist natürlich gutes Marketing. Eben, dann denkst du jetzt,
0:17:29–0:17:31
eben, das Demo ist eigentlich perfekt
0:17:31–0:17:34
gewesen. Und klar, da haben sie wahrscheinlich 718 Takes gebraucht.
0:17:36–0:17:41
Ein Beispiel ist ja gewesen, wann ist das Fussballspiel? Ich glaube, Brasilien, Marokko.
0:17:41–0:17:46
Ja, machen wir irgendwie eine Einladung, machen wir irgendwie noch ein Menü,
0:17:46–0:17:49
machen wir den Einkaufszettel. Ja, schön.
0:17:49–0:17:53
Wenn jetzt da irgendein, ich sage jetzt Non-Nerd, also ein
0:17:54–0:17:57
normaler Benutzer, das sieht, würde sagen, ja, das ist cool,
0:17:57–0:18:00
oh, wieso kann ich das nicht haben, so einen verdammten Scheiss?
0:18:01–0:18:01
Ja.
0:18:02–0:18:06
Ich muss so sagen, ich wüsste auch, wie ich jetzt weiss, wenn ich so ein Taboulet
0:18:06–0:18:11
müsste machen, wie ich an das herkomme, aber klar, ich würde es auch verdammt
0:18:11–0:18:12
gerne mal ausprobieren.
0:18:12–0:18:16
Jetzt eben, einfach mal, oder machst du eben auf ein irgendwas,
0:18:16–0:18:22
ein Fotos und dann hast du das, ja, aber gut, irgendwann in zwei Jahren werden wir
0:18:22–0:18:24
Es auch haben. Ja, ich bin im Fall nicht sicher, ob das wirklich funktioniert, ob,
0:18:27–0:18:33
es wirklich ein Argument ist, das die Leute dazu bringt, ein neues iPhone zu kaufen.
0:18:33–0:18:37
Das ist wahrscheinlich die Absicht. Ich glaube, die Leute kaufen ein neues iPhone
0:18:37–0:18:43
wegen der Kamera, wenn sie besser ist, oder um zu zeigen, dass sie das neueste iPhone haben.
0:18:43–0:18:47
Aber ich glaube jetzt ehrlich gesagt nicht wegen dieser eingebauten KI, wenn sie besser ist.
0:18:48–0:18:52
Weil die Leute finden, ich habe ja mein Chat-GPT und ich kann ja irgendwie das brauchen und so.
0:18:52–0:18:57
Und ich glaube, in der Wahrnehmung von vielen ist ja Apple bei der KI inzwischen
0:18:57–0:19:01
so weit zurückgefallen, dass man eigentlich das Gefühl hat, die müssten ja jetzt eher,
0:19:02–0:19:06
mit allen Mitteln versuchen, möglichst vielen Leuten zu beweisen,
0:19:06–0:19:08
dass sie jetzt aufholen.
0:19:08–0:19:11
Und da bin ich auch nicht sicher, ob das passieren wird.
0:19:11–0:19:14
Ja, ist so. Und eben, also, Talies, hast du ja Beispiele gehabt,
0:19:14–0:19:18
speziell in Englisch, put it into the calendar.
0:19:18–0:19:20
Und neben IT dann eben...
0:19:20–0:19:23
Also du hast irgendwie geredet über irgendwie...
0:19:24–0:19:28
Ich gehe an das Konzert, neben Put IT. IT bezieht sich auf das Konzert und es
0:19:28–0:19:30
hat dann einfach in den Kalender...
0:19:30–0:19:32
...hat Iris... Ja, wie sonst...
0:19:33–0:19:38
...Kate, ja... ...hat dann IT in den Kalender gekauen. Also ja...
0:19:40–0:19:44
Ich weiss es nicht. Siri wurde in den letzten Monaten noch dümmer.
0:19:44–0:19:47
Das war mein Eindruck, dass sie schon immer,
0:19:49–0:19:53
war. Ich finde es recht schlecht, was da rausgekommen ist. Vielleicht müssten
0:19:53–0:19:59
wir jetzt aufhören, auch wir Medien die Äpfel immer so abzufeiern.
0:19:59–0:20:02
Darum bist du einverstanden, wenn wir zum nächsten Thema gehen.
0:20:02–0:20:03
Oder hast du gerade noch etwas dazu?
0:20:04–0:20:08
Vielleicht noch etwas zu tun. Du bist Vater. Die Jugendschutzfunktion.
0:20:08–0:20:11
Jetzt muss man mal sagen, wie alt ist deine Tochter?
0:20:12–0:20:13
Sie wird jetzt ein Zehn.
0:20:14–0:20:17
Und eben, Smartphone ist noch kein Thema.
0:20:17–0:20:21
Ja, es ist schon ein Thema, aber sie hat kein, ja, im Moment.
0:20:21–0:20:28
Eben, und tatsächlich, dass man jetzt da sagt, ja, du kannst tatsächlich sogar
0:20:28–0:20:32
sagen, ja, in der Schule darfst du kein Instagram benutzen und wenn jemand dich
0:20:33–0:20:39
via Chat kontaktiert, Es ist interessant und ich glaube sogar da Apple,
0:20:40–0:20:41
they have a good intention,
0:20:42–0:20:47
ja, weil man redet über Social Media Verbot und so und ich habe auch jemanden
0:20:47–0:20:51
im bekannten Kreis, wo ich so gesagt habe, hey, ich glaube auch ihr Töchterli
0:20:51–0:20:54
wird irgendwie dann zeigen, hey, ich habe noch das Pixel 8 Pro.
0:20:55–0:21:00
«Sie leidet rum, kann sie haben?» «Nein, nein, meine Tochter kommt kein Smartphone
0:21:00–0:21:03
über, nein, ich jetzt.» «Ja, gut, ich habe nur gesagt, also kann sie haben, ich will,
0:21:04–0:21:10
lass sie mal zum Nacht essen, nein.» Ich finde, dass sie wirklich als Mutter
0:21:10–0:21:13
die Verantwortung übernimmt und sagt, nein, die kommt kein Smartphone über.
0:21:13–0:21:17
Ja, das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube, das müssen wir vielleicht einmal
0:21:17–0:21:20
separat, ein bisschen ausführlicher besprechen.
0:21:20–0:21:26
Weil ich finde, Also ich kann ab und zu ein Smartphone brauchen.
0:21:27–0:21:31
Wir haben ein Familien-Ipad, also es ist nicht völlig fremd.
0:21:31–0:21:35
Aber so ein eigenes Gerät finde ich nochmal einen Schritt, der wirklich schwierig ist.
0:21:35–0:21:41
Und die Jugendschutzfunktionen, ja, also ich glaube, die sind sinnvoll, die sind richtig.
0:21:41–0:21:45
Aber wir werden gerade sehen, so beim nächsten Thema, ich glaube,
0:21:45–0:21:50
das ist einfach ein Thema, das nicht nur rein technisch kann erschlagen.
0:21:50–0:21:58
Du hast es ja auch in unserem Manuskript angedeutet, dass Kinder von heute in aller Regel,
0:22:00–0:22:05
cleverer oder besser im Umgang mit der Technik als ihre Eltern.
0:22:05–0:22:11
Und darum ist es einfach so, dass es dann schwierig wird, die das wirklich nicht,
0:22:12–0:22:16
wie soll ich sagen, die Eltern und Kinder und nicht umgekehrt kontrollieren.
0:22:16–0:22:21
Aber manchmal ist es auch nicht einmal technisch. Ich hatte auch ein Kollege, der war selbstständig.
0:22:22–0:22:25
Und der hat halt den alten PC gehabt, sein Töchterli.
0:22:26–0:22:29
Sie durfte auch am PC, weil der Vater
0:22:31–0:22:35
auf dem Screen gesehen konnte und sagte, schau, du testest auf disney.com,
0:22:35–0:22:37
auf das Ding und das und das.
0:22:37–0:22:42
Wenn du aber auf eine Webseite gehst, die unanständig ist, dann gibt es irgendwie
0:22:42–0:22:44
zwei Wochen Computerverbot.
0:22:44–0:22:49
Ja, das ist halt schwierig, weil ich finde, Kinder haben auch das Recht auf eine Privatsphäre.
0:22:49–0:22:54
Also das ist eben wirklich wahnsinnig schwierig auszubalancieren.
0:22:54–0:22:57
Darum finde ich es besser, wenn man das möglichst herauszögern kann,
0:22:57–0:23:05
dass die Kinder trotzdem Medienkompetenz lernen, aber dass man sie nicht sofort so ungefiltert,
0:23:07–0:23:10
in den Sumpfentlern von den sozialen Medien.
0:23:11–0:23:17
Das führt zu dem nächsten Thema, das ich in die Runde werfen würde.
0:23:17–0:23:23
Florida hat OpenAI und Sam Altman verklagt.
0:23:23–0:23:27
Sie haben nämlich gefunden, die KI, die sie da gemacht haben,
0:23:27–0:23:31
das Chat-GPT, das ist einfach verantwortungslos, was das macht.
0:23:31–0:23:36
Und vor allem, das ist eigentlich der Vorwurf, das hat man bei OpenAI gewusst.
0:23:36–0:23:43
Man hat das gesehen, also halt in internen Protokolle und man hat nichts gemacht,
0:23:43–0:23:45
weil es um die kommerziellen Interessen geht.
0:23:45–0:23:49
Und das erinnert schon wahnsinnig genau die genau tupfegleichen Vorwürfe,
0:23:49–0:23:52
die es gegenüber Facebook und Meta gegeben hat.
0:23:53–0:23:56
Also das ist schon ein bisschen schwierig.
0:23:57–0:24:00
Ja, also es ist immer,
0:24:00–0:24:05
was man jetzt gerade eben dort in Florida, California und die Staaten so alles
0:24:05–0:24:12
sieht, ja, ich kann mir das auch nicht ganz sagen und halt eben.
0:24:12–0:24:16
Das Zeug mit dem Content, wo die halt einfach holen gehen. Das ist natürlich
0:24:16–0:24:19
auch irgendwas, wo du vielleicht auch...
0:24:20–0:24:23
Ich meine, auch irgendwann werden die Kinder an einer...
0:24:24–0:24:29
Du weißt auch, in den USA Fachhochschulen und alles, wo du dann lernen musst,
0:24:29–0:24:30
zu zitieren und nicht einfach...
0:24:30–0:24:35
Ich kann nicht einfach auch deinen Tagartikel abschreiben und sagen, oh, ist jetzt bei mir.
0:24:35–0:24:39
Also das Problem ist wirklich, und ich habe da noch einen kleinen YouTube-Tipp,
0:24:40–0:24:46
findet ihr in den Shownotes, John Oliver hat sich letztens mit diesen KI-Bots auseinandergesetzt.
0:24:47–0:24:51
Das ist schon noch eindrücklich. Ich brauche ja tagtäglich die KI inzwischen.
0:24:52–0:24:57
Ich finde, in allen Regeln ist das, was sie sagen, vernünftig.
0:24:58–0:25:06
Aber man sieht, er tröselt ein paar Fälle auf, wo sie wirklich völlig aus dem Ruder gelaufen ist.
0:25:07–0:25:12
Und zum Teil halt, es hat ja dann der Fall gegeben, wo die New York Times aufgerollt
0:25:12–0:25:19
hat, wo am Schluss der JGPT Anleitungen gegeben hat, wenn man Suizid begeht.
0:25:19–0:25:23
Und ein Teenager hat dann das gemacht anhand dieser Anleitung.
0:25:23–0:25:26
Und das ist natürlich wirklich hochgradig problematisch.
0:25:27–0:25:31
Und man kann sagen, das sind Ausnahmen. Das passiert eigentlich nur,
0:25:31–0:25:36
wenn man sehr lang und sehr intensiv Wenn sie intensiv mit so einer Kai eine
0:25:36–0:25:39
solche Konversation immer weiter treibt, dann kann sie,
0:25:40–0:25:42
über die Länge degenerieren.
0:25:42–0:25:46
Dann wird sie schlechter und beginnt zu lügen. Einem hat sie z.B.
0:25:46–0:25:49
Erzählt, er hätte eine neue Form von Mathematik.
0:25:50–0:25:54
Erfunden, der JetGPT. Dann hat das irgendwie am Schluss fast geglaubt und ist
0:25:54–0:25:58
zu Gemini gegangen und hat Gemini gefragt, du, habe ich da wirklich eine neue
0:25:58–0:26:00
Form von Mathematik erfunden?
0:26:00–0:26:04
Dann hat er gesagt, nein, komm, du bist angeschmiert worden vom Anderen.
0:26:04–0:26:07
Also es ist wirklich schwierig, oder?
0:26:07–0:26:11
Aber wenn das Millionen von Anwender sind, und was hat er gesagt,
0:26:11–0:26:15
irgendwie ein Zettel von der Bevölkerung, von der Weltbevölkerung braucht IK1,
0:26:16–0:26:20
dann sind das immer so unglaubliche Zahlen, dass halt auch wenn nur oder bei einem,
0:26:20–0:26:25
Zettel Promille irgendetwas schief geht, dann sind das trotzdem immer noch viele Leute.
0:26:26–0:26:33
Und ich glaube, gerade bei den Kais greifen die klassischen Jugendschutzregeln
0:26:33–0:26:34
wahrscheinlich nicht mehr so richtig.
0:26:35–0:26:38
Nein, oder sie greifen zu fest, wenn du irgendwie sagst,
0:26:39–0:26:44
eben gerade dort, ich habe vor allem gesagt, wegen dem Smartphone,
0:26:44–0:26:49
eben, make a video, ich glaube, das war ein Gemini, gewesen,
0:26:49–0:26:53
wäre Young Girl Gets Her First Smartphone.
0:26:53–0:26:56
Also es ist eigentlich absolut harmlos. Und da hat er gesagt,
0:26:56–0:27:00
no, I cannot create Videos wie Miners.
0:27:00–0:27:04
Ich habe gesagt, Gets Her First Smartphones, aber du kannst dann teilweise sagen,
0:27:04–0:27:11
ja, machen jetzt jemand ja, wo das Tesla HQ die Luft jagt. Das macht er dann,
0:27:11–0:27:18
Also ja. Ja, genau, das ist ich glaube und also eben darum kann man vielleicht
0:27:18–0:27:23
schon Der Vorwurf ist eigentlich ein bisschen gerechtfertigt, dass man vielleicht die,
0:27:24–0:27:28
Technologien einfach ein bisschen langsamer hätte können und sollen einführen,
0:27:28–0:27:33
dass erstens mal vielleicht die Eltern die Chance haben, zum Hinten zu kommen
0:27:33–0:27:36
und dass man an den Schulen und in der Gesellschaft findet,
0:27:37–0:27:41
wie gehen wir mit dem um und dass man sie sich ein bisschen graduell anschaut.
0:27:43–0:27:47
Die Temperatur erhöht, aber sie haben quasi von 0 auf 100 geschaltet,
0:27:47–0:27:52
die KIs. Und wir sehen, das führt uns auch sofort zum nächsten Thema.
0:27:52–0:27:59
Also ich finde ja im Moment wirklich unglaublich, was da für Gelder in die Branche
0:27:59–0:28:03
nieflösst. Das ist so ein Thema, das ich auch nicht lesen konnte in dieser Zeit.
0:28:03–0:28:09
35 Milliarden kommt Anthropic über, das ist Claude steckt dahinter.
0:28:10–0:28:16
Das ist so ein anderer von diesen KI. Konzern und das ist eine unglaubliche Summe.
0:28:16–0:28:26
Also man sieht, Google investiert und es ist halt enorm, was die an Hardware
0:28:26–0:28:29
brauchen und damit auch die Rechenzentren, die überall gebaut werden.
0:28:30–0:28:32
Und OpenAI geht an Börsen.
0:28:33–0:28:41
Eigentlich ist OpenAI gegründet worden als Unternehmen, das verantwortungsbewusst einführte für die KI.
0:28:41–0:28:45
Das hat Sam Altman ursprünglich versprochen. Irgendwann auf seinem Weg hat er
0:28:45–0:28:49
gefunden, nein, wir machen es doch lieber auf die kommerzielle Art und Weise.
0:28:50–0:28:56
Das ist natürlich vielleicht auf eine Art auch gut, könnte ich mir vorstellen.
0:28:56–0:29:03
Also natürlich, wenn Geld einflüsst, dann können sie noch grösser und mächtiger
0:29:03–0:29:08
werden und ihre Marktposition ausbauen, so ein Konzern wie OpenAI.
0:29:08–0:29:14
Aber er wird dadurch schon ein bisschen mehr kontrolliert, indem es Aktionariat
0:29:14–0:29:18
gibt, der sagen kann, das finden wir gut und das finden wir schlecht.
0:29:18–0:29:21
Man hat gewisse Transparenzpflichten, die vielleicht helfen am Schluss.
0:29:21–0:29:24
Aber ich bin nicht sicher.
0:29:24–0:29:30
Ja, ich überlege dir mal, wenn es sich jetzt mal der saudische Staatsfonds bei
0:29:30–0:29:34
OpenAI irgendwie nochmal x Milliarden reinrührt.
0:29:35–0:29:39
Ja, da wird es wahrscheinlich kein... Also, ist jetzt einfach ein fiktives Beispiel.
0:29:39–0:29:44
Wird es wahrscheinlich kein A Girl in a Bikini für Cocktail in the Beach.
0:29:44–0:29:48
Also, ist jetzt einfach ein fiktives Beispiel, aber wenn jetzt halt jemand und
0:29:49–0:29:54
Ich glaube, die Länder, also Dubai, Saudi-Arabien, die haben halt Kohle und
0:29:54–0:29:57
wenn sie nie dort mal eine Mehrheit haben, dann werden sie sagen,
0:29:57–0:30:01
nein, das gibt es aber nicht mehr in unserer AI.
0:30:01–0:30:05
Ja, genau. Das ist ja immer, das sieht man ja auch bei Elon Musk, dass er,
0:30:06–0:30:12
seine AI, seine KI, sein Grog ein bisschen probiert hat, auf eine gewisse politische
0:30:12–0:30:16
Linie zu trimmen, womit wir noch beim letzten Thema wären.
0:30:16–0:30:20
Also Elon Musk ist ja nochmals einer, der an die Börse geht und will.
0:30:22–0:30:30
Mit seinem SpaceX-Unternehmen. Und das ist, ich habe einen Podcast bei den New
0:30:30–0:30:32
York Times den ich euch dann auch noch mal verlinken.
0:30:33–0:30:38
Der findet, das ist ein unglaubliches Ding. Also die erwarten,
0:30:38–0:30:45
dass er so 50 bis 75 Milliarden einsammelt und dann das Unternehmen über eine
0:30:45–0:30:46
Billion Dollar wert ist.
0:30:47–0:30:52
Und Elon Musk hat die Chance, den ersten Billionär von der Welt zu werden.
0:30:52–0:30:54
Das finde ich schon auf eine Art noch krass.
0:30:55–0:30:59
Weil ich mag mich erinnern an Bill Gates, wo der der reichste Mann war.
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Der hatte irgendwie so 12 Milliarden zuerst. Und dann hat er mal 40 gehabt.
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Dann hat er das gefunden, 40 Milliarden, weisst du, wie unglaublich.
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Und jetzt haben wir da in der kürzester Zeit einfach ein Vielfaches.
0:31:13–0:31:17
Und mit dem da kann man sich schon fragen, also ist denn das SpaceX,
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ist denn das wirklich das das Unternehmen, das derartig Geld machen sollte.
0:31:24–0:31:30
Wenn man liest, also eigentlich der Starlink, das ist das Internet über Satelliten,
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ist der solide Kern von diesem Unternehmen, der kontinuierlich Geld bringt, weil die anderen,
0:31:37–0:31:41
SpaceX schiessen so Raketen ins All.
0:31:41–0:31:44
Das freut man sich auch. Das ist ja wahrscheinlich auch ein Geschäft,
0:31:44–0:31:48
das gewisse Limiten hat. Also wir fangen nicht alle plötzlich an,
0:31:48–0:31:52
ständig Sachen ins All zu schiessen, so du und ich am Nachmittag,
0:31:52–0:31:53
wenn wir nichts anderes zuhören.
0:31:53–0:32:00
Und das Starlink hat 10 Millionen Nutzer und 4,4 Milliarden Dollar macht es
0:32:00–0:32:05
Umsatz. Und dann ist eben auch noch das XAI drin, also ihr Sky-Ding.
0:32:05–0:32:09
Und das macht einen gigantischen Verlust. Ich frage mich jetzt schon, also,
0:32:11–0:32:15
sagen wir es so, wir geben keine Investment-Tipps in dieser Sendung,
0:32:15–0:32:19
aber Digi Chris, wie würde es aussehen, würde mir empfehlen, da Geld reinzustecken.
0:32:21–0:32:26
Rein hypothetisch, wenn wir Investment-Tipps geben würden, was wir nicht machen würden.
0:32:26–0:32:31
Nein, da ich den Dealer als Person einfach nicht leiden kann,
0:32:31–0:32:39
würde ich dort nichts investieren, auch wenn ich potenziell 300'000% Rendite bekomme.
0:32:39–0:32:44
Ja, das geht mir genauso. Und dann noch das letzte Thema. Wir haben über das
0:32:44–0:32:48
Mythos gesprochen. Das ist die KI.
0:32:48–0:32:55
Und da haben jetzt Die europäischen Banken kommen so langsam kalte Füsse über,
0:32:55–0:33:01
weil das anscheinend so ganz viele Sicherheitslücken tatsächlich findet.
0:33:01–0:33:07
Und die amerikanischen Banken können dadurch ihre Software sicherer machen,
0:33:07–0:33:10
aber die europäischen Banken haben offenbar keinen Zugriff
0:33:10–0:33:14
auf diese Software und haben jetzt das Gefühl, sie könnten da im Bereich der
0:33:14–0:33:17
Cyberabwehr dann ins Hintertreffen,
0:33:19–0:33:19
geraten.
0:33:19–0:33:21
Und da fragt man sich ja dann schon auch nochmal ein bisschen,
0:33:21–0:33:27
ja, also hallo, findet da eigentlich auch so eine Art, quasi ein kalter Wirtschaftskrieg
0:33:27–0:33:33
statt, wenn die USA anfangen, so gewisse Vorteile auf diese Art auszuspielen?
0:33:34–0:33:38
Haben wir ja, sie sind am Trumps Initial, wir haben einen absoluten Wirtschaftskrieg
0:33:38–0:33:42
und jetzt geht halt der Trump, ich sage jetzt auch, auf die Verbündeten los,
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also der Westen ist ja mal lange, Die Verbündeten waren, also klar, der Herr Trump macht da
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knallhärte Attacke.
0:33:53–0:33:58
Nerdfunk. Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei, reklamieren Sie auf dem Nerdfunk.

Gestern eröffnete Apple die diesjährige Entwicklerkonferenz mit einem Ausblick auf die Neuerungen, die in diesem Jahr kommen werden. Wie gelungen die Ankündigungen sind, darüber sind sich Matthias und Digichris uneins: Siri wird klüger – oder vielleicht auch nur weniger dumm –, es gibt neue Jugendschutz-Einstellungen und die Liquid-Glass-Optik wird weiter zurückgedreht.

Aber auch heuer gilt, dass wir nicht zum Apple-Podcast mutieren. Wir sprechen auch über die Klage gegen OpenAI und dessen Chef Sam Altman: Der US-Bundesstaat Florida wirft dem Tech-Unternehmen vor, mit einer unausgereiften Technologie Kinder und Jugendliche gefährdet zu haben und die kommerziellen Interessen vor die Sicherheit gestellt zu haben.

Ausserdem wachsen die Summen, die in die KI investiert werden, in immer schwindelerregendere Höhen: Anthropic bekam neuerdings 35 Milliarden Kredit, OpenAI will an die Börse und auch SpaceX von Elon Musk ist über die KI-Abteilung in diesem Bereich angesiedelt. Wir werden es hier mutmasslich mit dem grössten IPO (initial public offering) zu tun haben – mit einem Emissionsvolumen von 50 bis 75 Milliarden und einer Bewertung von mehr als 1,25 Billionen Dollar. Heisst: Musk könnte demnächst der erste Billionär der Geschichte sein – Dagobert Duck ist ein, pardon, Entenschiss dagegen.

Und wo wir schon in der Finanzwelt sind: Das KI-Modell Claude Mythos von Anthropic findet anscheinend tatsächlich Sicherheitslücken, sodass es den Banken langsam mulmig wird. Europäische Banken können das Modell bislang nicht nutzen und könnten angreifbar werden. Es braucht eine massive Investition in die Cybersicherheit. „Siri wird schlau (aber hierzulande bleibt sie dumm)“ weiterlesen

Eine Sendung für alle, die bis drei zählen können

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:01–0:00:07
Und dieses Stück hier ist fast eine perfekte Einstimmung für die Sendung, die dann nachher kommt.
0:00:08–0:00:12
Die Band heisst «So wie die Schrift, die ihr an eurem Computer gar nie benutzt solltet.
0:00:13–0:00:17
Die heisst nämlich «Comic Sons». Die solltet ihr nicht nehmen,
0:00:18–0:00:20
da gibt es gerade, wie soll ich sagen,
0:00:21–0:00:26
dreieinhalb Monate Straf im Typografie-Gefängnis, wenn ihr die nehmt.
0:00:26–0:00:32
Und das Stück heisst «Cosas que salen mal» und falls ich richtig die Sprache,
0:00:32–0:00:36
die glaube ich Spanisch ist, verstehe, dann ist das auch ebenfalls eine wahnsinnig
0:00:36–0:00:37
gute Einstimmung für die Sendung.
0:00:37–0:00:39
Nachher aber ich verrate noch nicht mehr.
0:00:44–0:00:52
Radio, Radio, Radio, Radio. Stadt, Radio, Radio, Stadt, Radio, Radio. Radio Stadt.
0:00:53–0:00:57
Und der Mann, der mich durch die Sachen, die vielleicht schief gehen,
0:00:57–0:01:02
durchbegleitet, das ist der Digi Chris, der Monsieur Digi. Hallo, wie geht's?
0:01:04–0:01:08
Oh, oh. Ja, gesehen, schau mal, jetzt habe ich es schon verschreien.
0:01:08–0:01:09
Hello, hello, hello.
0:01:09–0:01:11
Ah, du bist noch ein Bier geholt? Okay.
0:01:12–0:01:16
Nein, soweit geht es mir gut.
0:01:16–0:01:22
Ich habe ja gesagt, ich habe ja auf dem Schiff ein bisschen zu viel Sonne verwischt. Ja.
0:01:22–0:01:28
Es geht wieder gut und ich möchte jetzt eben nochmal einen generellen Aufruf und nein,
0:01:29–0:01:36
ich nenne es ja keinen Betrieb, Aber wenn ihr einfach irgendwo in der Gemeinde
0:01:36–0:01:39
eine Drogerie habt, whatever.
0:01:41–0:01:46
Geht doch dort, wenn es auch teurer ist, die helfen euch. Und ich hatte das
0:01:46–0:01:48
auch mit meinem Sonnenbrand.
0:01:48–0:01:55
Du konntest sogar deine diversen Körperstellen vorzeigen und hast dann eine Behandlung.
0:01:56–0:01:58
Einfach solche Sachen muss man einfach sagen.
0:02:00–0:02:07
Du kannst halt online, die Mittel, die ich jetzt hatte, hättest du günstiger bekommen können.
0:02:08–0:02:13
Aber ja, dass vielleicht jemand tatsächlich, nein, kommen Sie,
0:02:13–0:02:17
kommen Sie und schnell schauen, ja, ist alles gut, es hat keiner mehr.
0:02:20–0:02:25
Es saftet nicht mehr, es ist nicht mehr, es stinkt nicht mehr so,
0:02:25–0:02:27
wenn man das Pflaster wegnimmt, das ist alles gut.
0:02:27–0:02:34
Also ich würde sagen, bei unserem Kleinen, wir haben ja ein kleines Podcast-Geschwister
0:02:34–0:02:38
von diesen beiden Typen aus Deutschland und die haben so eine Rubrik,
0:02:38–0:02:43
die heisst «Local Heroes», die machen genau das, was du jetzt machst,
0:02:43–0:02:50
also Promotion für so lokale Läden und Tattoo-Geschäfte und was weiss ich alles.
0:02:51–0:02:56
Ich finde es zwar die absolut langweiligste Rubrik, die ich in einem Podcast
0:02:56–0:03:01
gehört habe, weil ich das sagen darf, aber in diesem Fall seid ihr gestattet, DigiGrid.
0:03:02–0:03:05
Ich sage jetzt generell, ich nenne es kennen.
0:03:05–0:03:08
Sie nennen immer nennen, äh, nehmen, genau.
0:03:08–0:03:14
Aber generell, dass man halt einfach jemand, der so committed ist zu dem.
0:03:15–0:03:18
Ja, das ist doch schön. Engagiert heisst das auf fastdeutsch.
0:03:20–0:03:24
Vielleicht muss ich anfangen, Anglizismus, auf das Alter werde ich,
0:03:24–0:03:27
glaube ich, langsam Anglizismus, finde ich.
0:03:27–0:03:30
Aber es könnte auch damit zu tun haben, dass ich heute also Sitzung war mit
0:03:30–0:03:32
Leuten, die fast nicht mehr Deutsch können.
0:03:33–0:03:36
Also, aber wir haben noch, im Fall haben wir ein Geschäft noch,
0:03:36–0:03:40
ob, ich muss nämlich noch Feedback ausrichten, der Martin Rechsteiner,
0:03:40–0:03:42
den kennst du, der hat geschrieben,
0:03:42–0:03:48
ich habe ja letztes Mal noch gesagt, die treuen Hörer sollen sich doch melden, dann kommen sie,
0:03:49–0:03:54
oh, jetzt muss Wenn ich ein englisches Wort brauche, ein Shout-out überwische. Shout-out auf Deutsch.
0:03:55–0:04:02
Ein Ausruf. Nein, wir rufen die ja nicht aus, sondern wir tun sie einfach ehrevoll erwähnen.
0:04:03–0:04:07
Also Martin sagt, er fühle sich angesprochen, er hört schon lange zu und er
0:04:07–0:04:11
sagt, ihr macht das bis auf wenige Punkte.
0:04:11–0:04:13
Sehr toll, vielen herzlichen Dank.
0:04:13–0:04:17
Und jetzt würde mich natürlich interessieren, was die wenigen Punkte sind.
0:04:17–0:04:22
Aber ich habe gefunden, ich lade ihn dann zur Sendung 900 ein und dann kann er das sagen.
0:04:22–0:04:30
Und dann hat der Hannes geschrieben. Er hat gesagt, euch allen herzliche Gratulation zu den 800 Sendungen.
0:04:30–0:04:33
Ich hoffe auf weiteres, langes Hörvergnügen.
0:04:33–0:04:38
Eine kleine Frage. Wo finde ich eigentlich die Sendung Nummer 798?
0:04:39–0:04:42
Und das kann ich dir erklären, Hannes. Die kommt heute.
0:04:44–0:04:47
Ja, blöd gelaufen. Hups.
0:04:47–0:04:52
Jemand in dem Team, der mich die Sendung nummeriert hat, hat sich erzählt,
0:04:52–0:04:57
kann man sagen. Und darum ist die Folge 800 ein bisschen früher gekommen,
0:04:57–0:04:59
als dass ich eigentlich hätte sollen.
0:05:01–0:05:04
Aber dass nachher am Schluss die Zählung stimmt, haben wir jetzt gefunden, holen wir die.
0:05:05–0:05:10
Und ich meine, im Grunde genommen ist es reine Gewohnheit.
0:05:10–0:05:15
Es ist so eine langweilige Tradition, dass man diese Sendungen in richtiger
0:05:15–0:05:17
Reihenfolge ausstrahlt.
0:05:17–0:05:21
Sollen wir das mal machen? Einfach so ein bisschen randommässige Sendungsnummer?
0:05:22–0:05:24
Nein, die können wir selber durcheinander haben.
0:05:25–0:05:33
Ich habe nur von jemandem Hörer im Büro gehört, wenn sich der Schwester erzählt, was ist denn los?
0:05:35–0:05:38
Ich habe den Nenner überlegt, ich finde es eigentlich erstaunlich,
0:05:39–0:05:43
dass wir uns noch nie erzählt haben, fast 800 Sendungen lang.
0:05:43–0:05:46
Und ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht, wenn man jetzt jemanden genau
0:05:46–0:05:49
schauen würde, es doch nicht immer ganz genau aufgehen.
0:05:49–0:05:55
Vielleicht in Einzelfällen auch, weil wir gewisse Sendungen als Podcast einmal
0:05:55–0:06:01
in einem Rutsch ausgestrahlt haben und aber im Radio dann vielleicht in zwei gedeilt haben.
0:06:01–0:06:05
Das kann auch sein, aber ich würde sagen, auf jeden Fall hat die Banne eine
0:06:05–0:06:08
Steilvorlage gegeben für die Sendung, die jetzt gerade kommt.
0:06:09–0:06:10
Genau. Musik.
0:06:23–0:06:28
Nicht ohne Grund kümmert wir uns heute um die grössten digitalen Missgeschichte.
0:06:28–0:06:31
Einerseits dann um so Pannen, die wir selber fabriziert haben.
0:06:31–0:06:33
Eben, wie zum Beispiel Sendungen falsch nummerieren.
0:06:34–0:06:36
Wenn ihr die Pre-Show gehört habt, wisst ihr, worum es geht.
0:06:37–0:06:42
Und andererseits aber auch um die Fehlleistungen, die öffentlich wurden von
0:06:42–0:06:43
ganz grossen Tech-Konzernen.
0:06:44–0:06:48
Und mit was sollen wir anfangen? Mit einer von diesen grossen Pannen?
0:06:49–0:06:52
Ich habe das Gefühl, vielleicht sei heute wieder so eine unterwegs.
0:06:53–0:06:56
Weil mein Internet im Büro war wahnsinnig langsam.
0:06:57–0:07:02
Vielleicht hätte ja da wieder einer von den grossen Internetdienstleistern etwas
0:07:02–0:07:07
gepostet haben können. Chris, weisst du, auf was er sich anspielen kann?
0:07:08–0:07:17
Nein, jetzt gerade nicht. Aber hast du ihm jetzt viele Instagram-Memes gelassen?
0:07:18–0:07:20
Wieso meinst du, das könnte ...
0:07:21–0:07:27
Entschuldigung, ja. Aber was jetzt heute gerade passiert ist,
0:07:28–0:07:31
ist mir nicht vollkommen klar.
0:07:31–0:07:34
Nein, ich glaube es ist nichts passiert. Ich habe nur vermutet,
0:07:34–0:07:37
es gibt ja die Dienstleistungen wie zum Beispiel Cloudflare,
0:07:37–0:07:41
vielleicht ist dir das ein Name, wenn die nicht richtig funktionieren,
0:07:42–0:07:47
dann kann es zu grossen, weiträumigen Ausfällen kommen im Internet.
0:07:47–0:07:55
Und wie zum Beispiel 2017, das war nicht Cloudflare, aber das war bei Amazon Web Services.
0:07:56–0:08:01
Und das war wirklich lustig. Das gehört nämlich genau in diesen Bereichen,
0:08:01–0:08:05
wenn Leute, die wollen nur mal schnell nebenbei etwas machen.
0:08:05–0:08:10
Er wollte eigentlich ein paar Server aus einem System herausnehmen. Nicht grossartiges.
0:08:11–0:08:15
Das gehört zum Alltagsgeschäft. Aber dann hat er halt, und das macht man natürlich
0:08:15–0:08:19
nicht, indem man diese Server geht, physisch abstöpseln, sonst wäre es vielleicht
0:08:19–0:08:22
nicht passiert, sondern das macht man irgendeinem Command Prompt.
0:08:23–0:08:26
Und dann, wenn du dort vielleicht einen falschen Parameter oder so hast,
0:08:27–0:08:31
dann fahren dann viel mehr Server ab, als eigentlich gedacht war.
0:08:31–0:08:35
Und dort ist das Resultat gewesen, das halbe Netz ist dann nicht mehr gegangen
0:08:35–0:08:38
oder ein grosser Teil vom Internet. Und das ist ja eigentlich,
0:08:38–0:08:41
aber Digicris, auf eine Art doch auch noch charmant, oder?
0:08:41–0:08:46
Das eine, wenn er falsche Parameter an den Befehlszielen und das halbe Netz geht nicht mehr.
0:08:47–0:08:51
Ja, neben Cloudflare und alles, da haben wir natürlich so viele Dinge.
0:08:52–0:08:56
Und ich, ja, ich sage, ich könnte jetzt auch einen persönlichen Fehler noch sagen.
0:08:56–0:08:57
Ja, bitte, fang an.
0:08:59–0:09:07
Ja, also nicht, dass wir da zu tief in SAP gehen, aber wenn du ein SAP Upgrade machst,
0:09:07–0:09:12
willst du dir ein System isolieren, weil du willst ja nicht,
0:09:12–0:09:16
dass irgendjemand, wenn du im Upgrade bist,
0:09:17–0:09:22
dass jemand draufkommt und das System irgendwie mit etwas kommuniziert.
0:09:23–0:09:23
Genau.
0:09:24–0:09:29
Und dann haben wir halt angefangen mit all diesen Systemen.
0:09:29–0:09:33
Drei am Morgen war es auch irgendwie ein Systemfrag gewesen.
0:09:35–0:09:37
Bin ich halt on duty gewesen.
0:09:38–0:09:43
Und klar, am drei am Morgen, wie sagen wir, den Timer gestellt.
0:09:44–0:09:49
Und ja, dann halt um 3 am Morgen bist du halt vielleicht noch ein bisschen im Halbschlaf.
0:09:49–0:09:51
Ja, hast du noch keinen Kaffee gehabt?
0:09:52–0:09:59
Nein, nicht so. Wir haben eigentlich sogar und leider die Benutzer,
0:09:59–0:10:04
die in dem Upgrade drin sind, haben wir in eine Benutzergruppe getan.
0:10:05–0:10:08
Ja, ich kann sagen, es heisst NoVlog.
0:10:08–0:10:13
Also wir haben wirklich alle Benutzer in eine Benutzergruppe getan.
0:10:13–0:10:15
Und das war ein wenig gut.
0:10:16–0:10:22
Und wenn du dann die Benutzer sperrst, dann gibt es ein include oder exclude.
0:10:23–0:10:24
Und natürlich...
0:10:24–0:10:26
Du hast include und exclude verwechselt.
0:10:26–0:10:33
Genau. Also natürlich include. Und einfach mal schnell alle Benutzer,
0:10:33–0:10:38
die dort auf dem System arbeiten müssen.
0:10:38–0:10:43
Ich habe gesperrt. Ich habe es dann ziemlich schnell geschnallt.
0:10:45–0:10:51
Entschuldigung, ja. Und das Problem ist dann gewesen, den dummen Fehler,
0:10:51–0:10:58
den ich noch gemacht habe, ich habe dann noch eine neue Session eröffnet und dann prüft SAP.
0:10:58–0:11:02
Hm, ist der Benutzer berechtigt?
0:11:02–0:11:08
Und da ich mich ja selber gesperrt habe, bin ich dann bumm, rausgeflogen.
0:11:08–0:11:12
Ach, das ist eine sehr schöne Geschichte. Und dann, wann bist du wieder reinkommen?
0:11:12–0:11:17
Und dann, ich, ja, Ja, okay. Und wir haben dort halt eben im Upgrade,
0:11:17–0:11:21
wir haben jemanden vom Project Team gehabt, der ohne Juni war.
0:11:22–0:11:26
Und die Person hat natürlich geschrieben, scheisse, scheisse.
0:11:27–0:11:35
Und ja, und dann hat halt auch die Kurser tatsächlich mich auf der Datenbank wieder aufgemacht.
0:11:35–0:11:40
Es ist wieder gegangen, ich hehehe, aber auch wenn du mich auf der Datenbank
0:11:40–0:11:45
aufmachst, bitte, bitte alles sofort dokumentieren für so etwas.
0:11:45–0:11:49
Aber ja, es ist wieder gegangen, also wir haben 20 Minuten verloren,
0:11:49–0:11:55
aber ich scheisse, ich verdammte Idiot, ich mache das so lange.
0:11:55–0:11:56
Aber es passiert mal, ja.
0:11:57–0:12:01
Es passiert mal, es ist gut gegangen, wir haben 20 Minuten verloren.
0:12:01–0:12:06
Aber am 3 Uhr am Morgen haben nicht plötzlich Hunderte von Leuten angerufen, die...
0:12:06–0:12:10
Nein, nein, es ist tatsächlich... Ja, eben halt...
0:12:11–0:12:18
Eben, vom Project Office, jemand, der eh on duty war, jemand vom Outsource,
0:12:18–0:12:23
der auch on duty war, also ich glaube, wenigstens keine Kosten für das Auto.
0:12:23–0:12:27
Ja, man sieht, also so mit Datenbanken, das ist eigentlich auch heikel.
0:12:28–0:12:31
Das ist die eine Geschichte, die ich auch erzähle, von meinen Fails.
0:12:31–0:12:36
Das ist im Vergleich natürlich so ein bisschen harmlos. Es ging nur um meinen Blog.
0:12:36–0:12:43
Dort wollte ich mit einer solchen Software suchen und ersetzen,
0:12:43–0:12:45
mittels regulären Ausdrücken.
0:12:45–0:12:51
Da wollte ich etwas in einer grösseren Anzahl von Blogposts ändern.
0:12:52–0:12:56
Eigentlich wollte ich etwas herauslöschen und ersetzen.
0:12:57–0:13:00
Wenn du etwas herauslöschen willst, musst du einfach etwas durch nichts ersetzen.
0:13:01–0:13:02
Das ist im Grunde genommen einfach.
0:13:03–0:13:10
Aber es hat dann dort einen Knopf gelöscht und was er gemacht hat,
0:13:10–0:13:15
er hat einfach nicht den Bereich, den man gesucht hat, herausgelöscht,
0:13:15–0:13:21
sondern er hat alle Beiträge herausgelöscht, die auf die Suche zutroffen haben.
0:13:22–0:13:29
Dann habe ich gemerkt, dass plötzlich 700 Blog-Posts in meinem Blog gefehlt haben.
0:13:29–0:13:35
Dann konnte ich herausfinden, ob meine Backup-Strategie für das WordPress funktioniert.
0:13:36–0:13:41
Sie hat dann nicht so gut funktioniert, als ich gemeint habe.
0:13:42–0:13:47
Ich habe dann nur ein Voll-Backup gehabt, welches schon relativ lange her war.
0:13:47–0:13:52
Ich hatte aber noch ein inkrementelles Backup, aber wenn du das einfach drüber
0:13:52–0:13:57
eingespielt hast, dann haben sich gewisse Sachen wiederum verdoppelt und gewisse
0:13:57–0:13:59
Bilder waren nicht mehr richtig zugeordnet.
0:13:59–0:14:03
Dann hast du mal wirklich etwas. Also diese Pannen sind so ärgerlich,
0:14:04–0:14:10
weil man dann immer die Software, die man braucht, viel genauer kennen,
0:14:10–0:14:11
weder dass man sie vorher gekannt hat.
0:14:13–0:14:19
Also ich kann ja, um darauf zu gehen, wir per KI natürlich, wenn man das heute
0:14:19–0:14:25
so macht, probiert die schlimmsten IT-Pannen so zusammensuchen.
0:14:25–0:14:29
Eben so typische Fehler, wie wir sie jetzt gesagt haben.
0:14:29–0:14:35
Man vertippt sich halt in einen Befehl und dann hat es viel weitreichendere
0:14:35–0:14:38
Auswirkungen, als man erwartet hat.
0:14:38–0:14:42
Das passiert recht häufig bei GitLab, ist das mal passiert, 2017.
0:14:42–0:14:47
Das ist so ein Software-Repository, sagt man dem, glaube ich.
0:14:47–0:14:51
Die wollten eben halt einfach etwas ändern.
0:14:52–0:14:54
Und dann hat aber, glaube ich, einer, wenn ich das richtig verstanden habe,
0:14:54–0:14:57
auch. Es ist wieder so ein Datenbank-Ding, oder?
0:14:57–0:15:02
Die produktive Datenbank, wahrscheinlich mit der Entwickler-Datenbank verwechselt.
0:15:03–0:15:06
Aber Digicris, das ist schon richtig, oder? Mit Datenbanken,
0:15:06–0:15:10
wenn dort ein falscher Befehl, also ein Drop irgendwie, und dann gibst du die
0:15:10–0:15:14
falschen Tabellen an und dann ist einfach viel mehr weg, als du das gedacht hast.
0:15:16–0:15:22
Droptable Mara? Könnte man als SAP noch sagen, das gibt auch viel Spass. Ja, nein, nein.
0:15:22–0:15:24
Klar, du musst schon aufpassen.
0:15:26–0:15:30
Eben genau. Und die bei GitHub, die haben dann das eben, die ist die Datenbank
0:15:30–0:15:33
weg gewesen. Man könnte ja finden, man holt sie wieder zurück.
0:15:33–0:15:37
Aber sie haben dann halt auch genau das gemacht, wodurch ich glaube,
0:15:37–0:15:41
Digi Chris, die Prädigung ist ja immer Man müsste dann ausprobieren,
0:15:41–0:15:43
ob man Sachen auch wieder zurückspielen kann.
0:15:44–0:15:49
Und es war genauso wie auch vorher bei mir. Die Backups gab es aber zurückspielen,
0:15:49–0:15:53
war nicht ganz so einfach, wie man vorher gedacht hat.
0:15:54–0:15:59
Und da haben wahrscheinlich auch diese ihre Daten manchmal noch besser kennengelernt.
0:16:00–0:16:04
Sonst noch irgendeine Panne, Digi Chris, die du uns kannst, willst,
0:16:04–0:16:06
darfst oder solltest verraten?
0:16:08–0:16:13
Ich kann was sagen, auch aus dem familiären Umfeld, es hat damit angefangen,
0:16:13–0:16:18
nach dem Motto, mein PC startet nicht. Bin ich halt auch dort.
0:16:19–0:16:22
Ja, ich sage, es ist in der Familie und ich bin der Idiot gewesen,
0:16:22–0:16:25
der das heim gemacht hat. Und ja, schau mal.
0:16:27–0:16:31
Also es ist nicht, dass irgendein Service Pack, der kaputt ist,
0:16:31–0:16:34
nein, der PC startet tatsächlich nicht.
0:16:34–0:16:39
Und dann bin ich auch ein wenig zu schauen, hm, ja, die Fischplatte,
0:16:39–0:16:44
und das ist ja, also ich kann sagen, es ist 20 Jahre her, das ist noch,
0:16:44–0:16:46
wie sagen wir, eine mechanische Fischplatte gewesen.
0:16:46–0:16:46
Ja.
0:16:47–0:16:51
Die Fischplatte geht nicht an. Blöd.
0:16:51–0:16:52
Ja, das hat es gegeben.
0:16:53–0:16:57
Und wir haben halt bei uns im Dorf wirklich einen, jetzt geht es schon wieder
0:16:57–0:17:05
um das, und ich sage auch noch einmal einen PC-Händler und dann ich rauf, ich nehme,
0:17:05–0:17:08
könntest du mal kommen, ist ein Problem.
0:17:09–0:17:17
Und er schaut, ja, ist ein bisschen ein Problem, also die Fischplatte ist kaputt, die ist tot.
0:17:17–0:17:20
Aber er nimmt sie mal noch mit,
0:17:20–0:17:26
ob das okay ist und dann läutet Miran wirklich, also fast traurig, hey.
0:17:28–0:17:29
Die ist tot.
0:17:29–0:17:32
Gut, das kann passieren. Festplatten können sterben.
0:17:33–0:17:36
Und nach dem Motto, ja, was sind denn für Daten drauf? Ich, ja,
0:17:36–0:17:39
es sind schon Fotos drauf, die wir noch haben sollten.
0:17:40–0:17:45
Also, und dann sagt er, sind wir an dem Punkt von vorher, ausser dass es einfach
0:17:45–0:17:47
gar kein Backup gehabt hat.
0:17:48–0:17:50
Nein, da ist kein Backup da gewesen.
0:17:52–0:17:53
Und dann, was haben wir gemacht?
0:17:54–0:18:01
Und dann, ja, er hätte ja schon ein, Händler namens Knoll OnTrack in Deutschland.
0:18:01–0:18:02
Ja, die kenne ich auch.
0:18:03–0:18:10
Und dann ja, es sind wirklich emotionale Fötter. Ja.
0:18:11–0:18:12
Wie viele Hände zahlt am Schluss?
0:18:14–0:18:18
Ja, es war in vierstelligen Metern.
0:18:19–0:18:22
Ja, das ist es schnell, ja, bei den Datenrettern.
0:18:23–0:18:26
Aber es ist wirklich, ich glaube, bis auf eins Feil.
0:18:27–0:18:28
Haben Sie es retten können?
0:18:28–0:18:32
Es ist alles da gewesen. Ich glaube, eins Feil ist nicht da gewesen.
0:18:32–0:18:38
Und das ist, glaube ich, irgendwie in C-Temp gelegen. Also, ja, es ist alles da gewesen.
0:18:38–0:18:45
Es ist einfach ein ganz verdammt teures Lehrgeld gewesen. Ich glaube auch Martin
0:18:45–0:18:51
Richtsteiner, der uns geschrieben hat im Feedback, kein Backup, kein Mitleid.
0:18:51–0:18:54
Ja, genau. Das ist eigentlich schon so.
0:18:54–0:19:01
Und man hat das Gefühl, die Datenretter sind immer ein bisschen Gangster und Verbrecher.
0:19:01–0:19:05
Aber man muss schon sagen, bei so Festplatten in aller Regel ist es ja dann
0:19:05–0:19:07
so, dass die einfach nicht mehr funktionieren.
0:19:08–0:19:12
Und dann kann es sein, dass sich da der Kopf, der Lesekopf schon in die Festplatten
0:19:12–0:19:14
eingegraben hat. dann ist es wahrscheinlich vorbei.
0:19:15–0:19:19
Aber wenn einfach so irgendetwas nicht funktioniert, kann man die auseinandernehmen
0:19:19–0:19:23
und kann dann die Metallscheiben, wo die Daten eigentlich drauf sind,
0:19:24–0:19:27
noch einmal anders einbauen und dann dort wieder lesen.
0:19:28–0:19:32
Und für das muss man sie aber auseinandernehmen und in so einen Reihenraum eingehen,
0:19:32–0:19:37
weil wenn da ein Stäubchen draufkommt, dann funktioniert es nachher auch nicht mehr.
0:19:37–0:19:42
Und das ist tatsächlich glaube ich wirklich eine recht intensive Handarbeit.
0:19:42–0:19:44
Und darum versteht man auch, dass es teuer ist.
0:19:44–0:19:47
Also eben, das Backup im Grunde genommen wäre günstiger zu sein.
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Selber schuld. Also, ja, also ich mache auch, wie gesagt, auch mit dem Martin,
0:19:54–0:20:00
wo wir immer Witz machen, ja, ist jetzt halt blöd, selber schuld, ich bin jetzt,
0:20:01–0:20:06
Es läuft in der Familie herum, dass überall ein Backup gezogen wird,
0:20:06–0:20:09
dass ich die Platte teilweise zu mir nach Hause nehme.
0:20:10–0:20:13
Genau, das machst du nur einmal, der Fehler. Das glaube ich allerdings auch.
0:20:14–0:20:19
Und Backups, ich bin auch recht neurotisch, was das angeht.
0:20:19–0:20:22
Ich habe diese Backups immer noch, ich lagere sie ausser Haus.
0:20:23–0:20:25
Ich habe eine Festplatte im Büro.
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Früher habe ich mich einfach die Festplatte hin und her getragen.
0:20:29–0:20:34
Heute habe ich an meinem Laptop dabei, wo die Daten drauf sind.
0:20:34–0:20:38
Und dann kann man einfach dort die Festplatte holen und schnell draufkopieren,
0:20:39–0:20:41
draufsynchronisieren, alles was neu ist.
0:20:41–0:20:45
Und das funktioniert wunderbar. Man könnte dann natürlich auch Cloud nehmen.
0:20:45–0:20:49
Selbstverständlich kann man die im OneDrive oder wo auch immer in der iCloud
0:20:49–0:20:50
oder so alles speichern.
0:20:51–0:20:54
Nur da kann es dir einfach passieren, über das haben wir auch schon gesprochen,
0:20:54–0:20:59
dass sie dich dann zu diesem Account ausrühren oder diese abklemmen und dann
0:20:59–0:21:02
ist es wie wenn die Festplatte kaputt gegangen wäre.
0:21:03–0:21:06
Ausser dass du nichts hast, was du flicken lassen könntest.
0:21:07–0:21:11
Um noch mal weiter zu machen, das habe ich auch schon erzählt,
0:21:11–0:21:19
eine meiner grössten Partner ist, dass ich eine private Cloud zu Hause aufgezogen habe.
0:21:21–0:21:25
Und das hat wunderbar funktioniert, ich habe das wunderbar gepflegt.
0:21:25–0:21:29
Alle meine Bilder waren drauf, Daten konnte man synchronisieren,
0:21:30–0:21:32
verschiedene Familienmitglieder waren drauf.
0:21:32–0:21:37
Aber das Problem war, es lief auf einem schwächlichen Raspberry Pi.
0:21:38–0:21:43
Und dann habe ich irgendwie mal ein Update gemacht und probiert,
0:21:44–0:21:45
das, glaube ich, zu beschleunigen.
0:21:45–0:21:53
Oder vielleicht ist es auch von selber hängen geblieben, das Update. Und das ist ein Problem.
0:21:54–0:22:02
Es war nicht ein echter Fuck-up, aber man kann sagen, es war ein Problem aus falscher Konzeption.
0:22:02–0:22:07
Es konnte eigentlich von Anfang an nicht gut laufen, weil der Raspberry Pi war
0:22:07–0:22:10
diesem Projekt nicht gewachsen.
0:22:10–0:22:13
Und dann habe ich es vielleicht noch etwas falsch aufgezogen.
0:22:13–0:22:18
Und das wäre auch bei unseren bekannten IT-Fuck-Ups dann die nächste Stufe 2,
0:22:19–0:22:23
sozusagen das Organisationsversagen mit Ansagen. Das gibt es auch bei diesen.
0:22:25–0:22:30
Ich habe wirklich, wenn man sagt, es war nicht ein einzelnes Problem,
0:22:32–0:22:40
sondern es war einfach quasi nicht gut ausgelegt, nicht auf einen sicheren Betrieb ausgelegt.
0:22:40–0:22:42
Da hättest du sie sicher auch das eine oder andere Musterchen, oder?
0:22:44–0:22:50
Ja klar, also eben, wenn du dich zu Hause so ein, ich sage, das Hörer betreibst,
0:22:50–0:22:56
musst du halt denken, ja, macht jetzt einen Herr Hetzler oder einen Herr Infomania,
0:22:56–0:22:58
macht den das vielleicht nicht besser?
0:22:59–0:23:03
Absolut, ja, das wäre wahrscheinlich vermutlich so gewesen. Wir haben hier auch
0:23:03–0:23:07
ein paar Beispiele aus der grossen, richtigen Welt.
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Ich glaube, British Airways 2017, die haben mal so ein Problem,
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wobei das ist eigentlich auch wahrscheinlich eher ein temporär oder wirklich
0:23:19–0:23:20
ein Versagen von einem Einzelnen.
0:23:20–0:23:25
Die haben einfach in einem Rechenzentrum die Stromversorgung abgestellt und
0:23:25–0:23:28
dann ist natürlich bei diesen Flugsystemen auch nichts mehr gegangen.
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Also 10'000 Passagiere waren betroffen.
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Aber fast noch besser, dass healthcare.gov eine neue Webseite gemacht haben.
0:23:38–0:23:42
Kennt man auch aus der Schweiz, dass irgendjemand eine neue Webseite oder eine
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Bundesbehörde oder ein Militär zum Beispiel eine neue Webseite oder ein neues
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Informatiksystem umfahren möchte. Dann funktioniert das nicht.
0:23:53–0:23:56
Und dort war es aber so, die US-Regierung fand, gefunden. Wir bauen jetzt die
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neue Webseite. 300 Millionen Dollar hat es gekostet.
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Das Weisse Haus hat gesagt, you're going to knock your socks off.
0:24:06–0:24:09
Also es wird so toll sein, dass es den Socken abzieht.
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Aber es sind irgendwie kaum sind ein paar Leute drauf gewesen,
0:24:12–0:24:13
ist es zusammengebrochen.
0:24:14–0:24:19
Und ich habe gelesen, es hätten sich genau sechs Leute auf der
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Webseite nachmelden. Und irgendwie glaube ich, ein Versicherungsverbot oder
0:24:25–0:24:27
irgendetwas hätten abschliessen sollen.
0:24:27–0:24:32
Das ist schon recht lustig. Einfach wenn du findest, okay, wir haben es mit
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fünf Leuten getestet, dann funktioniert es auch mit einer halben Million.
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Das ist noch lustig.
0:24:40–0:24:44
Ja, so Laschetests sind schon noch wichtig.
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Ja, also ich glaube auch Meta-Facebook hat das Problem auch schon gehabt.
0:24:50–0:24:57
Die haben mal WhatsApp und Facebook und Instagram 2021, ihr erinnert euch vielleicht
0:24:57–0:25:00
sogar noch, dort ist es tatsächlich so gewesen,
0:25:02–0:25:08
eigentlich wäre die Infrastruktur so gut aufgebaut gewesen, so isoliert,
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dass sie eigentlich hätte von alleine funktionieren müssen.
0:25:11–0:25:16
Aber sie war so unabhängig, dass dann am Schluss so Fehler auftreten sind,
0:25:16–0:25:21
dass eben dann auch die Reparatur nicht so richtig funktioniert hat.
0:25:21–0:25:24
Also ich glaube, ich verstehe das so, dass man da das Gefühl hatte,
0:25:25–0:25:31
es sei eigentlich so gut engineert, das Ganze, dass man gar nicht gross muss flicken können.
0:25:31–0:25:34
Und das ist vielleicht schon auch halt ein bisschen falsch.
0:25:34–0:25:41
Ja, klar. Wenn du halt mal tatsächlich schaust, was passiert,
0:25:41–0:25:43
wenn wir Reistor fahren müssen.
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Ja, also du kannst den Reistor schon fahren,
0:25:49–0:25:56
nach dem Motto jetzt auch, ich sage jetzt, du produktiven ERP-System zurückfahren,
0:25:56–0:26:01
aber ja, wenn du das jetzt zurücknimmst, ja, was passiert dann mit den,
0:26:02–0:26:10
wie sagen wir, Subsystems, also mit Subsystem auf Deutsch, Hilf mir Matthias.
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Subsystem, da würde ich sagen Untersystem, oder einfach...
0:26:14–0:26:17
Genau, Untersystem, ja. Und was machst du da?
0:26:18–0:26:23
Eben, du testest das, aber dass du echt einfach mal, wenn es jetzt knallt,
0:26:23–0:26:28
wenn es wirklich mal Bums macht, dass du das Szenario testest,
0:26:28–0:26:31
nein, das wirst du nie können machen.
0:26:32–0:26:36
Ja, das ist halt so. Und das sind wir vielleicht bei der Stufe 3 von unseren
0:26:36–0:26:39
international gefürchteten IT-Fuck-Ups.
0:26:39–0:26:44
Und dort ist es wirklich so, dass man sieht, dass es zum Teil ganz banale,
0:26:44–0:26:48
ganz kleine Ursachen sind, die dann wirklich epische Konsequenzen haben.
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Da hat es zum Beispiel so einen Bank-Dings, das gibt es 2012, einen Bankausfall RBS.
0:26:57–0:27:07
Dort, so eine Bankengruppe, Die haben Software über automatische Zeitgesteuerte ausgeführt.
0:27:08–0:27:14
Und dann hat jemand ein Update gemacht, dann hat das nicht mehr funktioniert.
0:27:15–0:27:19
Und dann sind die ganzen Datenverarbeitungen einfach stecken geblieben,
0:27:20–0:27:22
sind nicht mehr ausgeführt worden.
0:27:22–0:27:27
Millionen von Zahlungen, Kontoständen, Transaktionen sind stecken geblieben
0:27:27–0:27:30
und es gab sogar die Bussen am Schluss.
0:27:31–0:27:39
Und weil, ja, Banken müssten eigentlich können, das müssten die Banken eigentlich können.
0:27:40–0:27:43
Und da hat es wirklich einige so lustige Beispiele gegeben.
0:27:43–0:27:47
Ihr findet übrigens, wenn euch das interessiert, wir können längst nicht alle
0:27:47–0:27:52
durchbeten, aber ich kann euch die ganze Liste mit diesen wunderbaren Pannen,
0:27:52–0:27:56
wie soll ich sagen, auf unserer Webseite hinterlegen.
0:27:58–0:28:03
Und am Schluss, wir sind fast durch, ich würde sagen, bei denen, die wir hier haben,
0:28:04–0:28:10
die Stufe 4 hat damit zu tun, dass es ein kleines Problem ist,
0:28:10–0:28:15
am Anfang, das man hätte wahrscheinlich finden müssen, aber niemand hat gesucht,
0:28:16–0:28:18
oder vielleicht hat jemand gesucht, aber zu wenig genau.
0:28:18–0:28:23
Und dann, Digi-Chris, wo sie so weit war, war es leider zu sparen,
0:28:23–0:28:28
weil dann konnte man nichts mehr machen, weil dann ist das Kind schon im Brunnen nie gehalten.
0:28:28–0:28:33
Hast du in unserer vierten und letzten Eskalationsstufe einen Liebling gefunden,
0:28:33–0:28:34
den du uns präsentieren möchtest?
0:28:35–0:28:36
CrowdStrike?
0:28:36–0:28:37
Ja.
0:28:38–0:28:42
Das war ein Ding, wer es noch kennt, CrowdStrike, ja.
0:28:42–0:28:45
Ich nenne es jetzt Viruscanner, auch wenn es nicht ganz stimmt,
0:28:46–0:28:51
aber es ist ein Viruscanner. und die haben irgendwann mal, und ich weiss,
0:28:51–0:28:55
ich vergesse den Freitagmorgen nie mehr.
0:28:55–0:28:56
Wie ich das Büro habe.
0:28:57–0:29:03
Ich bin ins Büro gelaufen und da hat halt CrowdStrike ein Update eingespielt
0:29:03–0:29:09
und das hat einfach alle Maschinen, die CrowdStrike installiert haben,
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also den Viruscanner kaputt gemacht und CrowdStrike läuft halt auf wie sagen
0:29:16–0:29:18
wir Self-Checkout-Kasse.
0:29:19–0:29:27
Es läuft auf einer Anzeigetafel im Flughafen und dort ist einfach überall in Blue Screens gekommen.
0:29:27–0:29:35
Ja, es läuft eben tatsächlich auch mitten im Körner, also quasi im heiklesten
0:29:35–0:29:38
Teil von Windows überhaupt.
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Und man hat aber irgendwie gefunden, Microsoft hat, ich meine,
0:29:43–0:29:50
es waren die Crowdstrikes, es hatten dann so lustige Memes von einem Mitarbeiter,
0:29:51–0:29:55
der seinen ersten Tag hatte, hat dort etwas verbockt.
0:29:55–0:30:04
Aber es war leider so, dass auch Microsoft eigentlich hätte Microsoft als
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Entwickler von dem Betriebssystem schon ein bisschen schauen müssen,
0:30:09–0:30:12
dass sie da sicherer aufgestellt sind.
0:30:12–0:30:15
Sie haben aber das, glaube ich, einfach schön abgeschäufelt.
0:30:16–0:30:22
Die EU ist dort einfach am Schluss nicht so zufrieden, wie auch Microsoft sich
0:30:22–0:30:24
dieser Verantwortung entzogen hat.
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Aber man hat jetzt das Gefühl, ich habe dann im Nachhinein gelesen,
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Sie haben jetzt doch ein bisschen probiert,
0:30:31–0:30:36
vorzusorgen, dass das nicht mehr passiert. Zumindest in dieser Form nicht,
0:30:36–0:30:37
müssen wir vielleicht sagen.
0:30:38–0:30:43
Aber ich vergesse es nie mehr. Wo das passiert ist, bin ich halt der, ich war im Büro gewesen.
0:30:44–0:30:51
Ich habe ja auch gewisse Microsoft Teams Channels, eben System Operation und bla bla bla.
0:30:52–0:31:00
Und da bin ich halt zum Basisteam gelaufen und so, ja, hat jemand bei uns ziemlich
0:31:00–0:31:06
viel Scheisse gemacht und dann sagt mir der eine, der Externe, nicht bei uns.
0:31:07–0:31:13
Punkt, Punkt, Punkt, grosses Industrieunternehmen, die sind auch alle unten.
0:31:13–0:31:15
Also Lida, Ground Strike und ich.
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Scheisse. Scheisse, jetzt haben wir gerade wirklich ein globales Problem.
0:31:21–0:31:26
Das war so. Ich sage noch meinen Liebling aus dieser Kategorie,
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wir sind fast durch mit dieser Sendung, der Climate Orbiter 1999,
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das war NASA, die haben eine Sonde losgeschickt und die Amerikaner haben mit
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Leuten aus England zusammengearbeitet.
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Sie haben aber nicht gemerkt, dass
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die einen metrische und die anderen die empirische Einheiten benutzen.
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Niemand kam auf die Idee, das umzurechnen und die Sonde ist irgendwo verschwunden im Allraussen.
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125 Milliarden Euro. Man hat
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es mit einer kleinen Kontrolle vielleicht gemerkt, aber eben schön, dass
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Dass es solche Dinge gibt, dass man auf seine Unabhängigkeit und seine eigene
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Masseinheiten besteht.
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Da habe ich gemerkt, dass wir noch eine Stufe 5 und eine mehr haben.
0:32:13–0:32:23
Aber diese ist dann nicht mehr so lustig, weil dort auch echte Leben betroffen waren.
0:32:23–0:32:32
Dort wurde quasi nicht nur virtuell oder finanziell Schaden angerichtet.
0:32:33–0:32:39
Zum Beispiel London Ambulance Service 1992 wird in diesem Bereich genannt.
0:32:39–0:32:43
Ein computergestütztes Dispositionssystem ist zusammengebrochen.
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Man konnte nicht mehr die Ambulanzen losschicken.
0:32:47–0:32:51
Die Ursachen sind ein wenig überall gelegen. Es war mangelhaft geplant.
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Die Tests und Schulungen haben nicht so richtig funktioniert.
0:32:56–0:33:02
Und wenn die Ambulanz-Technik abholt, ist das nicht mehr lustig.
0:33:02–0:33:06
Es gibt noch einige, vor allem im Gesundheitsbereich.
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Das «Warn a Cry» 2017 war vielleicht noch. Das erinnerst dich sicher noch daran, Digi Chris.
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Das war ein Virus, das vor allem in Grossbritannien, aber auch in anderen Ländern,
0:33:18–0:33:22
vor allem Gesundheitsinstitutionen, Larm gelegt hat.
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Ich glaube, es war am Schluss so ein Erpresservirus gewesen.
0:33:25–0:33:30
Aber es konnte sich nur verbreiten, wie zum Teil uralte Versionen,
0:33:30–0:33:34
womit wir wieder bei den Updates, also neben den Backups, sind die Updates auch wichtig,
0:33:35–0:33:41
weil die Leute ihre Updates nicht eingespielt haben, konnte sich das so verbreiten.
0:33:42–0:33:51
Und auch noch, echt krass, das wusste ich nicht, Das heisst Terac25,
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eine Strahlentherapie-Maschine.
0:33:55–0:34:00
Wenn man schon gesundheitsmässig nicht in einer guten Situation ist,
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haben sie einfach geschludert oder nicht gut ihre Software gepflegt.
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Darum hat die Strahlenmaschine zum Teil massive Überdosen an Strahlung verabreicht.
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Das ist dann nicht mehr lustig. Eigentlich wollte ich eine lustige Sendung machen,
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aber das ist, also da kannst du einfach nur noch Technik anfangen zu hassen, oder?
0:34:27–0:34:31
Ja, und ich glaube, am Schluss muss man einfach auch denken,
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wenn man jetzt über all die Fehl redet, also wir zwei, Matthias,
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ich glaube, wir sind doch, ja, ein bisschen IT-affin,
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wir traten mal ein fett Nervchen. Ja, absolut.
0:34:46–0:34:52
Auch wenn ihr da aussen, wo jetzt vielleicht nicht so nerdig sind, mal reingetreten.
0:34:53–0:34:57
Don't worry, das ist absolut menschlich. Es passiert auch uns zwei.
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Auch wir sind Idioten, das haben wir jetzt gesagt.
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So ist es. Zum Glück haben wir noch nie ein Mail, das wir eigentlich nur am
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Kollegen haben wollen schicken, dass uns ein Chef doch ein rechtes Double ist,
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an alle geschickt. Das soll ja auch schon vorgekommen sein.
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Aber abgesehen davon habe ich, glaube ich, schon einige Böcke geschossen.
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Und nicht alle habe ich jetzt da erzählt.
0:35:22–0:35:26
Passet auf euch und ja, stay safe.

… aber nicht bis 800. Damit meinen wir uns selbst: Als wir neulich ein grosses Jubiläum feierten, taten wir das eine Woche zu früh. Wir (sprich: Matthias) hatten uns um eine Nummer vertan und wir (sprich: Digichris und Kevin) merkten das nicht.

Aber wer wären wir, wenn wir (sprich: Kevin, Digichris und Matthias) nicht aus der Not eine Tugend machen würden? Wir holen die ausgelassene Folge 798 nach, und wir tun das mit dem passenden Thema: den grössten Informatik-Pannen und -Fehlleistungen. Wir sprechen dabei aus eigener Erfahrung und erzählen, was wir im Lauf unserer Karrieren an Dingen verbockt haben.

Gleichzeitig interessiert uns, welche Missgeschicke in der Öffentlichkeit publik geworden sind – natürlich am liebsten von grossen Tech-Konzernen, Regierungen oder Institutionen. Und es gilt: Je peinlicher, desto besser! „Eine Sendung für alle, die bis drei zählen können“ weiterlesen

Forza Papst!

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:11–0:00:16
Tja, ich verrate noch ein Geheimnis. Das Stück läuft noch 20 Sekunden,
0:00:16–0:00:18
aber es wird schon ausgeblendet.
0:00:18–0:00:24
Das ist natürlich ein kleiner Trick, um zu schauen, ob der Radiomoderator schon wach ist. Aber ja.
0:00:29–0:00:33
Also gut, ich würde sagen, Wachheitsprobe bestanden.
0:00:34–0:00:41
Você está ouvindo Radio Start Filter 96.3 MHz Und Iggy Chris,
0:00:42–0:00:44
obwohl es Portugiesisch war, hast du...
0:00:44–0:00:46
Ich verstehe es.
0:00:47–0:00:52
Sehr gut. Also, ich muss leider gerade die Show am Anfang ein bisschen an mich
0:00:52–0:00:58
reissen, weil als ich hier im Studio reingelassen bin, steht hier ein Riesending.
0:00:58–0:01:01
Ding, ein schön gerahmt.
0:01:02–0:01:07
Urkunde, da steht offizielle Anerkennung für 800 Übertragungen.
0:01:07–0:01:09
Hiermit wird feierlich bestätigt.
0:01:10–0:01:13
Nerdfunk hat soeben seine 800.
0:01:15–0:01:19
Mission im Universum von Radio Stadtfilter erfolgreich abgeschlossen.
0:01:19–0:01:22
Ich tue euch nachher, ihr seid jetzt leider da nicht im Studio,
0:01:22–0:01:27
ihr beide, ihr könnt die Urkunde nicht anschauen, aber ich schicke euch nachher ein Bildchen.
0:01:27–0:01:32
Und für die, die zu Hause hören oder unterwegs unseren Podcast,
0:01:32–0:01:38
würde ich sagen, ich tue euch dann ein Foto in Blogien, dann könnt ihr das Deko anschauen.
0:01:38–0:01:42
Die schöne, ich sage, Dursina hat uns die Urkunde ausgestellt.
0:01:43–0:01:44
Vielen herzlichen Dank.
0:01:45–0:01:46
Das ist eine schöne Anerkennung.
0:01:47–0:01:51
Ja, ist schön, es gibt nicht viele Podcasts, die über 800 arbeiten.
0:01:52–0:01:56
Nein, es gibt den einen, wo du jetzt den Namen nicht sagen darfst, Diggi Chris. Ja.
0:01:57–0:02:00
Der gibt es, der hat schon über 1000 gearbeitet.
0:02:01–0:02:05
Und letztens habe ich den von der Zeit gehört, wo es die Schweizer,
0:02:05–0:02:07
die Deutschen und die Österreicher machen.
0:02:07–0:02:09
Die haben wahnsinnig gebluffet, weil sie 400 hatten.
0:02:10–0:02:13
Und da konnte ich nur ein bisschen Mühe lächeln.
0:02:14–0:02:21
Und ich glaube wir haben nie eine Sendung ausfallen lassen und sorry für die
0:02:21–0:02:26
Hörer ich habe es letztes Mal nicht geschafft, ich war auf dem MSW Europa,
0:02:26–0:02:32
ich habe es getestet zuerst das Genua im Hafen das ging, dann wo wir raus sind
0:02:33–0:02:38
Richtung Napoli das hat auch geklappt und ich habe vielleicht auch dann habe
0:02:38–0:02:41
ich irgendwann gemerkt, als ich noch nachdenklich, ich sollte langsam in die
0:02:41–0:02:45
Kabine und habe versucht zu connecten. Nicht gegangen.
0:02:45–0:02:51
Ich habe VPN probiert, ist nichts gegangen. Ich habe es genau auf offener See getestet.
0:02:52–0:02:57
Es war halt einfach Pech. Ich weiss nicht, an was es gelegen ist. Keine Ahnung.
0:02:57–0:03:01
Aber wir haben diese Sendung auch über die Runde gebracht.
0:03:01–0:03:03
Und Kevin ist auch da. Hallo Kevin.
0:03:03–0:03:06
Ich habe glaube ich ein bisschen Internetproblem.
0:03:06–0:03:08
Oh no. Du bist auf dem Schiff. Ich habe mich nicht gefunden.
0:03:09–0:03:15
Nein, gar nicht. in meinem Bägerchen. Aber irgendwie hat es ein bisschen Delay
0:03:15–0:03:17
und so. Aber vielleicht geht es ja nachher.
0:03:17–0:03:20
Du hast schon letzte Woche Delay gehabt, wenn ich das sagen darf. Wie der Jan.
0:03:21–0:03:24
Ja, ich glaube, Sunrise schraubt da irgendetwas an meinem Internet rum.
0:03:24–0:03:26
An meinem persönlichen 5G.
0:03:26–0:03:31
Im Zweifelsfall ist tatsächlich immer Sunrise geschult. Das ist auch meine Erfahrung.
0:03:31–0:03:35
Wir haben noch ein Feedback bekommen. Und zwar von der Pascal.
0:03:36–0:03:40
Sie ist unsere wahrscheinlich und ich treuste die Stammhörerin,
0:03:40–0:03:41
ich lese vor. Ich bin ja eine,
0:03:42–0:03:47
Ich bin Hörerin der ersten Stunde und ich habe gestaunt, dass schon 17 Jahre vergangen sind.
0:03:47–0:03:51
Ui, es ist viel passiert in den letzten Jahren und ich schreibe mein erstes
0:03:51–0:03:53
Mal an dich in Standardsprache.
0:03:53–0:03:57
Stimmt, sonst sind die immer im Dialekt gekommen und ich habe mich da durchkämpfen müssen.
0:03:58–0:04:03
Die Welt, nicht nur die Digitale, hat sich stark verändert. War sie doch vor
0:04:03–0:04:07
17 Jahren farbig, leicht hell und ist sie nun, meiner Meinung nach,
0:04:07–0:04:09
viel düsterer geworden.
0:04:09–0:04:14
Ein Ende ist nicht abzusehen. Das war unsere Stimme in der letzten Sendung.
0:04:15–0:04:15
Und dann sagt sie, danke.
0:04:15–0:04:16
Es war so.
0:04:16–0:04:21
Ja, genau. Und es bleibt wahrscheinlich. Obwohl, ich kann vielleicht noch nicht
0:04:21–0:04:25
ankündigen, aber in Aussicht stellen, dass ich mir schon überleicht habe,
0:04:26–0:04:29
optimistische Themen für vielleicht nächstes oder übernächstes Mal.
0:04:29–0:04:31
Können wir dann schauen, ob etwas daraus wird.
0:04:31–0:04:36
Also, sie schreibt weiter, danke, dass ihr trotz allen Veränderungen drangeblieben seid.
0:04:36–0:04:40
Ja, die Sendungen haben sich verändert, gerade in letzter Zeit noch einmal.
0:04:40–0:04:46
Ich finde, ihr seid weltoffener oder weiter und offener geworden in Bezug auf
0:04:46–0:04:49
Nerd-Themen, nicht nur computertechnischer Art.
0:04:49–0:04:53
Zu Beginn, DigiTalk, war ja viel enger gefasst.
0:04:53–0:04:57
Ich schätze beides. Am besten gefällt es mir, wenn nicht nur du,
0:04:57–0:04:59
Matthias, im Studio bist.
0:04:59–0:05:03
Die Wortmeldungen, Diskussionen empfinde ich als spontaner, etwas natürlicher.
0:05:04–0:05:08
Aber ich will nicht motzen, ganz im Gegenteil. Das stimmt, da hat sie absolut recht.
0:05:09–0:05:15
Wenn ich im Studio bin und ihr beiden hängt hier an eurer gewackelten Sunrise-Leitung,
0:05:16–0:05:18
dann muss ich viel mehr moderieren.
0:05:18–0:05:23
Und auch, Kevin, wenn du zum Beispiel deine Sendung machst, dann muss ich viel
0:05:23–0:05:29
mehr den Master spielen, dass es irgendwie zusammenpasst, wenn du im Studio wärst. Also, als...
0:05:30–0:05:32
Wink mit dem Zaunpfahl.
0:05:32–0:05:33
Sehr berechtigter Ivan.
0:05:34–0:05:37
Genau. Wo bin ich sie?
0:05:38–0:05:43
Welchen Podcast gibt es über so lange Zeit? Fragt sie genau wie du vorher, Digi Chris.
0:05:43–0:05:48
Mit dem heutigen Mail will ich vor allem dir und Kevin ein Kränzchen winden.
0:05:48–0:05:51
Dienstag für Dienstag opfert ihr einen Teil eurer Zeit.
0:05:52–0:05:56
Für uns Digi Chris ist halt noch nicht so lange dabei, aber ihm danke ich natürlich
0:05:56–0:05:58
auch. Einfach nur danke.
0:05:58–0:06:02
Digi Chris, wie lange bist du dabei? Seit vorgestern? Nein.
0:06:03–0:06:07
Also ich weiss noch, irgendwann, es hat ja mal angefangen, eben damals noch,
0:06:07–0:06:10
wo es noch Analog-TV gegeben hat und dann hat ich weiss noch,
0:06:10–0:06:13
du irgendwie hat mal teilweise gesagt, ja, wir haben kein Thema,
0:06:13–0:06:16
habe ich dir halt mal geschrieben oder, glaube damals noch SMS,
0:06:17–0:06:18
ja, ich hätte noch eine Idee.
0:06:18–0:06:18
Genau.
0:06:18–0:06:22
Und dann irgendwann, ich weiss nicht, da habe ich, und das ist jetzt nicht böse,
0:06:22–0:06:26
ich lasse gerne Podcasts zum Einschlafen und dann irgendwann so,
0:06:26–0:06:30
haben die, glaube ich, ja, wir entscheiden, der Digi-Grüs ist ab sofort Part
0:06:30–0:06:32
of the Crew. Und ich so, was?
0:06:32–0:06:35
Haben wir das gesagt? Das weiss ich gar nicht mehr. Doch, doch.
0:06:35–0:06:38
Es muss irgendwo in den Transkript, zumindest irgendwo drin sein.
0:06:38–0:06:42
Ich war dort nur ein seltener Gast gewesen, so ein bisschen Glückgefüller,
0:06:42–0:06:43
eben wenn Kevin mal nicht konnte.
0:06:44–0:06:48
Du bist zwangsverpflichtet worden, sagen wir es ist. Und jetzt fangen wir an
0:06:48–0:06:50
mit unserer heutigen Sendung.
0:06:50–0:06:54
Aber vorher möchte ich noch wirklich sagen, treue Hörerinnen und Hörer,
0:06:54–0:06:58
natürlich auch denen, die später dazukommen sind, im Verlauf der letzten 17
0:06:58–0:07:04
Jahre, Aber ein besonderes Dank zu denjenigen, die schon am längsten dabei sind.
0:07:04–0:07:08
Und wenn ihr auch zu denen gehört, schickt doch ein kleines Lebenszeichen.
0:07:08–0:07:11
Das wäre noch cool. Dann könnten wir euch hier würdigen.
0:07:11–0:07:16
Und es würde ein bisschen gegenseitiger werden. Die 800.
0:07:18–0:07:21
Zahl, die wir jetzt hier gerade gefeiert haben. Und wir hören dann auch wieder
0:07:21–0:07:24
auf mit dieser Feiererei. Irgendwann muss auch wieder Schluss sein. Okay.
0:07:39–0:07:44
Heute machen wir wieder ein News-Update, das heisst Patch Tuesday bei uns.
0:07:44–0:07:50
DigiChris will immer mit meiner Toleranz in Sachen Videogames auf die Probe
0:07:50–0:07:52
stellen, weil er hat schon wieder so ein Thema ganz am Anfang,
0:07:53–0:07:55
wo ich absolut nichts mit anfangen kann.
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Sag mir, warum DigiChris muss mich das Thema interessieren, das du hier auf
0:08:00–0:08:01
die Liste geschrieben hast.
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Ich finde einfach, das Spiel, wenn man denkt, als ich meinen Game Boy in der
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ersten, zweiten, dritten Klasse bekam, war es, glaube ich, Super Mario Land, 64 Kilo KB.
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Und eben das Spiel, das ich jetzt erwähnt habe, Forza Horizon,
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ist weit über 100 Gigagross.
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Und so und ja und ich muss einfach sagen, ich liebe sogenannte Open World Spiele
0:08:31–0:08:36
also eben, ja es hat wahrscheinlich jeder einmal Super Mario gespielt,
0:08:36–0:08:37
da gehst du ja von links nach rechts,
0:08:37–0:08:39
Du kannst ja nicht zurück du kannst eben.
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Das ist ja ganz speziell, du kannst im Super Mario nicht zurück und dort im
0:08:44–0:08:49
Forza Horizon kannst du einfach durch eben, Forza Horizon 6 spielt in Japan,
0:08:50–0:08:54
kannst du natürlich eine fiktive Landschaft einfach durch ganz Japan-Block,
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du kannst auch einfach nur zu Hause machen und keine Angst vor,
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Horizon ist nicht gewalttätig, du kannst niemanden überfahren wie im GTA.
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Eben, das kenne ich als Open-World, ist das Einzige.
0:09:07–0:09:11
Und ja, also sie haben das jetzt gemacht und was ich noch spannend gefunden
0:09:11–0:09:15
habe, eben als ich dann in den Ferien bin, habe ich bewusst zu Hause,
0:09:15–0:09:21
ja, ich muss zwar Strom sparen, die Xbox, also nicht angestellt, aber im Standby.
0:09:21–0:09:26
Und mittlerweile haben die tatsächlich so, wie sagen wir so einen Smart Mode
0:09:26–0:09:32
und wo ich nach Hause kam, ist das Game geladen gewesen, das haben sie irgendwie am 19.
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Oder so released und das finde ich auch gut, dass die das mittlerweile arbeiten,
0:09:37–0:09:42
weil du kaufst ja in der Regel heute kein Spiel mehr auf DVD,
0:09:42–0:09:46
Blu-Ray oder so und dass du das wirklich am ersten Tag spielen kannst,
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da haben sie natürlich auch viel gelernt.
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Kevin, jetzt weiss Ich weiss nicht, was dein Problem ist. Dein Nachbar im Tiny
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House nebendran, der lässt gerade ein Spiel mit Hund gegabend ab.
0:09:59–0:10:02
Oder ich vielleicht, denn ich weiss es nicht. Ich habe es gekauft,
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ich habe es vergessen. Ah nein, ich habe ja gar kein...
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Gibt es das für Mac? Nein. Ich habe ja nur Mac daheim, dann geht es nicht.
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Also du könntest das online spielen, im Cloud Gaming, das würde schon gehen.
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Du gehst auf Mac, könntest du theoretisch... Also ja, es ist ja keine Werbung.
0:10:22–0:10:26
Xbox-com-play und du könntest das ausspielen.
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Und eben wenn jetzt halt deine 5G-Verbindung ein bisschen krankert,
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wäre es wahrscheinlich kein Vergnügen, aber es würde schon gehen,
0:10:34–0:10:38
dass du so ein Spiel kannst streamen und eben,
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mit einer normalen 5G geht das gut,
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wenn du jetzt natürlich ein absoluter Profi-Gamer bist, was ich nicht bin.
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Das ist die grosse Versprechung vom 5G, dass es eine wahnsinns Latenz hat,
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also geringe Latenz muss man sagen, und die finde ich, die Behauptung, das Versprechen,
0:10:57–0:11:01
finde ich, jeden Dienstag, wenn ich Kevin zuschalte oder so spreche,
0:11:01–0:11:05
sind sie uns noch schuldig, oder der Beweis, dass das tatsächlich so geht.
0:11:06–0:11:09
Aber Kevin, wie geht es dir mit dem Gamen? Ist das ein Thema?
0:11:10–0:11:12
Ist das ein Thema für die Sendung? Ich habe immer das Gefühl,
0:11:13–0:11:18
da bin ich vielleicht ein bisschen ein brennendes Kind von der Zeitung, die ich dafür arbeite.
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Die haben immer gefunden, hau ab mit diesen Game-Themen. Die liest niemand.
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Die liest... Die liegen wie ein Stein auf der Seite und wenn sie fünf Klicks
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haben, dann kann man froh sein.
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Ich dürfte das wahrscheinlich nicht erzählen, aber ich erzähle es jetzt trotzdem.
0:11:35–0:11:40
Es hat dann sogar mal ein Verbot gegeben, über Game-Themen zu berichten,
0:11:40–0:11:43
weil die einfach viel zu schlecht gelaufen sind.
0:11:43–0:11:48
Und ich verstehe es ja auf eine Art, weil wenn du ein Gamer bist,
0:11:48–0:11:53
dann suchst du deine speziellen Medien und dort die Leute, die daraus kommen.
0:11:53–0:11:56
Und da gehören mir leider halt, oder ich zumindest nicht zu,
0:11:56–0:11:58
Diggi Chris, das tut mir leid.
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Aber du musst auch sagen, ich fahre ja viel Zug und du siehst,
0:12:04–0:12:07
also ich schaue nicht direkt über den Rucker.
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Ich schon.
0:12:08–0:12:13
Aber du hast halt auch die, das haben wir ja schon gesagt, die,
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wie sagen wir, die freemium Games, wie heisst das?
0:12:18–0:12:18
Free to play.
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Two dots, das hat jemand einfach in der S-Bahn irgendwie so rote Küggel hin und der schickt und so.
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Also, es sind ganz einfache Games.
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Nein, das mache ich ja auch. Ich muss jeden Morgen meinen Sudoku Daily Challenge machen.
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Und auch vom Ding Solitaire muss ich das bewältigen.
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Und da können wir vielleicht mal auf unsere seltsamen Gewohneten im digitalen
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Bereich reden, dass ich nämlich schon seit mindestens sieben Jahren den Daily
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Challenge gemacht habe ohne eine Lücke.
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Das ist vielleicht ein bisschen neurotisch. Aber du, wenn wir jetzt sagen,
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wir haben alle Gamer bis jetzt noch nicht beglückt und alle anderen haben wir
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schon abgeschreckt, was sind
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denn noch sonst so für Themen, die in dieser digitalen Welt passiert sind?
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Ja, fangen wir mal an, was ich gerade gesehen habe, dass Microsoft,
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die haben auch eben Multifactor Authentication, dass sie es nicht mehr erlauben,
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dass du das via SMS überkommst.
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Ja, das habe ich auch gelesen, weil klar, das ist einfach, die Betrüger haben das geknackt.
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Eben, man nennt das ja das SimSwap, man kann theoretisch sagen,
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ich bin der Matthias Schüssler und dann habe ich halt nur schon mal dein SMS überkriegen.
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Ja, also bei uns im Geschäft haben sie das schon vor Jahren für die privilegierten
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Accounts, also selber abgestellt und eben also, das habe ich halt auch ja auf dem Schiff probiert,
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der Microsoft Authenticator, also wo das einmal Passwort gibt,
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der funktioniert offline.
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Ja, genau, das ist irgendein Algorithmus. Ich habe jetzt tatsächlich,
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ich habe jetzt auf meiner WordPress-Webseite auch zwei Faktoren,
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Authentifizierung eingebaut.
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Kevin, Vielleicht müssen wir wieder mal über Wordpress reden. Was meinst du?
0:14:09–0:14:11
Wegen zwei Faktoren?
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Ja, oder sonst irgendetwas.
0:14:13–0:14:13
Einfach ja.
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Wordpress 7 kommt jetzt raus.
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Ich habe es schon installiert auf unserer Webseite.
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Aber wenn man nicht den Guttenberg-Editor hat...
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Guttenberg? Hast du dich nie auf den eingelassen?
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Nein, ich hasse den mit den Blogs und so. das ist ein Storytelling-Schnickschnack
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vor zwei Jahren modernes Zeug da,
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Genau so ist es.
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Aber du hast ja bei WordPress teilweise, du gehst auf eine Webseite von einem
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Restaurant, schaust du ein bisschen an und dann siehst du halt irgendwie wp.images
0:14:54–0:14:56
oder nein, Dash-Images oder so.
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Du kannst mit WordPress, du hast ja schon uchere viel machen.
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Also nicht nur, ja, ich habe es jetzt auch irgendwie ein bisschen aufgegeben
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mit dem Blogger, aber du kannst ja tatsächlich in einer Webseite für ein Restaurant
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kannst du oder halt deine Agentur perfekt mit WordPress machen.
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Und jetzt mit Vibe-Coding ist es sowieso viel geiler, da müssen wir dann vielleicht
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nochmal ein bisschen anlegen.
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Aber jetzt sind wir ja eigentlich im Patch Tuesday, Digi Chris,
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und ich möchte über die beiden grossen Themen reden.
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Was ist grösser, der Papst oder Google I.O.? Was meinst du?
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Also ich bin nicht katholisch, aber ich finde tatsächlich, dass der Papst,
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der ja durchaus technikaffin ist, Also ich glaube eigentlich vor der ersten
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Schlagzeile war er, er träge einen Apple Watch, weil man da irgendwie die Kronen
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gesehen hat, das ist ja auch irgendwie durch alle Blogs gegangen,
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er postet ja auch auf Instagram,
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Also wahrscheinlich mit er selber.
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Aber er wird sicher ein Peer-Team haben.
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Ja, und ist ja logisch, dass er jetzt nicht 180 Grad Drehung machen kann und
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sagt, ja, ab morgen ist auch die gleiche Schlechtung eh, ist gesegnet.
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Mal, das könnt ihr von mir aus und das solltet ihr auch. Ach, sehr.
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Also, ja, also nein, also nicht, dass du mich falsch verstehst.
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Und er sollte die Apple Watch mit dem Regenbogen-Armband anlegen.
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Also, nicht, dass ich sage, er soll es nicht machen, aber es ist wahrscheinlich
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ein bisschen komisch. Ich glaube, es geht einfach nach 100 Jahren,
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bis die katholische Kirche so weit ist.
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Auf jeden Fall, Kevin, ist es dir auch so gegangen. Mir ist es tatsächlich so
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gegangen, als ich das gehört habe, der Papst, der sich über KI aufregt und sagt,
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die muss irgendwie menschlicher werden und wir müssen schauen,
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dass da keine Schindluder treiben wird.
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Da hatte ich wirklich das Gefühl, jetzt bin ich an dem Punkt angekommen,
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wo ich finde, jetzt ist es zu weit gegangen.
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Der Papst sollte über, was weiss ich was, so mittelalterlich und Weirauchküppel
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schwenken und so, aber er sollte nicht über KI reden. Das passt irgendwie in
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meinem Weltbild nicht zusammen.
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Also für mich ist es halt mehr so, ich lasse dem ja sonst bei keinem Thema zu.
0:16:58–0:17:02
Also was interessiert es mich, was er über AI oder KI denkt.
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Also es ist mir völlig egal, was die Person findet, weil alles andere,
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was die Person findet, bin ich... Also wahrscheinlich mal, ich bin schon dafür,
0:17:12–0:17:15
dass wir Aufhörer kriegen und andere umbringen, da bin ich schon einig mit ihm.
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Aber wahrscheinlich bin ich in vielen Themen auch nicht einig mit ihm.
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Und ich finde, es ist ein bisschen konservativ.
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Und für mich ist er so, er ist kein Instanz. Was interessiert es mich?
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Und ich habe aber spannend gefunden, dass eigentlich der Papst gleich irgendwie
0:17:33–0:17:39
ein Instanz ist, wo man dann sagt, oho, jetzt hat der Papst gesagt. Wo ich so finde,
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Bei anderen Sachen... Er hat auch gesagt, hört auf mit dem Iran-Krieg.
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Ja, das hat er auch gesagt.
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Er hat das ziemlich klar gesagt. Und dort hat man wie... Ja, schon.
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Und jetzt macht man das so Big Fass, weil er pro KI ist.
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Für mich ist es eine merkwürdige Geschichte, die ich so finde.
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Die kümmere dich um andere Sachen.
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Ja, genau. Ich würde auch sagen, du mal schauen, dass die Frauen ein bisschen besser gestört sind.
0:18:08–0:18:13
Dass es Priesterinnen gibt und Bischöfinnen und so, und dann können wir wieder reden.
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Das ist auch immer ein bisschen, ich gebe zu, ich bin dort auch ein bisschen gepolt, wenn ihr auch.
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Aber eben, auf eine Art, ich habe ja doch mit einem gewissen Genuss verfolgt,
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wie dann der Papst und die Trump-Regierung und die, die aufeinander losgegangen
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sind und mit den Memes und so, das ist schon auf eine Art grossartig gewesen,
0:18:31–0:18:33
eigentlich einfach so, wie du eh kannst sagen.
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Da kannst du jetzt einfach ein bisschen zuschauen und schauen, wie sich das ausgeht.
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Aber ja, auf eine Art, natürlich, was er jetzt zu dieser Kai gesagt hat, ist,
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verstehe ich, aus seiner Position finde ich das auch absolut richtig,
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dass er da quasi Menschlichkeit und so verteidigt gegen diese Technik und gegen
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diese Kai, die so tut, als ob sie auch menschlich wäre.
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Und eben, es gibt natürlich, es gibt Priester-Präsidenten.
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Mit KIs, also du kannst mit dem Jesus, die Jesus AI, oder du kannst mit dem Jesus chatten.
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Ich kann mir schon vorstellen, dass der Papst das nicht so toll findet.
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Aber auf eine Art ist es so etwas... Auf eine Art finde ich das grösste Problem
0:19:18–0:19:21
ist, es zeigt wahrscheinlich letztendlich einfach,
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dass zwar Religion immer noch irgendwie zuvorderst in der Tagesschau kommt und
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so, sie haben das alle aufgenommen, berichtet und weiter vermittelt,
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Aber dass am Schluss natürlich,
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dass bei mir mit Kai arbeiten und wie die sich über den Globus verbreiten wird
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und wie sie überall für Jobs verändern wird,
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vielleicht auch Arbeitslose generieren und so.
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Da wird doch der Papst nicht den winzigsten Eindruck machen in dieser Entwicklung.
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Er wird überhaupt nichts daran ändern können.
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Was er damit macht, ist beweisen, dass man zur Religion am Sonntag geht und in der Kirche nicken.
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Aber wenn es um den Kapitalismus geht, würde ich sagen, Kapitalismus 1, katholische Kirche 0.
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Das wäre meine Prognose, wenn der Match ausgeht.
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Weisst du andere Meinung?
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Nein, aber es ist jetzt etwas grob formuliert.
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Ist das herr gewesen?
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Da kennst du schon recht,
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Ja. Also, ich weiss, wahrscheinlich nehmen sie uns jetzt die Urkunden wieder
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weg und dann gesagt, ihr habt da ein Thema euch vorgewagt, wo eigentlich nichts angeht.
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Aber nein, ich finde, eigentlich, ich bin wirklich hin und her gerissen.
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Ich finde es gut, dass er sich dazu äussert. Ich glaube aber eben,
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gerade wenn du siehst, es wäre ja super, wenn die religiösen Fundis,
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die dann am Trump hineinlaufen würden, mal aufhören mit ihren KI generierten
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Memes, wie der Papst gesagt hat,
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der KI sei böse,
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dann wäre das ja schon mal ein Gewinn.
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Aber ich glaube, nicht einmal das wird passieren, sondern es wird noch viel mehr so Memes geben,
0:21:03–0:21:10
wo man irgendwie so seltsame religiöse Verquickung von Politik und Macht macht
0:21:10–0:21:15
und eben da der USA noch ein bisschen hilft, noch ein bisschen schneller zum Gottesstaat zu werden.
0:21:15–0:21:19
Aber ich meine, haben wir nicht schon aus Trump-Phone gekauft?
0:21:21–0:21:25
Ist das rausgekommen? Gibt es das? Haben Sie das ausgeliefert mal?
0:21:25–0:21:31
Also sehe ich da, wie sagen wir die Stückzahlen sehe ich noch begrenzt,
0:21:31–0:21:35
ich glaube, ist es ein HTC, einfach so ein rebrandetes Phone.
0:21:35–0:21:38
Ich bin mit einem Goldrücken und anscheinend habe ich die US-Flocken.
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Die haben ja glaube ich 13 Streifen, weil es ja 13 Gründungsstatten gab.
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Aber wenn du genau schaust, ist es eigentlich nur 11 drauf und so.
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Und ja, also ich finde es eigentlich relativ lustig, also...
0:21:55–0:22:00
Ja, aber wir müssten das eigentlich auch mal fragen, irgendwo bei Digitec oder
0:22:00–0:22:02
BRAC, ob man das Testgerät bekommt.
0:22:03–0:22:06
Ah, das wäre doch lustig, ja. Das müssten wir machen. Ich würde es auch für den Tag.
0:22:07–0:22:10
BRAC, wenn es zuhört, teste es auch für den Tag. Ich schreibe,
0:22:11–0:22:11
dass ich es von euch habe.
0:22:12–0:22:17
Wenn ihr das Trump-Phone mir zukommt, dann gibt es einen grossen Test.
0:22:18–0:22:21
Ich kann nicht versprechen, dass er positiv wird, ausfallen.
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Und das vielleicht nicht. Aber ja, ich meine, das ist ja absurd.
0:22:26–0:22:29
Die Leute, die es vorgestellt haben, hat es ja dann geheissen,
0:22:30–0:22:34
es sei eigentlich nur so eine Reservierungsgebühr gewesen und wenn es jetzt
0:22:34–0:22:37
nicht kommt, dann wird das Geld dann flöten oder so.
0:22:37–0:22:39
Das ist ja wieder mal so eine typische Trump-Aktion.
0:22:39–0:22:42
Ja, ich kann eben nicht mehr sagen, das ist eben der Stand, den ich habe.
0:22:42–0:22:45
Die, die es haben wollen, die haben jetzt einfach kein Geld mehr.
0:22:46–0:22:47
Ja, genau, genau.
0:22:47–0:22:52
Also ich glaube, ein paar, Entschuldigung, wenige habe ich jetzt bekommen,
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aber wenige, also ich sage jetzt, wenn es 100'000 Leute bestellt haben,
0:22:56–0:22:59
haben es vielleicht 1'000 oder so, also das ist ja nichts.
0:23:00–0:23:07
Ja, ja, genau, und also, ich meine, welch gross ist der Anteil an US-Arbeit
0:23:07–0:23:09
an diesem Telefon? Ich würde sagen, null, oder?
0:23:09–0:23:18
Oder ist wenigstens der goldige Deckel irgendwie noch in einer Fabrik in Arkansas gemacht worden?
0:23:18–0:23:22
Es ist das gleiche wie, es hätte ja auch so ein Routerverbot gegeben,
0:23:22–0:23:29
dass du eben nur noch Router verkaufen kannst, die komplett in den USA produziert wurden.
0:23:29–0:23:35
Das Problem ist, es gibt keinen einzigen Router, der komplett in den USA produziert
0:23:35–0:23:37
wurde. Das ist auch die Fritzbox.
0:23:37–0:23:39
AVM ist ja eine deutsche Firma.
0:23:40–0:23:45
Aber die müssen Chips und alles. Auch ihr aus dem Ausland, das ist halt so.
0:23:46–0:23:47
Und was haben wir gehabt?
0:23:48–0:23:53
Der Champagner-MacBook Pro, der war «made in Texas» oder so,
0:23:53–0:23:57
aber ja, der war einfach so überdeuer.
0:23:57–0:24:02
Also ja, es ist einfach für Leute, die Trump gut finden, zahlen einen überdeuerten
0:24:02–0:24:05
Preis für ein Telefon, was dann vielleicht irgendwann mal überkommt.
0:24:06–0:24:11
Ja, also das ist auf eine Art noch amüsant. Die Router-Geschichte ist gut,
0:24:12–0:24:15
dass du die erwähnst, Chris, weil ich glaube, sie haben das Gefühl,
0:24:15–0:24:20
Chinesen könnten ihr Netz durch das ein bisschen beeinflussen.
0:24:20–0:24:26
Aber es ist tatsächlich so, es ist extrem schwierig und es ist auch nur schon in der Definition.
0:24:26–0:24:31
Ich glaube, es geht um die Heimrouter, aber wann ist es ein Heimrouter und wann
0:24:31–0:24:33
ist es ein Geschäftsrouter und so.
0:24:33–0:24:37
Also das ist eigentlich, ich bin gespannt, was machst du jetzt in den USA,
0:24:37–0:24:41
wenn du deinen Router ablehnt? dann musst du einfach schwarz einen besorgen,
0:24:41–0:24:43
wahrscheinlich bei Temu oder so.
0:24:43–0:24:44
Bei Temu bestellen.
0:24:45–0:24:45
Ihr auch.
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Digi Chris, was hältst du davon? Wir haben noch etwas über die Google I.O.
0:24:51–0:24:56
Gesprochen, weil das ist wahrscheinlich das News-Teil, das uns alle und unsere
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Hörerinnen und Hörer am direktesten betrifft.
0:25:00–0:25:01
Also die war bis zum 20.
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Mai, so eine Entwicklermesse und sie ist fast nur um KI gegangen.
0:25:07–0:25:12
Google lässt sich an die Karte schauen, in welche Richtung es gehen soll und
0:25:12–0:25:15
was ist für dich das Wichtigste gewesen, was dort rausgekommen ist?
0:25:15–0:25:21
Die Agents und vielleicht auch zum Hörer, die es nicht total nerdig sind, das zu erklären.
0:25:22–0:25:29
Bis jetzt habe ich Kai am Chatbot gesagt, finde mir ein gutes Restaurant in Genf.
0:25:30–0:25:36
Dann haben wir Kai das rausgegeben und der Agent würde theoretisch sagen,
0:25:36–0:25:40
wenn dir irgendjemand, Ich sage jetzt, du tust in deinem Quartier,
0:25:40–0:25:45
machst du das Strassenfestli und du sagst, dann bitte anmelden.
0:25:45–0:25:49
Und schickt dir jemand das Mail, nein, ich kann leider nicht kommen,
0:25:49–0:25:50
oder ja, ich komme gerne.
0:25:51–0:25:54
Dann würdest du das Irren in ein Google Docs reinhauen und dann kannst du dann
0:25:54–0:25:58
sagen, ja, der Herr Hugetobler hat noch nicht geantwortet.
0:25:58–0:26:03
Schreib ihn doch nochmal zurück, also eben, was ist es, nicht reaktiv,
0:26:03–0:26:10
passiv und reaktiv. Also der Agent läuft auf deinem PC, Mac oder was auch immer
0:26:10–0:26:13
und tut die Sachen für dich machen.
0:26:13–0:26:15
Das ist wahrscheinlich eine spannende Sache.
0:26:16–0:26:21
Das Problem ist einfach, der hat dann einfach vollen Zugriff auf deinem PC oder Mac.
0:26:22–0:26:27
Und wenn du vielleicht nicht aufpassest und vielleicht sagst du mir mal alle
0:26:27–0:26:32
Fotos meiner Tochter nach Jahren in einen Ordner...
0:26:33–0:26:36
Wenn vielleicht kein Mal einen Fehler macht, sind sie blöderweise vielleicht
0:26:36–0:26:39
weg. Das ist dann vielleicht nicht so lustig.
0:26:39–0:26:43
Ja, da hat es die Geschichte rund um Open Cloud gegeben.
0:26:44–0:26:46
Wir haben, glaube ich, auch sogar schon über diese gesprochen.
0:26:47–0:26:52
Und ich muss sagen, Google macht ja das nicht zum ersten Mal.
0:26:52–0:27:03
Die Agent-gestützte Automatisierung, die habe ich ausprobiert mit flows.workspace.google.com.
0:27:03–0:27:08
Dann kann man Flows schon einrichten in der Geschäftsumgebung von Google Docs.
0:27:08–0:27:13
Ich habe zum Beispiel dort etwas gemacht, wenn ein Flow, der immer am Morgen
0:27:13–0:27:19
ausgeführt wird, der Agent in meine Mailbox geht, was für Mails ich bekommen
0:27:19–0:27:21
kann und priorisiert die Priorisieren.
0:27:21–0:27:24
Ich habe mir gesagt, ich soll die Obersten von den Arbeitskollegen schauen,
0:27:24–0:27:25
die sind wahrscheinlich wichtig.
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Dann eine interessante Pressemeldung und sonst noch Sachen gliedern.
0:27:30–0:27:34
Dann komme ich hier jeden Morgen eine schöne Übersicht von meiner.
0:27:38–0:27:43
Da gibt es wirklich spannende Sachen, da sieht man schon, dass man seine Arbeit echt erleichtert kann.
0:27:43–0:27:48
Also wenn eine Mail kommt, die ein PDF dran hat, dann kommt es von dem und dem
0:27:48–0:27:52
absendet, dann speichert man es in den Ordnern rein und nimmt vielleicht,
0:27:52–0:27:53
wenn es eine Rechnung ist,
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den Betrag aus dieser Rechnung heraus und schreibt den in eine Excel oder in
0:27:59–0:28:04
eine Tabellenkalkulation rein und dann hast du automatisch schon all deine Rechnungen
0:28:04–0:28:06
von gewissen Leuten schon schön zusammentragen.
0:28:06–0:28:10
Da gibt es coole Sachen, aber ob man dann wirklich alle seien meine Informationen...
0:28:10–0:28:13
Ich meine, da kannst du sagen, da ist eh schon alles bei Google,
0:28:14–0:28:15
da macht es keinen Unterschied, Kevin.
0:28:16–0:28:20
Aber sonst ist es schon ein bisschen ein Problem, wenn du dann sagst,
0:28:20–0:28:25
du hast jetzt gerade alles, was lokal auf deinem Compilite wird der KI zum Frass vorgeworfen.
0:28:25–0:28:27
Das ist vielleicht schon nochmal ein Schritt weiter.
0:28:28–0:28:31
Ich glaube, da spekulieren es halt auch darauf, dass möglichst viele Leute möglichst
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bequem sind und dann tut man die anzufixen.
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Und ich glaube, das ist ja das Ziel eigentlich von allen grösseren Spielern.
0:28:39–0:28:40
Sie wollen jetzt so die Daten an.
0:28:41–0:28:45
Also Microsoft hat den Weg eingeleitet mit ihrer Kontoregistrierungspflicht.
0:28:46–0:28:51
Das ist klar, wo sie dort anwenden. Und dann hast du jetzt ein Konto und du
0:28:51–0:28:54
kannst jetzt deine Daten bei uns gratis sichern.
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Irgendwie so benennen sie das. Und das ist dann aber das OneDrive,
0:28:58–0:29:03
von den Daten bei der Microsoft sind und jetzt kommt halt die ganze Integration
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von der KI und ich bin wirklich gespannt, wie es rauskommt.
0:29:07–0:29:11
Also ich habe gerade vor ein paar Tagen mit jemandem diskutiert,
0:29:11–0:29:13
der gesagt hat, ja, aber nutzt du Google überhaupt noch?
0:29:14–0:29:17
Also es war ein junger Mensch, er hat gesagt, nutzt du Google überhaupt noch?
0:29:17–0:29:21
Dann habe ich gesagt, ja, also wenn ich ja, wenn ich gezielt weiss,
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ich will, dass ich das nicht mehr
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Das Hotel in Romanshorn, ich kann aber vergessen, wie das heisst.
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Dann gehe ich auf Google und suche nach Hotel in Romanshorn,
0:29:31–0:29:33
weil KI hat mir viel zu lange für das.
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Dann macht sie mir noch Vorschläge und dann wohne ich nach unten essen und Reiseroute
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und all das. Das will ich gar nicht.
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Ich bin gespannt, wie sich das Suchverhalten wird ändern, wenn Google jetzt
0:29:43–0:29:45
das KI nahtlos integriert.
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Genau, das ist dann noch das Nächste. Wir haben uns schon an die KI-Zusammenfassung
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gewohnt, die Chris, die am Anfang von vielen Google-Modus aufgetaucht.
0:29:57–0:30:02
Es gibt auch den KI-Modus, den ich zugebe. Den nutze ich inzwischen noch recht gerne.
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Aber es wird nochmals weitergetrieben mit der KI. Die Befürchtung ist schon,
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dass irgendwann mal das Web hinten dran verteuert, weil einfach niemand mehr
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von diesem Google auf irgendeine Webseite liegt.
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Vielleicht müssen wir darum auch an den Anfang dieser Sendung gar nicht über
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WordPress reden, weil sich niemand mehr für solche Webseiten interessiert.
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Es wird dort hingehen, also nach dem Motto, wenn ich jetzt hier nur sage,
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was ist Microsoft Money?
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Du hast ja dort ein paar Mal in deinem Blog geschrieben.
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Ja, einmal, nein, nur einmal.
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Gut, es ist jetzt vielleicht ein Running Gag in dem Podcast,
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haben wir es mehrmals genannt.
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Dann wird es ja transkribieren können. Also du wirst dann auf deinem Blog kein Traffic mehr haben.
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Und ja, dann fragst du halt einfach, eben du machst Also klar,
0:30:51–0:30:53
du schreibst für eine grosse Zeitung.
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Ja, die haben das Problem auch.
0:30:56–0:31:00
Eben, und wenn du dann halt nicht auf deinen Arbeitgeber.ch gehst,
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sondern einfach irgendwie siehst, ja, Microsoft Money war ein Tool,
0:31:05–0:31:09
ja, dann fragst du schon, ja, soll ich jetzt anstatt Content Creator, keine Ahnung,
0:31:11–0:31:15
soll ich halt irgendwie Captain vom Cruise-Fahrtschiff werden? Also es ist dann...
0:31:15–0:31:20
Es wird sicher eine rechtliche Frage geben. Es gibt ja auch Massnahmen,
0:31:20–0:31:26
dass man Agents und Scrapers blocken kann.
0:31:26–0:31:32
Ja gut, aber dann hast du sowieso verloren. Du kannst als Kleiner fast nicht
0:31:32–0:31:34
gewinnen. Und Kevin, weisst du es bei dir?
0:31:35–0:31:40
Auf deinen Webseiten, die du im Überblick hast, geht der Traffic zurück?
0:31:40–0:31:51
Die Leute, die von Google kommen, ist es nicht so schlimm, wenn ich vor einem
0:31:51–0:31:54
guten Jahr befürchtet habe, als es mit der KI auf der Websuche losging.
0:31:55–0:31:59
Aber es tut mir schon, man merkt es graduell schon und wenn es so weitergeht,
0:31:59–0:32:05
dann ist halt in fünf Jahren nicht mehr viel vorig von dem Publikum, das jetzt noch kommt.
0:32:05–0:32:09
Ich glaube, ich bin ein bisschen in einer Nische, also ich merke,
0:32:09–0:32:15
dass es zurückgeht, aber es ist nicht so fest, wie ich das Gefühl hatte.
0:32:15–0:32:20
Und ich glaube, ich bin wirklich in dieser KMU-Nische.
0:32:20–0:32:24
Das heisst, in meiner Welt läuft viel noch über Empfehlung.
0:32:25–0:32:29
Das heisst, geh zu dem. Das ist ein guter. und dann gehst du eben mal auf die
0:32:29–0:32:32
Homepage und dann schaust du die Personen an und machst dir ein Bild.
0:32:32–0:32:36
Dort ist KI eben draus und ich glaube, das wird sie auch immer sein,
0:32:36–0:32:40
weil wenn du über Empfehlung gehst, dann brauchst du KI eigentlich nicht mehr,
0:32:40–0:32:43
sondern möchtest dir wirklich ein Bild machen von dieser Webseite.
0:32:44–0:32:49
Ich glaube, wo sich das massiv ändert, ist natürlich, wie du Handwerker suchst.
0:32:49–0:32:53
Also wenn du keine Empfehlung bekommst, dann bin ich meine Webseiten jetzt auch
0:32:53–0:32:57
so am optimieren, dass die halt von der KI sinnvoll lesbar sind.
0:32:57–0:32:59
Und strukturierte Daten und was es alles braucht.
0:33:00–0:33:03
Trotzdem finde ich eigentlich gut. Wir wollten ja ein bisschen optimistischer
0:33:03–0:33:04
werden zwischen Turnen auch.
0:33:05–0:33:09
Ich glaube, und du hast genau recht, je mehr die KI überall auftaucht,
0:33:09–0:33:13
desto mehr hat zumindest ein Teil von der Bevölkerung wieder das Bedürfnis nach
0:33:13–0:33:18
echten, menschlichen Kontakten und sucht dann eben auch die Leute,
0:33:18–0:33:23
die in dieser Nische drin sind und die eben die Vibes ausstrahlen,
0:33:23–0:33:31
dass das eben nicht Nicht mit künstlicher Intelligenz, sondern mit echter Handarbeit verbunden ist.
0:33:31–0:33:38
Genau darauf kann man warten, wie die Vinyl-Retro-Entwicklung und alles andere,
0:33:38–0:33:42
die wir darüber gesprochen haben, Analog-Fotografie und so, wird auch das kommen,
0:33:42–0:33:44
wird diese Arbeit ohne KI.
0:33:44–0:33:47
Gibt es vielleicht ein Label demnächst?
0:33:47–0:33:51
Digi-Chris, wäre das auch etwas in deiner Welt, Produkt ohne KI?
0:33:52–0:33:57
Ja, ich habe heute gerade einen Fall gehabt, ich habe mich einen Sonnenbrand
0:33:57–0:34:00
geholt und ja, klar, dann...
0:34:00–0:34:01
Auf dem Schiff.
0:34:01–0:34:05
Auf dem Schiff, ja, so offener Seedeck, ja.
0:34:06–0:34:10
Entschuldigung, und dann bin ich halt heute einfach zu uns in die Drogerie,
0:34:10–0:34:13
ja, ich sage es dann mal nicht, und so, grüß Sie Frau, so und so,
0:34:13–0:34:15
schauen Sie, können Sie mal schnell schauen.
0:34:16–0:34:20
Und so, darf ich Ihres Bein in die Hand nehmen? Ja, ja, machen Sie.
0:34:21–0:34:25
Und ja, schauen Sie, da würde ich jetzt das und das drauf tun,
0:34:25–0:34:29
und Sie das drauf und Sie sogar einen anderen Verkäuferin, schauen mal.
0:34:30–0:34:34
Also ja, es kostet halt ein bisschen mehr, aber Sie haben mir wirklich gut helfen können.
0:34:34–0:34:39
Also ich würde jetzt nicht fragen, es ist nicht ein Wunder, aber einfach der
0:34:39–0:34:44
Ausschlag, würde ich den Chat-GPT fragen, was soll ich da machen?
0:34:44–0:34:47
Wahrscheinlich würde man sagen, ja, schneide dir das Bein ab.
0:34:47–0:34:50
Also nein, also der menschliche Kontakt, glaube ich.
0:34:51–0:34:55
Wird tatsächlich sogar noch wichtiger werden, weil ihr mit Leuten einfach sagt,
0:34:55–0:34:58
hey, ich möchte mit der Frau so
0:34:58–0:35:06
und so reden und ja, und auch wenn es mehr kostet, aber die hört ihr zu.
0:35:06–0:35:11
Und eben, wir wissen alle, ich glaube, die Frau so und so tut nicht halluzinieren.
0:35:11–0:35:15
Die sagt einfach, ja, und passen Sie es nächstes Mal auf, tun Sie bitte mit Sonnencreme rein.
0:35:17–0:35:19
Das können wir sagen, am Ende dieser
0:35:19–0:35:22
Sendung sind wir fast mit ein paar Absteinungen. Ist das nicht etwas?
0:35:23–0:35:23
Fast.
0:35:25–0:35:26
Macht's gut.
0:35:27–0:35:27
Tschüss zusammen.

Nein, wir hatten nicht plötzlich ein religiöses Erweckungserlebnis. Der Titel ist vielmehr eine unzulässige Verkürzung mehrerer Themen in der heutigen Ausgabe des Patch Tuesday. In der heutigen Folge unseres News-Updates ist es Digichris ein Anliegen, über ein sog. Videogame namens «Forza Horizion» zu sprechen. Gleichzeitig kommen wir nicht um den Pontifex herum, da dieser sich diese Woche über die künstliche Intelligenz äusserte – das heisst aber nicht, dass wir (quasi als Gegenmassnahme) künftig katholische Glaubensrichtlinien postulieren werden. Wir wollen bloss herausfinden, wie vernünftig die Ansichten des Kirchenoberhaupts in dieser Hinsicht sind.

Weitere wichtige Themen: Fällt die Google-Suche nun endgültig der künstlichen Intelligenz zum Opfer? Die Zeichen, die Google an der Entwicklerkonferenz aussandte, deuten in diese Richtung. Entlassungen bei Meta, erste Cyberangriffe per KI und: Microsoft sagt, Copilot diene bloss der Unterhaltung. „Forza Papst!“ weiterlesen

Trotzig zünden wir die Digital-Tischbombe

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:00–0:00:07
I'm here to collect, I'm here to collect, I'm here to collect.
0:00:08–0:00:13
Torres, die legen schon den Hut raus für die Kollekte, aber soweit sind wir noch nicht.
0:00:17–0:00:22
Stadtfilter. Ja, da ist doch der Kevin am Draht, oder? Bin ich richtig informiert?
0:00:22–0:00:23
Ja, mit den Hühnern.
0:00:23–0:00:27
Mit den Hühnern, sehr gut. Genau, auf die kommen wir nämlich noch,
0:00:27–0:00:31
auf die Hühner im Verlauf dieser Sendung. Du, wir haben ja heute einen Grund
0:00:31–0:00:38
zum Feiern und wir wollen eine riesige Party steigen lassen heute auf diesem Sender.
0:00:38–0:00:43
Aber darf ich völlig antiklimaktisch mit etwas ganz Traurigem anfangen?
0:00:44–0:00:44
Mit zwei Hosen?
0:00:45–0:00:49
Ich habe, also es ist so, wie soll ich sagen, es ist so, es passt eigentlich
0:00:49–0:00:54
nicht auf eine Art in die Rubrik Social Media Shit der Woche,
0:00:54–0:00:57
obwohl es eigentlich kein Shit ist, sondern eher das Gegenteil.
0:00:58–0:01:04
Letztes Mal habe ich nichts ahnend durch das Threads, das ist die Kurznachricht,
0:01:04–0:01:06
die App von Meta, durchgesurft.
0:01:07–0:01:11
Und dann habe ich dort ein Bild gesehen von einem Papa, der mit einem ganzen
0:01:11–0:01:16
bleichen Kind dort gesessen ist und das so in seinen Arm geholt hat.
0:01:16–0:01:21
Und dann hat er gesagt, das sei das letzte Bild, das er mit seinem Kind aufgenommen
0:01:21–0:01:22
hat. Und dann habe ich gefunden,
0:01:24–0:01:30
Mich treffen solche Sachen, mich nimmt das richtig mit.
0:01:30–0:01:34
Dann sitzt du im Büro, surfst ein wenig durchs Reds durch und musst schauen,
0:01:34–0:01:37
dass du nicht anfängst zu heulen. Wie geht es dir in solchen Situationen?
0:01:38–0:01:39
Wie gehst du mit so etwas um?
0:01:40–0:01:44
Ich habe das mit Menschen nicht. Ich habe das mehr mit Tieren.
0:01:44–0:01:49
Wenn ich so Schicksal von Tieren sehe, das nimmt mich mit, das plagt mich.
0:01:50–0:01:52
Aber Menschen, das ist mega.
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Menschen sind dir egal. Das ist jetzt auch ein bisschen hart.
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Ich weiss nicht.
0:01:58–0:02:00
Ich habe das glaube ich nie gesagt. Ich schreibe gerade ab einem Kinderbuch.
0:02:01–0:02:05
Also ein Jugendbuch. So für 12, 13, 14-Jährige.
0:02:06–0:02:13
Und es geht um einerseits Fabelwesen und andererseits um so ein bisschen exotische Tiere.
0:02:13–0:02:17
Ich möchte noch nicht zu viel verraten, weil es wird glaube ich eine coole Geschichte,
0:02:17–0:02:21
aber ich darf nicht zu viel verraten. auf jeden Fall war ich auf der Suche nach
0:02:21–0:02:24
exotischen beziehungsweise ausgestorbenen Tieren.
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Und ich habe ein Video gefunden, wo es... Sie haben einen Vogel gefilmt,
0:02:30–0:02:34
ein Vogelmännchen, der das letzte seiner Art ist.
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Und der hat mega lang ein Weibchen gesucht und hat immer gerufen und er konnte
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natürlich nie jemanden finden, weil er ist der Letzte, aber er hat es nicht gewusst.
0:02:43–0:02:45
Und das finde ich dann mega schlimm.
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Ja, das finde ich auch. Einsam, einsam, das ist ja so ein bisschen das Martian-Feeling,
0:02:53–0:02:57
der allein auf dem Mars und als einziger Mensch auf dem Planeten.
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Das ist ein bisschen das.
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Es ist ein bisschen das. Ausser der Martian hat nicht gewusst,
0:03:02–0:03:04
aber der Vogel hat auch nicht gewusst.
0:03:04–0:03:04
Ja, genau.
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Es ist eine Nachrichtchen reinkommen.
0:03:10–0:03:14
Das hilft uns nicht, weil die Nachricht heisst Scheiss-Tie-Line.
0:03:15–0:03:16
Ich weiss nicht, was das heisst.
0:03:18–0:03:22
Ich dachte, er schreibt jetzt. Wir warten auf den Digi-Chris.
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Wir warten. Er ist auf dem... Darf man es sagen, wo er ist?
0:03:27–0:03:29
Er ist auf dem Schiff. Ja, er hat es doch erzählt.
0:03:29–0:03:32
Er hat es erzählt, er ist auf dem Schiff. Und jetzt weissen wir nicht,
0:03:32–0:03:35
ob das mit dem Internet klappt. Und jetzt sind wir gespannt,
0:03:35–0:03:36
ob es dann funktioniert.
0:03:37–0:03:39
Scheiss-Tie-Line ist jetzt nicht so gut.
0:03:39–0:03:43
Das klingt nicht so viel versprechend. Das ist schon so. Aber wir müssen auch
0:03:43–0:03:48
ohne ihn sonst notfalls... Also ihr gehört ihm sowieso, das kann ich versprechen,
0:03:48–0:03:53
egal ob er es jetzt schafft, sich hier in das Netzwerk einzwählen oder nicht.
0:03:54–0:03:58
Wir werden ihn hören. Nur noch um schnell zu bitten, dass ich eigentlich noch
0:03:58–0:04:03
eine Botschaft platzieren wollte, für die Geschichte, die ich vorher gesagt habe.
0:04:04–0:04:11
Ich finde, wir müssen alle miteinander unterscheiden, was wir öffentlich machen
0:04:11–0:04:15
und was wir privat halten. Das haben wir früher, glaube ich, mal gewusst.
0:04:15–0:04:19
Und jetzt mit den sozialen Medien ist das wahnsinnig verschwommen.
0:04:19–0:04:24
Und ich verstehe, dass wenn ein Kind stirbt, das ist etwas Schlimmes, was passieren kann.
0:04:25–0:04:29
Aber trotzdem, das ist ein privater Moment und ihr habt nichts davon,
0:04:29–0:04:32
wenn ihr das mit der Welt teilt, glaube ich.
0:04:32–0:04:37
Es gibt vielleicht Anteilnahmen, es gibt Leute, die berührt und betroffen sind,
0:04:37–0:04:39
finde ich auch, aber das nützt nichts.
0:04:39–0:04:47
Ich glaube, das ist ein Irrtum, wenn man denkt, die sozialen Medien würden einem
0:04:47–0:04:50
in einer solchen Situation helfen, glaube ich.
0:04:50–0:04:53
Vielleicht ein bisschen, aber es ist oberflächlich.
0:04:53–0:04:54
Ich glaube, oberflächlich, ja.
0:04:55–0:05:00
Und irgendeiner sagt dann garantiert noch etwas Sau-Dummes, was einem dann vielleicht
0:05:00–0:05:03
gleich nochmal extra mitnimmt. Und jetzt abrupten Wechsel.
0:05:04–0:05:08
Wir ändern die Tonlage und beginnen mit unserer eigentlichen Sendung.
0:05:13–0:05:18
Und weil das so ein spezieller Moment ist, habe ich gerade nochmal einen Jingle.
0:05:39–0:05:43
Also, wenn Kai für eurer Geschmack jetzt ein bisschen unteutlich gesungen hat,
0:05:43–0:05:47
sie hat gesungen die Folge 800 und Kevin, es ist tatsächlich so,
0:05:47–0:05:50
das ist Nerdfunk Nummer 800.
0:05:51–0:05:58
Wir haben am 12.03.2009 angefangen, vor 17 Jahren, und dann haben wir Sito nicht
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mehr aufgehört und jetzt sind wir tatsächlich an dem Punkt, wo wir sagen können,
0:06:02–0:06:06
es ist ein riesiger Haufen von Sendungen zusammengekommen.
0:06:06–0:06:11
Es ist sogar so, wenn man unseren Vorgänger mitzählt, den DigiTalk,
0:06:11–0:06:17
dann ist das vorher genau die, also die letzte Sendung ist genau die 888.
0:06:18–0:06:21
Also es ist eine Abzahl, wir könnten noch anstossen zusammen.
0:06:21–0:06:23
Aber wie geht es dir mit diesem Jubiläum?
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Ich finde eigentlich an diesen Jubiläumen, also die gerade Zahl ist lustig,
0:06:28–0:06:30
das interessiert mich eigentlich aber nicht so.
0:06:30–0:06:35
Aber ich finde eigentlich spannend wenn du wie merkst man ist so zusammen alt
0:06:35–0:06:43
geworden ich finde das mega schön wir haben dieses Jahr 20 Jahre Filmtage und
0:06:43–0:06:47
das ist auch das Open Air Kino,
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das machen wir jetzt 20 Jahre lang und es ist eigentlich mega cool und das finde
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ich eigentlich das Schöne ich
0:06:53–0:06:57
habe das manchmal ein bisschen dass bei mir werden Leute dann nicht alt,
0:06:58–0:07:01
sondern ich bleibe bei dem Moment, wo ich es kennengelernt habe.
0:07:02–0:07:04
Und das finde ich eigentlich noch schön. Und trotzdem merke ich mir dann,
0:07:04–0:07:08
okay, ich meine, wir hängen jetzt seit 70 Jahren miteinander rauf.
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Krass. Ich finde, das geht mir genauso. Also es ist natürlich,
0:07:12–0:07:15
wir machen das nicht aus reinem Selbstzweck.
0:07:15–0:07:20
Wir machen das schon auch für das Publikum und hoffen, dass ihr etwas davon habt, ab und zu.
0:07:20–0:07:23
Aber wir machen es schon auch ein bisschen für uns. Weil es cool ist,
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mit euch beiden zusammen, auch wenn der andere jetzt auf dem Schiff hockt und
0:07:27–0:07:31
wahrscheinlich mühsam in seiner Verbindung umschreibelt.
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Digi Chris, du bist in Gedanken, bist du dabei?
0:07:34–0:07:36
Und der Maggie natürlich auch.
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Er schreibt jetzt, alles geht, aber ich weiss es nicht,
0:07:40–0:07:41
Nein, ich glaube, es geht nicht.
0:07:42–0:07:42
Ich mache mal auf.
0:07:42–0:07:47
Nur dieses Drecks-Tool. Aber ich glaube, es heisst, ihr connectet nicht, das Drecks-Tool.
0:07:48–0:07:52
Ja, also eben, wie gesagt, er sitzt auf diesem Schiff.
0:07:53–0:07:57
Wir hoffen, dass keine Viren dort rum sind, gleichzeitig mit ihm an Bord,
0:07:57–0:07:59
und versuchen, die Verbindung aufzunehmen.
0:07:59–0:08:04
Aber vielleicht ist das blockiert, oder sein Nachbar in der Kabine nebenan schaut
0:08:04–0:08:06
irgendwie Netflix oder so.
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Wir haben ein bisschen damit gerechnet. Aber wie gesagt, wir werden ihn hören, Digi Chris.
0:08:11–0:08:16
Ich habe ja versucht, rauszufinden. Also wir sind zusammen älter geworden, hat Kevin schon gesagt.
0:08:17–0:08:22
Und die Sendung hat sich auch sehr verändert. Und weil wir heute ja so KI haben
0:08:22–0:08:26
und so, habe ich gefunden, machen wir doch mal so eine Analyse.
0:08:26–0:08:31
Ich habe dann angefangen, alle Sendungen rauszuziehen und dann die natürlich
0:08:31–0:08:37
automatisch, also mittels künstlicher Intelligenz, weil allein hätte ich das niemals geschafft.
0:08:38–0:08:41
Da wäre ich bei der Sendung 1000, wäre ich dann vielleicht etwa so weit gewesen,
0:08:42–0:08:43
dass ich das hätte präsentieren können.
0:08:43–0:08:47
Dann habe ich dann eben gefunden, ein bisschen Kategorien zuordnen,
0:08:47–0:08:51
ein bisschen analysieren, den Inhalt, nur rein Beschreibung und dann probieren,
0:08:51–0:08:53
die Veränderungen festzustellen.
0:08:53–0:08:57
Und man sieht es, also ich finde recht bemerkenswert,
0:08:57–0:09:02
wenn man so die Tags humorvoll und originell nimmt, dann sieht man,
0:09:02–0:09:06
dass die am Anfang recht hoch waren und dann sind sie immer weiter runtergegangen.
0:09:06–0:09:08
Und Kevin, ist das auch dein Eindruck?
0:09:08–0:09:16
Wir sind immer ernster geworden und immer seriöser und immer staatstragender auch.
0:09:17–0:09:22
Ist das so? Sind wir am Anfang wirklich so eine Blödelsendung gewesen?
0:09:22–0:09:28
Eine Blödelsendung glaube ich nicht, aber wir hatten mehr den Nerd-Aspekt vielleicht gehabt.
0:09:28–0:09:34
Und dann eben gleichzeitig, ich habe zwar gedacht, das gesellschaftskritische
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hat viel stärker zugenommen, das haben wir aber auch schon immer gehabt.
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Ja, aber es ist offensichtlich.
0:09:45–0:09:49
Anhand der Daten ist das wahrscheinlich so. Aber vielleicht ist es auch,
0:09:49–0:09:53
dass wir am Anfang mit dieser Sendung gestartet sind und gar nicht so genau
0:09:53–0:09:54
gewusst haben, was wir jetzt machen.
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Du hast schon gesagt, wir haben
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irgendein Gefäss im weitesten Sinn weitergetrieben, in einer anderen Form.
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Und es ist eine Radiosendung geworden. und wir haben aber so gar nicht genau
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gewusst, was machen wir jetzt eigentlich mit dem Ding und wie lange machen wir das Ding und,
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was zeichnet uns auch aus und was sind unsere Hörer auch gerne und ich mag mich
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an die Anfänger erinnern, wo wir wirklich so kurze,
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Snippets auch gemacht haben und jeden irgendwie so einen 3-Minuten-Beitrag gemacht haben.
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Also so glaube ich, die Form hat sich wie zuerst viel mehr entwickeln,
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bis wir gewusst haben, okay, wir
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machen 27 Minuten, wir machen keine Musik dazwischen, wir machen ein Thema,
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und vielleicht ist durch das auch eine Ernsthaftigkeit reinkam.
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Da hast du absolut recht. Am Anfang waren wir wirklich magazinartiger,
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aber es ist halt einfach ein verdammter Aufwand.
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Um das ganz ehrlich zu sagen, wir haben dann mit dem ein bisschen aufgehört,
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auch aus Effizienzgründen, weil wir alle haben einen Job nebenbei und ich bin
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dann irgendwann mal Familienvater geworden.
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Ich könnte das gar nicht mehr, wenn wir das in der Anfangszeit gemacht haben.
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Aber ich sage mal schnell, was anhand dieser Sendungsbeschreibungen die KI gefunden hat.
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Also 2009 bis 2011, also Professionalisierung, so Datenschutz und Sicherheit sind dort aufgekommen.
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KI findet 2012 und 2013 sei unser Reifepunkt gewesen. Die höchste Einzeljahresdichte
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bei Datenschutz und Sicherheit 2014 bis 2016, eine Übergangsphase.
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Der Humor ging irgendwie zurück, zumindest wenn wir unsere Themen angetextet haben und so.
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Also 2008 hatten wir einen rechten Humortaucher. Ich weiss nicht,
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was 2008 passiert ist, aber dort war es nicht gut.
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Ja, das könnte noch, ist das nicht sogar schon vor, noch im Digi-Talk gewesen.
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Das weiss ich wirklich auch nicht mehr so genau.
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Dann hat sich der digitale Realitätsabgleich, also nein, das hatten wir schon
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immer, das war ein Jahresrückblick. gewesen.
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Und wir sind einfach ein bisschen systematischer geworden, kann man sagen.
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Und die Pandemie hat dann, glaube ich, schon auch unsere Sendung irgendwie beeinflusst,
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dass dann natürlich ist es mehr über die sozialen Medien gegangen,
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gesellschaftskritischer geworden und so.
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Datenschutz ist in der Pandemie aber eigentlich kein Wunder, oder?
0:12:28–0:12:31
Es war halt jetzt das omnipräsente Thema gewesen. Ich glaube,
0:12:31–0:12:35
was nachher in der Pandemie vor allem geändert hat und um es eigentlich nie
0:12:35–0:12:40
mehr zum alten Stand gebracht haben, ist, dass wir live in der Sendung waren.
0:12:40–0:12:45
Ich glaube, vorher haben wir wirklich das meiste live gemacht.
0:12:45–0:12:49
Nicht immer, aber viel mehr. Und jetzt, wir haben uns so daran gewöhnt,
0:12:49–0:12:51
oder ich habe mich auch daran gewöhnt, dass ich mich halt, wie ich kann,
0:12:51–0:12:56
mich von der Ferne schnell einschalten und ja, nicht mehr live im Studio bin.
0:12:56–0:13:00
Genau, der Digi Chris macht das ja auch so. Ich verstehe es eben.
0:13:00–0:13:02
Wir sagen, wir machen das nicht hauptberuflich.
0:13:03–0:13:07
Aber es hat schon auch noch ein bisschen Einfluss. Aber jetzt müssen wir,
0:13:07–0:13:14
die wichtigste Frage ist eigentlich, müssen wir wieder mehr zur alten Lockerheit zurückkehren?
0:13:14–0:13:21
Braucht diese Sendung mehr Frechheit, mehr Zwischenturen, mehr Unernsthaftigkeit,
0:13:21–0:13:23
mehr einfach, ich weiss auch nicht,
0:13:23–0:13:29
es ist natürlich auch so, es ist halt auch wirklich so, rund um uns herum es
0:13:29–0:13:30
genau dasselbe passiert.
0:13:30–0:13:38
Also diese kleinen, sympathischen Start-ups sind dann so gefürchtige Tech-Konzernen geworden.
0:13:38–0:13:46
Aus der Idee des demokratisierenden Internet mussten wir auf die Müllhalde der
0:13:46–0:13:47
digitalen Geschichte rühren.
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Wir haben gesehen, dass die sozialen Medien uns nicht näher zusammenbringen,
0:13:51–0:13:56
sondern so Sachen wie Rage-Painting und so bringen Kulturkämpfe.
0:13:56–0:14:03
Man streitet in den sozialen Medien, ohne sich jemals irgendeinem Scheiss einig
0:14:03–0:14:04
zu werden. In den kleinen Details.
0:14:04–0:14:07
Man hat die Shitstorms, man hat dieses und jenes.
0:14:07–0:14:11
Und man hat natürlich auch die technische, oder die gesellschaftliche Entwicklung,
0:14:11–0:14:17
die politische Entwicklung, wo all die Tech-Konzernen oder ein Teil von diesen
0:14:17–0:14:21
Leuten aus Silicon Valley, die früher immer so tun haben, als ob sie liebe Menschen wären,
0:14:22–0:14:29
Sich als Tec-Mogul und Pseudo-Autokrat oder richtige Autokraten,
0:14:29–0:14:33
die Demokratie abschaffen wollen. Peter Thiel und so.
0:14:35–0:14:39
Wir müssen aber vielleicht nicht trotzdem und genau deswegen unseren Humor wieder
0:14:39–0:14:40
ein bisschen überfahren. Was meinst du?
0:14:41–0:14:46
Ich weiss nicht, warum man das erzwingen kann. Sagen wir, wir werden jetzt lustiger.
0:14:46–0:14:47
Ich glaube, es geht irgendwie nicht.
0:14:48–0:14:53
Ich hätte immer, also Also ich habe meine Geschichte, die ich hier gemacht habe
0:14:53–0:14:55
zum Thema Flipper, eigentlich cool gefunden.
0:14:55–0:14:56
Ja, ich auch.
0:14:57–0:15:02
Und so Sachen würde ich eigentlich gerne wieder machen. Es braucht einfach ein
0:15:02–0:15:05
bisschen mehr Zeit, es ist eine Stunde, Friedhof.
0:15:05–0:15:12
Und was ich eigentlich für die Zukunft gerne machen würde, ist wieder so ein
0:15:12–0:15:19
bisschen über Anlässe berichten oder was passiert gerade berichten.
0:15:19–0:15:23
Ich habe die Möglichkeit bekommen, einen Tag an die Fantasy Basel zu gehen.
0:15:24–0:15:25
Ich weiß nicht, ob dir das etwas sagt.
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Sagt mir nichts, aber es tut gut.
0:15:27–0:15:30
Fantasy Basel ist eine riesige Masse.
0:15:31–0:15:36
Es geht eigentlich um Cosplay, Comic,
0:15:37–0:15:43
Mangas, Videogames, das ist wirklich, das ist das Ober-Nerd-Ding.
0:15:43–0:15:47
Und dort haben es ganz viele Leute, die in den Verkleidung herumlaufen und crazy
0:15:47–0:15:49
Kostüme haben, halt wirklich das Cosplay-Ding.
0:15:49–0:15:55
Und dort habe ich gedacht, es wäre eigentlich cool, über solche Sachen auch Geschichten zu machen.
0:15:55–0:16:00
Und vielleicht mal jemanden einzuladen und vor Ort gehen und mit den Leuten reden und all das.
0:16:00–0:16:04
Und im September ist, glaube ich, irgendwie Comic-Con Zürich.
0:16:04–0:16:06
Das ist ein bisschen kleiner, gerade bei den Comics, aber dort habe ich dann
0:16:06–0:16:08
eben gedacht, könnte ich mal vorbeigehen.
0:16:08–0:16:11
Und dann könnte man eben auch mal mit diesen Leuten reden und hätte wieder ein bisschen O-Ton.
0:16:11–0:16:14
Es wäre ein bisschen mehr Aufwand, aber wäre eigentlich schön zu machen.
0:16:14–0:16:22
Das wäre sehr schön. Und ich glaube, du bist auch unser Mann für die Nerdkultur
0:16:22–0:16:24
und für diese Aspekte auch.
0:16:25–0:16:30
Und darum, ja, es ist immer eine Abwägung zwischen Aufwand und Ertrag,
0:16:30–0:16:35
weil wir müssen schauen, dass wir das mit unserem normalen Leben in Einklang bringen.
0:16:36–0:16:40
Und, aber jetzt, ich fände das toll, wenn wir das herbringen würden,
0:16:40–0:16:42
aber ich glaube, wir müssen auch,
0:16:42–0:16:46
ich weiss zwar noch nicht so genau wie, aber irgendwie auch ein bisschen lockerere
0:16:46–0:16:52
Themen und vielleicht mehr Fröhlichkeit und Optimismus wieder suchen.
0:16:52–0:16:56
Ich glaube, das wäre noch wichtig. Und wenn ihr da Vorschläge habt,
0:16:56–0:17:02
wie man das machen könnte, gerne auf nerdfunk-at-stadtfilter.ch Vorschläge,
0:17:02–0:17:06
wir diskutieren gerne darüber und vielleicht haben wir dann auch irgendwie eine
0:17:06–0:17:09
Idee, wenn man einmal im Monat oder so irgendeine abgefahrene,
0:17:09–0:17:12
schräge Sendung mit irgendeinem Aspekt,
0:17:12–0:17:17
der wieder nerdiger ist, der im grossen Ganzen weniger wichtig ist,
0:17:17–0:17:22
aber mehr Spass macht auch an dieser Technologie. Und?
0:17:23–0:17:26
Jetzt, ich habe gesagt, wir gehören Digi Christian auch in dieser Sendung,
0:17:26–0:17:30
habe ich dann gefunden, wir haben ja so ungefähr seit, ich muss nachschauen,
0:17:30–0:17:35
seit wann, ich würde sagen, seit Folge 644, also seit gut drei Jahren,
0:17:36–0:17:40
haben wir die Transkripte, die automatisch erstellt werden von unserer Sendung.
0:17:40–0:17:46
Und dann könnte man doch mal die hernehmen und versuchen, lustige Momente in
0:17:46–0:17:48
unserer Sendung herauszufinden.
0:17:48–0:17:52
Und da habe ich zum Beispiel einen gefunden, es ging über Perfektionismus. gegangen.
0:17:53–0:17:57
Perfektionismus ist nur Scheisse. Okay. Das ist nur dumm.
0:17:57–0:18:01
Die Leute, die perfektionistisch sind, stehen sich so im Weg,
0:18:01–0:18:04
einfach mal zu laufen. Einfach mal go.
0:18:05–0:18:06
Ich merke das so.
0:18:07–0:18:11
Findest du, das ist immer noch so, Kevin? Perfektionismus ist nicht dein Ding.
0:18:12–0:18:14
Ja, gar nicht. Kommt nicht vorwärts.
0:18:15–0:18:19
Sehr gut. Dann haben wir eigentlich, das ist in der Sendung,
0:18:19–0:18:25
mal schauen, 659 von, wenn man das jetzt natürlich noch wüsst,
0:18:25–0:18:30
unsere Website ist, was das Datum angeht, 25. April 2023.
0:18:30–0:18:36
Wir haben in den Shownotes dann übrigens auch immer noch die Links zu diesen
0:18:36–0:18:41
Ausschnitten oder wenn ihr die ganze Sendung nochmal hören wollt, fühlt euch frei.
0:18:41–0:18:48
Wir haben da etwas 771 70 hat scheinbar etwas Gescheites gesagt,
0:18:49–0:18:51
über künstliche Intelligenz mal schauen.
0:18:51–0:18:53
Und du den Chat-GPT
0:18:55–0:19:00
Schmeissen und sagst, mach mal einen schönen Schluss. Und es ist nie ein guter Schluss.
0:19:00–0:19:05
Es ist immer scheisse, es ist immer unoriginell, es ist das dümmste,
0:19:05–0:19:06
das einem einfahren könnte.
0:19:06–0:19:10
Ich finde jedes Mal, hey. Hey, ja.
0:19:11–0:19:15
Wir haben schon auch immer Ich hatte immer diese flapsigen und steilen Thesen,
0:19:15–0:19:17
aber das ist immer noch so.
0:19:17–0:19:23
Heute ist es inzwischen tatsächlich passiert, dass ab und zu manchmal die –
0:19:23–0:19:27
ich mache das immer noch übrigens – versuchen wir beim Schreiben zu helfen und
0:19:27–0:19:30
mir die Pointen am Schluss des Artikels einfallen zu lassen.
0:19:31–0:19:36
Aber es ist leider dann meistens immer noch nicht so gut, aber manchmal immerhin
0:19:36–0:19:41
so, dass ich selber auf eine gute Idee komme, also so leicht inspirierend und so.
0:19:41–0:19:45
Und wenn wir schon bei dem gewesen sind, haben wir doch erinnerst,
0:19:45–0:19:49
Kevin, wir haben immer mal so die Prognosen rausgehauen.
0:19:49–0:19:54
Wir haben behauptet, so wird es sein, so das passiert in der nächsten Zeit.
0:19:54–0:19:58
Und jetzt habe ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht, ein paar von diesen
0:19:58–0:20:02
Prognosen rauszusuchen, die scheinbar gehören. Wir haben eine am Anfang vom
0:20:02–0:20:08
JetGPT, Hype 2023 Januar, da war der JetGPT ganz frisch.
0:20:09–0:20:13
Und irgendeiner von uns hat eine Behauptung in Rumi gestellt,
0:20:13–0:20:16
die wir jetzt überprüfen wollen, ob die drei Jahre später...
0:20:16–0:20:21
Oh, oh, JetGPT verschwindet komplett. Jetzt nimmt es mich Wunder, was wir gesagt haben.
0:20:21–0:20:26
Aber die menschlichen Autoren werden, ist jetzt meine Prognose,
0:20:26–0:20:30
Digi Chris, nicht sofort überflüssig werden. Du hast ja schon das Gefühl gehabt,
0:20:30–0:20:34
ob du dann verschwinden wirst. Nein, ich glaube, du bleibst uns noch ein bisschen erhalten.
0:20:35–0:20:38
Ja, ich würde sagen, Punkt für mich, oder?
0:20:39–0:20:46
Ich glaube, das ist der Punkt für dich. Es war nicht, jetzt kommt KI und es verschwindet alles.
0:20:46–0:20:54
Ich glaube, wir hatten oft auch schon realistische Ansätze gehabt.
0:20:55–0:20:57
Wir sind nicht wirklich...
0:20:59–0:21:04
In eine völlig absurde Richtung gerutscht.
0:21:04–0:21:08
Also auch wahrscheinlich mit der ganzen Geschichte, die wir mitgemacht haben mit der IT.
0:21:09–0:21:12
Ich glaube, wir haben dann nicht mehr so Angst.
0:21:12–0:21:16
Das stimmt, ja. Ich glaube, wir haben einen realistischen Blick.
0:21:16–0:21:24
Häufig geben uns Mühe, weder allzu hypig zu werden, noch in totale Untergangsstimmung zu verfallen.
0:21:25–0:21:31
Und jetzt können wir das prüfen. im Mai 2023 hat jemand von uns etwas über das
0:21:31–0:21:36
Metaversum und die Apple Vision Pro sagt, eine Prognose eigentlich.
0:21:36–0:21:38
Schauen wir mal, was aus dieser geworden ist.
0:21:39–0:21:42
Apple, dass das in den nächsten drei Monaten passieren wird.
0:21:42–0:21:45
Ich glaube, wir haben noch mal ein Jahr, zwei.
0:21:46–0:21:49
Ja, wir haben sogar noch länger, oder? Was meinst du?
0:21:49–0:21:57
Wir haben definitiv länger. Also, Metaverse ist tot. Das ist mal weg.
0:21:58–0:22:02
Dort haben sie einfach schnell ein paar Milliarden versagt. Apple Vision Pro.
0:22:02–0:22:02
Ja.
0:22:03–0:22:09
Hat die noch jemand? Ich weiss im Fall nicht. Das ist völlig unter meinem Radar,
0:22:09–0:22:10
was mit denen passiert ist.
0:22:11–0:22:18
Ich glaube, die hat niemand. Also das ist wirklich... Meta hat ja selber gefunden, wir schaffen das...
0:22:18–0:22:22
Wir schaffen es nicht ganz abschaffen, aber wir fahren es derartig zurück,
0:22:22–0:22:26
dass es eigentlich keine grosse Rolle mehr spielt. Sie haben ihre Entwickler
0:22:26–0:22:32
entlassen, die Augmented Reality Apps entwickelt haben.
0:22:33–0:22:37
Und es hat aber noch einen zweiten Teil gehabt in dieser Sendung.
0:22:37–0:22:42
Und hören wir, ob wir da jetzt wieder alles einreissen, das wir so schön aufgebaut haben.
0:22:42–0:22:48
Ich glaube, das wird kommen. Das werden wir noch erleben, so alt sind wir noch nicht.
0:22:50–0:22:54
Aber wahrscheinlich nur in bestimmten Situationen.
0:22:55–0:22:59
Kann man sagen, bin ich einverstanden, oder? Wir werden es wahrscheinlich erleben, aber es wird...
0:22:59–0:23:01
Ich würde auch sagen, es braucht noch einen Moment.
0:23:02–0:23:09
Genau, also haben wir dann auch Prognosen gehabt, die vielleicht nicht ganz so treffsicher waren.
0:23:09–0:23:17
Ich habe hier eine aus dem Lass mich nachschauen, aus dem Nerdfunk 781.
0:23:17–0:23:20
Die ist gar noch nicht so lange her, ehrlich gesagt.
0:23:20–0:23:25
Zwei Sachen, neue Technologien für Akkus. Wir haben Handylaufzeiten von über
0:23:25–0:23:32
zwei Wochen und Autoreichweiten von über 2000 Kilometern, weil Akutdurchbruch.
0:23:32–0:23:35
Ich würde fast behaupten, dass von all dem, was er da gesagt hat,
0:23:36–0:23:40
halte ich das für die realistischste Prognose. Ja, oder auch nicht.
0:23:46–0:23:49
Wieso haben wir das eigentlich noch nicht? Das ist jetzt eine gute Frage.
0:23:50–0:23:54
Das ist etwas, woran ich denke, das müsste doch machbar sein.
0:23:55–0:23:58
Mit diesen Akkus haben wir schon so lange ein Problem. Das müssen wir doch jetzt
0:23:58–0:24:00
langsam in den Griff bekommen.
0:24:00–0:24:03
Ja, ehrlich gesagt finde ich das auch. Warum eigentlich nicht?
0:24:04–0:24:09
Es wäre so viel leichter, wenn wir einfach ein bisschen unser Handy nicht ständig
0:24:09–0:24:12
aufladen, nur schon das. Oder eben auch die Elektromobilität.
0:24:13–0:24:18
Oder jetzt gerade Tiggy Chris, wenn er seine Verbindung hinzubringen,
0:24:18–0:24:22
live aus der Strasse von Hormus, dann könnt ihr uns da berichten, wie es ist.
0:24:24–0:24:30
Ob man das vielleicht nicht vereinfachen unser Leben, wenn man mit diesen Akkus
0:24:30–0:24:32
und dem Strom und so etwas das vereinfachen könnte.
0:24:32–0:24:36
Aber ich glaube, ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wie wir drauf gekommen
0:24:36–0:24:40
sind, aber ich habe den Verdacht, die ist nicht ganz ernst gemeint, waren die Prognosen.
0:24:40–0:24:44
Aber noch etwas anderes, wir haben über das Jahr 2024 gesagt,
0:24:46–0:24:50
das wäre ein ganz schlimmes Jahr. So hat das hier gekönt.
0:24:50–0:24:56
Ein schwieriges Jahr. Ich glaube wirklich, es wird richtig scheisse.
0:24:58–0:25:02
Wieso haben wir gefunden, weisst du noch, warum du behauptet hast,
0:25:02–0:25:04
das Jahr 2024 wird scheisse?
0:25:05–0:25:09
Weil ich habe oft Anfangsjahr, vielleicht ist es eine Anfangsjahr Sendung gewesen,
0:25:10–0:25:16
dann überlege ich mir so im Januar meistens, wie ist die Stimmung der Leute, wie sind sie unterwegs.
0:25:17–0:25:20
Und ich glaube, ich habe das 24 als schwieriges Jahr wahrgenommen,
0:25:21–0:25:25
weil ich das 26 als Umbruchjahr wahrnehme.
0:25:26–0:25:30
Also ganz viele Sachen werden jetzt angestossen.
0:25:30–0:25:33
Und ich glaube, im 25 habe ich schon das Gefühl gehabt, wird es so,
0:25:33–0:25:37
ist aber nicht so. Jetzt ist alles im Umbruch.
0:25:37–0:25:41
Vielleicht fand ich im 2024, ich habe das Gefühl, es wird ein strenges Jahr.
0:25:42–0:25:43
Ich weiss aber nicht. Ich weiss nicht warum.
0:25:43–0:25:46
Das ist so ein Gefühl, das ich von dieser Welt habe.
0:25:46–0:25:52
Ja, ich verstehe das gut. Ich finde, es ist einfach seit 2016,
0:25:53–0:25:58
also seit Trump unterwegs ist, geht es einfach jedes Jahr bergab.
0:25:58–0:26:05
Und darum konnte man das vielleicht auch immer sagen. bei jeder Gelegenheit.
0:26:05–0:26:08
Es war immer ein schwieriges Jahr.
0:26:08–0:26:12
Ich glaube, das darf man nicht sagen.
0:26:12–0:26:13
Findest du?
0:26:13–0:26:16
Ja. Das ist gefährlich, wenn man das macht.
0:26:17–0:26:23
Ich glaube, dann kommt man in einen Zynismus hinein.
0:26:23–0:26:27
Was ich glaube, ist gefährlich. Wenn man sagt, früher ist alles besser gewesen
0:26:27–0:26:29
und jetzt wird jedes Jahr strenger und jedes Jahr wird schwieriger.
0:26:30–0:26:34
Ich glaube das nicht. Ich glaube, es gibt strenge Jahre, es gibt gute Jahre
0:26:34–0:26:39
und logisch, wenn man realistisch schaut, die Welt brennt.
0:26:40–0:26:43
Es ist nicht gut und ich glaube, umso mehr muss man dann wie so sagen,
0:26:43–0:26:49
hey, es gibt aber auch gute Momente, wo schöne Sachen sind und nicht einfach...
0:26:50–0:26:57
Früher war alles besser. Ich wehre mich ein wenig aktiv, dass ich sage,
0:26:57–0:27:00
früher war es besser und es wird eigentlich noch scheiss sein.
0:27:00–0:27:05
Ja, finde ich sehr gut. Und eigentlich, darum wäre mir der Optimismus auf eine
0:27:05–0:27:05
Art auch noch wichtiger.
0:27:05–0:27:13
Ich glaube, je nach Situation bin ich mal Pessimist und mal Optimist,
0:27:14–0:27:17
aber ich glaube tatsächlich auch die Technik, der Fortschritt,
0:27:17–0:27:19
so schwierig der häufig ist,
0:27:19–0:27:24
der wird uns doch weiterbringen und wir können die Probleme,
0:27:24–0:27:29
ich glaube man kann nicht nur mit technischem Fortschritt, aber auch mit technischem
0:27:29–0:27:33
Fortschritt, Und wenn man schaut, dass der richtig eingesetzt wird und allen
0:27:33–0:27:36
zu gut kommt, kann man auch Probleme lösen.
0:27:36–0:27:40
Und wir haben dann ab und zu auch wirklich, wie soll ich sagen,
0:27:41–0:27:47
das ist jetzt ein Beispiel, wo wir unsere Kompetenz voll und ganz unter Beweis stellen.
0:27:48–0:27:51
Habt ihr gewusst, dass Hühner Solarbetrieben sind?
0:27:51–0:27:51
Nein.
0:27:52–0:27:56
Das ist meine Erfahrung. Hühner sind Solarbetrieben.
0:27:58–0:28:00
Wie lange hat es geregnet? Drei Wochen.
0:28:01–0:28:04
Ja, nicht ununterbrochen zum Glück.
0:28:04–0:28:10
Und mein Eierertrag sinkt auf gleich null. Ja. Weil keine Sonne.
0:28:11–0:28:16
Ist es so, oder? Deine Hühner, im Moment, wenn die Sonne untergeht,
0:28:16–0:28:17
wird es gerade leisliger bei dir.
0:28:18–0:28:26
Also das ist wirklich so. Man tut ja Stallhühner, also aus der Legehaltung, tut man ja genau mit,
0:28:26–0:28:31
ich weiss nicht mehr, wie viel Licht das ist, aber mit einer genauen Zeit bescheinen,
0:28:31–0:28:34
dass man das Maximum Ertrag Eier haben kann und wenn man das nicht macht und
0:28:34–0:28:37
sie haben lange dunkel, dann hat es wenig Eier.
0:28:37–0:28:42
Also der Eierrhythmus des Huhn ist direkt vom Sonnenlicht abhängig.
0:28:43–0:28:46
So ist es. Und manchmal ist es auch nicht ganz so klar gewesen,
0:28:47–0:28:51
woher eigentlich gewisse Aussagen gekommen sind. Ich würde sagen, bei dieser hier.
0:28:51–0:28:54
Du bist bräuner als der Friedrich Merz.
0:28:56–0:28:57
Das habe ich zu Digi Chris gesagt.
0:28:58–0:28:58
Warum?
0:28:59–0:29:05
Ich glaube, es ging um seine Hauptfarbe und nicht um die Politik.
0:29:05–0:29:07
Gegangen, dass wir das noch mal gesagt haben.
0:29:08–0:29:13
Und wir haben auch mal festgestellt, wer eigentlich die Zielgruppe wäre von diesem Podcast.
0:29:13–0:29:16
Das wäre vielleicht auch gut, wenn wir das in der 800.
0:29:16–0:29:19
Sendung noch mal explizit festhalten würden.
0:29:20–0:29:24
Fussnägel schneiden. Ich finde, unsere Sendung ist super, wenn du Fussnägel
0:29:24–0:29:26
schneidest oder sonst Körperverletzung.
0:29:27–0:29:28
Nur für das?
0:29:28–0:29:34
Nein, aber auch für das. Okay. Dann kommt sie besonders gut zur Geltung, finde ich.
0:29:34–0:29:36
Die einzige Wellness-Sendung.
0:29:36–0:29:40
Genau, Wellness, juhu. Wir müssen vielleicht wieder mal über...
0:29:40–0:29:46
Ich glaube, es sind immer die guten Sendungen, weil wir uns so in Territorien
0:29:46–0:29:49
vorwagen, wo wir vielleicht nicht allzu viel annehmen, ein bisschen schon,
0:29:50–0:29:57
aber auch ein bisschen improvisieren und ein bisschen auf Ideen kommen, sagen wir mal so.
0:29:58–0:30:02
Ich habe das mal mit meinen Schülern am Anfang gemacht, dass sie haben müssen,
0:30:03–0:30:08
nein, das stimmt nicht, wie es funktioniert, das ist Vortrags-Karaoke.
0:30:09–0:30:13
Das heisst, eine Gruppe macht einen Vortrag und eine andere Gruppe muss ohne
0:30:13–0:30:15
zu wissen, was dort vorkommt, den Vortragen.
0:30:16–0:30:22
Und dann müssen sie Fragen beantworten, die keine Ahnung haben. Und das ist mega lustig.
0:30:22–0:30:26
Wenn du ein Thema vorgegeben bekommst und du musst mit Halbwissen ohne Internet
0:30:26–0:30:30
dir überlegen, wie könnte das denn sein?
0:30:31–0:30:33
Und dann musst du aber jemanden haben, der eine richtige Ahnung hat,
0:30:33–0:30:36
sondern sie sind komplett falsch. Das ist so lustig.
0:30:36–0:30:41
Ich kenne das als PowerPoint-Karaoke, wo du eine Presse halten musst,
0:30:41–0:30:43
die du zum ersten Mal siehst.
0:30:43–0:30:47
Ja genau, so lustig. Aber es braucht eben die Fachleute nachher, die dir...
0:30:47–0:30:51
Also ich hatte immer den Anspruch, ich möchte ja dann nicht das Halbwissen oder
0:30:51–0:30:54
das Erfunden im Raum stehen lassen und ich möchte wirklich Leute haben,
0:30:55–0:30:57
die dann auch sagen können, hey nein, das ist so und so und so,
0:30:57–0:30:59
dann nimmst du auch etwas mit. Das war lustig.
0:31:00–0:31:05
So ist es. Und jetzt sind wir fast fertig mit dieser 800. Sendung.
0:31:05–0:31:07
Sie war eigentlich nicht so partyhaft.
0:31:08–0:31:12
Wenn das der Anspruch war, habe ich vor allem mich ein bisschen versagt.
0:31:13–0:31:16
Ich weiss aber auch nicht, es wäre auch mal eine Sendung.
0:31:16–0:31:21
Party like a Nerd. Ich meine, wie sieht unser Partyleben aus?
0:31:21–0:31:22
Finde ich super.
0:31:22–0:31:26
Wir sind alleine zu Hause und finden es uhrgeil.
0:31:26–0:31:27
Genau.
0:31:27–0:31:33
Das ist der Nerd, der das Beste auf dieser Welt findet. Ich kann für mich irgendetwas kücheln.
0:31:34–0:31:35
Die beste Zeit ever.
0:31:36–0:31:42
So ist es absolut. Und eine Gemeinsamkeit, die ich zwischen dir und Digi Chris
0:31:42–0:31:44
festgestellt habe. Und es tut mir jetzt leid.
0:31:45–0:31:49
Es ist ja in der Pre-Show ein bisschen traurig gewesen, jetzt wird es wieder traurig gegen Ende.
0:31:49–0:31:54
Aber von dir und deinen Hühnern habe ich ja gewusst.
0:31:54–0:32:03
Und hören wir mal an, was im Nerdfunk 659 recht tragisch geworden ist.
0:32:03–0:32:05
Wieso sind denn alle tot?
0:32:05–0:32:06
Ich weiss nicht, ich war weg.
0:32:06–0:32:09
Und dann hat deine Nachbar nicht gut geschaut?
0:32:09–0:32:13
Es gibt zwei Szenarien. Entweder wir sind am Abend, ich habe eine Türe nicht
0:32:13–0:32:15
recht zoggemacht, Das ist Szenario 1, Szenario 2.
0:32:16–0:32:18
Es ist in der Nacht passiert, was so fest gestürmt hat.
0:32:19–0:32:24
Also deine Hühner sind alle mal in einem Rutsch dahin gerafft worden?
0:32:25–0:32:26
Vier haben überlebt.
0:32:26–0:32:28
Vier haben doch überlebt.
0:32:28–0:32:33
Vier haben überlebt, weil sie separiert waren. Die vier, aus irgendeinem Grund,
0:32:33–0:32:35
waren krank. Ich weiss aber nicht, warum.
0:32:36–0:32:40
Auf jeden Fall, die habe ich separat gehabt. Die haben alle überlebt und alle anderen waren tot.
0:32:41–0:32:46
Und so richtig klar, warum das passiert ist, wissen wir eigentlich nicht bis heute.
0:32:47–0:32:50
Er macht alle kaputt. Ich glaube nicht, dass er alle kaputt gemacht hat.
0:32:50–0:32:54
Ich glaube, es hat ein paar gehabt, die sind einfach im Herzinfarkt gestorben. Das gibt es auch.
0:32:54–0:32:57
Auf jeden Fall, es war eigentlich Genozid.
0:32:58–0:33:03
Also alle. Was, 25? 25 Tiere an der Umlage.
0:33:03–0:33:07
Ah, das ist schon. Aber wie ist dir denn damit gegangen als so Hühner-Daddy?
0:33:07–0:33:11
Ich habe ziemlich gebrüllt. Das hat man schon weh. Das tut man bis heute weh.
0:33:11–0:33:14
Es gibt einzelne, die fehlen.
0:33:15–0:33:19
Und ich habe so fies gelacht, das ist mir im Nachhinein recht peinlich,
0:33:19–0:33:20
ich entschuldige mich dafür.
0:33:21–0:33:28
Ich glaube, das ist im Fall okay, weil ich glaube, man kann das nicht nachfühlen.
0:33:29–0:33:34
Ich glaube, das ist etwas, wo man, ich weiss nicht, bist du mal mit Haustier aufgewachsen?
0:33:34–0:33:35
Ja, ja, ja.
0:33:36–0:33:41
Wenn das Haustier von dir stirbt, dann kannst du vielleicht nachfühlen,
0:33:41–0:33:44
wie das ist. Und ich habe das komischerweise mit Hühnern.
0:33:44–0:33:48
Und mit Hühnern ist es schwierig, zu erklären, warum das gleiche ist wie ein
0:33:48–0:33:51
Hund oder eine Katze. Aber sie sind mir halt auch wichtig.
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Aber es ist nur ein Huhn. Also schlussendlich. Es ist schon nicht so nahe wie
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ein Hund. Aber gleich tragisch.
0:33:59–0:34:02
Genau, und jetzt kurz vor der Sendung kommen wir noch zu den Parallelen.
0:34:03–0:34:09
Weil im Nerdfunk 751 hat Digi Chris dann das erzählt über seine Katze Mützo.
0:34:09–0:34:14
Ja, nicht so. Du warst ziemlich lange unsere Katze.
0:34:15–0:34:23
Fast 18 warst du geworden. Und für einen britischen Shorthair ist das ein biblisches Alter.
0:34:24–0:34:29
Wenn ich jeweils den Nordfunk aufgenommen habe, warst du immer auf dem Sofa,
0:34:29–0:34:33
hast einfach zugehört, hast nicht eines Geräusches gemacht.
0:34:34–0:34:41
Manchmal bist du etwas rumgelaufen und einmal bin ich fast über dich gehaht während der Sendung.
0:34:42–0:34:47
All good things need to come to an end. Du hörst jetzt von der Klaue zu.
0:34:47–0:34:49
Du bist jetzt irgendwo im Himmel.
0:34:51–0:34:58
Und im Himmel, Mezzo, rate ich dir, nicht Gras essen.
0:34:58–0:35:03
Und diesen Tipp geben wir euch mit, für die nächsten 800 Sendungen kein Gras
0:35:03–0:35:04
essen. Ist das nicht so, Kevin?
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Das ist ein guter Tipp.
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Tschüss miteinander.
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Tschüss zusammen.

Heute steht die 800. Nerdfunk-Sendung auf dem Programm. Ein Grund zum Feiern, sollte man meinen. Doch eine (fast) wissenschaftliche Untersuchung gibt uns Grund für einen langen Blick in den Spiegel: Sind wir noch die Nerds, die wir sein wollen?

Die Datenanalyse zeigt: Wir wurden über die Jahre ernster, gesellschaftskritischer und düsterer in der Themenauswahl und unseren Aussagen und Prognosen. Das hat natürlich mit der allgemeinen Entwicklung zu tun: Aus sympathischen kleinen Start-ups wurden gfürchige Tech-Konzerne. Die demokratische Kraft des Ur-Internets wandelte sich in Ragebaiting. Wir bekamen es mit Social-Media-Kulturkämpfen und sinnlosen, fruchtlosen Shitstorms zu tun. Und wenn die Auswertung stimmt, dann nahmen Originalität und Humor über die Zeit ab – und die Leichtigkeit blieb weitgehend auf der Strecke.

Allerdings: Wenn wir uns nicht nur an unserer Themenauswahl orientieren, sondern auch an den heiteren Momenten, den geglückten und missratenen Witzen, dann gibt es keinen Grund, uns für alte Schwarzmaler zu halten. Es gibt sie noch, die heiteren Momente – auch wenn sie häufiger zwischendurch oder in der Preshow stattfinden. Und den Tech-Optimismus werden wir uns auch weiterhin nicht nehmen lassen.

Also: Eine Feier, den widrigen Umständen zum Trotz, und mit der festen Absicht, auch mal wieder locker-leichte Themen paratzuhalten. Im Idealfall macht diese heutige Jubiläumssendung den Anfang! „Trotzig zünden wir die Digital-Tischbombe“ weiterlesen

Wann es Zeit ist, mit einer App Schluss zu machen

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:12–0:00:19
Und die, die davon blingeln und tröpfeln und knistern, das ist Properta.
0:00:19–0:00:25
Und nein, Prozpera, Entschuldigung, mit DR Dreaming.
0:00:31–0:00:33
Radio Stadtspichter.
0:00:33–0:00:36
Und da haben wir gerade den Digi-Chris runtergebeamt. Hallo.
0:00:36–0:00:40
Hello, hello. Vom neuen Bürostuhl.
0:00:40–0:00:45
Vom neuen Bürostuhl. Ah, der klingt so knackig. Sehr gut. Ich bin,
0:00:45–0:00:47
glaube ich, zu laut. Der Kevin ist ja schon da.
0:00:49–0:00:53
Ich würde ihn mal einschalten, wenn er da wäre. Würde man ein Hühnergegackern
0:00:53–0:00:56
hören wahrscheinlich. Aber ich würde sagen...
0:00:58–0:01:00
Ich monitore das Freemam auch.
0:01:00–0:01:04
Das ist sehr gut. Das ist eine verantwortungsbewusste Aufgabe, die du da hast.
0:01:05–0:01:07
Sagen wir mal, müssen wir jetzt eigentlich noch über das Virus reden,
0:01:07–0:01:08
das ich nicht habe wollen.
0:01:09–0:01:13
Über das eine, das man fast nichts anderes mehr gehört hat in letzter Zeit.
0:01:13–0:01:18
Also, ihr wisst ja, wo ich am Sonntag am 4 Uhr bin.
0:01:18–0:01:22
Und ja, aber schau, dort hat es noch ein bisschen mehr Leute auf dem Schiff. Aber nein.
0:01:23–0:01:26
Der Kiel hat die Viren ab, also keine Sorge.
0:01:26–0:01:33
Ach so, du tust von innen desinfizieren. Okay, aber wenn du den Ratten siehst, was machst du dann?
0:01:34–0:01:35
Ja, ich gehe sie nicht gerade streicheln.
0:01:38–0:01:43
Sehr gut, sehr gut. Also ich würde sagen, mehr vorbereiten kann man nicht. Und dann, ja, genau.
0:01:43–0:01:47
Aber ihr geht ja nicht dort, woher ist das gekommen? Irgendwie Südamerika?
0:01:47–0:01:50
Ja, nein, das ist ganz normal Europa, ja.
0:01:50–0:01:54
Ach so, ja, genau, genau. Und ja, dann hoffen wir das Beste.
0:01:55–0:01:58
Ja. Also auch keine Strasse von Hormuz und so.
0:01:58–0:02:05
Nein, Lien. Wobei eben das Schiff, das ich mal auf der Norwegenkreuzfahrt war, die sind da durch.
0:02:06–0:02:10
Die sind dann auch durch sogar den Sueds-Kanal, die sollten jetzt wieder in Kiel sein.
0:02:10–0:02:13
Alles gut, aber schnell jetzt noch zum Feedback.
0:02:14–0:02:14
Ah, genau.
0:02:14–0:02:18
Genau, weil ich gerade eigentlich das gegenteilige Feedback habe,
0:02:18–0:02:20
aber du hast ja gesagt, dass...
0:02:21–0:02:25
Die Hörerin sagt, Vibe-Coding interessiert mich nicht.
0:02:26–0:02:31
Nein, Matthias, er hört uns auch schon ewig. Ich glaube, er ist einer von denen,
0:02:31–0:02:33
die schon seit dem Digi-Talk dabei sind.
0:02:34–0:02:38
Und Digi-Talk, das ist jetzt in einem halben Jahr, 20 Jahre her. Ich sage es nur.
0:02:39–0:02:41
Da müssen wir dann vielleicht Sausen machen.
0:02:41–0:02:45
Vielleicht machen wir eine Sausen. Vielleicht tun wir es auch verschwiegen und
0:02:45–0:02:49
so tun, als ob es erst ein Jahr her wäre. Also er sagt, ich höre regelmässig
0:02:49–0:02:52
den Nerdfunk, aber mit Vibe Coding konnte ich nichts anfangen.
0:02:52–0:02:55
Das ist gut, dann haben wir ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten können.
0:02:55–0:03:02
Und dann sagt er, kürzlich hatte ich auf der Apple App Podcast iOS 26 beim Nerdfunk
0:03:02–0:03:07
auf dem Bildschirm ein negatives E. Andere Podcasts haben das nicht.
0:03:08–0:03:11
Weisst du, was dieses E bedeutet? Ich habe eine Ahnung, was das bedeutet.
0:03:12–0:03:14
Aber Digi Chris, weisst du...
0:03:14–0:03:14
Explicit.
0:03:15–0:03:16
Ja, ich glaube es ist...
0:03:16–0:03:17
Wir haben zu viel geflucht.
0:03:18–0:03:22
Irgendjemand von uns hat unanständige Wörter gebraucht.
0:03:22–0:03:25
Das kann nicht ich sein, nein. Aber schnell wegen dem Vibe-Coding.
0:03:25–0:03:30
Ich habe jetzt tatsächlich ein kürzlich mal irgendein WhatsApp überholt von
0:03:30–0:03:32
einer Kollegin, die also nicht in der IT ist.
0:03:33–0:03:38
Also klar, sie benutzt einen PC jeden Tag und sagt irgendwo was gelesen über
0:03:38–0:03:40
das Vibe-Coding, ob ich das auch brauche.
0:03:40–0:03:43
Da habe ich ihr erklärt, ja, eben zum Beispiel so ein Script,
0:03:43–0:03:47
also habe ich auch gesagt, von SOP mache ich mit ChatGPT und so.
0:03:47–0:03:50
Und sie hat da wirklich interessiert gefragt, wie testest du die?
0:03:51–0:03:56
Ja, Logo, ich bricht die auseinander. Wir schauen jetzt zum Beispiel mal,
0:03:56–0:04:00
ich will gesperrte Benutzer im Active Directory finden.
0:04:00–0:04:04
Vielleicht schreibst du mir die mal nach C-Temp und ich schaue mal das File an.
0:04:05–0:04:09
Weil wenn du merkst, dass das erste Query irgendwie 12'000 User zurückgibt,
0:04:10–0:04:14
was so irgendwie praktisch jeder SOP-User ist, nein, da ist glaube ich etwas falsch.
0:04:14–0:04:17
Ja, genau. Das ist sicher ein guter Ansatz.
0:04:17–0:04:21
Und sie hat sich dann wirklich gefragt, wie machst du das, wie testest du das?
0:04:21–0:04:27
Und also ja, wir haben halt unterschiedliche Interessen und wir versuchen ja,
0:04:27–0:04:29
glaube ich, jetzt seit wir den Podcast machen,
0:04:32–0:04:36
zu berücksichtigen, wenn wir jetzt mal irgendwie über irgendwie, weiss ich, was unsere,
0:04:36–0:04:39
wenn wir wieder mal eine Kochsendung machen, sagen die einen,
0:04:39–0:04:43
aber ihr seid doch ein Nerd-Podcast und sonst heisst es wieder,
0:04:43–0:04:48
wenn wir jetzt irgendwie keine Ahnung über das JGPT 6.0 redet,
0:04:48–0:04:50
heisst es wieder, ihr seid zu technisch.
0:04:50–0:04:54
Ja, ich glaube, ich würde immer noch sagen und was ich auch aus dem Feedback
0:04:54–0:04:59
von der Familie höre, wir treffen den Mix relativ gut.
0:05:00–0:05:03
Ich hoffe, das bleibt so. Ich bin gespannt, wie das mit der heutigen Sendung ist.
0:05:03–0:05:08
Ich glaube, eine Vermutung, Kevin sei aufgetaucht. Hallo Kevin, bist du da?
0:05:09–0:05:12
Nein. Irgendetwas schlägt aus, aber hören tu ich nicht.
0:05:14–0:05:19
Also das müssen wir noch klären, das Problem. Und eben noch mal zu dem E,
0:05:19–0:05:20
das Matthias gesehen hat.
0:05:20–0:05:23
Ja, das Explicit, ich bin gar
0:05:23–0:05:28
nicht sicher, das hätte man wahrscheinlich ursprünglich eintragen müssen.
0:05:28–0:05:30
Kevin, das hat übrigens, er gehört uns.
0:05:30–0:05:32
Ah, er gehört uns. Wieso gehöre ich ihn denn nicht?
0:05:33–0:05:34
Auf zwei, ja.
0:05:35–0:05:41
Kevin, gehörst du mich jetzt? Nein. Ganz seltsam. Das haben wir jetzt,
0:05:41–0:05:42
glaube ich, noch nie gehabt.
0:05:43–0:05:46
Vielleicht spiele ich noch ganz schnell Musik und dann schauen wir,
0:05:46–0:05:50
ob wir das Problem klären können, das wir dann in der Sendung richtig loslassen können.
0:05:57–0:06:02
Also wenn das nicht das richtige Stück ist als Einstimmung für den Nerdfunk.
0:06:03–0:06:06
No but, there are no buts. Yes heissen die.
0:06:08–0:06:11
Und die Message ist überkommen, glaube ich, an dieser Stelle.
0:06:11–0:06:12
Man kann mit dem Nerdfunk anfangen.
0:06:27–0:06:31
Es kommt ja vor, dass sich User und Apps auseinander leben.
0:06:32–0:06:35
Und das kommt gerade in letzter Zeit bei mir relativ häufig vor,
0:06:35–0:06:40
dass ich so alte Apps über Bord wirfe, weil sie schlechter werden,
0:06:40–0:06:45
weil sie mir nicht mehr so gefallen oder vielleicht auch, weil meine Bedürfnisse andere sind.
0:06:45–0:06:51
Und darum möchten wir heute darüber reden, was passiert, wenn man einen Schlussstrich
0:06:51–0:06:53
ziehen muss über eine lange Beziehung.
0:06:53–0:06:57
Und eben, das geht nicht im menschlichen Bereich, sondern es geht in den Bereich
0:06:57–0:06:59
von unseren digitalen Werkzeugen.
0:06:59–0:07:04
Digi-Chris, ich frage direkt auf los, welches ist die letzte App,
0:07:04–0:07:08
die du den, unhöflich formuliert, den Schuh gegeben hast?
0:07:09–0:07:12
Es hat mit meiner nächsten Ferien zu tun und es ist, glaube ich,
0:07:12–0:07:16
sogar auch eine App, die den Meg benutzt, eben Marine Traffic,
0:07:16–0:07:20
wo du halt kannst schauen, was für Schiffen auf den Flüsse und auch auf den
0:07:20–0:07:22
Weltmeeren herumfahren.
0:07:22–0:07:25
Die haben irgendein neues User-Interface da.
0:07:25–0:07:30
Es ist einfach irgendwie, ich finde es einfach total, ja, eben Punkt,
0:07:30–0:07:31
Punkt, Punkt, sonst sind wir wieder explizit.
0:07:32–0:07:36
Also sie haben irgendwie gefunden, jetzt ist eine neue Experience da,
0:07:36–0:07:41
ungefragt und nicht auch nach dem Motto, du könntest noch zu den alten zurückgehen.
0:07:41–0:07:44
Also ich habe die App abgeschmissen, halt mein Abo. Ich meine,
0:07:44–0:07:47
die kostet irgendwie 12 Euro pro Jahr. Also ist ja nichts.
0:07:48–0:07:50
Aber ja, habe ich gesagt, tschüss. Und jetzt habe ich halt eine Alternative,
0:07:51–0:07:55
wo einfach besser, also wieder einfach, wenn ich irgendwo sage,
0:07:55–0:07:57
zum Beispiel in Genua, wie heisst die Fähre?
0:07:57–0:07:58
Wie heisst die neue App?
0:07:59–0:08:01
Die heisst Wessel Finder Pro.
0:08:01–0:08:04
Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich habe, glaube ich, auch schon ausprobiert,
0:08:04–0:08:09
wo ich irgendwann mal an der Ostsee oder an der Nordsee oder so Ich wollte wissen,
0:08:09–0:08:12
was für Schiffe da vorbeifahren. Das ist ja noch lustig.
0:08:13–0:08:18
Kevin, ich frage dich. Ich hoffe, wir haben dich und deinen Kanal erfolgreich debattet.
0:08:19–0:08:23
Hast du eine grosse App, die du jahrzehntelang gebraucht hast,
0:08:24–0:08:24
irgendwann mal gefunden?
0:08:25–0:08:30
Wir passen nicht mehr zusammen. Wir müssen aufhören. Ich brauche etwas Neues.
0:08:30–0:08:32
Ich brauche einen Neuanfang in meinem Leben.
0:08:32–0:08:39
Also, ich habe nie radikale Schnitt gemacht. Ich bin nie in anger mit einer
0:08:39–0:08:41
App auseinander, glaube ich. Sondern es ist immer...
0:08:42–0:08:46
Gefadet. Das habe ich jetzt gemerkt, als wir das Thema aufgriffen haben.
0:08:46–0:08:53
Dass mich so langsam regt mich eine App auf und dann fade ich langsam in eine
0:08:53–0:08:57
andere App und dann vergisse ich die andere App einfach.
0:08:58–0:09:03
Das Einzige, was ich so benennen könnte, etwas, was ich jahrelang schon kämpfe
0:09:03–0:09:05
damit und nicht wegkomme, ist Adobe.
0:09:06–0:09:07
Adobe.
0:09:07–0:09:12
Das ist so ein Ding, wo ich zwar merke, ich regt mich ein bisschen auf,
0:09:12–0:09:15
Ich kann nachher noch mehr dazu erzählen, aber weg davon komme ich auch nicht.
0:09:16–0:09:20
Ich finde gerade, wir könnten gerade bei Adobe bleiben, weil das ist natürlich
0:09:20–0:09:23
eines der dicken Bretter, die wir vielleicht gerade am Anfang bohren müssen.
0:09:23–0:09:25
Das habe ich auch aufgeschrieben, ja.
0:09:25–0:09:28
Ich bin auch mal dem Ding begegnet.
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Und ich brauche es jetzt, ich habe tatsächlich noch einen uralten Photoshop
0:09:32–0:09:37
auf meiner Festplatte, noch einen, glaube ich, der CS6 oder so,
0:09:37–0:09:40
der noch der letzte war, den du nicht hast abonnieren müssen.
0:09:40–0:09:42
Aber der ist natürlich schon nicht mehr so tauffrisch.
0:09:43–0:09:49
Und es ist schon so, oder? Häufig muss man sagen, sonst sagt man bei den Beziehungen
0:09:49–0:09:53
häufig, du Schatz, es liegt an mir und nicht an dir.
0:09:53–0:09:57
Aber in dem Fall muss man schon recht häufig sagen, es liegt im Falle an dir und nicht an mir, oder?
0:09:58–0:10:01
Kevin, es liegt schon ein bisschen an dem Atombe, eigentlich.
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Es kommen verschiedene Sachen zusammen. Also das eine ist, dass man,
0:10:06–0:10:11
also ich komme ja aus der grafischen Welt und da kommt man relativ schnell,
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oder vor 15 Jahren bist du mit zwei Programmen in Berührung gekommen.
0:10:15–0:10:17
Das ist eins jetzt Adobe bzw.
0:10:18–0:10:21
Photoshop gewesen und die Alternative wäre Quark gewesen.
0:10:21–0:10:21
Genau.
0:10:21–0:10:25
Quark war aber nur Mac-kompatibel gewesen und das ist so eine elitäre Gruppe
0:10:25–0:10:27
gewesen und nur Quark ist mega gut.
0:10:27–0:10:31
Also bist du irgendwann bei Photoshop gelandet bzw.
0:10:31–0:10:34
Bei Adobe gelandet und was sie dann gemacht haben, was haben sie gut gemacht,
0:10:34–0:10:36
sind die Schnittstellen zu diesen Programmen.
0:10:37–0:10:43
Die Programmpakete haben einfach Monatslöhnen gekostet, also es hat dort schon
0:10:43–0:10:47
aufgeregt, dass du für so ein Paket einfach mal schnell 1500 Franken gezahlt hast,
0:10:48–0:10:53
aber das hast du nicht mehr brauchen können, das heisst, das ist nicht nach
0:10:53–0:10:58
zwei Jahren einfach aufgegeben, sondern man hat das auch 5-6 Jahre brauchen
0:10:58–0:11:00
können, das hat relativ lange auch funktioniert.
0:11:00–0:11:06
Und dann, ich würde jetzt wirklich sagen, Adobe war die erste Firma,
0:11:06–0:11:11
die aktiv das mit diesen Monatsabos umgesetzt hat.
0:11:11–0:11:13
Sie haben einfach gesagt, du kannst die Software jetzt nicht mehr kaufen,
0:11:14–0:11:15
du musst jetzt monatlich mieten.
0:11:15–0:11:22
Genau, es war lustig, Microsoft und Adobe sind gleichzeitig oder fast gleichzeitig auf die Idee gekommen.
0:11:23–0:11:29
Nur hat Microsoft dann gefunden, wir bieten immer noch eine Kaufversion an vom
0:11:29–0:11:31
Office. Die gibt es bis heute.
0:11:31–0:11:34
Man kann das bis heute in einer mehr oder weniger, einigermassen nicht allzu
0:11:34–0:11:37
veralterten Version kaufen, wenn man es nicht mieten will.
0:11:38–0:11:43
Aber Adobe hat gerade radikal gesagt, es ist uns gleich, was ihr findet.
0:11:43–0:11:47
Wir schaffen die Kaufversionen ab und man kann nur noch mieten.
0:11:47–0:11:51
Und das ist auch heute noch, glaube ich, also Ziggy Chris,
0:11:51–0:11:55
auch dein Eindruck, das kann man nur machen, wenn man so einen Marktmacht hat
0:11:55–0:12:00
und findet, wir können das durchdrucken, weil ein Grossteil von den Leuten geht
0:12:00–0:12:02
es wie um Kevin und die können einfach nicht so richtig weg.
0:12:03–0:12:06
Ich glaube, es ist so, was Kevin gesagt hat, ich meine, wenn ich jetzt halt
0:12:06–0:12:11
so eine Fotobiarbeitung brauche, will ich vielleicht irgendein Foto ein bisschen
0:12:11–0:12:15
heller, ein bisschen dunkler machen, weiss ich noch was, ja, who cares.
0:12:15–0:12:18
Aber ich sage jetzt, wenn Kevin für einen Kunden irgendwie einen Flyer macht
0:12:18–0:12:22
und dann schickt es irgendwie an die Druckerei und dann sagt der Kevin,
0:12:22–0:12:26
hey, ich habe es da im Affinity-Foto gemacht, dann wird wahrscheinlich die Druckerei
0:12:26–0:12:27
sagen, Ja, der kann schon.
0:12:27–0:12:33
Also, ja, ist so. Und eben das, wie nennt man das, der Lock-In-Effekt.
0:12:33–0:12:33
Genau, Lock-In.
0:12:34–0:12:36
Und da hat Adobe...
0:12:37–0:12:42
Wahrscheinlich das ja, Monopol. Ich muss auch sagen, für mich ist der Photoshop, wo ich angefangen habe,
0:12:42–0:12:46
und jetzt kommt er wieder einmal, Hallo Uncle Martin, wo ich bei ihm mal den
0:12:46–0:12:49
Photoshop auf dem Mac gesehen habe, ich glaube auf dem ersten Farben-Mac,
0:12:50–0:12:53
wo du nur wenn du, ich sage jetzt, weisst du, also vor 30 Jahren,
0:12:54–0:12:57
irgendwie hast du, keine Ahnung, etwas verpixelt, weisst du,
0:12:57–0:13:01
ein Mosaic-Effekt, der hat den Filter zwei Minuten geändert,
0:13:01–0:13:04
aber dann ist es verpixelt gewesen oder hast du ein Strudel gehabt.
0:13:04–0:13:08
Hey, das ist für mich die Software, obwohl ich kein Grafiker bin,
0:13:09–0:13:11
das ist so faszinierend gewesen.
0:13:12–0:13:14
Irgendwann hatte ich auch mal einen Photoshop gehabt. Spoiler!
0:13:15–0:13:18
Ich habe ihn nicht wie Sackgelder genutzt.
0:13:18–0:13:22
Ja, es ist ja über 30 Jahre her, es ist verjährt.
0:13:22–0:13:25
Man kann übrigens, ich habe in meinem Blog einen schönen Beitrag,
0:13:25–0:13:29
wenn man kann, wenn man will, den allerersten Fotoshop, also nicht ganz der
0:13:29–0:13:33
allererste, aber Version 1.0.7 ist das, glaube ich, gewesen,
0:13:34–0:13:39
wenn man die wieder zu laufen bringt und sogar aktuelle Bilder importieren kann.
0:13:39–0:13:42
Das geht also, es ist ein bisschen aufwendig, ehrlich gesagt.
0:13:43–0:13:45
Ich würde es euch nicht empfehlen, außer das ist auch langweilig.
0:13:45–0:13:49
Aber ja, genau, das gibt es wirklich häufig so.
0:13:50–0:13:51
Mir ist der jüngste Fall.
0:13:53–0:13:58
Und man hat einfach das Gefühl, manchmal geben sich die Softwareunternehmen keine Mühe mehr.
0:13:58–0:14:02
Also das ist tatsächlich so, dass sie, wie der Digi Chris das gesagt hat,
0:14:02–0:14:08
dass sie einfach finden, jetzt tun wir ein fancy neues Interface übers Ganze einbückeln.
0:14:09–0:14:13
Oder wir bauen, und das ist wahrscheinlich einer von den häufigsten Faktoren,
0:14:13–0:14:15
Wir bauen immer mehr Features ein.
0:14:17–0:14:20
Ich würde sagen, ich schaue ein bisschen in Richtung Dropbox,
0:14:20–0:14:22
falls euch das noch etwas sagt.
0:14:22–0:14:27
Ist auf der Liste. Richtig Evernote. Es gibt immer mehr Features.
0:14:27–0:14:29
Das Ding wird immer dicker.
0:14:29–0:14:33
Dadurch sagen die Unternehmen dann natürlich auch ein Kostmeet. Tut uns leid.
0:14:33–0:14:36
Wir haben jetzt halt da all die Features, die vielleicht niemand danach gefragt
0:14:36–0:14:39
hat, aber die uns einen guten Grund geben, um den Preis zu erhöhen.
0:14:41–0:14:45
Kevin, wie würdest du das beurteilen? Hast du da ein gewisses Verständnis dafür,
0:14:45–0:14:49
dass jedes Unternehmen irgendwie versucht, einfach mehr Geld zu verdienen oder
0:14:49–0:14:53
findest du, es ist halt am Thema vorbei?
0:14:54–0:14:57
Ich weiss halt nicht, wie so gross Unternehmen denken.
0:14:58–0:15:01
Das habe ich halt wie noch nicht herausgefunden, was dort der Schlüssel ist,
0:15:01–0:15:06
weil ich glaube, jetzt gerade so Dropbox, da hat man mal viel gratis gegeben
0:15:06–0:15:07
und dann ist ein bisschen
0:15:07–0:15:12
kostenpflichtig geworden und nachher hat man das Programm einfach so fest verschnitten,
0:15:12–0:15:15
dass man es eigentlich wie fast nicht mehr gratis nutzen kann.
0:15:15–0:15:21
Und was mich eben mega Wunder nimmt, wäre dann, wie verändert sich die Benutzerzahlen?
0:15:21–0:15:24
Ich meine, die müssen ja Wert haben, wie viele Benutzer springen uns ab.
0:15:25–0:15:30
Und wenn du das erste Mal sagst, okay, jetzt ist es gratis auf allen Geräten
0:15:30–0:15:33
und dann sagst du, jetzt noch noch auf 5, jetzt noch noch auf 3,
0:15:33–0:15:36
jetzt noch noch auf 2, dann werden die ja unmittelbar gesagt,
0:15:36–0:15:39
okay, wie viele springen jetzt ab und verlängern dir das Abonnent.
0:15:40–0:15:45
Und ich glaube, die Zahl ist eben zu tief, dass sie irgendetwas ändern würden,
0:15:46–0:15:47
weil darum machen sie es immer wieder.
0:15:48–0:15:53
Also es ist so Hypothese 1, die Zahl ist zu tief, die Leute sind einfach faul
0:15:53–0:15:55
und sagen dann ok dann zahl ich halt.
0:15:56–0:16:00
Hypothese 2 ist sie haben es schon immer gezahlt und wissen es nicht mehr.
0:16:00–0:16:00
Genau.
0:16:00–0:16:05
Und dann kommt einmal im Jahr die Abrechnung und dann geht die einfach unter
0:16:05–0:16:07
und dann zahlst du das einfach 15 Jahre lang.
0:16:09–0:16:12
Ich habe das Gefühl, es läuft die Richtung zwei. Also viele Leute haben die
0:16:12–0:16:16
Dienste abonniert, wo es Jahre später, merke ich, hat es jetzt fünf Jahre gezahlt.
0:16:16–0:16:18
Und ich glaube, von dem profitieren die Grosser.
0:16:18–0:16:23
Ich glaube, gerade bei den Abos in diesem Bereich kann ich mir das sehr gut vorstellen.
0:16:23–0:16:29
Und das andere funktioniert aber auch. Also eben Netflix ist doch so ein Fall. Oder Spotify oder so.
0:16:29–0:16:30
Spotify, ja.
0:16:30–0:16:35
YouTube Premium und so. Die machen das alle. Und irgendwie ist das schon ein
0:16:35–0:16:38
Beweis dafür, dass die Salami-Taktik funktioniert.
0:16:38–0:16:43
Und sogar auch, wenn du dann relativ häufig und relativ happige Aufschläge bringst,
0:16:44–0:16:49
dann gibt es doch einen Anteil davon, von Leuten, die einfach weiterzahlen,
0:16:49–0:16:53
weil es ihnen zu mühsam ist, ihr Leben umzustellen. Und mir geht es ehrlich gesagt schon so.
0:16:53–0:16:58
Das Leben ist in vielen Fällen dann anstrengend genug, wenn du jetzt am Abend,
0:16:58–0:17:02
am Feierabend, nicht einfach das Netflix anlassen und dann musst du irgendwie
0:17:02–0:17:04
wieder etwas Neues einfallen lassen. Das ist mühsam.
0:17:05–0:17:11
Digi Chris, wie ist es denn bei dir? Was sind so typische Momente,
0:17:11–0:17:16
wo es dir der Nucke raushält, wenn du findest, jetzt geht es nicht mehr,
0:17:16–0:17:18
jetzt muss ich trotz allem Konsequenzen ziehen?
0:17:19–0:17:23
Also ich glaube, gerade bei der Dropbox einhaken, da hat es eben,
0:17:23–0:17:26
was Kevin gesagt hat, da haben sie mal die Anzahlgeräte runter.
0:17:27–0:17:31
Das ist bei mir auch, jetzt mache ich die Dropbox nicht mehr auf dem iPad und
0:17:31–0:17:35
so, und weisst du was, ich zügele halt sonst woher.
0:17:35–0:17:39
Und ich habe das Familienmitglied da ist er mit dem Speicher gewesen,
0:17:39–0:17:42
du hast schon, und bei der Dropbox ist ja noch krass, glaube ich,
0:17:43–0:17:47
wie sagen wir, Freedier, also gratis ist 2 Giga und dann geht es aber erst zu
0:17:47–0:17:54
1 oder 2 Tera nicht 50 Giga und ich habe dann auch bei dem Familienmitglied gesagt, so,
0:17:54–0:18:00
jetzt tun wir all deine Daten, zügeln wir auf eine Nextcloud und dann musst
0:18:00–0:18:03
du halt sagen, jetzt sitzen wir halt am Nachmittag an, dann musst du halt deine
0:18:03–0:18:07
Desktop-Verknüpfung, oder wenn und irgendetwas hast, musst du halt ändern,
0:18:07–0:18:08
aber ich sage einfach ja.
0:18:09–0:18:12
Es wäre egal, wenn du jetzt halt irgendwie... Und sie so, ja,
0:18:12–0:18:16
aber es kostet ja... Nein, wie sagen wir, es heisst, es kostet ja nur 8 Franken.
0:18:17–0:18:21
Nein, denen... Nein, Betrugern, da werden wir uns schon wieder explizit,
0:18:21–0:18:25
aber denen Halunke, oder ist das... Oder Schlabiner, oder wie viele haben wir da?
0:18:25–0:18:26
Schlabiner ist gut, ja.
0:18:26–0:18:31
Schlabiner, geben wir nicht die 8 Franken. Jetzt tun wir das umziehen.
0:18:31–0:18:35
Und dann hast du sogar in Deutschland gehostet. Ich bin der,
0:18:35–0:18:36
der es auch mein Passwort hat.
0:18:37–0:18:43
Und alles ist gut. Also es ist eine Kombination von 1 und 2 von Kevin, würde ich sagen.
0:18:44–0:18:48
Ich habe die Vermutung, dass es bei Dropbox wahrscheinlich nicht aufgegangen ist,
0:18:49–0:18:57
die Absicht, dass man eben mit Preiserhöhungen und Einschränkungen von der Gratisnutzung
0:18:57–0:19:02
mehr Leute zum Zahlen bringen kann.
0:19:02–0:19:07
Ich habe versucht herauszufinden, wie sich die Nutzerzahlen entwickelt haben.
0:19:07–0:19:12
Also es ist, glaube ich, noch schwierig zu sagen.
0:19:12–0:19:18
Also wenn das stimmt, was mir da Google angezeigt hat, dann ist es erstens beachtlich,
0:19:18–0:19:23
dass immer noch nur wirklich ein Bruchteil der Anwender wirklich zahlt.
0:19:24–0:19:32
20, 25, angeblich etwa 18 Millionen zahlende Nutzer versus über 700 Millionen registrierte Nutzer.
0:19:32–0:19:42
Aber die 700 Millionen sind seit 2017 nur noch minim angestiegen.
0:19:43–0:19:48
Dropbox war vorher ein Thema, das haben viele Leute benutzt.
0:19:48–0:19:53
Und jetzt ist es eigentlich weg vom Fenster. Niemand spricht mehr über Dropbox.
0:19:53–0:19:58
Niemand nutzt mehr. Ich weiss mal im Studium, mein Dropbox-Account ist noch
0:19:58–0:20:04
aktiv. und es gibt immer noch den Ordner Wirtschaftsinformatik vom MAS-Studium, aber das ist auch...
0:20:04–0:20:07
Und vielleicht was man auch muss sagen, wenn du jetzt, und auch wieder,
0:20:08–0:20:11
die Person, die mich über das Vibe-Coding gefragt hat, habe ich sie auch mal
0:20:11–0:20:15
gefragt, ja, die hat ein iPhone, hast du den Speicherplan bei Apple?
0:20:16–0:20:19
Ja klar, der für, glaube ich, einen Franken, oder was ist es, 1,50?
0:20:20–0:20:21
Ja, genau.
0:20:21–0:20:25
Ja, sie so, ja, 1 Franken ist ja nichts, das ist ja nicht einmal ein Kaffee,
0:20:25–0:20:30
aber dann irgendwie, eben bei Dropbox, 8 Franken ist dann vielleicht schon ein bisschen mehr.
0:20:30–0:20:34
Und wahrscheinlich macht das Apple halt logischer, wenn Dropbox sagen würde, hey,
0:20:35–0:20:40
für 1 Franken 50, lass es sein, kannst du halt anstatt 2 GB,
0:20:40–0:20:46
50 GB über und hast 4 Geräte, hätte es wahrscheinlich ein bisschen mehr zahlende Nutzer.
0:20:46–0:20:52
Reden wir doch darüber, welche Apps das bei euch vielleicht langsam in die Gefahrenzone
0:20:52–0:20:56
nie laufen, wo man sagt, was könnte passieren, dass ihr als nächstes findet,
0:20:56–0:21:01
hey, jetzt ist vorbei, Jetzt ziehe ich den Stecker, jetzt ist meine Geduld am Ende.
0:21:01–0:21:05
Und ich habe wirklich gerade ein paar, ich erzähle mal ein paar auf.
0:21:05–0:21:12
Also Spotify, einfach weil ich diese in recht vielen Bereichen unangenehm finde,
0:21:12–0:21:15
wie die mit uns Nutzerinnen und Nutzer umgehen.
0:21:15–0:21:18
Ich bin nicht sicher, ob ich das in dieser Sendung auch schon erwähnt habe.
0:21:18–0:21:21
Also Spotify zum Beispiel, wo dann ...
0:21:25–0:21:30
Zu gewissen Künstlern hingeht und sagt, wenn ihr auf einen Teil von euren Tantiemen
0:21:30–0:21:35
verzichtet, dann kommt ihr dafür ein kleines Schöpfchen im Algorithmus hinüber,
0:21:35–0:21:37
dass ihr mehr gespielt werdet.
0:21:38–0:21:39
Das heisst, dass wir euch mehr
0:21:39–0:21:45
in Playlists ziehen oder nach automatischen Vorschlägen mehr vorschlagen.
0:21:46–0:21:51
Und das finde ich ein ganzes dreckiges, mieses Geschäft. Jetzt haben wir wieder das E-Verdient.
0:21:52–0:21:56
Nein, es waren ja eigentlich haarblose umgangssprachliche Begriffe.
0:21:57–0:22:00
Nein, ich finde es wirklich einfach, das geht nicht. Du kannst nicht deinen
0:22:00–0:22:05
eigenen Algorithmus korrumpieren, um gleichzeitig deine Künstlerinnen und Künstler
0:22:05–0:22:08
dazu zu bringen, auf einen Teil von ihrem Lohn zu verzichten.
0:22:08–0:22:13
Das finde ich wirklich ein mieses, und ich sage es nochmal, blödes Geschäftsmodell.
0:22:14–0:22:18
Das geht gar nicht. Also da denke ich, ich sage es an so einen billigen Italo-Western,
0:22:18–0:22:23
wo halt irgendjemand von der Mafia kommt. hey, schönes Restaurant haben sie hier. Ja, genau.
0:22:24–0:22:29
Es wäre schon blöd, wenn jetzt plötzlich da ihre Türe irgendwie oder also wenn
0:22:29–0:22:30
da ein Unfall passieren würde.
0:22:30–0:22:33
Also das würde ich jetzt sagen, ja. Ich habe das Wort nicht gesagt,
0:22:33–0:22:36
aber ich glaube, ihr wisst alle, welches Wort ich habe sagen wollte.
0:22:36–0:22:40
Ja, genau. Und Netflix, wie gesagt, wer antwortet, ich finde,
0:22:40–0:22:46
die schlönen auch irgendwie gefühlt ständig auf und der Katalog wird aber nicht unbedingt besser.
0:22:46–0:22:50
Aber Kevin, hast du auch so einen Abschusskandidat inne.
0:22:51–0:22:57
Ich habe Adobe herausgefunden, ich kann nicht weg. Das ist einfach so.
0:22:57–0:22:59
Das ist jetzt einfach, ich muss mit dem leben.
0:22:59–0:23:03
Was jetzt gerade so auf der Kippe ist, ist meine To-Do-App.
0:23:03–0:23:03
Ui.
0:23:04–0:23:08
Weil ich habe To-Do-Ist. Die kann alles, was ich kann.
0:23:09–0:23:12
Die kann alles, was ich brauche. Die kann alles, was ich möchte.
0:23:12–0:23:16
Jetzt habe ich aber das Problem, dass wenn ich einen Termin...
0:23:16–0:23:20
Man kann Termine, also nein, ich kann Aufgaben setzen, dass die erst an einem
0:23:20–0:23:22
bestimmten Termin erscheinen.
0:23:22–0:23:25
Das heisst, die Aufgabe trage ich heute ein, sagt er, die ist am Donnerstag
0:23:25–0:23:26
fällig, dann bekommt die am Donnerstag.
0:23:27–0:23:31
Das ist kein Sexenwerk. Jetzt möchte ich den Termin, den am Donnerstag kommt,
0:23:31–0:23:35
jetzt klicke ich den an, sage ich komme heute eh nicht, ich verschiebe den auf den Freitag.
0:23:35–0:23:40
Dann kann ich den anklicken, ich kann das Datum verschieben und das geht drei bis vier Sekunden.
0:23:41–0:23:42
Oh ja, das nervt.
0:23:43–0:23:47
Das nervt. Jetzt habe ich denen geschrieben und gesagt, ist das ein Problem,
0:23:47–0:23:50
habe nur ich das, kennt ihr das?
0:23:50–0:23:52
Und dann haben die gesagt, du hast zu viele Aufgaben drin.
0:23:53–0:23:57
Und dann habe ich gesagt, das kann ja nicht sein, weil ich habe ja,
0:23:57–0:24:01
also wahrscheinlich 27 Milliarden Aufgaben sind erledigt.
0:24:02–0:24:03
Die brauche ich nie mehr.
0:24:04–0:24:06
Löscht doch die einfach. Das geht nicht.
0:24:07–0:24:08
Das ist wahr.
0:24:08–0:24:15
Und jetzt ist wahrscheinlich, mein ganzer Backlog von 5-6 Jahren mit dieser
0:24:15–0:24:20
App arbeiten und jeden Tag 10-15.000 das ist jetzt so gross geworden,
0:24:20–0:24:21
dass die ganze App laggt.
0:24:24–0:24:29
Was mache ich jetzt? Ich hole ein neues Konto ein, das schiesst mich an.
0:24:29–0:24:32
Jetzt bin ich wirklich am rumschauen, gibt es einfach Alternativen.
0:24:32–0:24:37
Wenn ich wechsle, kann ich vielleicht eine App nehmen, die ein bisschen mehr bietet als das.
0:24:37–0:24:43
Wo ich dann sage, okay, dann denke ich meine Abläufe noch mal anders und integriere
0:24:43–0:24:43
vielleicht etwas anderes.
0:24:45–0:24:50
Das ist auch eine wirklich lustige Reaktion, dass sie dann eigentlich dir die Schuld geben.
0:24:50–0:24:52
Ich habe das Bild auch erledigt.
0:24:52–0:24:56
Genau. Als dass man würde das zum Anlass nehmen, zu überlegen,
0:24:56–0:25:00
wenn man vielleicht irgendwie könnte, ja, so ein Archivierungsmodul einbauen
0:25:00–0:25:02
oder was weiss ich was. Da gäbe es eine Möglichkeit.
0:25:02–0:25:06
Und anhand von der Reaktion habe ich das Gefühl, sie kennen den Bug.
0:25:06–0:25:11
Also die wissen, dass sie das Problem haben, weil er mir zu klar antworten konnte,
0:25:11–0:25:17
hey, in deiner App, in deinem Benutzer hat es zu viel
0:25:17–0:25:22
Erledigte Tasks, das ist das Problem. Dann denke ich so, das ist jetzt technisch,
0:25:22–0:25:25
nicht so eine Sache. Vibe Coding, zwei Minuten.
0:25:25–0:25:27
Und das läuft, ich schwöre.
0:25:27–0:25:31
Ich würde auch sagen, heute haben wir irgendwie, wir haben KI-Modelle,
0:25:31–0:25:38
wo irgendwie 5 Terabyte gross sind, also ich nehme an, du hast nicht so viel so viel.
0:25:39–0:25:41
Ich habe ein ähnliches Ding.
0:25:42–0:25:45
Ich brauche in meinem Blog oder nein, nicht in meinem Blog, wenn ich schreibe,
0:25:46–0:25:49
in meinem Browser, Hier habe ich ein Plugin, das heisst «Languagetool»,
0:25:49–0:25:54
das schreibt, dass ich richtige Sätze schreibe.
0:25:54–0:25:56
Früher hat es einfach die Rechtschreibung korrigiert.
0:25:57–0:26:00
Heutzutage kann es auch recht gut die Grammatik sein und man sieht,
0:26:00–0:26:02
dass die Sätze vollständig sind.
0:26:02–0:26:05
Aber seit etwa drei Monaten geschlagenen drei Monate ist es einfach so,
0:26:06–0:26:10
wenn du es im Browser hast, dass es irgendwie, wenn du ein wenig reingetroffen hast,
0:26:11–0:26:15
dann fängt es an, den Browser immer auszubremsen und irgendwann einmal hangt
0:26:15–0:26:20
er und dann kannst du ihn abschiessen und dann musst du wieder von vorne anfangen.
0:26:20–0:26:24
Ich habe ihm das x-fach geschrieben, per E-Mail und so.
0:26:24–0:26:28
Dann schreibt jedes Mal so ein KI-Bot zurück, der sagt, wunderbar,
0:26:28–0:26:31
danke vielmals, dass du uns die Meldung gemacht hast.
0:26:31–0:26:35
Könntest du uns bitte noch mehr Details dazu schicken, was hast du für ein Betriebssystem,
0:26:35–0:26:38
was für einen Browser, was hast du sonst noch für Erweiterungen installiert,
0:26:39–0:26:42
dieses, jenes, schreibst du das alles und dann schreibt er wieder zurück.
0:26:42–0:26:45
Wunderbar, danke schön, könntest du mir noch dieses und jenes und das Gefühl,
0:26:45–0:26:50
das ist einfach ein abwimmeliges Ding und das hat nie, egal was ich dort an
0:26:50–0:26:54
Daten zusammensammle zu dem Fall, es sieht nie irgendwie ein Mensch,
0:26:54–0:26:58
der sich darum kümmern würde. Und dann findest du auch so, der Moment ist vielleicht,
0:27:00–0:27:05
Hat diese Software noch eine Zukunft, wenn sich niemand um so etwas kümmert,
0:27:05–0:27:07
was wirklich ein elementares Problem ist?
0:27:08–0:27:13
Dann gehst du bei Mozilla, also bei Firefox, in den Kommentaren zu dieser Erweiterung
0:27:13–0:27:16
und schaust, nein, du bist nicht der Einzige.
0:27:16–0:27:19
X andere Leute regen sich auch schon seit Monaten darüber auf und dann findest
0:27:19–0:27:23
du irgendwie so, okay, was macht ihr eigentlich beruflich da?
0:27:26–0:27:30
Dann hängt es mir irgendwann einmal aus. Das Dumme ist natürlich,
0:27:31–0:27:35
wenn du hier schauen kannst, was es als Alternative gibt, dann gibt es quasi keine.
0:27:36–0:27:41
Und da sind wir dann in dieser Situation, wo man, oder dich in Christa,
0:27:41–0:27:46
muss man einfach sagen, verzichte jetzt oder gehe ich auf eine schlechtere Lösung
0:27:46–0:27:50
zurück, weil es eigentlich nichts gleich Gutes gibt.
0:27:51–0:27:57
Der Grundentscheid für diese App war eigentlich ursprünglich gut, oder wie machst du das?
0:27:57–0:28:03
Bist du eher der, der die Faust im Sack macht oder auf irgendetwas wechselt,
0:28:03–0:28:05
das vielleicht nicht ganz so gut ist?
0:28:06–0:28:11
Also ja, wenn es halt so ist, dass einfach irgendeine App macht,
0:28:12–0:28:14
was sie will. Ich höre es momentan gerade keinen Fall.
0:28:15–0:28:21
Und eben, ich sage jetzt, oder auch irgendeine App bringt dir am Anfang ein 10-sekündiges Pop-Up.
0:28:22–0:28:27
Ja, also eben, vielleicht mit Vibe-Coding bauen wir selber schnell eine App.
0:28:27–0:28:30
Ja gut, aber nein, manchmal musst du halt einfach die Faust im Sack machen.
0:28:30–0:28:34
Jetzt wie gesagt, noch mal zum Adobe-Beispiel gekommen, für den Kevin,
0:28:35–0:28:38
wo halt eben für den Kunden Flyer macht, ist,
0:28:38–0:28:43
Affinity, keine Option für mich, ja, wo halt eben eben in einem Foto malen,
0:28:43–0:28:48
irgendwie ein Bücher wegreterstellt, wobei das kann auch die ChatGPT oder die
0:28:48–0:28:49
Gemini mittlerweile, aber ja,
0:28:50–0:28:53
also du bist halt ausgeliefert und eben schön wäre ja noch.
0:28:55–0:28:58
Gehen wir nochmal schnell zu Microsoft Money, das ist glaube ich so ein Running
0:28:58–0:29:01
Gag in dem Podcast seit 30 Jahre.
0:29:01–0:29:05
Ja. Ich habe noch angeschaut. Der Blogpost hat immer noch etwa so 70 Klicks
0:29:05–0:29:09
pro Monat, obwohl er schon er ist.
0:29:10–0:29:14
Er ist wie alt? Er ist zwölf Jahre alt und er ist schon von zwölf Jahren,
0:29:14–0:29:18
ist die Software schon 14 Jahre da gewesen.
0:29:21–0:29:25
Aber du könntest jetzt sicher Vibe-Coding Microsoft Money nehmen und das neu
0:29:25–0:29:26
bauen. Darf man das echt?
0:29:26–0:29:27
Ja, das darf man.
0:29:28–0:29:32
Das wäre wahrscheinlich nicht so eine Sache. Dann könntest du Schüsseler Money.
0:29:32–0:29:35
Schüsseler Money, genau, das wäre super. Aber unser Kollege,
0:29:35–0:29:39
also nicht Kollege, sage ich, unser Hörer hat er das genau gemacht.
0:29:39–0:29:43
Und jetzt muss ich schnell nachschauen, wie er heisst.
0:29:44–0:29:47
Der Martin ist das gewesen, den wir in der letzten Sendung, der hat genauso,
0:29:48–0:29:51
das ist quasi ein Money-ersatz, den er programmiert hat.
0:29:51–0:29:53
Nein, es müsste genau gleich aussehen.
0:29:53–0:29:57
Ah, mit der gleichen Optik. Eine 1-zu-1-Kopie. Genau.
0:29:57–0:29:57
Oldschool.
0:29:58–0:30:04
Das wäre es dann. Aber wie habt ihr es denn, liebe Leute, mit Adobe ist der Eint-Elefant?
0:30:04–0:30:06
Aber wir haben noch einen zweiten.
0:30:06–0:30:10
Wir haben jetzt mit dem zweiten Elefanten im Raum und das ist das Microsoft
0:30:10–0:30:11
Office, das ich schon erwähnt habe.
0:30:12–0:30:16
Ich habe jetzt Anfangsjahr wieder einmal gefunden, okay, ich zahle jetzt noch
0:30:16–0:30:23
mal so ein Abo von irgendjemandem so einem leicht nach Unterwelt schmuckenden
0:30:23–0:30:26
Dealer von Seriennummern.
0:30:27–0:30:27
Entschuldigung.
0:30:28–0:30:31
Ich habe mir eine Seriennummer noch günstig besorgt und so.
0:30:31–0:30:35
Aber ich finde eigentlich jedes Jahr, ich will das gar nicht mehr brauchen und
0:30:35–0:30:38
ich brauche eigentlich das Word sowieso nicht mehr, ich schreibe alles,
0:30:38–0:30:43
wie gesagt, in Browser oder in Google Docs, wenn es unbedingt muss sein oder
0:30:43–0:30:45
natürlich in meiner Markdown-App,
0:30:45–0:30:49
die finde ich grossartig, die brauche ich auch gerne, aber das Word brauche ich nicht mehr.
0:30:49–0:30:52
Das Excel brauche ich ab und zu noch, und eigentlich nur wegen dem,
0:30:53–0:30:58
und dann findest du so, ich habe keine Lust, mir einen Ersatz für das Excel
0:30:58–0:31:01
zu suchen, aber ich habe keine Lust mehr, alle Jahre wegen dem zu zahlen.
0:31:02–0:31:04
Was wäre da der richtige Weg für das?
0:31:05–0:31:08
Kevin, wie würdest du mit so einem Dilemma umgehen?
0:31:09–0:31:18
Geduld. Ich glaube, der Moment, wo Microsoft Office verschwinden wird,
0:31:18–0:31:19
ist nicht mehr so weit weg.
0:31:20–0:31:23
Man muss vielleicht ein bisschen unterscheiden zwischen Firmen und Privaten.
0:31:23–0:31:28
Ich glaube, in privaten Infrastrukturen kann man es relativ clear setzen.
0:31:28–0:31:31
In Geschäftsinfrastrukturen, wo es verhängt ist mit Exchange,
0:31:31–0:31:36
SharePoint und Teams und so, dort hat es sich positioniert. da bringst du es fast nicht raus.
0:31:37–0:31:41
Ja. Aber im privaten Bereich habe ich wirklich das Gefühl, da kann man gleich
0:31:41–0:31:44
mal den Sprung machen auf eine andere Software.
0:31:44–0:31:48
Ich habe einfach das Gefühl, all die Alternative mit LibreOffice und was es
0:31:48–0:31:50
alles gibt, ist für mich immer so ein bisschen...
0:31:51–0:31:55
Ich finde es nicht so cool. Es ist einfach, es sieht nicht so lässig aus.
0:31:55–0:31:58
Es ist ein bisschen von der Bedienung her so ein bisschen, ah.
0:31:58–0:32:02
Und ich habe dann nicht so Lust, mit so etwas zu arbeiten, wo ich so finde,
0:32:03–0:32:08
Microsoft Office ist jetzt auch nicht super, aber es sieht einfach schon besser
0:32:08–0:32:11
aus als die anderen Sachen. Und dann ist es für mich wie so.
0:32:12–0:32:14
Es ist wirklich, bei den anderen Softwaren habe ich teilweise gefühlt,
0:32:15–0:32:16
die sind jetzt wie von 2004.
0:32:16–0:32:20
Ja, das LibreOffice ist wirklich, ich höre das auch jedes Mal,
0:32:20–0:32:23
wenn ich das schreibe und ich könnte mir vorstellen, dass auch dann auf diese
0:32:23–0:32:27
Sendung jemand schreibt, ja LibreOffice, aber mir geht es genau wie dir.
0:32:27–0:32:29
Ich meine, das Ding sieht aus wie 1995.
0:32:30–0:32:34
Ich gehe noch, ich gehe noch zehn Jahre abziehen von dem, was du gesagt hast.
0:32:34–0:32:39
Es sieht wirklich alt aus und dann funktioniert es in den Details dann doch
0:32:39–0:32:43
ein bisschen anders und dann möchte ich eigentlich nur das Excel,
0:32:43–0:32:48
aber bei dem LibreOffice steckt alles irgendwie in einer Anwendung.
0:32:48–0:32:54
Aber ich möchte eigentlich lieber nur eine schlankere Variante für das Excel eigentlich.
0:32:54–0:32:58
Aber dann in der Cloud gibt es ja heute Airtable und all das Zeug,
0:32:58–0:32:59
kannst du ja alles machen.
0:32:59–0:33:03
Aber ich möchte eigentlich lieber doch etwas, ich möchte eigentlich etwas so
0:33:03–0:33:10
Markdown-mässig, also das gleiche Markdown-Prinzip, also absolut radikal vereinfacht
0:33:10–0:33:14
und aufs Wesentliche konzentriert, aber für Tabellenkalkulation.
0:33:14–0:33:17
Und wenn es so etwas gibt und ihr mir so etwas könntet empfehlen,
0:33:17–0:33:19
dann machen wir in der nächsten Sendung.
0:33:19–0:33:23
Und die nächste Sendung ist, ich verrate es jetzt, das ist die Ausgabe 800.
0:33:24–0:33:29
Dann werdet ihr in unserer Ausgabe 800 lobend erwähnt. Wir widmen ihr euch die
0:33:29–0:33:31
ganze Jubiläumsendung.
0:33:31–0:33:36
Apropos, haben wir eigentlich ein Thema für die nächste Sendung, die Nummer 800?
0:33:37–0:33:38
Ich habe keine Ahnung.
0:33:38–0:33:42
Ich überlege mir noch was. Aber schnell, was ihr jetzt gesagt habt, wegen dem...
0:33:42–0:33:48
Office in den Geschäften. Und es gab ja das berühmte Projekt Limux in der Stadt München.
0:33:48–0:33:54
Und ja, Microsoft hat einen Sitz in Ismaning, wo in Bayern ist.
0:33:54–0:33:59
Und dort anscheinend hat es halt irgendwie sogar eine grüne Politikerin gegeben,
0:33:59–0:34:02
die dann am Schluss am Linux den Stecker gezogen hat.
0:34:02–0:34:05
Und sie hat dann gesagt, und das muss man halt einfach verstehen,
0:34:06–0:34:07
wir drei sind alles Nerds.
0:34:07–0:34:13
Es sind praktische Leute, damals ist es glaube ich noch Open Office war brühlend
0:34:13–0:34:17
an mich gekommen, weil du kannst ja, also ich verstehe es ja,
0:34:17–0:34:18
wenn jetzt jemand vielleicht,
0:34:20–0:34:25
Irgendwie halte ich jetzt im Steueramt, ja, ich mit Steuererklärungen einscannen.
0:34:25–0:34:28
Wenn du demnächst sagst, so, ja, das ist jetzt Linux, es sieht so aus,
0:34:29–0:34:31
da seien die Leute berührend gekommen, die überfordert gewesen.
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Verstehe ich also, da sage ich jetzt nicht, die sind dumm. Und ja,
0:34:35–0:34:39
man kann ja denken, dass, nein, ich habe vielleicht zwei, drei Makros zu Hause.
0:34:39–0:34:43
Ich nehme jetzt an, die Stadt München wird 250 Millionen Makros haben.
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So was. Und ich muss auch sagen, wegen Microsoft, nein, ich bin einfach zu faul. ganz einfach.
0:34:49–0:34:54
Ich bin zu faul, weil wie Kevin gesagt hat, im Büro hast du Microsoft Office
0:34:54–0:34:57
und wenn ich zu Hause auch mal etwas mit dem XM mache,
0:34:58–0:35:01
ob es jetzt eine Budgetplanung ist oder so, habe ich echt keinen Bock und ich
0:35:01–0:35:04
sage, ach, die, was ist es, 10 Std.
0:35:04–0:35:08
Pro Monat, ist ein Kaffee und ein Gipferei.
0:35:08–0:35:13
Also wir tun das positiv und sagen, Treue ist doch auch etwas Gutes.
0:35:13–0:35:19
Das ist auch ein Wert an sich und sind Treue eure Gegenseitigung und eurer Software gegenüber, oder?
0:35:19–0:35:25
Und dann schickt uns lustige Vorschläge, was wir nächste Woche in der 800.
0:35:25–0:35:29
Sendung machen sollen und dann machen wir es. Vielleicht. Bis dann.
0:35:30–0:35:31
Macht's gut. Ahoi.
0:35:39–0:35:41
Besuchen Sie uns auch im Netz auf

Es ist wie im richtigen Leben: Mit der Zeit lässt das Feuer nach. Aus dem kribbeligen Gefühl wird Alltag, Leidenschaft mutiert zur Routine. Und irgendwann fragen wir uns: Ist das noch das, was ich will? Wir fangen an, uns klammheimlich nach Alternativen umzusehen. Vielleicht werden wir fündig. Womöglich kommen wir auch zum Schluss, dass die Beziehung zwar nicht mehr perfekt ist, aber den Zweck erfüllt – und wir sie aus pragmatischen Gründen aufrechterhalten. Doch wenn wir dem Schriftsteller Thomas Meyer glauben sollen, dann gibt es nur einen richtigen Weg – «Trennt euch!» heisst sein Buch für diese Fälle.

Aber keine Angst: Wir wollen euch nicht dazu bringen, eure Ehe, Beziehung oder Situationship zu überdenken. Bei uns im Nerdfunk geht es nicht um die Liebe fürs Leben, sondern nur um die Apps für bestimmte Aufgaben. Und die auszutauschen, sollten in den wenigsten Fällen mit Herzschmerz verbunden sein. Dafür aber, unter Umständen, mit der mühseligen Aufgabe, Dokumente in ein neues Format zu konvertieren, oder dann doch einen Neuanfang zu wagen.

Und wir werden versuchen, die Analogie nicht überzustrapazieren. Stattdessen gehen wir ernsthaft darauf ein, welche Gründe dafür sprechen, von einer alten auf eine neue App zu wechseln: Wie evaluiert man den Nachfolger? Was ist beim Umstieg zu beachten? Und braucht es ein Abbruch-Szenario, für den Fall, dass die neue App die Erwartungen nicht erfüllt? „Wann es Zeit ist, mit einer App Schluss zu machen“ weiterlesen

Vibe-Coding: Softwareentwicklung als Jekami

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:12–0:00:16
Radio Stadtfilter ist da. Hallo miteinander. Wollen Sie einen Jingle hören?
0:00:16–0:00:18
Ich würde sagen, wahrscheinlich ja.
0:00:18–0:00:19
Radio Stadtfilter.
0:00:19–0:00:20
Ist das gut, Mami?
0:00:21–0:00:23
Gut. Es ist das Beste, was es gibt.
0:00:24–0:00:29
Klasse, toll. Das Beste, was es gibt. Und die, die dazu beitragen,
0:00:29–0:00:34
dass das wirklich hervorragend wird, sind am Draht. Da ist zum einen der Digi Chris.
0:00:35–0:00:36
Hello, hello.
0:00:36–0:00:43
Und nachher der andere, der Master der heutigen Sendung, der Mr. Sir Kevin Rechsteiner.
0:00:44–0:00:48
Hello. Und eigentlich muss ich dich auch vorstellen. Du bist Radio Schüßler,
0:00:48–0:00:49
weil das vergessen wir immer.
0:00:50–0:00:55
Ja, das stimmt, aber ich weiss es nicht. Ist es egal. Kevin,
0:00:55–0:00:58
darf ich dir eine indiskrete Frage stellen?
0:00:58–0:00:59
Immer.
0:01:00–0:01:05
Ich habe letztes Mal auf SRF diese Sendung geschaut, mit den beiden Typen,
0:01:05–0:01:08
die in der Weltgeschichte herumreisen. Sagt ihr die etwas?
0:01:09–0:01:12
Sie heisst, glaube ich, Zwei Reisen.
0:01:14–0:01:16
I don't know. Nein, weiss nicht.
0:01:17–0:01:20
Zwei Reisen. Ich habe mal... Ah, genau.
0:01:20–0:01:24
Und die eine ist so eine Frau, die noch charmant ist.
0:01:24–0:01:28
Aber die andere... Ich weiss auch nicht, vielleicht kennt Digi Chris die Sendung.
0:01:29–0:01:34
Weil der Mann, der Typ, der dort vorkommt, der heisst Johnny irgendetwas.
0:01:34–0:01:36
Johnny Fischer. Und der erinnert mich...
0:01:36–0:01:37
Johnny? Ja.
0:01:37–0:01:38
Kennst du den? Der erinnert...
0:01:38–0:01:41
Das ist der freite Teil von Divertimento.
0:01:42–0:01:46
Ja, genau. Und der erinnert mich... Ich weiss nicht, warum. Der erinnert mich
0:01:46–0:01:50
wahnsinnig an dich. Wenn du einen Seelenverwandten hast, dann könnte das der sein.
0:01:51–0:01:53
Ist das eine Beleidigung für dich oder ein Kompliment?
0:01:54–0:01:59
Ich habe Joni einmal kennengelernt. Ganz schnell. Ich kenne Manu.
0:01:59–0:02:00
Ah, du kennst den anderen.
0:02:00–0:02:04
Sein Gegenpart. Den Joni kenne ich nicht. Ich weiss es nicht.
0:02:06–0:02:09
Aber ich kann das abklären mit Manu.
0:02:12–0:02:17
Wir sind unterstellt worden, Johnny ist mein grösserer Früher, ob das kann sein.
0:02:17–0:02:22
Ja, bitte klär das ab, ich weiss es einfach nicht, ich kann es nicht so konkret
0:02:22–0:02:24
festmachen, aber von der White...
0:02:24–0:02:29
Also der Mann ist dir einfach unsympathisch, das ist wie der Kevin.
0:02:30–0:02:36
Nein, im Gegenteil, ich finde ihn recht sympathisch und er ist so begeisterungsfähig
0:02:36–0:02:40
und er kann irgendwie im grössten Loch rausschauen, wo er herreisen muss und
0:02:40–0:02:44
dann findet er es doch immer noch cool und so und hat eine positive Ausstrahlung.
0:02:45–0:02:47
Und das bringe ich schon mit dir in Verbindung.
0:02:47–0:02:53
Also ich glaube, wenn wir zusammen herumreisen würden, wenn ich quasi die Frau
0:02:53–0:02:56
wäre, also sie reisen ja nicht zusammen herum, sondern der eine geht dort,
0:02:56–0:02:57
der andere, der andere dort.
0:02:58–0:03:03
Aber ich wäre dann der, der schon mal sagen würde, hey, das ist ein Scheiss
0:03:03–0:03:07
und ich finde es nicht lustig und ich könnte mir nicht etwas anderes machen
0:03:07–0:03:10
und so. und du wärst immer der, der die Stimmung hochhalten würde.
0:03:11–0:03:13
Das ist im Falle nicht so.
0:03:13–0:03:14
Ist das nicht so?
0:03:15–0:03:21
Nein, das ist im Falle nicht so. Ich bin, ich bin, wenn wir auf Reisen wären, wahrscheinlich schon.
0:03:23–0:03:28
Aber das sagt mir meine Frau oft. Das ist jetzt eine Wahrheit.
0:03:28–0:03:29
Das ist jetzt indiskret.
0:03:29–0:03:30
Ja.
0:03:30–0:03:32
Ich werde verrückt auf der Welt.
0:03:33–0:03:34
Ah, okay. Das habe ich.
0:03:34–0:03:41
Wenn Sachen nicht so sind, wie ich das Gefühl habe, sie müssten sein.
0:03:41–0:03:45
Wenn ungerechte Zeug passiert, dann bin ich hässig, da kannst du mich nicht mehr brauchen.
0:03:46–0:03:50
Es ist nie, stundlicherweise ist es nie auf Personen, es ist immer auf Sachen.
0:03:50–0:03:54
Wenn ich finde, irgendetwas ist scheisse, angeschrieben, oder einfach nicht,
0:03:54–0:03:59
es ist nicht gut, man hat sich da keine Mühe gegeben, dann kann ich frustriert sein.
0:03:59–0:04:02
Und dann braucht es jemanden, der es hält, schnurren.
0:04:03–0:04:07
Und dann ist es wieder gut. Es geht so schnell, geht es. Ja.
0:04:08–0:04:12
Ja, ich glaube, Aber hingegen kenne ich das schon auch von mir.
0:04:12–0:04:16
Vielleicht, Digi Chris, kennst du den Joni Fischer? Kannst du meine Beobachtung
0:04:16–0:04:21
bestätigen oder würdest du sie komplett verneinen, negieren?
0:04:21–0:04:25
Ich habe ihn schon gesehen, aber könnte es keinen Vorteil über ihn bilden.
0:04:26–0:04:30
Also, dann müssen wir da auf die Recherche warten.
0:04:32–0:04:38
Aber ja, nein, ich finde, ich glaube, es ist auch so die Art,
0:04:38–0:04:43
Irgendwie glaube ich, ist es die Art, wo mich am meisten ähnlich sind.
0:04:43–0:04:49
Aber dass ihr im gleichen Raum gewesen seid, ist das nicht so gewesen, dass ihr gefunden habt,
0:04:49–0:04:53
Hey, ich habe nicht einmal mit ihm gesprochen. Ich kenne ihn so nicht.
0:04:53–0:04:55
Ich kenne wirklich nur den Manu so ein bisschen.
0:04:56–0:04:58
Von daher, ich weiss es nicht.
0:04:59–0:05:03
Ja, wir klären das ab. Und Digi Christen, wir haben also etwa
0:05:05–0:05:11
75 Sekunden Zeit. Welche TV-Persönlichkeit bist du am ehesten?
0:05:11–0:05:13
Was wurde dir da schon unterstellt?
0:05:14–0:05:18
Huff, gute Frage, aber ich weiss es nicht.
0:05:18–0:05:22
Aber ich müsste sagen, wenn wir das so über das Reisen gehen,
0:05:23–0:05:27
also die TV-Persönlichkeit, die mir am sympathischsten ist, wenn man das sagen
0:05:27–0:05:29
darf, ist die Mona Fetsch mit ihrer Reisesendung.
0:05:29–0:05:33
Also jetzt einfach, wenn man das mal so sagen darf, also ich bin wahrscheinlich
0:05:33–0:05:37
absolut konträr zu Mona, aber einfach,
0:05:37–0:05:44
ich weiss noch, was angefangen hat mit HDTV, hat sie irgendwann eine Reisesendung
0:05:44–0:05:48
gehabt und das war einfach so genial, also für sie immer Head's up,
0:05:48–0:05:51
also auch wenn ich nicht von SRF bezahlt bin.
0:05:51–0:05:58
Nein, ich bin da absolut einverstanden, ich würde auch für Mona Vetsch allein die Gebühren zahlen.
0:05:58–0:06:01
Und ich habe sie mal, also sie ist die, die ich mal kennengelernt habe,
0:06:01–0:06:03
oder kennengelernt ist jetzt ein bisschen zu viel gesagt.
0:06:03–0:06:08
Sie war ja mal im Dings, in dem Stadttag, den es dann noch gab, in Albani.
0:06:08–0:06:14
Und dort ist sie sie und dann bin ich dort auch gewesen. Und das ist ein sehr netter Abend gewesen.
0:06:14–0:06:19
Und jetzt fangen wir aber an mit unserer Hauptsendung. Und darum haben wir keine
0:06:19–0:06:25
Zeit mehr, um über das grösste Problem zu sprechen, nämlich die Ratten auf diesen Kreuzfahrtschiffen.
0:06:26–0:06:28
Aber darüber reden wir ein anderes Mal.
0:06:52–0:06:56
Wir sind heute voll auf KI, Kevin, und warum sind wir das?
0:06:56–0:07:02
Wir sind voll auf KI. Wir haben lange, lange immer über KI geredet und irgendwann
0:07:02–0:07:06
habe ich gemerkt, wir haben eigentlich Vibe-Coding nur so angeschnitten und
0:07:06–0:07:09
wir haben es immer noch so geschrampt.
0:07:09–0:07:12
Ich glaube, wir haben im Jahresrückblick mal über Vibe-Coding gehabt.
0:07:12–0:07:17
Aber wirklich eine Sendung über Vibe-Coding haben wir nie gemacht und darum
0:07:17–0:07:23
habe ich gefunden, wir müssen heute über Vibe-Coding reden. und ich möchte nicht nur sagen,
0:07:25–0:07:30
was es ist, sondern ich möchte auch vielleicht erzählen, wie wir es nutzen können
0:07:30–0:07:32
oder was solche Möglichkeiten sind.
0:07:32–0:07:39
Das finde ich sehr gut. Ich würde an dieser Stelle gerade mal den Martin ins
0:07:39–0:07:41
Spiel bringen, Martin Betschardt.
0:07:41–0:07:44
Wir sagen normalerweise den Nachnamen nicht, aber jetzt habe ich es gesagt.
0:07:45–0:07:47
Es ist auch nichts Verwerfliches, was du gesagt hast.
0:07:47–0:07:53
Er ist eigentlich Er war, glaube ich, der Allerste, der mit dem Thema überhaupt angefangen hat.
0:07:53–0:07:58
Und er hat uns einmal erklärt, dass er so eine Finanz-App entwickelt.
0:07:58–0:08:01
Und er hat dann uns im März nochmal geschrieben.
0:08:02–0:08:05
Er ist dann fertig gewesen. Der Babyboomer meldet sich nochmals.
0:08:05–0:08:07
Ich habe meinen Finanzplaner beendet.
0:08:08–0:08:11
Ursprünglich war es ein webbasiertes Programm mit JavaScript.
0:08:11–0:08:18
Mit Hilfe von Anti-Gravity und Claude Sonnet konnte ich den HTML-Code in eine
0:08:18–0:08:21
Exe-Datei umwandeln. Es fühlt sich irgendwie komisch an.
0:08:21–0:08:27
Sonnet ist wie ein Programmierer, der einem zuhört, akribisch meine Wünsche
0:08:27–0:08:30
aufführt, auch wenn ich immer wieder was zu meckern hatte.
0:08:30–0:08:36
Ich glaube, da kommt noch eine massive Lawine auf uns zu, welches das Programmieren
0:08:36–0:08:38
radikal verändert, also die Lawine.
0:08:38–0:08:42
Wie bereits gesagt, ich habe vom Programmieren keine Ahnung,
0:08:42–0:08:47
aber Kevin, als Zusammenfassung ist das ganz gut, man hat es ja seinen Privatprogrammierer,
0:08:47–0:08:53
man gibt dem Anweisungen und der macht das in Programmcode, den man selber nicht kann.
0:08:54–0:09:02
Das ist eigentlich die Idee. Und eigentlich ist das Vibe-Coding relativ schnell
0:09:02–0:09:06
ein Bestandteil von allen KI-Diensten.
0:09:09–0:09:11
Programmierer haben schon schnell gewusst und IT-Leute haben auch schon schnell
0:09:11–0:09:12
gewusst, dass es das gibt.
0:09:12–0:09:16
Aber ich glaube, in der breiten Masse hat man das nicht so wahrgenommen,
0:09:16–0:09:21
weil viele Leute sich gar nicht so klar sind, was kann ich denn überhaupt machen
0:09:21–0:09:25
oder was würde mir das jetzt bringen oder wie kann ich das nutzen und ich glaube
0:09:25–0:09:30
darum ist das wie so ein bisschen bei Nicht-IT-Leuten unter dem Radar gewesen
0:09:30–0:09:33
und mittlerweile merken nur schon Leute,
0:09:33–0:09:36
die so ein bisschen, ich sage jetzt affin sind hey,
0:09:36–0:09:38
das gibt mir irgendeine Möglichkeit,
0:09:39–0:09:46
irgendetwas Cooles zu machen, weiterentwickeln, ändern oder ausprobieren und
0:09:46–0:09:47
das finde ich auch recht spannend.
0:09:48–0:09:53
Mir geht es auch so. Und Digi Chris, können Sie, dass die Leute das nicht merken,
0:09:53–0:09:59
weil die KI so viele Aspekte hat, dass das irgendwie ein von vielen Aspekten
0:09:59–0:10:02
ist, der dann halt ein bisschen untergegangen ist?
0:10:02–0:10:07
Ja, was ich jetzt muss sagen, ich habe ja in der Pre-Show gesagt,
0:10:07–0:10:08
ich könnte jetzt mal als Experiment
0:10:10–0:10:18
mal Gemini und Claude Ischna am Rechnen, machen wir eben Gorillabuzz als Website.
0:10:18–0:10:22
Das hast du nicht in der Pre-Show gesagt, sondern bevor wir auf Sendung sind.
0:10:23–0:10:24
Das ist in der Pre-Pre-Show.
0:10:24–0:10:24
Ja, genau.
0:10:25–0:10:31
Also ich habe es gemacht und was Gemini gemacht hat, ja, das kommt irgendwie an.
0:10:31–0:10:37
Also krass, weil, ja, ich muss auch sagen, ich kann gut lesen,
0:10:37–0:10:41
eben gerade auch im SOP, im ABAP, ja, ich weiss einigermassen,
0:10:41–0:10:45
was da passiert, aber ich könnte es wahrscheinlich nicht selber schreiben.
0:10:47–0:10:51
Das ist schon krass, wenn du jetzt einfach jemanden hast und dann gerade PowerShell
0:10:51–0:10:59
von Microsoft und du einfach sagst, ja mach mal, kopier mal alle Daten von dort und dort.
0:11:01–0:11:08
Ja, das ist schon noch deftig und klar, du musst halt doch noch einigermassen schauen,
0:11:10–0:11:14
Du dreht es vielleicht nicht gerade vor dem AC-Doppelpunkt oder eben Droptable-Morrow.
0:11:14–0:11:16
Genau, auf das kommen wir.
0:11:17–0:11:23
Aber ja, es ist schon krass. Da müssen sich wahrscheinlich Leute,
0:11:23–0:11:26
ich sage jetzt die einfachen Coders, ja.
0:11:27–0:11:28
Warm anlegen.
0:11:28–0:11:29
Ja, sehr.
0:11:30–0:11:32
Auf das kommen wir, glaube ich, auch noch. Ich würde zuerst mal noch schnell
0:11:32–0:11:34
erzählen, wie ich dazu gekommen bin.
0:11:35–0:11:38
Und es ist wirklich bemerkenswert, was man fangen kann.
0:11:39–0:11:45
An diesem Wochenende hatte meine Tochter eine Aufzugung in der Schule,
0:11:45–0:11:49
wo sie vielleicht drei Kübel haben, die unterschiedlich gross sind.
0:11:50–0:11:53
In einem hat es so viel Wasser drin, im anderen so viel.
0:11:53–0:11:56
Und dann musst du dich umleeren, bis du eine bestimmte Menge hast.
0:11:57–0:11:58
Und dann musst du das mit diesen Kübeln...
0:11:58–0:11:59
Die H3, ja.
0:11:59–0:12:05
Ja, und dann habe ich gefunden, hey, ich gehe hin und habe im Google-AI-Studio
0:12:05–0:12:09
gefunden, du mir bitte einen Simulator machen, der das zeigt.
0:12:10–0:12:13
Und dann hat es so zwei, drei Anläufe gebraucht. Ich würde sagen,
0:12:13–0:12:17
so in einer Viertelstunde habe ich einen funktionierenden Simulator gehabt,
0:12:17–0:12:20
wo meine Tochter ihre Aufzüge hat damit lösen können.
0:12:20–0:12:24
Und das ist schon wirklich, wirklich unglaublich.
0:12:24–0:12:30
Und ich meine, für mich hat es vor zwei Jahren angefangen. Im Februar,
0:12:30–0:12:36
ich habe zum ersten Mal gemerkt, man kann sich ein bisschen ein Script machen
0:12:36–0:12:38
lassen. Ich habe als allererstes
0:12:39–0:12:43
ein Skript gemacht, wo mir dann ein wenig die Dateien herumgeschoben hat.
0:12:43–0:12:44
Ein wenig ähnlich wie du, Diggy Chris.
0:12:45–0:12:51
Und dann im Juni habe ich dann gefunden, ich probiere mal eine Webversion von Claude.
0:12:51–0:12:54
Dann ist Claude 3.5 rausgekommen. Ein grosser Schritt gewesen.
0:12:54–0:12:59
Claude macht mir eine Webversion von Click-O-Mania, von meinem Spiel,
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wo ich in den 90er Jahren stundenlang und tagelang daran gearbeitet habe.
0:13:03–0:13:08
Und dann hat er einfach so in 5 Minuten das gehabt, wo ich irgendwie eine Woche
0:13:08–0:13:10
daran hatte. Und dann findest du zuerst eigentlich,
0:13:13–0:13:19
Hey, das ist scheisse. Meine Fähigkeit, wo ich mir etwas darauf eingebildet
0:13:19–0:13:21
habe, ist eigentlich nichts mehr wert.
0:13:22–0:13:29
Von einem Moment auf den nächsten ist sie auf null geschrumpft als Fähigkeit,
0:13:29–0:13:31
die man damit bluffen könnte.
0:13:32–0:13:37
Das ist, also es geht, glaube ich, allen so, wo man mit dem arbeitet.
0:13:38–0:13:42
Also, vielleicht nicht Programmieren selber, aber die Geschwindigkeit, die es hat.
0:13:43–0:13:51
Weil das ist extrem schnell hat es dir etwas in einer recht guten Qualität.
0:13:51–0:13:54
Und ich glaube, dort kommt halt kein Programmierer mehr mit.
0:13:54–0:13:57
Weil man könnte dann schon gut optimieren. Also ich meine, das habe ich auch
0:13:57–0:13:59
selber erlebt bei mir in der Firma.
0:13:59–0:14:05
Ich habe schon was geschrieben, ich habe PHP, ich habe Plitzi C und so Sachen
0:14:05–0:14:12
und Python, und ich kann etwas annehmen, aber schlecht. Und wir hatten einen Programmierer.
0:14:12–0:14:18
Und der hat mir dann oft gesagt, das läuft schon, ist einfach scheisse.
0:14:18–0:14:19
Ja, das habe ich auch gehört.
0:14:19–0:14:26
Und hat dann das noch in schön gemacht. Und die KI kann das aber schon in viel, viel schöner machen.
0:14:27–0:14:30
Also das Resultat ist schon einiges besser innerhalb von zwei Minuten.
0:14:32–0:14:35
Und das ist das, was sich mega verändert hat.
0:14:36–0:14:46
Dass man wirklich gute Resultate bekommt, die wirklich für den Moment verheben.
0:14:46–0:14:49
Wir kommen wahrscheinlich dann schon auf Sicherheitsprobleme und Zukunft.
0:14:49–0:14:53
Das ist ein grosses Thema, das man anschauen muss. Aber ich glaube,
0:14:54–0:14:56
für so schnell etwas machen, ist mega cool.
0:14:56–0:15:02
Ich würde gerne schnell zurückgehen. Vielleicht am Anfang für alle,
0:15:02–0:15:05
die jetzt gar nicht wissen, was man mit Vibe-Coding machen kann.
0:15:07–0:15:14
Wo setzt man überhaupt ein? Also ich komme natürlich aus einer Webentwickler-Welt,
0:15:14–0:15:19
das heißt für mich ist relativ schnell dann der Versuch da gewesen zu sagen,
0:15:19–0:15:23
hey ich lasse mir einfach schnell irgendeine App oder irgendeine Funktion,
0:15:23–0:15:25
programmiere mir das schnell,
0:15:25–0:15:29
die ich sonst hätte von Hand irgendwie programmiert und dann hätte ich wieder
0:15:29–0:15:32
googlen, wie man das jetzt genau macht und irgendwelche Bibliotheken geholt.
0:15:33–0:15:35
Dann sage ich jetzt einfach, hey, programmiere wir schnell.
0:15:37–0:15:41
Ich habe jetzt aber, spannenderweise, beim KV, den ich Schule gebe,
0:15:41–0:15:47
habe ich Schülern und die wollen sich jetzt so Vokabellern-Dinger programmieren.
0:15:47–0:15:54
Also auch, sie wollen etwas lernen, das ist so mal der Ursprung,
0:15:54–0:15:57
und überlegen sich dann, was muss ich jetzt genau haben, um zu lernen.
0:15:58–0:16:01
Und dann gehen sie hin und sagen, hey, ich hätte gerne die und die Funktion,
0:16:01–0:16:04
ich hätte gerne das und das, baue mir das.
0:16:05–0:16:09
Genau, genau, das ist grossartig wirklich. Und so bin ich ja auch eigentlich
0:16:09–0:16:12
über mehrere Etappen von dem Skeptiker,
0:16:12–0:16:15
den ich am Anfang geschildert habe, dass ich am Anfang wirklich gefunden habe,
0:16:16–0:16:21
hey, der macht mir da mein Terrain streitig und habe ihn eher ein bisschen gehasst dafür, den Claude.
0:16:22–0:16:26
Aber dann habe ich natürlich trotzdem nicht die Finger davon lassen.
0:16:26–0:16:32
Und genau, ich glaube, das Webdesign und WordPress und das ganze Ding ist einfach
0:16:32–0:16:36
wirklich ein Tummelfeld, Weil du kannst,
0:16:36–0:16:40
wenn du so eine Idee hast, dann hättest du früher stundenlang dich einschaffen
0:16:40–0:16:44
und heute kannst du mit KI, eben ich habe dann angefangen, halt so Sachen,
0:16:44–0:16:47
die mich an meiner Webseite anfangen gestört haben, einfach flicken,
0:16:48–0:16:54
verbessern und dann habe ich zum Beispiel mal eine kleine, die gibt es übrigens,
0:16:54–0:16:58
die gibt es schon im Store, das hat sie glaube ich nur einfach noch nie jemanden runtergeladen.
0:16:58–0:17:03
Für Firefox gibt es eine Erweiterung von mir, die heisst «Social Media Stress
0:17:03–0:17:09
Reliever». Und die schreibt automatisch per KI Antworten auf dumme Posts bei
0:17:09–0:17:11
Facebook und Twitter und BlueSguys und so.
0:17:12–0:17:14
Da kannst du einfach mal finden, ist das eine lustige Idee?
0:17:15–0:17:19
Statt dass du einfach dir denkst und stundenlang daran hinschust oder findest
0:17:19–0:17:25
du, es ist mir zu viel Arbeit, gehst du mal hin und machst einen Prototyp und
0:17:25–0:17:30
schaust du schauen, was aus dem wird. Und das ist schon recht cool.
0:17:30–0:17:33
Und ich bin inzwischen tatsächlich auch so, dass ich in meinem Job so
0:17:34–0:17:39
Prototypen, so einen Prototyp, ich glaube, ich darf jetzt nicht genau verraten,
0:17:39–0:17:44
was der macht, aber so einen Prototyp entwickelt habe, der jetzt in echt von
0:17:44–0:17:47
richtigen Entwicklern dann schön gemacht wird.
0:17:47–0:17:49
Und das ist auf eine Art schon auch noch cool, weil ich meine,
0:17:50–0:17:54
das ist halt eine völlig andere Art von Schaffen.
0:17:55–0:18:00
Und Digi Chris, du machst aber vor allem einfach lässt du all die Basic-Spiele
0:18:00–0:18:02
wieder aufleben, dank Vibe Coding.
0:18:03–0:18:08
Nein, nicht mal unbedingt. Es kann sein, dass du halt irgendwie in PowerShell
0:18:08–0:18:14
musst Active Directory Extracts machen und ja, da hast du vier,
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fünf Prompts und dann läuft's.
0:18:16–0:18:21
Und besonders PowerShell, jetzt habe ich, ich habe es auch mal gepostet,
0:18:22–0:18:27
eben die SAP Promiersprache, da habe ich noch wirklich gar keine Ahnung,
0:18:28–0:18:34
es läuft irgendwie, also es dampft irgendwie, aber eben nach dem Motto,
0:18:34–0:18:37
wenn ihr so gut laufen könnt, vielleicht nicht unbedingt,
0:18:38–0:18:42
wenn ihr nicht absolut Ahnung habt auf dem Produktivsystem, das könnte ziemlich
0:18:42–0:18:46
ins Auge gehen also ja, ich kann es auf einer Sandbox laufen,
0:18:46–0:18:51
aber ich glaube ja etwas und fragst halt mal einen Entwickler
0:18:52–0:18:53
Das läuft schon.
0:18:54–0:18:54
Ja.
0:18:56–0:19:02
Also wie der Kevin gesagt hat, ja, in schön, aber es läuft, es macht was es soll.
0:19:02–0:19:04
Man könnte es wahrscheinlich sicher noch schöner machen.
0:19:05–0:19:08
Und ich finde es auch noch lustig, was ich manchmal mache.
0:19:09–0:19:13
Ich sage jetzt, ich sage Claude, ja, machen wir mal das. Also ob jetzt ABAP
0:19:13–0:19:17
Pause ist und dann haust du noch in die Gemini rein und sagst,
0:19:17–0:19:18
ja, machen wir auch mal das.
0:19:19–0:19:24
Korrigiert mich und dann auch wenn ich irgendwie gehe, was jetzt nicht so ganz schlimm ist.
0:19:25–0:19:31
Kevin, in welchen Umgebungen bist du denn unterwegs? Also in welchen Entwicklungsumgebungen?
0:19:32–0:19:35
Was heisst, in welchen Entwicklungsumgebungen?
0:19:35–0:19:41
Also was für KI-Tools brauchst du, um deine Projekte zu einsetzen?
0:19:41–0:19:49
Vor allem Claude ist so ein bisschen meine Hauptanlaufstelle geworden für vieles.
0:19:49–0:19:50
Einfach was es so ein bisschen,
0:19:53–0:19:58
was schnell muss gehen und ich schaffe noch viel mit GitHub Copilot.
0:19:58–0:20:01
Heisst das Copilot? GitHub KI.
0:20:02–0:20:05
Ja, Copilot. Heisst auch Copilot. Ich habe ein bisschen überlegt, was das ist Copilot.
0:20:06–0:20:11
Das ist der KI von GitHub, wo muss man jetzt auch wieder ein bisschen ausholen.
0:20:11–0:20:18
GitHub ist eigentlich ein Tool für Programmierer, wo man kann Programmiercode
0:20:18–0:20:21
herunterladen und dann versionieren.
0:20:21–0:20:25
Ist ein wenig abstrakt, braucht man wahrscheinlich, wenn man nicht programmiert, nie.
0:20:27–0:20:30
Wenn man programmiert, arbeitet man wahrscheinlich mit dem.
0:20:30–0:20:36
Ja, und dann kann man auch mit anderen Tools andocken, zum Beispiel mit dem
0:20:36–0:20:37
Chat-Shit-Pity-Codex.
0:20:37–0:20:41
Der kann dann einfach das holen und damit arbeiten. Das ist wirklich recht angenehm.
0:20:43–0:20:47
Und ich glaube, was ich halt noch wichtig finde zu erwähnen ist,
0:20:48–0:20:51
wir sagen jetzt immer eben, man kann irgendwelche Programme schreiben und Dienste
0:20:51–0:20:54
und da ist auch wieder die Frage, wo kann ich denn das überhaupt einsetzen oder
0:20:54–0:20:59
wo bringt mir das jetzt als, ich sage jetzt normaler Mensch, etwas.
0:21:00–0:21:05
Und ich glaube, dort muss man sich schnell in Programme eindenken.
0:21:05–0:21:10
Man muss schnell so ein bisschen ein Verständnis bekommen, was gibt es für Arten
0:21:10–0:21:15
von Programmen, Welche Programme können was und was brauchen die?
0:21:15–0:21:22
Also ich kann mir jetzt zum Beispiel mit Claude oder so eine einfache Homepage programmieren.
0:21:22–0:21:25
Also nicht nur eine einfache, ich kann mir eine Homepage programmieren lassen.
0:21:26–0:21:29
Und dann muss ich die aber irgendwie auf den Server aufladen,
0:21:29–0:21:31
dass die im Internet sichtbar ist.
0:21:31–0:21:36
Und wenn ich jetzt irgendeine bestimmte Funktion möchte, die ich in eine Datenbank
0:21:36–0:21:38
schreibe, dann brauche ich wieder PHP.
0:21:38–0:21:42
Wenn ich etwas machen möchte, das auf dem PC läuft, ist es wieder etwas anderes.
0:21:42–0:21:48
Wenn ich eine App für ein iPhone möchte, ist es wieder etwas anderes als für ein Android-Telefon.
0:21:48–0:21:53
Also ich glaube, man muss sich in die Welt der Programmierung,
0:21:53–0:21:58
dort muss man sich schnell ein paar Stunden hinein denken, dass man ein Verständnis
0:21:58–0:22:01
bekommt, was läuft jetzt wo und.
0:22:02–0:22:03
Welchen Zweck brauche ich?
0:22:04–0:22:09
Und was würde ich jetzt wählen? Ich glaube, dort scheitert es im Moment noch,
0:22:09–0:22:10
dass das noch nicht so bei den Leuten angekommen ist.
0:22:11–0:22:15
Dass dieser Einstieg, was brauche ich überhaupt und was brauche ich,
0:22:15–0:22:17
um das Laufen zu bringen? Das ist noch schwierig zu verstehen.
0:22:18–0:22:22
Genau, also die technischen Rahmenbedingungen muss man schon verstehen, glaube ich.
0:22:23–0:22:28
Man muss grundsätzlich, wenn du dein WordPress, also dein Web-CMS,
0:22:28–0:22:33
die Software, die die Webseite betreibt, Wenn du an dem herumbasteln willst,
0:22:33–0:22:38
musst du eine gewisse Ahnung haben, wie das funktioniert und wo musst du einhaken
0:22:38–0:22:43
und was du verändern darfst und wo vielleicht doch gescheitere Finger davon lässt.
0:22:44–0:22:49
Und das ist natürlich auch bei den anderen, dass du weißt, was die Möglichkeiten
0:22:49–0:22:51
sind und was die Anforderungen sind.
0:22:51–0:22:55
Kevin hat es gesagt, es sind recht unterschiedlich, ob du jetzt etwas machen willst,
0:22:55–0:23:01
das im Web läuft oder ob du eine App auf dein Handy bringen willst oder einfach
0:23:01–0:23:06
den Finanzplaner, den wir anfangs erwähnt haben,
0:23:07–0:23:12
wenn du den lokal auf deinem Computer laufen willst, ist es natürlich auf eine
0:23:12–0:23:17
Art einfacher, wenn du eine Software machen willst, die für das ganze Web zuständig
0:23:17–0:23:19
ist und dann musst du eine Datenbank dran hängen.
0:23:19–0:23:28
Ich glaube, ganz die technische Hürde räumt die KI nicht aus dem Weg oder noch nicht.
0:23:28–0:23:32
Man kann sich ja vorstellen, dass das vielleicht eine Entwicklungs-KI gibt.
0:23:33–0:23:38
Oder ja, vielleicht ist in Zukunft, in fünf Jahren oder so, ein App-Store eigentlich
0:23:38–0:23:45
kein App-Store mehr, sondern einfach ein KI, der dir deine Apps nach deinen Vorgaben entwickelt.
0:23:45–0:23:50
Du sagst, ich hätte gerne eine To-Do-App, die so funktioniert wie diese hier,
0:23:50–0:23:54
aber sie muss noch zusätzlich das haben und all diese Funktionen auf dieser
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Seite brauche ich alle nicht.
0:23:56–0:23:59
Also das könnte man sich schon vorstellen, oder Digi Chris?
0:24:00–0:24:04
Ja, und ich hätte dann noch einen Request, jetzt wenn ich mal aus dem,
0:24:05–0:24:09
ja, darf einen Aufruf starten, ich habe es schon auf Twitter gepostet,
0:24:09–0:24:14
es hat mal vor Jahren auf iOS eine Ciao-Sep-App gegeben, die ist irgendwann,
0:24:16–0:24:19
ja, ich liebe Ciao-Sep, ist jetzt einfach eine Kindheitserinnerung,
0:24:19–0:24:25
die ist irgendwann, wo es eben mal der Cut gekommen ist bei iOS von 32 bis 64
0:24:25–0:24:28
Bit, haben wir auch mal den Entwickler geschrieben, komponiert nicht mehr.
0:24:28–0:24:33
Wenn jemand die Entwickler kennt, bitte kontaktieren zu mir.
0:24:34–0:24:39
Ich nehme jetzt an, wenn man den Code in eine KI schmeissen würde,
0:24:39–0:24:44
würde man es wahrscheinlich auf einem modernen iOS zum Laufen bringen.
0:24:44–0:24:46
Das wäre vielleicht ein lustiges Experiment.
0:24:47–0:24:50
Könnte man probieren, aber ich habe genau das natürlich probiert.
0:24:50–0:24:57
Ich habe einem Chat-Codex meinen Code von meinem Windows-Spiel in Clickomania vorgesetzt
0:24:59–0:25:03
Ich habe ein bisschen harmloser gefragt, wie gross wäre der Aufwand,
0:25:03–0:25:06
aus der iOS- und iPhone-App zu machen.
0:25:06–0:25:09
Dann haben sie gesagt, man müsste eigentlich von vorne anfangen.
0:25:12–0:25:16
Die Programmlogik ist so unterschiedlich zwischen Windows und so, wie ich es gemacht habe.
0:25:16–0:25:22
Ich habe dann sehr direkt die grafischen Elemente mit der Spiellogik verknüpft.
0:25:22–0:25:27
Heute unter iOS würde man das viel stärker trennen. Dort würdest du die Spiellogik
0:25:27–0:25:33
separat haben und das verknüpfen mit der grafischen Ausgabe.
0:25:33–0:25:37
Vor allem wenn du noch ein Engine oder ein Sunreel oder wie die immer heissen
0:25:37–0:25:41
willst, dann musst du das natürlich sowieso machen.
0:25:43–0:25:47
Ich würde sagen, iOS 32-Bit vs.
0:25:48–0:25:53
IOS 64-Bit sind ein bisschen zu. Das würde schon noch vielleicht gehen.
0:25:53–0:25:59
Ich meine, wenn die App sowieso wegschmeissst, wenn jemand zuhört, gibt es immer den Code.
0:26:00–0:26:06
Ich würde niemals Geld dafür verlangen, aber ich würde gerne mal damit umspielen,
0:26:06–0:26:11
ob es irgendwie das Ding schafft, weil ich habe echt keine Ahnung von iOS-Coding,
0:26:11–0:26:13
aber ob es irgendwie würde schaffen,
0:26:13–0:26:15
das Ding zum Laufen zu bringen.
0:26:16–0:26:19
Und wenn nicht, dann spiele ich auch du noch.
0:26:19–0:26:25
Finde ich einen sehr guten Ansatz. So alte Programme zum Leben wieder erwecken.
0:26:25–0:26:31
Aber Kevin, so das Problem, dass man gewisse Rahmenbedingungen schon verstehen
0:26:31–0:26:33
muss, ist natürlich vorhanden.
0:26:33–0:26:37
Und du musst auch, glaube ich, so analytisch denken können, dass du in der Lage
0:26:37–0:26:43
bist, deine Prompte so klar zu formulieren, dass die KI auch versteht,
0:26:43–0:26:47
was du willst und sonst kommt irgendetwas Komisches dabei heraus.
0:26:48–0:26:55
Ich glaube, da hilft die KI auch, dass man vielleicht einen Schritt vorher anfängt
0:26:55–0:26:58
und mal den Rahmen festlegt und sagt,
0:26:58–0:27:03
hey, ich hätte jetzt gerne eine Möglichkeit zum, keine Ahnung,
0:27:04–0:27:06
Vokabeln lernen auf Französisch ist schon gleich.
0:27:07–0:27:10
Und ich möchte das gerne,
0:27:11–0:27:14
auf meinem PC mit Windows laufen lassen.
0:27:16–0:27:20
Und anhand von dem würde dann KI ja sagen, okay wenn du das möchtest,
0:27:20–0:27:22
dann musst du so und so das machen.
0:27:22–0:27:25
Also man fängt eigentlich nicht an und sagt, ich möchte das Programm haben,
0:27:25–0:27:28
das KI gar nicht weiss, das willst du jetzt genau und dann irgendetwas macht,
0:27:28–0:27:32
sondern vorher schon sagt, hey ich habe eigentlich keine Ahnung,
0:27:32–0:27:36
ich würde aber gerne und jetzt zeig mir wie ich dort hin komme und dann wird
0:27:36–0:27:37
man eigentlich durchgeführt.
0:27:37–0:27:44
Also ich habe ein Schüler am KV, der hat sich eine komplette Webseite entwickeln
0:27:44–0:27:50
lassen mit relativ coolen Animationen,
0:27:50–0:27:53
Abfragen auf PHP-Basis mit Kontaktformularen,
0:27:53–0:27:57
hat vorher noch nie irgendetwas gemacht und hat das zu Lauf gebracht.
0:27:58–0:28:01
Aber wirklich, ich möchte gerne Webseiten machen und jetzt brauche ich ein Hosting,
0:28:01–0:28:02
dann macht man das Hosting.
0:28:02–0:28:05
Okay, wie bringe ich jetzt die Webseite drauf und dann muss man eine FDP,
0:28:05–0:28:08
dann muss man es aufladen und jetzt brauchen wir eine Datenbank.
0:28:09–0:28:12
Also es ist ein bisschen Hürdenlauf, wenn man keine Ahnung hat,
0:28:12–0:28:15
aber man wird durchgeführt. Machbar.
0:28:15–0:28:18
Aber das klingt schon sehr spannend, dass man sagen könnte,
0:28:19–0:28:26
heute im Moment ist das Web recht uniform, weil die Hälfte der Welt verwendet
0:28:26–0:28:30
WordPress für die Webseiten und die andere Hälfte in ein paar andere Sachen,
0:28:30–0:28:32
aber es ist ein Fänger recht uniform geworden.
0:28:32–0:28:37
Und wenn man sich vorstellen kann, dass man nicht mehr so Tools von den Stangen
0:28:37–0:28:41
nimmt, sondern die selber anpasst, selber vielleicht von Grund aufgebaut,
0:28:41–0:28:46
wenn es eher einfach soll sein oder anpasst, wenn es ein bisschen komplizierter soll sein.
0:28:46–0:28:49
Das könnte schon wieder interessanter werden. Was meinst du,
0:28:49–0:28:51
Kevin? Für dich auf jeden Fall.
0:28:52–0:28:56
Also vieles geht auch um Prototyping. Ich habe jetzt gerade einen Schüler,
0:28:56–0:28:59
ich muss mit dem jedenfalls eine Radio-Ausendung mal machen,
0:28:59–0:29:01
den muss ich mal einladen. Das ist wirklich entspannend.
0:29:02–0:29:08
Macht jetzt gerade das KV. der hat jetzt gerade einen coolen Dienst entwickelt, wo ich,
0:29:09–0:29:15
ich sehe Potenzial in dieser Idee, was er da gemacht hat. Und das hat er sich
0:29:15–0:29:17
alles mit K.O.I. einfach zusammengehängeln.
0:29:18–0:29:21
Und es ist jetzt wahrscheinlich, er hat mir das erklärt, er hat mir das gezeigt,
0:29:21–0:29:23
das verhebt in den Grundzeugen.
0:29:23–0:29:28
Es ist nicht perfekt, aber für einen Prototyp zum Starten und einfach mal herausfinden,
0:29:29–0:29:33
funktioniert es, funktioniert es nicht, ist es vom Handling her machbar oder
0:29:33–0:29:35
nicht, ist es natürlich genial.
0:29:35–0:29:38
Weil vorher habe ich irgendeinen Entwickler gebraucht, der mir dann irgendein
0:29:38–0:29:44
Software gemacht habe, wo mich irgendwie 5, 6, 10, 15 Tausend Franken gekostet hat.
0:29:44–0:29:46
Und nachher hat man gemerkt, ja, es funktioniert gleich nicht.
0:29:46–0:29:46
Genau.
0:29:47–0:29:50
Und jetzt kann ich irgendetwas schnell anbengeln, sagen, okay,
0:29:50–0:29:54
es läuft und nachher gehen verbessern.
0:29:54–0:29:58
Und ich glaube, das ist eben ein wichtiger Punkt, wo ich glaube,
0:29:59–0:30:05
die ganzen KI Apps und so, wo man jetzt programmiert, die fliegen da unsere 5 Jahre am Toren.
0:30:05–0:30:08
Weil es irgendwelche Sicherheitslücken drin ist. Jetzt.
0:30:08–0:30:11
Ja, das wird passieren.
0:30:11–0:30:14
Ich könnte mir auch vorstellen, wir waren jetzt recht positiv,
0:30:14–0:30:17
wenn wir in den letzten fünf Minuten vielleicht noch ein bisschen negativer
0:30:17–0:30:22
werden oder kritischer oder vorsichtiger, dann würde ich sagen,
0:30:22–0:30:28
das ist ja das eine, die Sicherheitslücken, die schwierig sind, zu abschätzen.
0:30:28–0:30:31
Aber das andere ist vielleicht schon, dass irgendwann mal einfach gar niemand
0:30:31–0:30:37
mehr hat, der das richtig gut kann, weil alle sich daran gewöhnt sind,
0:30:37–0:30:41
auch die richtigen Software-Entwicklerinnen und Entwickler, dass sie gar nicht
0:30:41–0:30:42
mehr so genau hinschauen müssen.
0:30:42–0:30:46
Wenn es läuft, dann läuft es. Sie sind nicht mehr die, die das herstellen,
0:30:46–0:30:48
sondern die, die prüfen.
0:30:49–0:30:53
Also den Chef statt der Koch, habe ich mal als Vergleich gelesen,
0:30:54–0:31:00
es gibt gar keine gute Einstiegsrolle mehr, also wie klassischerweise.
0:31:00–0:31:04
Wenn du in einen Job bekommst, musst du am Anfang die einfache Sachen machen
0:31:04–0:31:10
und die harmlosen Projekte in Angriff nehmen, grundlegende Geschäfte erledigen.
0:31:11–0:31:15
Aber wenn die alle von der KI gemacht werden, dann hast du gar nicht mehr die
0:31:15–0:31:17
Möglichkeit, das Handwerk überhaupt zu lernen.
0:31:19–0:31:22
Es gibt die Jobs nicht mehr und niemand zahlt mehr etwas dafür.
0:31:22–0:31:27
Und wie sollte dann überhaupt jemand Erfahrung aufbauen, auf was es darauf ankommt?
0:31:27–0:31:32
Ich sehe da schon auch ein recht grosses Risiko. Geht es dir das auch so, Kevin?
0:31:33–0:31:40
Also ich sehe einerseits das Risiko und andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man,
0:31:41–0:31:46
eine neue Programmiersprache entwickelt oder auch eine neue Version und so gibt,
0:31:46–0:31:51
dann gibt es ja nicht es gibt ein Handbuch, das eigentlich sagt,
0:31:51–0:31:54
was kann das und wie kann man das nutzen.
0:31:54–0:31:56
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft Programmierer,
0:31:56–0:32:01
die finden halt Workarounds, die finden Möglichkeiten, wo man sich gar nicht
0:32:01–0:32:03
überlegt hat, könnte man das machen.
0:32:03–0:32:07
Und das waren einfach kreative Köpfe, die gut programmieren konnten.
0:32:07–0:32:12
Und ich glaube, wenn man auf KI geht, die nimmt einfach, was im Internet ist
0:32:12–0:32:18
und dort fällt das kreative Programmieren, wo halt nicht alle Leute konnten,
0:32:18–0:32:22
aber es gibt so Menschen, das fällt dann halt ein wenig weg, das gibt es nicht mehr.
0:32:22–0:32:29
Und es hat die Programmierer gegeben, die einfach mega kreativ haben irgendetwas entwickeln können.
0:32:30–0:32:32
Das gibt es dann halt wie nicht mehr.
0:32:33–0:32:37
Und ich glaube, ein Aspekt ist da schon auch noch, dass wir natürlich eben lange
0:32:37–0:32:42
Jahre haben dann die Tech-Konzern gesagt, hey, wir brauchen Leute,
0:32:42–0:32:44
die Software entwickeln können.
0:32:44–0:32:50
Sie haben Schulen lobbyiert, dass dort die Studenten und Schülerinnen und Schüler
0:32:50–0:32:54
so eine Karriere in das Auge fassen. Sie haben es gemacht.
0:32:54–0:32:57
Und heute sieht man ja schon, z.B.
0:32:58–0:33:01
Meta hat ja ganz vor kurzem gesagt, sie wollen
0:33:04–0:33:11
etwa 10% von ihrer globalen Belegschaft abbauen. Das sind etwa 8'000 Stellen.
0:33:11–0:33:16
Es hat nicht nur allein mit der KI zu tun, dass die KI jetzt selber Software
0:33:16–0:33:20
produziert, sondern es hat auch damit zu tun, dass sie unglaubliche Summen an
0:33:20–0:33:25
Geld in die KI investieren und irgendwo müssen sie das Geld herhaben.
0:33:25–0:33:31
Und ja, aber das ist schon irgendwie auch ein bisschen das Problem, oder?
0:33:31–0:33:34
DigiChrist, da hat man den jungen Leuten versprochen, hey, da habt ihr einen
0:33:34–0:33:39
Job, der ist gut gezahlt, der ist pressteisträchtig, wir brauchen da,
0:33:39–0:33:43
kommen und dann ändert sich der Wind, zugesagt, Kai ist es
0:33:44–0:33:48
eine grosse Veränderung, aber dann ist das plötzlich nicht mehr gefragt und
0:33:48–0:33:49
dann lässt man die Leute im Regen stehen.
0:33:50–0:33:55
Ja, ist ein bisschen so, aber vielleicht noch was Kevin vorhin noch gesagt hat,
0:33:55–0:33:57
Also ich habe mal einen Fall gehabt,
0:33:59–0:34:04
Ich habe eine Anforderung, sage halt wirklich unseren menschlichen Entwicklern, ja, schaue mal.
0:34:05–0:34:08
Und dann kommt der Entwickler eben sogar zu mir an den Schreibtisch.
0:34:09–0:34:14
Hast du eigentlich die Active Directory-Berechtigung bedenkt,
0:34:14–0:34:18
dass da jeder auf das Source-File Schreibzugriff hat?
0:34:19–0:34:19
Ja, ja.
0:34:20–0:34:24
Hoppla. Also einfach so. Und eben, ein KI wird das nicht können sagen,
0:34:24–0:34:31
aber der denkt, der schaut gut an und sagte, aber da hast du und das
0:34:32–0:34:38
kann bei allen von euch sein, da hast du aber einen Überlegungsfehler gemacht und ich, vielen Dank.
0:34:39–0:34:42
Der Kai wird das in fünf Jahren noch nicht können. Weisst du,
0:34:43–0:34:47
was haben wir die grossen Zusammenhänge können, in komplexen Systemen?
0:34:47–0:34:51
Ja, also ich habe das Spiel gemacht, ich habe mir von JetGPT etwas entwickeln
0:34:51–0:34:55
lassen, dann habe ich den Code genommen, dann habe ich ihn vorgesetzt und gesagt,
0:34:55–0:34:59
du musst «Du musst nichts daran ändern, du einfach eine Sicherheitsbeurteilung
0:34:59–0:35:02
vornehmen.» Und dann haben sie gefunden, «Oh, ich habe da eine kleine Sicherheitslucke
0:35:02–0:35:07
gefunden und dort ist es nicht so sauber.» Das könnte ein Problem werden.
0:35:07–0:35:09
Das ist recht lustig.
0:35:11–0:35:15
Wenn ein Mensch darauf schauen würde, der noch weiss, wie ein Hacker tickt,
0:35:15–0:35:21
was hier alles eine Bandbreite ist beim Bereich Social Engineering,
0:35:21–0:35:24
würde er vielleicht noch ganz viel mehr sehen. Das glaube ich sofort auch.
0:35:25–0:35:30
Aber Kevin, wie kriegen wir jetzt trotzdem noch Kurven? Was ist so das famous
0:35:30–0:35:32
last word in dieser Sendung zu diesem Thema?
0:35:32–0:35:37
Oder was erwarten wir? Was kommt auf uns zu?
0:35:37–0:35:42
Das weiss ich nicht, was auf uns zukommt. Aber ich glaube, ich wünsche mir für
0:35:42–0:35:45
die Menschheit, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzt.
0:35:45–0:35:50
Dass man diesen Anschluss nicht verpasst. Ich merke, jetzt hängen viele Leute mit der KI schon ab.
0:35:51–0:35:56
Und da auch mit Vibe-Coding oder Programmieren nicht abhängen,
0:35:56–0:35:58
das ausprobieren. Vielleicht könnt ihr ein kleines Programm machen.
0:35:59–0:36:01
Einfach, dass ihr wisst, wie die Welt funktioniert.
0:36:01–0:36:03
Ich glaube, das ist mein Wunsch.

Mit der KI kam sehr schnell die Möglichkeit von Vibe-Coding. Es wird nicht mehr «händisch» programmiert. Stattdessen gibt man der künstlichen Intelligenz den Auftrag, eine Software herzustellen.

Wir geben einen Einblick, wie das funktioniert, wozu man das brauchen kann – und was die Auswirkungen sein werden, wenn sich die Entwicklungszyklen massiv beschleunigen, und sich Softwareprojekte einfacher – aber mit tendenziell viel weniger Kontrolle – realisieren lassen. „Vibe-Coding: Softwareentwicklung als Jekami“ weiterlesen

Zenit überschritten, Apple?

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:08–0:00:11
Stella Donnelly mit Feel It Change.
0:00:21–0:00:25
Radio Stadtfilter. Stadtfilter. Stadtfilter. Radio.
0:00:27–0:00:31
Radio Stadtfilter. 96,3 MHz. Hoi, Digi, Chris.
0:00:32–0:00:36
Es tut mir leid, ich habe wieder einen von diesen Twingles verwischt.
0:00:36–0:00:40
Jetzt kommt der SRF sowieso zurück auf UKW, als kommt es eigentlich mehr drauf an.
0:00:41–0:00:43
Aber wir ja nicht mehr, oder? Soviel ich weiss.
0:00:44–0:00:50
Ich glaube, Kai hat den Sender höchstpersönlich angebaut. Genau. Wahrscheinlich nicht.
0:00:51–0:00:54
So ist es. Aber im Grunde genommen ist es egal.
0:00:54–0:01:00
96,3 Megahertz, das ist einfach unsere Frequenz von unseren Schwingungen,
0:01:00–0:01:05
während wir reden hier, von unserer Liebe für euch alle.
0:01:05–0:01:10
Aber ich glaube jetzt ganz so, was wir heute in den Medien sehen haben,
0:01:10–0:01:16
dass man ja bei SRF 2 Kultur will sparen und die eigenen Zuhörer verloren.
0:01:16–0:01:21
Ich muss jetzt auch sagen, ich glaube jetzt bei SRF 2 Kultur liegt es nicht
0:01:21–0:01:27
an UKW, weil ich glaube jetzt kaum, dass jemand, der von Zürich nach Baden pendelt, SRF 2 hört.
0:01:27–0:01:34
Also es ist natürlich sicher, man kann sagen, ein hochqualitatives Radio und
0:01:34–0:01:36
ich lasse das relativ wenig.
0:01:36–0:01:40
Und wenn es natürlich irgendwie, irgendwo hat mal jemand gesagt,
0:01:40–0:01:43
sie hätten nur noch Weigspülerkulturen Inhalte.
0:01:44–0:01:46
Irgendwo habe ich das mal auf Twitter gelesen.
0:01:47–0:01:51
Ja, ich glaube, dort liegt es tatsächlich nicht an UKW und vermutlich, ja.
0:01:52–0:01:57
Wirst du zuerst bei den Kultursparen bevorteilt, beim Bum-Bum-Bum-Bum-Bum-Musik sparsch?
0:01:57–0:02:03
Nein, das ist absurd. Also ehrlich, ich weiss nicht, ob wir die Diskussion jetzt
0:02:03–0:02:05
führen können. Ich habe das auch gelesen.
0:02:05–0:02:09
Ich finde, absolut, das sollen wir nicht machen. Weil eben klar,
0:02:09–0:02:13
wer denn ausser SRF kann so einen Kulturuftrag ausführen?
0:02:13–0:02:20
Ja, absolut. Das würde ich auch zum Kern zählen, was sie machen sollten.
0:02:21–0:02:29
Von mir aus könnte man dann eher DRS3 abschalten, weil dort finde ich die Musik, die dort läuft.
0:02:29–0:02:33
Sorry, aber auf Radio Stadtfilter ist ja nicht immer alles Gold,
0:02:33–0:02:34
was glänzt und musikalisch an.
0:02:35–0:02:39
Wenn ich das so sagen darf, aber im Schnitt, also bitte, hallo.
0:02:39–0:02:43
Da würden wir noch eher all die Frequenzen des DRS3 übernehmen dürfen.
0:02:44–0:02:50
Aber ich würde sagen, eben Stadtfilter und nach der Sendung Feedback aus der
0:02:50–0:02:54
Familie, aber eben wenigstens hast du bei Stadtfiltern Dinge,
0:02:54–0:02:56
die du sonst nie hörst. Ja, genau.
0:02:57–0:03:03
Was ich auch mal cool finde und irgendwie ich glaube, es hat irgendjemand mal,
0:03:03–0:03:07
auch wo wir später zu das iPhone gekommen ist, irgendeine App geschrieben.
0:03:08–0:03:15
Es gibt in London, gibt es glaube Capital FM, wie oft Robby Williams Titel,
0:03:15–0:03:21
ich sage jetzt mal Robbie Williams, Hauptminöd gespielt werden.
0:03:21–0:03:25
Das ist wahrscheinlich so, damals sind die Apps noch im Web gewesen.
0:03:25–0:03:26
Ja.
0:03:27–0:03:31
Und vielleicht auch noch eine Anekdote, bevor wir losgehen, die es überhaupt
0:03:31–0:03:33
nicht mit Nerd-Dum zu tun hat.
0:03:33–0:03:38
Ein Arbeitskollege, der war in Leipzig am Konzert von Michael Patrick Kelly.
0:03:38–0:03:39
Ja.
0:03:40–0:03:46
Und dann war er mit seiner Frau noch an der Bar und dann irgendwann im Lift.
0:03:46–0:03:51
Und plötzlich steht Michael Patrick Kelly mit dem Bodyguard. Und ja, welcher Stock.
0:03:52–0:03:57
Und natürlich Schnappatmung und dann eben Michael Patrick so.
0:03:57–0:04:01
Ja, wartet an meinem Konzert, ja, tut mir leid, wegen Entonproblemen,
0:04:02–0:04:03
aber ja, und dann natürlich Selfie und so.
0:04:04–0:04:04
Ah, sehr gut.
0:04:04–0:04:09
Ja, also er ist wirklich total locker, ja, und sie schauen dann und ja,
0:04:09–0:04:12
ja, sie kommen dann im Mai noch mal in die Schweiz und dann sollen es,
0:04:12–0:04:17
ja, also wirklich, also er ist echt ein total lockerer Typ gewesen und ja,
0:04:17–0:04:19
ich wollte wirklich wissen, wie,
0:04:19–0:04:21
haben sie das Konzert gefunden.
0:04:21–0:04:26
Es ist doch auch schön, dass die Leute auch wirklich, ja, realos sind.
0:04:26–0:04:31
So ist es. Und jetzt haben wir unseren Anekdotenfundus fast aufgebraucht, oder nein, auch nicht.
0:04:32–0:04:36
Aber wir schauen, was in der Hauptsendung passiert, was wir da noch zu bieten
0:04:36–0:04:37
haben. Und die geht jetzt los.
0:04:52–0:04:56
Wir versuchen ja immer tuendlichst den Eindruck zu vermeiden,
0:04:56–0:04:59
wir seien jetzt so ein Apple-Fanboy-Podcast.
0:04:59–0:05:03
Im Gegenteil, wir sind das absolute Gegenteil, falls es das gibt,
0:05:03–0:05:05
von einem Apple-Fanboy-Podcast.
0:05:05–0:05:10
Aber heute kommen wir nicht darum herum, über diese Firma, dieses Unternehmen zu sprechen.
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Weil gerade aus zwei Gründen. Erstens ist es vor kurzem 50 Jahre alt geworden
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und zweitens hat es einen neuen Chefberuf.
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Tim Cook, wir haben schon darüber spekuliert, wenn dem sein Verfallsdatum erreicht
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ist. Und das ist jetzt dann erreicht.
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Er übergibt.
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Er übergibt nicht sich, sondern den Stab an John Turnus.
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Und wir fragen, wer ist der Mann? Was sind die grössten Baustellen bei Apple?
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Welche Herausforderungen stellen sich?
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Aber zuerst, Digit Chris, fangen wir schon damit an. Ein bisschen Lobhudeleiseg
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erlaubt, Denn in diesen 50 Jahren hat das Unternehmen mit einem abbissenen Apfel
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doch schon das eine oder andere richtig gemacht.
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Was würdest du sagen, was war das grösste Produkt, das du je von diesem Konzern gesehen hast?
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Ich muss zu schnell sagen, dass wir einen Fanboy-Podcast haben.
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Ich glaube auch in unserem Realitätsabgleich.
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Ich hatte mal die Services von Apple als negativ. Ich hatte die Apple Vision Pro als negativ.
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Also wir sind neutral.
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Neutral bis kritisch, würde ich sagen.
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Ja, also ich glaube schon, das wichtigste Produkt, da sehe ich den iPod,
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weil da ist Apple wirklich kurz vor dem, ich kann es nicht sagen,
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Abserbeln gewesen und da ist
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jetzt Steve Jobs mit so einer Zigaretten-Schachtel auf die Bühne gekommen,
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und ich glaube, das hat alles gekehrt.
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Ja.
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Also einfach, es hat schon MP3-Player gegeben, aber...
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Ja, die hatten teilweise nur 64 Megastorage und sind auch nicht viel billiger gewesen.
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Ich glaube, einfach mit dem hat Apple gekehrt. Und klar, wir kommen auf die
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Produkte noch. Ich sage jetzt nochmal schnell iMac, ja, auch natürlich das iPhone.
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Ja, ich bin natürlich noch ein bisschen älter, das merkt man jetzt dann gerade.
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Für mich ist schon der Original Mac das Kistchen da. Ihr erinnert uns mit einem winzigen Bildschirm.
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Der Mac 128, ja.
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Genau, 128k. Jemand hat den letzten lustigen Witz gemacht.
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Heute hatten wir vier, aber dazu mal 128k.
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Was natürlich nicht vergleichbar ist.
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Übrigens, ich habe mir überlegt, wo habe ich das erste Mal einen Mac gesehen
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und wahrscheinlich, ich höre es sogar zu, ich sage jetzt beim Onkel Martin.
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Den haben wir auch schon gehört. Grüß gönnend aus dem Onkel Martin.
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Ja, und ich glaube damals, wir hatten natürlich keinen Computer,
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ich glaube mein Götti, der hatte irgendwie so einen IBM PC und wahrscheinlich
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schon hat der damals ein Modem gehabt.
0:07:50–0:07:54
Das war irgendwie 6, 7, 8, also der Herr Reagan war noch im Weissen Haus.
0:07:55–0:07:59
Und der hat halt wahrscheinlich Finanzzahlen anprüfen können.
0:07:59–0:08:03
Das war nicht mit SAP, aber das haben wir halt schon können.
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Und es ist irgendwie einfach der, wie haben die geheißen, die IBM PC mit der grünen Schrift.
0:08:11–0:08:13
Wie hat der geheißen, der erste IBM PC?
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Der erste IBM PC hat IBM PC geheißen.
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Ja, und dann eben irgendwann beim Onkel Martin, ob das jetzt ein Mac Plus oder
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ein SE gewesen ist und eben die App, die mich total geflasht hat, ist Mac Paint gewesen.
0:08:32–0:08:32
Ja, genau.
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Also eben, du hast mit dem Mäusli können ein Viereckli machen,
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hast du können irgendwie mit den lustigen Gardens, die Füllungen irgendwie mit dem,
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mit Carlos und so, hast du irgendwie Christian schreiben, hast du drücken können.
0:08:50–0:08:52
Ja, das hast du alles können.
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Es gab dort schon Inkjets, es war nicht ein Alldrucker.
0:08:57–0:09:00
Und dann habe ich einfach gesagt, boah, schau mal, das Feili.
0:09:00–0:09:02
Das hat mich einfach so...
0:09:02–0:09:05
Der Cursor, der Bildschirmläufer, das er genannt hat.
0:09:06–0:09:07
Der Bildschirmläufer, nicht...
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Um das noch zu sagen, Der IBM PC das erste, du meinst wahrscheinlich das Modell 5150, 1981, das war das.
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Okay. Genau, aber bei den Verge habe ich gesehen, die haben zum 50.
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Geburtstag von Apple eine Umfrage gemacht, wo sie gefragt haben,
0:09:28–0:09:30
welches das die wichtigsten Produkte sind.
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Und dort konnte man sich beteiligen und ich habe mich auch beteiligt.
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Und währenddessen das gelaufen ist,
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sind dann so absurde Dinge wie Hypercard oder Quicktime oder so aufgeführt worden.
0:09:46–0:09:49
Oder was weiss ich was, Airdrop oder so Sachen.
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Und, aber jetzt bin ich nochmal geschaut und jetzt ist doch die Ausmachung zu
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Ende und auf dem Platz 1 ist das Original iPhone.
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Ich bin nicht sicher, ob ich es wirklich gerechtfertigt finde.
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Über alles war das iPhone sicher das einflussreichste Produkt.
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Aber angefangen hat es natürlich mit diesen Sachen.
0:10:14–0:10:21
Du hast schon einen iPod erwähnt, aber auch die iMacs oder die Originalkomputer.
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Also man sieht auch wirklich, es ist wahnsinnig schwierig.
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Und der Laserwriter und der Imagewriter, also die beiden Drucker sind auf Platz 49 und auf Platz 50,
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das finde ich noch vor dem Apple
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TV oder so Sachen wie dem Apple Extended Keyboard 2, also bitteschön.
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Oder Garageband, Garageband, über alles gesehen, auch wichtig.
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Aber so ganz merkt man schon, dass da nicht nur Apple, wie soll ich sagen,
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Insider abgestimmt hat.
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Hypercard, ich habe dort gelernt zu programmieren. Ich habe irgendwo sogar noch
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das Buch programmiert mit Hypercard.
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Das ist ja irgendwo im Elternhaus irgendwo in einer Schublade programmiert mit Hypercard.
0:11:10–0:11:11
Nein, Hypercard war ein lustiges Tool.
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Das war natürlich eigentlich wegbereit. Das war das gleiche Prinzip,
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wie im Web. Da stand ich drin, dass man mit Links arbeiten konnte.
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Platz 2 M1-Chip. Ich weiss es nicht.
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Platz 3 original Macintosh. Platz 4 original iPod. Platz 5 Mac OS X.
0:11:35–0:11:41
Platz 6 iPhone 4. Platz 7 Bondi Blue iMac. Ich würde sagen, das muss sicher weiterführen.
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Aber eben. Gehen wir weg von dem? Oder ordnen wir es noch etwas grösser ein?
0:11:51–0:11:55
Es gibt, es haben drei, ich würde sagen, man kann die Geschichte von Apple in
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drei Phasen einteilen, eben die frühe Ära, so mit dem Apple 2 als ersten Computer,
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Macintosh, wo dann natürlich der Paukenschlag war,
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wo auch Desktop Publishing zusammen mit dem Laserdrucker, das hat mich ja wirklich
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in meiner früheren Jugend, in den 90er Jahren, bin ich ein Riesenfan gewesen
0:12:15–0:12:21
von dem Desktop Publishing bis das bis heute, dass man selbst an deinem Computer konnte,
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Zeitschriften, Bücher und Zeitungen machen konnte.
0:12:25–0:12:30
Vorher brauchte du eine Druckerei, Personal, einen Linotype,
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jemanden, der mit Playlettern umgehen kann.
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Jetzt hast du den Laserdrucker und den Bildschirm mit Visivica.
0:12:38–0:12:46
Diese monochromen Bildschirme, die im Gegensatz zu den grünen IBM-Monitoren
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waren, die nur Schrift konnten.
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Du hattest eine super scharfe Typografie.
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Das war schon grossartig. Dann die zweite Phase.
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Apple darf man nicht vergessen, Ende 90er-Jahr gab es dort einen Manager wie
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Scully, der fast die Firma in den Grund und Boden geriet. Das ist der Pepsi.
0:13:07–0:13:13
Genau, der ist von Pepsi gekommen. Er hat fast das Unternehmen in den Grund und Boden geriet.
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Wir erinnern uns vielleicht auch, es gab dort noch einen Clon.
0:13:17–0:13:22
Es gab Apple-Hardware, die von Dritthersteller gekommen sind.
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Wo dann auch ein Konkurrenzkampf entstanden ist mit der Apple-eigeten Hardware.
0:13:29–0:13:31
Und Apple ist es immer schlechter gegangen.
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Steve Jobs wurde vorher herausgerührt, wenn man gefunden hat,
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er passt nicht mehr so zu diesem Unternehmen als Gründer.
0:13:38–0:13:43
Und er ist dann wieder zurückgekommen, hat von Next, er hat dann das Abenteuer
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gemacht mit seinem eigenen Betriebssystem und Computer, die Next Computer,
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ich habe sogar einen Bekannten, der so einen hatte, so einen Next Rechner.
0:13:52–0:13:57
Und hat dann das Steuer herumgerissen.
0:13:57–0:14:05
Wir erinnern uns, dann sind natürlich iMacs, die Plastik-Macs und iPod und all das,
0:14:05–0:14:12
Der Music Store und dann ist natürlich die nächste Phase mit dem iPhone,
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das zu einer grossen globalen Plattform wurde.
0:14:16–0:14:25
Und das mobile Internet und die Durchdringung vom Internet in allen Lebensbereichen losgelöst hat.
0:14:25–0:14:27
Bist du einverstanden mit dieser Einordnung?
0:14:28–0:14:32
Würde ich so sagen. Ich glaube eben auch gerade das iPhone war so ein Switch.
0:14:32–0:14:39
Ich hatte relativ früh schon ein Symbian-Telefon, wo du ein Internet konntest.
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Ja, genau. Ich auch. Das war noch nicht so lange her.
0:14:42–0:14:49
Das war 2003. war, du liest dir die E-Mails auf dem Handy, du spinnst doch.
0:14:49–0:14:50
Ja, genau.
0:14:50–0:14:53
Und ich bin heute, ich sage jetzt macht das unsere Oma und ja,
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das hat natürlich tatsächlich das iPhone, das hat wirklich...
0:14:57–0:15:03
Und man muss ja sagen, das iPhone, das released wurde, ist ja technisch anderen
0:15:03–0:15:05
Smartphones gegenüber unterlegen gewesen.
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Ich glaube, das hatte ja nur die Chip, das hatte glaube ich nicht einmal 3G gehabt.
0:15:09–0:15:13
Nein, das erste iPhone 3G konnte, ja. Das, was dann bei uns ein Jahr später
0:15:13–0:15:14
auf den Markt gekommen ist.
0:15:15–0:15:21
Der charismatische Jobs hat das präsentiert und alle Leute sagten, boah, genial.
0:15:22–0:15:31
Ja, genau. Und dann hat Steve Jobs das iPhone und das iPad auch noch auf den Weg gebracht.
0:15:31–0:15:34
Er hat es, glaube ich, auch sogar noch präsentiert, falls ich mich richtig erinnere.
0:15:35–0:15:38
Und dann ist er kurz darüber, ab 2011, gestorben.
0:15:38–0:15:43
Steve Jobs, Tim Cook, hat übernommen als Chef. Und was ist dort?
0:15:43–0:15:47
Mein Eindruck war, Tim Cook, ich habe gefunden, wie sind es bloß auf den gekommen?
0:15:48–0:15:50
Also wo haben sie den ausgraben? Wir haben den herausgefunden,
0:15:50–0:15:55
oder ich habe den herausgefunden, eigentlich erst jetzt, in dieser Retrospektive,
0:15:55–0:15:58
dass der schon 1998 zu Apple gekommen ist.
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Er war ein Operations-Guy.
0:16:02–0:16:10
Supply Chain hat er dort recht gut gemacht. Also er hat wirklich das ganze Radikal
0:16:10–0:16:14
verbessert, die Lager- und Produktionslogistik.
0:16:14–0:16:17
Aber da würdest du eigentlich denken, das allein mache ich jetzt noch nicht
0:16:17–0:16:25
zum Chef von so einem Konzern, der sich immer als innovativ und als Speerspitze
0:16:25–0:16:27
der digitalen Revolution sieht, oder?
0:16:28–0:16:32
Ja, also ich glaube auch wegen Steve Jobs. der hat schon in einem relativ frühen
0:16:32–0:16:37
Keynote mal gesagt, dass er eben an Krebs leidet und hat dann gesagt, er hätte,
0:16:39–0:16:41
Nieren oder ich weiss nicht Lebertransplantation bekommen,
0:16:42–0:16:47
und ich glaube, die erste iPad Keynote hat er noch einigermassen nochmal gut
0:16:47–0:16:52
gemacht und dann glaube ich, beim zweiten iPad, mit dem Retina Display,
0:16:52–0:16:58
da haben sie ihn einfach mit Medikamenten aufgebombt und ich weiss noch, ein Kollege,
0:16:59–0:17:05
damals Als beim alten Arbeitgeber ein Arbeitskolleg, der Apple gehasst hat,
0:17:05–0:17:08
das hätte mir jetzt einfach weh getan.
0:17:08–0:17:12
Er würde nicht seinem schlimmsten Feind sowas wünschen. Du hast gesehen,
0:17:12–0:17:15
der macht es nicht mehr lange. Das hat gesagt, das ist ein Tag im Leid.
0:17:15–0:17:20
Er wird nie ein iPad kaufen, aber dass er jetzt wahrscheinlich den Job es nicht mehr lange macht, ja...
0:17:21–0:17:23
Das war wirklich traurig.
0:17:26–0:17:31
Es hat mich auch Leute gefragt. Steve Jobs würde ich sagen, man kann sagen, Genie.
0:17:31–0:17:35
Man kann das Wort Genie beim Jobs verwenden.
0:17:35–0:17:43
Ja, ich glaube, er war nicht so ein Managertyp, sondern er war wirklich der Gründer.
0:17:43–0:17:46
Er ist er geblieben und er hatte seine Vorstellungen.
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Klar ging es ihm um Geld verdienen, ohne Zweifel. Aber ich glaube,
0:17:51–0:17:56
er hatte schon immer auch das innere Feuer, das ich, ehrlich gesagt,
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bei Tim Cook nie so richtig gesehen habe.
0:17:59–0:18:02
Aber eben, der Cook hat halt wichtige Sachen gemacht.
0:18:02–0:18:06
Und wenn ich jetzt Aktien hätte, ich habe mir das jetzt nicht aufgeschrieben,
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wir müssen immer wegen der Zahlen aufpassen, glaube ich, von 350.
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Ich habe mir das aufgeschrieben, darum genau.
0:18:13–0:18:15
Ich sage es in dem Fall, es ist immer ein Billion, Billion.
0:18:15–0:18:19
Also, wo Tim Cook am 24.
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August 2011 übernommen hat in der Rolle als Chef, ist das Unternehmen Apple
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350 Milliarden US-Dollar wert gewesen und heute ist es über 4 Billionen Dollar wert.
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Also es hat seinen Wert verzehnfacht mindestens.
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Und das ich meine, das ist...
0:18:45–0:18:50
Wie viel setzt die Schweiz um? Was ist so?
0:18:50–0:18:58
Ich wüsste nicht, aber es ist schon eindrücklich. Eher als trocken, aber eben, wie gesagt,
0:19:00–0:19:04
Ich meine, das habe ich ja schon im Studium gelernt, eben mit so Operations
0:19:04–0:19:08
Management, Just-in-Time und so, der hat halt einfach die Prozesse optimiert
0:19:08–0:19:12
und ja, da wird sicher einiges richtig gemacht haben.
0:19:12–0:19:18
Also wird es nicht, da gibt es andere, die, ich muss sagen, jetzt nicht wären,
0:19:18–0:19:20
die könnten sich da ein Schiebeln davon abschneiden.
0:19:20–0:19:33
Ja, das ist absolut so. Was die Vermarktung von diesen Produkten angeht und was die Gewünne angeht,
0:19:33–0:19:37
hat Tim Cook eigentlich vieles richtig gemacht.
0:19:37–0:19:44
Er hat Geld verdient, die Marschen waren wahrscheinlich schon immer gut bei
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Apple, hat er richtig eingeschätzt, richtig vorantrieben.
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Er hat das Produktportfolio vernünftig gemanagt.
0:19:56–0:20:03
Er hat auch, man muss sagen, Apple war ursprünglich ein Hardwarekonzern. Das hat sich verändert.
0:20:03–0:20:10
Es gab schon erste Anzeige zu Jobszeiten mit dem Music Store und so,
0:20:10–0:20:18
aber heute wird natürlich der Serviceaspekt mit den Abos, mit der Cloud, mit der iCloud und so
0:20:19–0:20:23
ist es ein riesiges Geschäft und ein wichtiges Standbein geworden.
0:20:23–0:20:27
Und ich glaube, das sieht man ja auch bei allen oder bei vielen anderen Tech-Konzernen.
0:20:27–0:20:32
Das ist immer ein wichtiger Standbein geworden.
0:20:32–0:20:37
Und da hat er die richtige Entscheidung getroffen. Er hat auch neue Produkte eingeführt.
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Mich würde interessieren, welches du das Wichtigste von diesen findest.
0:20:42–0:20:48
Apple Watch, AirPods, HomePod, AirTags oder dann die Vision Pro vielleicht.
0:20:50–0:20:53
Vision Pro, ja. Kann ich mal aus Flupken?
0:20:54–0:20:59
Zu Recht, ich glaube auch. Aber Apple Silicon, da sind wir uns einig,
0:20:59–0:21:06
das war eine Meisterleistung von diesem Konzern, von diesem Intel wegzukommen und die eigenen
0:21:07–0:21:11
Chips zu bauen, die der Konzern
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technologisch nach vorne gebracht hat.
0:21:15–0:21:20
Ja, ganz klar. Wenn wir zum Apple Silicon gehen, Also ich hatte ja ein M1,
0:21:20–0:21:24
welches ich jetzt auch familiär weitervererbt habe.
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Einfach, ja, hat halt gerade jemand ein Notebook gebraucht, dann hole ich ein
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neues. Also schon das M1 war wahnsinnig schnell.
0:21:32–0:21:36
Also ich sage jetzt, und eben, wir zwei sind vielleicht nicht repräsentativ,
0:21:36–0:21:38
aber wenn ich sage jetzt, und es soll nicht despektierlich sein.
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Irgendein Student, der jetzt halt keine Ahnung, weiss ich noch was studiert.
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Da hast du einfach das kein BMW, also wenn es einigermassen einen sauber Akku
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hat, kommst du den ganzen Tag durchs Studium ohne zu laden.
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Und es ist schnell, du würdest wahrscheinlich jetzt im,
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Keine Ahnung, das Betriebsökonomie-Studium wird jetzt nicht gerade irgendwie,
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grosse Models renderern müssen.
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Schon das ist wirklich... Und wenn ich jetzt auf meinen M4 tatsächlichen Film,
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render, also im Handbrake, es wird handwarm, aber mehr nicht.
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Und eben das MacBook Air hat keinen Lüfter, ja, Air-Lüfter.
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Das hat mich schon, wie sagen wir, fasziniert.
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Und eben auch die alten Apps laufen zu 99%. Mittlerweile sind sie auch auf Arm
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geschrieben und da sind gewisse Notebook-Hersteller ziemlich alt verwischt worden.
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Also eben auch mit dem MacBook Neo jetzt, wo wir da schon genügend erwähnt haben.
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Ich glaube, das müssen wir nicht wiederholen.
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Aber ja, Konkurrenz wieder, glaube ich, wo die Laptop-Hersteller wieder aus
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dem Busch klopfen, das Jahr 2026.
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Aber ja, ich würde sagen, es ist Es ist so, wir haben gesagt,
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wir seien keine Fanboys und darum ist spätestens jetzt der Moment gekommen,
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wo wir Tim Cook auch ein bisschen müssen,
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Wie soll ich sagen, die Vision Pro haben wir gesagt, die müssen wir kritisieren.
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Das ist, glaube ich, wirklich ein Flop gewesen und da hat Apple den Markt völlig falsch eingeschätzt.
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Sie haben die KI verschlafen, die verschlafen es bis heute, finden viele Leute,
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also viele kritisieren, was Apple liefert oder nicht liefert.
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Es gibt jetzt den Deal mit Google.
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Sie tun Gemini, die Google KI, haben sie jetzt für sich besorgt und bauen dann
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die irgendwie ihre Produkte ein und dann sollte das ein bisschen vorwärts gehen,
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aber von dem sieht man wirklich noch nichts.
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Auch bei der Siri, die ist immer noch gleich dumm wie vor zehn Jahren.
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Also das ist wirklich ein Problem für viele. Ich finde jetzt eher,
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dass sie dort auch den Datenschutz hochhängen, finde ich eigentlich gut, aber
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Man kann sagen, der Datenschutz ist ein bisschen… In den USA haben sie die Privatsphäre
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ihrer Nutzerinnen und Nutzer verteidigt,
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wo mal die Geheimdienste gekommen sind und gesagt haben,
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wir wollen, dass ihr da das FBI gesagt habt, macht uns das iPhone auf.
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Ja, das San Bernardino-Attentat, ja.
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Genau, haben sie gesagt, nein, das machen wir nicht, wir bauen keine Hintertüre
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ein, das gibt es einfach nicht. Und das nehme ich ihnen ab.
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In China hingegen sind sie sehr kompromissbereit.
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Und jetzt auch mit der neuen Trump-Regierung, oder mit der nicht mehr ganz so
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neuen Trump-Regierung, hat man wirklich gesehen, was mich sehr gestört hat.
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Und im letzten Jahr, dort gab es so die Eis-Warn-Apps.
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Also da konnten Leute, die sich vielleicht nicht legal in den USA aufgehalten
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haben, oder sonst einfach den Eisbeamten nicht haben begegnen,
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da gab es diese Warn-Apps, die sie...
0:24:49–0:24:54
Die sagten, Achtung, EIS-Agenten sind in einer Nähe nach Ausländern,
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wo sie zum Land ausrühren oder in ein Gefängnis stecken können.
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Und dann hat Apple die Apps zum Store ausgeworfen, weil sie gefunden haben,
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dass sie einfach dem Druck der Regierung nachgegeben haben. Google hat das auch gemacht.
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Aber sie haben sogar eine App rausgerührt, wo man dokumentieren konnte,
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was die Eisbeamten machen.
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Und wir haben gesehen, es gab Fälle, wo man gesehen hat, wie wichtig das ist,
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dass das dokumentiert wird.
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Das ist ein Recht, auch ein von der Verfassung garantiertes Recht in den USA.
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Ich finde, das stört mich wahnsinnig, so Sachen.
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Und Tim Cook selber ist homosexuell, hat das zugegeben.
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Oder was heisst zugegeben? Eine blöde Formulierung. Ich nehme die zurück.
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Er hat das öffentlich gemacht, er ist dazu gestanden, so wollte ich es formulieren.
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Entschuldigung, kein Shitstorm, nicht rausschneiden, man könnte das wunderbar
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zum Kontext ausreissen.
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Also er hat das der Öffentlichkeit mitteilt, aber hat dann trotzdem mit einer
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Regierung sich sehr liebesdienerisch gezeigt,
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wo das Rab von der Zeit zurückdrüllen und nur Mann und Frau sind richtige Beziehungen.
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Stichwort Goldbarren.
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Ja, genau.
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Aber ich glaube, jetzt müsste ich die App ein bisschen machen,
0:26:20–0:26:24
aber ich glaube, mein US-X gendert immer noch.
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Ich glaube, ich bin immer noch BenutzerInnen-Chris.
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BenutzerInnen-Chris hast du sehr gut.
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Also ich habe ja gesagt, ich glaube, du hast auch irgendwie mal mit irgendjemandem diskutiert.
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Ja, mir wäre jetzt Benutzer lieber, aber ich stirbe auch nicht dran.
0:26:44–0:26:51
Und ja aber ich muss jetzt auch sagen, wenn du jetzt halt ein Unternehmen hast,
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ja, wenn ich jetzt Tim Cook werde,
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Bill Gates wie heisst er, Sunder Pinschei von Google und du einfach siehst,
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du kannst jetzt da halt Millionen oder hunderte Millionen machen jeder ist käuflich
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und wer das nicht weiss, leset mal Besuch der alten Dame vom Düramatischen Es
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ist schon damals irgendwie so,
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es ist irgendwie, es geht gerade ein bisschen um das.
0:27:20–0:27:24
Also ja, wir sind alle irgendwie häufig so traurig es ist.
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Okay, das ist eine schwierige Diskussion.
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Achso, ich kann es jetzt einfach mal so sagen, wenn wir mal irgendwo in so einer Situation sind.
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Absolut, du hast absolut recht. Du bist voll in diesem Dilemma zwischen den
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Ansprüchen der Aktionäre, die ihre Renditen und Dividenden sehen wollen,
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und einem Konzern, der sich politisch durchnavigieren muss.
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Aber schon, weisst du, dass man dann sieht, Dann schreibt man sich das so gross
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auf die Fahnen vorher und nachher ist es so schnell wieder weg.
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Ich finde, dann soll man einfach vorher nicht die Schnur so weit aufreissen.
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Das sagen wir so. Aber ich sehe schon, es ist tatsächlich so,
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ich bin nicht in Tim Cooks Schuhe und darum kann ich mir einfach das Mund zerreissen.
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Das gebe ich schon zu. Aber andererseits würde ich es trotzdem finden.
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Da hat man ein bisschen... Ich meine, auch andere haben es gemacht.
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Aber ja. Bei Google habe ich gefunden, die sind nicht ganz so peinlich gewesen.
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Der Mark Zuckerberg und so. Wir haben auch schon darüber gesprochen,
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von Elon Musk, wenn wir jetzt in diesem Moment gar nicht anfangen. Aber ja, genau.
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Reden wir noch über den Neuling, den John Turnus. Wer ist denn der kennt?
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Ist der dir ein Begriff gewesen bis jetzt?
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So halb. Also jetzt natürlich, wo du die Videos gehst, Er ist glaube ich schon
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seit 25 Jahren bei Apple.
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Er ist der Hardwarechef, hat Maschinenbau studiert, also er weiss wahrscheinlich
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tatsächlich, wenn man jetzt für einen Apple aufschrauben möchte,
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was das genau macht.
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Er ist seit 25 Jahren dabei und das ist vielleicht auch etwas,
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was Cook und Jobs unterscheidet.
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Eben, Jobs hat einfach an einer Keynote drei Stunden lang Respekt,
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ohne irgendwie einen Spich zu durchgeschnurrt.
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Und Cook hat ja immer auch den Leuten übergeben. Und da haben wir den Ternes
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halt schon irgendwie gesehen, die gesagt haben, das ist eine neue Apple Watch
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und jetzt hat sie das und das und das. Also er ist ein absoluter Hardware-Guy.
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Und man fragt sich, wieso Turnus und nicht Craig Federighi,
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weil ich würde schon sagen, Apple hat sich mit der Software,
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weil Craig war ja Software-Chef, doch ein bisschen mehr Fit-Netflix geleistet als mit Hardware.
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Ja, und ich glaube, Turnus ist relativ, also ist 50.
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Ich, das weiss ich jetzt nicht, ehrlich gesagt. Ich kann nur einmal so kurz... Sag.
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Also ich glaube, er ist noch relativ jung und klar, also du willst natürlich
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in einem Konzern wie Apple Kontinuität und das heißt natürlich, wenn er jetzt,
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Behauptet mich nicht, 50 kann es nicht...
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75 ist auf die Welt kommen.
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Also ja, das würde etwas stimmen.
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Genau, so ist es.
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Wir sind ja kopfrecher Künstler.
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Und ja, ich nehme jetzt an, das ist sicher gut.
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Und eben der Kuck bleibt ja im Verwaltungsrat. Also ich glaube,
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das ist bei Ihnen relativ ähnlich.
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Und ich nehme an, der wird so viele Berater haben, der wird jetzt nicht einfach
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sagen so, ja, eben, jetzt tun wir das iPhone voll das Jahr und erst nächstes
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Jahr, dann wird es sicher noch andere Leute haben.
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Genau, wir müssen heute einigermassen pünktlich aufhören. Darum würde ich auch
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sagen, ich finde eigentlich, das hat mich positiv gestimmt, dass da ein Hardware-Guy kommt.
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Das teut für mich zumindest ein bisschen nach dem Operations-Guy von Tim Cook,
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dass da jetzt wieder einer wirklich,
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wie du sagst, glaube ich, richtig, der die Geräte von innen und von aussen kennt
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und weiss, wie sie funktionieren und auf was das ankommt, Und der muss sich
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jetzt halt auch irgendwie um die Software kümmern, klar.
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Ich hoffe, er versteht auch von diesem etwas, das weiss ich nicht.
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Aber ich glaube, zumindest besteht für mich so das Potenzial,
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dass sie sich auch mit dieser Hardware weiter beschäftigen und eben sich überlegen,
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vielleicht braucht es irgendwie ein KI-Gerät, das du in deiner Brille drin hast
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oder wo du an deinem Revers dreist.
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Also die KI, Appliances oder wie auch immer, der überlegt sich das sicher und
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auch eben aus der Perspektive vom Ingenieur heraus. Das finde ich sehr spannend.
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Und darum, zum Aufhören, vielleicht ganz kurz noch, unsere beliebten Prognosen am Schluss.
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Wie sieht Apple, ich glaube, in den nächsten 50 Jahren können wir nicht sagen, das ist unmöglich.
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Aber sagen wir vielleicht, um trotzdem jetzt den Ballen hoch zu rühren,
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in den nächsten 20 Jahren.
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Wo ist Apple? Ist Apple grösser, ist Apple kleiner, ist Apple gleich gross wie heute?
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Ich würde sagen, die Konsolidierung ist mehr oder weniger erreicht.
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Du hast Leute, die niemals ein Apple-Device haben, aber Leute,
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die halt ein iPhone hatten, werden immer ein iPhone haben.
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Ich glaube jetzt einfach nicht an das Next Big Thing.
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Wir haben es gesehen, mit Apple Vision Pro ist es grandios gescheitert.
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Klar, Apple Watch, ja, Leute, die vielleicht noch nie eine Uhr getragen haben,
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haben jetzt Apple Watch, aber das Ding ist auch ausgelutscht.
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Wenn dann vielleicht im September das iPhone ein Fold kommt,
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dann hat halt jemand statt das iPhone ein Fold.
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Ich glaube, es wird sicher nicht den Börsenwert massiv steigern.
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Das sehe ich auch so. Ich glaube, mit KI wird Apple so eine Bedeutung verlieren.
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Es wird immer noch gute Geräte brauchen, aber die Zeit von diesen grossen und
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inzwischen 50-jährigen Unternehmen Wir erinnern uns auch an IBM, Microsoft,
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HP, Intel vielleicht auch.
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Die Dinosaurier werden immer noch eine Rolle spielen.
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Aber ich hoffe, es wird auch noch eine neue Start-up auftauchen.
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Irgendein Start-up, wo wieder diese Konstellation ein bisschen aufbricht und
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es auch spannend gehalten für uns in dieser Sendung.
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Das würde ich mir eigentlich wünschen, oder? Sind wir uns einig?
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Ja, und dann denke ich, wenn ich noch das famous last word sage, think different.
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Nerdfunk.
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Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei, rekommiert es auf Nerdfunk.net statt finder.ca.
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Nerdfunk.

h zwei grosse Ereignisse aus Cupertino bringen uns dazu, uns in einem Schwerpunkt dem grossen Tech-Konzern zu widmen, der zusammen mit Microsoft, IBM, HP und vielleicht auch Intel zu den Urgesteinen der Branche zählt: Apple feierte vor kurzem den fünfzigsten Geburtstag und gab nur wenig später eine wichtige Weichenstellung bekannt: Steve Jobs Nachfolger Tim Cook tritt als CEO ab und übergibt an John Ternus – einen Mann, der zumindest den Nicht-Apple-Fanboys bislang unbekannt gewesen sein dürfte.

Was bedeutet das für den Konzern, der mit Macs und dem iPhone gross und unglaublich umsatzträchtig wurde? Dürfen die Leute hoffen, die sich mehr Innovation und überraschende neue Produkte wünschen? Oder geht es im gleichen Stil weiter – mit sturer Verteidigung der Vormachtstellung über den App Store und Bezahlschnittstelle, Verweigerung der EU-Regulierung, schlechter Reparierbarkeit und mangelnder Interoperabilität?

Wir fragen uns, wo die Grenzen des Wachstums liegen und ob es auf Dauer reicht, das Erbe von Steve Jobs zu bewirtschaften, wenn beim alles dominierenden Trend, der künstlichen Intelligenz, bislang keinerlei Zeichen gesetzt werden konnten. „Zenit überschritten, Apple?“ weiterlesen

Deepfakes: Wie uns die visuelle Realität abhandenkommt

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Deepfakes, das ist so ein Auswuchs vom Internet und der künstlichen Intelligenz.
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Das sind gefälschte Bilder, die, sagen wir jetzt, willkürliches Beispiel,
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Digi Chris auf einem Boot sitzt und er hat aber keine Kleider an,
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sondern sitzt zoberst Füllung Blut auf dem Mast und winkt den Leuten,
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die ihm zufällig sind. zuschauen.
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Also ein fiktives Beispiel, aber DigiChris, das Problem ist ganz real.
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Man kann mit so Deepfakes einfach beliebige Motive prompten und man findet auch Mittel und Wege.
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Auch wenn so klassische Kais jetzt würden sagen, hey, das ist eine Person,
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die ich nicht in eine verfängliche Pose einsetzen, findet man aber Kais, die das machen,
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zum Beispiel Grog von Elon Musk und man sieht in letzter Zeit sind eben auch
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die, das Internet ist geflutet worden von so künstliche Bilder,
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wo eben Leute ohne Zustimmung, ohne ihr Einverständnis irgendwelchen Szenen gezeigt worden sind.
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Hast du das beobachtet auf Twitter? Hast du selber so Bilder gesehen?
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Also ich hätte jetzt immer als Beispiel viel harmloser genommen.
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Ich hätte jetzt genommen Tom Hanks, alias Forrest Gump, der,
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glaube ich, in dem John F. Kennedy Ping-Pong spielt.
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Also das finde ich als harmloser Ding.
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Ich habe schon so Bilder gesehen teilweise, aber ich habe jetzt auch so die
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Rechts-Troll, die das wahrscheinlich postet,
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Meide ich eher auf die Wirkung.
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Ja, das ist eine sehr gute Entscheidung. Ich kann solche Sachen sehen,
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obwohl ich sie eigentlich auch probieren zu meiden.
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Vor einiger Zeit waren die wirklich fast omnipräsent.
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Du hast recht, man kann diese spielerisch brauchen. Es wäre eigentlich eine
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originelle Technologie, wo man künstlerisch kreativ tätig werden könnte.
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Auch wenn man nicht selber ein Kartonist ist, der das händisch,
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herstellen kann, würde das eigentlich das befördern, aber es ist tatsächlich,
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es hat wieder mal die, wie das in letzter Zeit im Internet häufig ist,
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es hat die schlimmste mögliche Wende genommen.
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Und Deepfake ist so ein Kofferwort, vielleicht am Anfang ein bisschen Theorie.
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Es besteht aus Deep Learning und Fake, also eben es können auch Videos sein,
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es sind einfach Inhalte künstlich generiert und man braucht sie neben dem spielerischen
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Bereich natürlich tatsächlich für politische Manipulationen.
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Für den Bereich der Sexualisierung.
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Die Deep Nudes ist ein grosser Bereich,
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dass Leute Bilder, sei es um sie selber anzuschauen, sei es um Leute bloßstellen,
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sei es um es teilen, das gibt ein riesiges Geschäft.
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Wir müssen trotzdem einen historischen Kontext machen. Es ist ja eigentlich
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nicht neu, dass Bilder gefälscht werden.
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Ich habe ein bisschen herumgesucht. Es gibt ja so Beispiele,
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die spannend sind, zu Stalins Zeiten, in Sowjetzeiten.
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Da gibt es doch die lustigen Fotos, die du siehst. Zuerst war es ein Gruppenbild.
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Stalin hat verschiedene von seinen Mitstreitern. Auf jeder neuen Version des
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Bildes war einer weniger drauf, weil er den einen nach dem anderen verschwinden lief.
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Auf eine Art auch noch lustig, aber man sieht schon diese Komponente.
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Der Unterschied ist natürlich, dass du dort noch etwas konntest.
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Und jetzt kann das heute eigentlich jeder mit so einem Prompt,
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wenn man das richtig macht, so ein Bild fälschen.
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Ja klar, wenn ich mich erinnere, da war ich wahrscheinlich in der Sekt,
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da gab es auch irgendwo im Industriepark im Dorf eine Führung.
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Und das war auch eben eine Grafikagentur und eben das ist auch einer gewesen,
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der hat noch die klassische Fotografausbildung und eben, der hat dann noch von
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Hand retuschiert und er hat damals gesagt,
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da bist du tiefer drin als ich eben, also das ist 30 Jahre her,
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ist das so vor allem bei Schwarz-Weiss-Bildern möglich gewesen eben,
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ich sage jetzt, wenn du neben mir stehst bist du plötzlich weg und eben, dann ist halt
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Photoshop gekommen und eben, jetzt können wir auch Farbenbilder zu manipulieren.
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Teilweise ist es halt nur zu optimieren. Er hat tatsächlich mal einen Auftrag
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bekommen, wo Familie-Foto, wo die einen
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Freundin weisst du halt abtrünnig geworden ist und dann ist sie weg sie hat gesagt, hey Gerne
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wahrscheinlich etwa 10 Minuten komme ich in Photoshop und heute geht es länger
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und es ist zwar kein Deepfake und er hat auch irgendwie erzählt was ich auch spannend finde
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wir haben ja schon über Photoshop geredet die hat irgendwie von jemandem den
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Auftrag bekommen, ich glaube sogar noch in der Lehre dass man,
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also eine Familie, die total harmonisch ist,
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du nimmst anscheinend wie Christbaumkugeln und tust das Gesicht drauf,
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vorhanden. Hast du keine Chance gehabt.
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Und eben mittlerweile mit Photoshop plutschen. Damals hast du halt noch kein
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M4 gehabt, hast du halt vielleicht noch einen 86040 Prozess gehabt,
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ist etwa 10 Minuten gerechnet und ist gegangen.
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Aber er hat schon damals gesagt, ja, ihr könnt an einem Foto in der Zeitung
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nicht mehr glauben. Das muss nicht echt sein.
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Genau das stimmt. Bei der Zeitung muss man sagen, dort sind die Fotos häufig echt. Auch heute noch.
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Immer noch, weil dort stehen auch journalistische Standards dahinter und ich glaube,
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Wenn man vielleicht die Quintessenz ein bisschen vorwegnehmen würde,
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dann wäre ich als Journalist, ich gebe zu, ich bin ein bisschen Partei in dieser
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Diskussion, wäre ich froh, wenn man nicht immer so derartig auf die Journalisten...
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Nein, das habe ich nicht will. Also nicht, dass man mich nicht falsch versteht.
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Nein, ich unterstelle dir das nicht. Ich unterstelle das aber vielen anderen,
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die ich weiss, dass eben, dann siehst du, ein Journalist macht einen Fehler
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und einen riesen Aufschrei.
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Erinnert man uns an den Fall vom ZDF vor einiger Zeit, wo sie ein Video gezeigt
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haben, wo eindeutig Kau generiert war.
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Es war sogar so deklariert. Es war nämlich ein Wasserzeichen drin.
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Sie haben es gesendet. Es war wirklich ein peinlicher Fehler,
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der nicht passieren darf.
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Aber man würde sagen, es ist doch trotzdem, finde ich, immer noch ein Unterschied,
0:06:51–0:06:56
wenn du sagst, du hast ein Medium, das versucht, die Standards aufrechtzuerhalten
0:06:56–0:06:58
und zu sagen, wir berichten das, was echt ist.
0:06:58–0:07:01
Wir bringen echte Bilder und wir bringen nicht Fake-Bilder.
0:07:02–0:07:06
Und dann passiert mal ein Fehler und dann müsste es eigentlich einem ja zum
0:07:06–0:07:11
Schluss bringen, dass es in aller Regel doch immer noch funktioniert,
0:07:11–0:07:15
die wahrheitsgetreue Berichterstattung.
0:07:15–0:07:19
Und bei anderen im Internet, wo einfach, dort ist es irgendwie egal und dort
0:07:19–0:07:22
schaut man überhaupt nicht an. Er erwartet null.
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Und ich finde, das müsste eigentlich eher uns dazu bringen, die klassischen
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Medien zu stärken und nicht immer von Systemmedien und von Legacy-Medien und
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von Mainstream-Medien und was sich alles einfallen lässt zu reden.
0:07:36–0:07:39
Aber das war nur ein bisschen ein persönlicher Ausbruch im Moment.
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Also gehen wir zurück zu diesem Grog. Elon Musk war ein bisschen ein unrühmlicher Vorreiter.
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Oder nicht Vorreiter, aber er hat der Entwicklung noch einmal extrem Schub verliehen.
0:07:50–0:07:56
Natürlich auch unter der Prämisse, dass er da die freie Meinungsäusserung stärkt,
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dass Fake-Bilder auch ein Ausdruck von Meinungsfreiheit sind.
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Darüber kann man schon mal geteilter Meinung sein.
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Aber es ist dann Anfang Januar der Bericht.
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In den Medien gewesen, glaube ich, bei Bloomberg habe ich das gelesen,
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eben innerhalb des Jahres, innerhalb der 24 Stunden, sind tausende so Fälle
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registriert worden mit Grog.
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Wo viele eben wirklich in sexualisierter Form, wo man gesagt hat,
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eben ziehen bitte diese Person ab, mach diese Blut oder steck sie in ein Backkleid
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oder in ein Bikini oder so.
0:08:33–0:08:39
Solche sind mir wirklich auch begegnet und Und die Maske hat nichts dagegen gemacht.
0:08:39–0:08:43
Und da müssen wir uns schon fragen, ist dann, also das,
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gehst du auch mit meiner Meinung, das ist nicht Meinungsfreiheit,
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wenn du einfach Leute objektifizierst und sie da auf eine Art zur Schau stellst,
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wie es eigentlich nicht geht.
0:08:56–0:09:01
Überhaupt nicht. Und speziell da sind ja teilweise sogar Minderjährige gewesen. Genau, kommt dazu.
0:09:02–0:09:06
Wenn wir jetzt gar nicht diskutieren, ich meine, ich sage jetzt,
0:09:06–0:09:11
wenn es lustig ist wenn ich sage jetzt, ja, macht den Matthias keine Ahnung, wenn wir in die Kinn ja,
0:09:11–0:09:14
Das wäre lustig das finde ich noch lustig.
0:09:14–0:09:19
Aber eben gerade wenn es um mindere Jährige geht, also da müssen wir nicht diskutieren
0:09:19–0:09:23
das ist strafbar und entsprechend auch würde ich hoffen dass Leute,
0:09:23–0:09:26
die so Sachen gepostet haben sprechen zumindest mal
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ja, ich sage jetzt nicht, die müssen 10 Jahre in den Knast, aber vielleicht mal einfach
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wenn es mal vor einem Richter steht Und wenn es halt mal eben wie ...
0:09:35–0:09:39
Tausendstutz Buss überkommt, dann machen sie den Scheiss nie mehr.
0:09:39–0:09:45
Das Problem ist auch wirklich, es ist extrem einfach, die Bilder herzustellen
0:09:45–0:09:46
und zu veröffentlichen.
0:09:47–0:09:52
Und es ist extrem schwierig, sie aus dem Internet zum Verschwinden zu bringen.
0:09:53–0:09:59
Das Ungleichgewicht zwischen den Täter und den Opfern, das stört mich auch.
0:10:00–0:10:05
Ich habe mich ein bisschen damit beschäftigt, Und auch, weil das bei uns auf
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der Redaktion im Moment ein grosses Thema ist, was musst du denn machen,
0:10:09–0:10:11
um so ein Bild wegzubringen?
0:10:11–0:10:15
Also du musst es zuerst einmal sichern.
0:10:15–0:10:19
Also du musst einen Screenshot machen oder eine Bildschirmaufnahme,
0:10:19–0:10:22
dass du siehst, was da eigentlich passiert ist.
0:10:22–0:10:29
Du musst irgendwie einfangen, wer das gepostet hat, also auch den Account.
0:10:29–0:10:33
Und zum Beispiel auch bei dieser Kommunikations-App Telegram,
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wo häufig so Sachen geteilt werden, also die kann man eben auch so Beiträge natürlich löschen.
0:10:39–0:10:43
Und wenn es wieder weg ist, dann heisst es, ist vielleicht nicht völlig weg.
0:10:44–0:10:46
Ein anderer hat das gespeichert, bringt es wieder in Umlauf,
0:10:46–0:10:49
aber am Originalort ist es weg.
0:10:49–0:10:53
Und wenn du jemanden verklagen oder vor Gericht bringen oder Schadenersatz holen
0:10:53–0:10:57
oder einfach den juristisch verfolgen, dass er nicht davor kommt,
0:10:58–0:11:03
Dann hast du einen relativ grossen Aufwand, die Beweise sichern so,
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dass man sie auch vor Gericht nicht angreifen kann.
0:11:06–0:11:12
Da ist so ein Video, es gibt auch Apps, die Bildschirmfotos sogar kryptografisch absichern.
0:11:13–0:11:17
Das ist ein Riesenaufwand. Das kannst du eigentlich niemandem zumuten.
0:11:18–0:11:23
Dann kannst du das melden bei diesen Plattformen. In aller Regel reagieren die
0:11:23–0:11:24
nicht. Was machst du dann?
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Es ist extrem schwierig.
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Ich glaube, es braucht eine Rechtsprechung, die den Opfern hilft.
0:11:36–0:11:39
Ja klar, aber ich sage jetzt, wenn ich jetzt, oder wenn du jetzt würdest,
0:11:39–0:11:43
den Chris in den Unterhosen auf dem Schiffsmast posten.
0:11:43–0:11:45
Ja, das mache ich sicher nicht.
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Und ja, dann, klar, könnte ich schon dagegen vorgehen und du bist IT-affin,
0:11:51–0:11:55
dann heisst es, ja, der sitzt aber irgendwo auf den Bahamas.
0:11:56–0:11:58
Da würde man vielleicht schon wissen, der Matthias, also nein,
0:11:58–0:12:02
liebe Hörer, das macht er nicht, aber dann würde vielleicht irgendwann,
0:12:02–0:12:05
und die VPN-Providere haben ja keine Logs.
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Also ja, vergiss es, hast wahrscheinlich keine Chance. Und wie gesagt,
0:12:10–0:12:10
wenn es jetzt für mich ...
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Also als kleiner Dings, wie sagen wir, ja,
0:12:17–0:12:21
Podcaster irgendwo ist, who cares, aber eben, wenn es dann vielleicht jemand
0:12:21–0:12:23
aus dem öffentlichen Leben ist,
0:12:24–0:12:29
wenn jetzt irgendwie, keine Ahnung, würde man die Meier bloßstellen oder so,
0:12:29–0:12:32
das hätte dann vielleicht eine politische Folge.
0:12:32–0:12:35
Ja, klar, klar, also das kann man aus politischen Gründen machen,
0:12:35–0:12:41
man kann es machen, weil es geht, man kann es aus aus Bosenhaftigkeit machen
0:12:41–0:12:43
oder weil man das Gefühl hat, man würde nicht verwünscht.
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Es ist wirklich ein Dilemma.
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Ich finde auf eine Art die Anonymität im Internet wichtig.
0:12:50–0:12:55
Ich glaube, es braucht Leute, die anonym kommunizieren können.
0:12:55–0:13:00
Da denkt man wieder natürlich an Whistleblower, an Dissidenten,
0:13:00–0:13:04
an Leute, die sich gegen ein Regime auflehnen.
0:13:04–0:13:08
Auf der einen Seite ist es wichtig, aber auf eine Art finde ich es schade,
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dass gewisse Leute ihre Standards nicht höher ansetzen und das aus purer Boshaftigkeit
0:13:15–0:13:16
eine Trollerei braucht.
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Und es sind ja nicht nur ein paar, dass das so Ausmass annimmt.
0:13:21–0:13:26
Natürlich sind es im Verhältnis wahrscheinlich immer noch wenige, die das machen.
0:13:27–0:13:31
Aber eben gerade weil dann auch die Algorithmen, je nachdem von diesen Plattformen,
0:13:31–0:13:36
das so befördert, wird es dann halt trotzdem zu einem riesigen Problem.
0:13:36–0:13:41
Und ich frage mich schon, Ich meine, ich bin kein Jurist, aber wenn ich den
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AI-Act der EU richtig verstanden habe, dann schreibt er eigentlich vor,
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dass künstlich generierte Inhalte deklariert werden müssten.
0:13:50–0:13:55
Also so ein Bild müsste eigentlich ein Label haben, ein KI-Label,
0:13:55–0:13:57
und dann siehst du schon mal.
0:13:57–0:14:02
Das ist künstlich generiert und dann könntest du eben auch, wenn du die Leute
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hast, die immer wieder Bilder posten, wo du anweisen kannst,
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dass die KI generiert sind,
0:14:08–0:14:11
aber die nicht deklarieren, dann könntest du mal sagen, hey,
0:14:11–0:14:16
du verstossest das ständig gegen unsere Richtlinien, jetzt musst du damit aufhören
0:14:16–0:14:17
und sonst drehen wir die auseinander.
0:14:17–0:14:25
Also man könnte das Problem schon lösen. Ich glaube, man kann es nicht verhindern,
0:14:25–0:14:32
dass Leute auch unanständige Bilder oder verwerfliche Bilder produzieren.
0:14:33–0:14:34
Das gehört wahrscheinlich dazu.
0:14:35–0:14:40
Aber dass man dann greifige Massnahmen hat, dass die sich so verbreiten,
0:14:40–0:14:43
das könnte man schon besser machen.
0:14:43–0:14:48
Ja, aber ich glaube auch jetzt, der Videogenerator von Gemini,
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wenn es am Recht ist, hat unten recht zu tun, ein kleines Wasserzeichen.
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Aber eben, also schon vor 20 Jahren haben wir, ich sage jetzt halt auch Piraten,
0:14:59–0:15:03
irgendwie eine Sendung vom RTL aufgenommen, haben das RTL-Logo irgendwie rausgebracht.
0:15:03–0:15:03
Genau.
0:15:04–0:15:10
Dann nimmst du halt das Gemini-Video, haust es halt zu whatever rauf, dann ist es auch weg.
0:15:10–0:15:15
Also, du kannst Das ist ein Wasserzeichen. Du hast über das ganze Bild genommen.
0:15:15–0:15:21
Das wirst du nicht können. Wenn ich anonym sage, Matthias
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läuft in den Unterhosen oder liegt auf dem Gleisenbahnhof Winterthur mit einem
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Bier. Nein, das mache ich nicht.
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Ja, was willst du dagegen machen?
0:15:34–0:15:40
Ja, genau, das ist tatsächlich ein bisschen das Problem und ich glaube tatsächlich
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macht die KI von Google nicht nur ein sichtbares Wasserzeichen,
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sie markieren die Bilder auch unsichtbar, also mit einem digitalen Wasserzeichen
0:15:51–0:15:55
und du kannst das Zünd-ID heisst das, Das kann man z.B.
0:15:55–0:15:57
Mit Gemini gut feststellen.
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Sogar wenn du die Google-Rückwärtssuche, also die Bildersuche benutzt,
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zeigt die dir unter Umständen an, wenn sie so ein Wasserzeichen gefunden hat,
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zeigt an, das Bild ist keine eingeneriert.
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Da gäbe es schon Mittel. Natürlich gibt es auch Open-Source-Bildgeneratoren,
0:16:16–0:16:25
wo dann überhaupt keine so Guardrails, also so Methoden, um sich ein bisschen eingrenzen zu haben.
0:16:26–0:16:30
Aber dadurch kannst du das nicht ganz verhindern. Aber einerseits,
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glaube ich, ist es tatsächlich ein Problem, wie einfach das ist.
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Wenn man es nur ein bisschen erschwert, dann fallen, sage ich jetzt mal,
0:16:39–0:16:42
die ganz Unfähigen schon mal weg.
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Und die Menge reduziert sich ein bisschen. Aber ich glaube, man könnte schon
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auf den Plattformen ansetzen,
0:16:49–0:16:55
dass man halt erstens die KI-Bilder dann vielleicht auch nicht einfach so verbreitet
0:16:55–0:17:00
und vielleicht die Leute schon auch massregelt, wenn sie verstossen,
0:17:00–0:17:06
dass man wirklich volle Mechanismen hätte, um so Bilder zu melden.
0:17:07–0:17:11
Man würde gerade meinen, dass du sagst, ich bin auf diesen Bildern drauf,
0:17:12–0:17:18
dass du als Betroffener den Leuten helfen müsstest, das zum Verschwinden bringen.
0:17:18–0:17:20
Das ist eigentlich selbstverständlich.
0:17:20–0:17:23
Das müsste den Anstand gebieten.
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Und ich verstehe ehrlich gesagt, wenn ich jetzt da in diesem Studio sitze und
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mir darüber rede, verstehe ich schon nicht ganz, dass wir über eine solche Selbstverständlichkeit
0:17:33–0:17:35
reden müssen und dass die Tech-Konzern,
0:17:36–0:17:41
nicht von sich aus darauf kommen. Das ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
0:17:41–0:17:42
Kannst du dir das erklären?
0:17:43–0:17:49
Ja, haben wir glaube ich vorhin schon geredet. Das sind börsenkotierte Unternehmen. Das kostet Geld.
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Es bringt dir nichts. Vielleicht ja.
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Bringt es mal Goodwill von ein paar Leuten, aber dann würde ich vielleicht als
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Aktienär von Google auch sagen, hey, ihr habt jetzt 100 Millionen, just an example,
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für nur Massnahmen gegen KI missbrauche ich aber die 100 Billionen,
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könnt ihr in eure Server investieren, also es ist wahrscheinlich,
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it's a capitalism thing.
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Ich glaube, das Problem ist auch wirklich, dass man das Gefühl hat, es ist so omnipräsent.
0:18:25–0:18:29
Also die KI-Bilder in den sozialen Medien sind irgendwie jeder gepostet.
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Natürlich eben auch häufig, weil die, ich würde sagen, nicht unbedingt Deepfakes.
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Also wo man sagt, wenn man es jetzt im engeren Sinn nimmt, ist natürlich jedes
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KI-generierte Bild eigentlich ein Deepfake.
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Aber wenn wir das nehmen, für die, die wirklich eine Person plagiieren.
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Dann gibt es ja auch noch den Bereich des AI-Slops, der einfach künstlich generierte
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Motive sind und die sind so omnipräsent,
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dass man wirklich das Gefühl hat, das ist jetzt die neue Normalität und sich
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einem Schaden nicht bewusst ist.
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Ich habe heute zufälligerweise, oder gestern war es der schöne Begriff,
0:19:16–0:19:23
für das gehört von den Liars Dividenden, also quasi Dividenden für den Lügner.
0:19:23–0:19:30
Auf Deutsch könnte man vielleicht auch sagen, so Belohnung fürs Lügen oder der Gegenwert fürs Lügen.
0:19:30–0:19:38
Dass du eben, wenn so die Beweiskraft von Bildern durch die Omnipräsenz von
0:19:38–0:19:41
diesen KI-generierten Motiven sinkt,
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dann können auch Leute herkommen, die sagen, eben als Politiker,
0:19:45–0:19:50
als krupelloser Politiker, du wirst gefilmt bei irgendeiner Korruption,
0:19:50–0:19:56
du nimmst Geld entgegen von irgendeinem industriellen, sagen wir von Mark Zuckerberg,
0:19:56–0:20:01
Achtung, fiktives Beispiel, Du nimmst Geld von Mark Zuckerberg entgegen und tust dafür.
0:20:02–0:20:06
Was weiss ich was, KI-Regulierung verschleppen oder so,
0:20:07–0:20:10
dann wirst du dabei gefilmt, dann kannst du hinzugehen und sagen,
0:20:10–0:20:14
hey, das ist ein KI-Bild oder ein KI-Video, das ist künstlich generiert,
0:20:14–0:20:19
das ist nicht echt, das schwächt Beweiskraft und eben, wir haben es gesagt am Anfang,
0:20:19–0:20:23
man hätte diesen Bildern nie so richtig glauben können, aber es hat schon sehr,
0:20:23–0:20:28
sehr viele Bilder gegeben, die auch echt waren und die man eigentlich nicht
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hinterfragen musste und wenn das so weitergeht,
0:20:31–0:20:37
dann gibt es überhaupt nichts mehr, die man beweisen kann und das ist politisch wirklich kein Problem,
0:20:37–0:20:41
dass dann halt, man sieht es ja beim Trump oder der KI generiert,
0:20:41–0:20:45
das ist einfach alles alternative Realität und am Schluss beugt sich jeder das
0:20:45–0:20:49
halt so zurecht, wie es ihm gerade passt und das ist schon keine Zukunft.
0:20:49–0:20:54
Ja, aber du hast, jetzt wenn ich ein bisschen zurückdenke, so an meine Anfangszeit,
0:20:54–0:20:58
wo ich mal ein bisschen anfange am Fernsehen schaue, der Kurt Felix hatte ja
0:20:58–0:21:02
auch unzählige Sendungen gehabt und er hat dann auch das Interview gefälscht.
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Da hast du jetzt irgendeinen Bundesrat gehabt und der hat halt irgendwie im
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Originalinterview, ich glaube es ist der Kurt Furgler, also behaftet mich nicht,
0:21:14–0:21:17
ja was ist ihr liebste Dessert?
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Er hat gesagt, Caramelköpfchen.
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Und dann hat der Felix, ja wie nennt sie ihre Frau?
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Und dann Caramelköpfchen. Und das hast du schon damals, eben vor 40 Jahren,
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können Du hast natürlich gemerkt, wenn es der Kurt Felix ist, es ist Satire.
0:21:33–0:21:37
Aber ich habe das Gefühl, und wir müssen den Melzi wieder mal haben,
0:21:37–0:21:42
wegen Medienkompetenz, dass die heutigen Jugendlichen, wenn du jetzt würdest,
0:21:42–0:21:47
keine Ahnung, Karamell, nicht Karamell, Karin Krell, absolut zu fragen,
0:21:48–0:21:52
dass die glauben, ja, ja, ihren Mann nennt sie Karamellköpfe.
0:21:52–0:21:57
Und ich glaube, das ist etwas, was unsere Generation, und gerade jetzt wir von
0:21:57–0:22:01
dem Podcast, wir sind vielleicht ein bisschen paranoider als andere.
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Ja, ich weiss es nicht, ehrlich gesagt.
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Leider sehe ich auch auf Facebook vor allem auch geheierte Alten schon auf ganz viele von diesen Fakes.
0:22:12–0:22:20
Und ja, das mit dieser Satire natürlich, das ist Satire darf Sachen eigentlich
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alles, aber umgekehrt ist nicht alles Satire, die vielleicht auch das behauptet.
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Aber eben, dass man jetzt irgendwie bei der Karin Keller-Sutter oder wie man
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immer von der Karabellköpfle Versus jemand nackt auf dem Schiff ist dann doch noch etwas anderes.
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Also wenn es einfach so überzeichnet ist, dass man es merkt,
0:22:44–0:22:45
ist es in meinen Augen okay.
0:22:46–0:22:50
Aber teilweise wirst du wahrscheinlich Leute haben, die sagen,
0:22:50–0:22:56
oh was, der Herr Sutter nennt seine Karin Karamellköpfchen.
0:22:56–0:22:59
Das hast du wahrscheinlich auch Leute, die das glauben.
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Jetzt müssen wir das investigativ recherchieren, wie sie eigentlich heisst.
0:23:05–0:23:09
Nein, aber was machen wir denn dagegen? Ich finde ganz klare Forderungen.
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Diese Plattformen müssen in die Verantwortung genommen werden.
0:23:13–0:23:15
Das geht einfach nicht mehr.
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Das Label muss hin und sie müssen Leute sanktionieren, die ständig dagegen verstossen.
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Ich würde sagen, nicht beim ersten Mal, nicht beim zweiten Mal.
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Man muss den Leuten Gelegenheit geben, das zu lernen, dass sie das machen müssen.
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Aber beim fünften, sechsten oder zehnten Mal gibt es eine echte Strafe.
0:23:32–0:23:38
Und wenn die Plattformen das nicht machen, dann muss der Gesetzgeber schauen,
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dass es diese Gesetze gibt.
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Ich bin, wie gesagt, kein Jurist, aber ich finde den dänischen Ansatz auf eine Art noch witzig.
0:23:49–0:23:55
Witzig ist vielleicht der falsche Begriff, aber originell und auf eine Art auch einleuchtend.
0:23:57–0:24:00
Du hast eigentlich ein Urheberrecht auf dein eigenes Gesicht,
0:24:00–0:24:05
auf deine Stimme, auf deine Gesten oder wie auch immer, auf dein Äusseren,
0:24:05–0:24:07
auf dein Aussehen, auf dein Verhalten.
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Und wenn jemand das einfach fälscht mit KI, dann begeht er eine Urheberrechtsverletzung
0:24:13–0:24:17
und für das kannst du ihn zur Rechenschaft ziehen, wie früher die Leute zur
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Rechenschaft gezogen worden sind, die das MP3 noch immer durchgeladen haben,
0:24:21–0:24:22
die sie nicht hätten dürfen.
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Und das Urheberrecht ist immer noch, mal abgesehen davon, dass sämtliche Inhalte
0:24:29–0:24:32
aus dem Internet geklaut wurden, um KI zu trainieren.
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Aber wenn man mal über das wegschaut, dann würde das Urheberrecht,
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glaube ich, immer noch funktionieren.
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Und dann könnte man durch das, glaube ich, wirklich dagegen vorgehen.
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Und dann müsste man wahrscheinlich auch den Mumm haben, sich mit diesen Tech-Konzernen anzulegen.
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Und du, Tiggy Chris, als unseren Politexperten, im Moment hat man schon das
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Gefühl, in der EU gäbe es eigentlich einige von diesen Gesetzen.
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Auch in Deutschland gibt es ja das Netzdurchsetzungsgesetz, wo es sagt.
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Fehlinformationen und missbrüchliche Informationen müssen entfernt werden.
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Man muss sie melden können und sie müssen in einer nützlichen Frist von den
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Plattformen verschwinden.
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Und wenn das nicht passiert, dann gibt es Bussen Im Extremfall werden die Plattformen
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sogar verboten, aber von dem sieht man weit und breit nicht.
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Könnte das etwas damit zu tun haben, dass man sich als Politiker in Europa nicht
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mit Donald Trump anlegen will?
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Das kann sicher sein. Du hast schon mal eine Richtung gehabt,
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dass es ein bisschen richtig
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Ich sage es jetzt mal so, Zensur. Ja, also du weisst, wie ich das meine.
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Das ist dann immer der Vorwurf, genau. Ja, ja.
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Gangen ist, aber eben, ich würde noch mal sagen, und jetzt auch,
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wir haben, du bist, du hast eine Tochter und ich bin sicher, du,
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wenn du deiner Tochter ein Tablet oder ein Smartphone hängst,
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wirst du mir erklären, was ich machen muss.
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Und das wirklich die Eltern sagen, hey, also die Töchter, bevor du dein iPhone
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überkommst, schau jetzt mal,
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da du nichts glauben, wo das steht, also es sind die Eltern,
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ich würde auch sagen, dass man in der Schule tatsächlich viel mehr in das muss investieren.
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Gut, ich bin jetzt nicht mehr oft in einem Klassenzimmer gewesen,
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dass man auch den Jungen, weil wahrscheinlich die verteilen das,
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Aber gut, du hast auch gesagt, ja,
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dass Eltern sind, die das irgendwie verteilen, einfach, dass man gerade,
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aber den Jungen mal erklärt, hey, nur weil jetzt du eben siehst,
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dass der Matthias irgendwie Samba tanzt, natürlich der Matthias kann nicht tanzen.
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Das ist tatsächlich so.
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Das ist ein Fake oder der Chris schneidet Zwiebeln, nein, der Chris, also so Sachen, ja.
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Einfach, ich habe einfach das Gefühl, jetzt bei mir Und da sind wir nicht viel.
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Wirklich bei jedem Video und Bild denke ich, hm, kann das sein?
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Es hat ja schon, ich sage jetzt, legit-Stories gegeben, wo ich gar nicht zuerst geglaubt habe.
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Ich dachte, das kann nicht sein. Es war sogar, dass Apple Intel rausgeknallt.
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Das kann nicht sein. Und dann hast du natürlich schon gesehen,
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ja, es ist Keynote, das wird schon stimmen.
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Ja, es ist so. Ich glaube, wir brauchen verlässliche Quellen und du hast ganz recht.
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Ich finde auch, Medienkompetenz müsste wahrscheinlich im Moment vielleicht nicht
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ganz absolut der wichtigste Fach in der Schule sein, aber eines der sehr wichtigen Fächern,
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noch wichtiger als, wir haben ja schon darüber gesprochen, als Programmieren oder so,
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aber dass wir auch… Ich kann es ja kombinieren.
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Ich als Super-Kund-Sport ist es schon gut, wenn ich ein bisschen segeln gehe.
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Ja, nein, segeln ist auch okay. Ich finde den Hochsprung und die Lichtathletik
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und so, die können wir wirklich verzichten.
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Das Swingt-Urli, ja, weg, aber ich bin einfach laufen und so.
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Kannst du dich vielleicht dispensieren vom Sport, wenn du mit deiner Garmin
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kannst sagen, ich habe 10'000 Schreie gemacht.
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Ja, genau. Oder wenn du für die Medien kommst, wenn du von 10 Kau gefakten Bilder
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mindestens neun erkennst, dann musst du nicht Kugelstossen machen gehen.
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Da wäre ich absolut dafür.
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Aber noch ein bisschen ernsthaft abschliessend, kann man irgendwie Prävention betreiben.
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Früher, noch vor ein paar Jahren oder vor wenigen Jahren haben wir einfach gesagt,
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je weniger Bilder das so von einem im Umlauf sind, desto weniger Angst muss
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man haben, dass die irgendwie missbraucht werden oder so.
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Das ist heute leider wirklich ein bisschen fast verschwunden,
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der Schutzmechanismus, weil es braucht im dümmsten Fall ein Foto,
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das fälschig ist, wo jemand in ein blödes Licht rutscht und schon ist es passiert.
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Und das ist halt auf eine Art wirklich fatal, aber ich glaube,
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es hilft trotzdem, wenn man so seine Lebenssituation, also seine Wohnung zum Beispiel,
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nicht allzu ausführlich dokumentiert, eben zum Beispiel sicher seine Kinder
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aus dem Internet nicht fernhalten aus den sozialen Medien und einfach sehr datensparsam ist.
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Hilft schon, man kann trotzdem so einen Deepfake herstellen,
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aber er ist natürlich weniger glaubwürdig, wenn das ganze Umfeld nicht auch
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noch authentisch wirkt.
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Also deine Wohnung oder deinen Arbeitsplatz oder wie auch immer.
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Und darum wäre das als Servicebeitrag vielleicht noch das, dass man halt wirklich
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einfach im Moment oder inzwischen sehr vorsichtig sein muss,
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was man von sich preisgibt.
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Und ich glaube, wir zwei müssen halt einfach unsere Stimmen verfreunden im Podcast.
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Ja, genau.
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Natürlich, also ich mache das jetzt auch schon ein paar Jahre im Hörbfunk,
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also wenn deine Stimme willst klonen, ist es, glaube ich, nicht so schwierig.
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Nein, das ist natürlich wirklich das Fiese daran, dass man, die Vorsichtsmassnahmen
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sind jetzt möglich für die, die sie jetzt umsetzen, aber für die, die schon ihre,
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Unvorsichtigkeiten begangen Wir haben vor fünf Jahren, wo die Gefahr noch nicht
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absehbar war, die bringen das alles nicht mehr zum Internet aus.
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Das ist so und darum braucht es, glaube ich, jetzt wirklich Mechanismen,
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die uns alle auch schützen.
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Weil ich glaube, potenzielle Opfer sind ganz viele und potenzielle Täter sind
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doch relativ wenig im Vergleich.
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Und darum müssen wir jetzt schauen, dass man da ein bisschen die Vernunft schützt.
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Als Wort zum Sonntag abschliessend zu dieser Sendung von mir.
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Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei, reklamieren Sie auf Nerdfunk.
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Nerdfunk.

Deepfakes wirken echt, sind aber reine Fantasiegeburten: Videos und Bilder, die anhand eines Textprompts von einer generativen KI erzeugt wurden und lustig, originell oder auch verblüffend sind – zumindest in ihrer harmlosen Ausprägung.

Doch in vielen Fällen werden die Bilder zu manipulativen Zwecken eingesetzt: als Propaganda-Instrument, in Form von «AI Slop» zur Aufmerksamkeitsbewirtschaftung in den sozialen Medien und schliesslich auch bei Identitätsdiebstahl und «Deep Nudes» – das sind sexualisierte Deepfakes, die zu privaten «Vergnügen» verwendet oder auch veröffentlicht werden.

Spätestens seit Elon Musks KI Grok solche Bilder mit minimalem Aufwand via Twitter (X) erzeugt, ist eine eigentliche Deepfake-Epidemie zu beobachten.

Wir diskutieren über das Problem: Welche Handhabe haben wir als Betroffene, was können wir gegen solche Deepfakes tun? Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Und was müsste der Gesetzgeber tun, damit die Last, gegen solche Formen des digitalen Missbrauchs vorzugehen, nicht auf den Schultern der einzelnen Opfer liegt? „Deepfakes: Wie uns die visuelle Realität abhandenkommt“ weiterlesen